Charakterbeschreibung: Messana von der Leuinherz-Kirche, 7. Gezeichnete

  • Steckbrief in Kürze


    Name: Messana (den Zusatz "von Síoigín Garrán" verwendet sie von sich aus niemals)
    Titel, Ränge und Anreden: Ihre Erhabenheit (als Oberhaupt der Leuinherz-Kirche), 7. Gezeichnete, Trägerin Siebenstreichs, Drachentöterin (des Riesenlindwurms Schirchtavanen), Schwertkönigin/Säbelkönigin (seit sie den Titel durch drei Duelle gegen Raidri Conchobair gewann im Rondra 28 Hal), Ritterin des Reiches Ehrenhalber, Edle zu Windhag, Rittmeisterin des Stabs a.D., Ritterin Weidens, Von Swafnir gesegnet (in Thorwal, seit der Saga, mit Velea und Dela), Nai-ra-duk (bei den Nivesen mit Velea und Dela, "Die, die aus dem Süden kamen und geholfen haben")
    Tsatag: 11. Travia 8 vor Hal
    Größe: 1,87
    Haarfarbe: honigfarben (das ist eine Variante von blond)
    Augenfarbe: grau
    Seelentier: Silberlöwin
    assoziiertes Element: Feuer
    Besonderheiten: Von Rondra direkt geweiht und hat daraufhin die Leuinherz-Kirche gegründet; Mit Velea, der 2. Gezeichneten, seit Ingerimm 28 Hal verheiratet; Hat eine Dolchnarbe direkt über dem Herzen; Ein großes Narbengeflecht auf rechten Oberschenkel, aber sonst vergleichsweise wenige Narben (für eine Kämpferin); Trägt Amazonenrüstung aus Endurium, die mit Drachenschuppen verstärkt ist, quasi immer und bei jedem Anlass; Ungewöhnlich breit gefächerte Kämpferin, die jeden Kampfstil beherrscht; Linkshänderin; Verwendet ihre verschiedenen Adelstitel nie von sich aus; Sie hat Nial während ihrer Knappenzeit ausgebildet; Ihre Aura sieht unter einem entsprechenden Hellsichtsspruch (Oculus, Analys) verändert aus; Hat eine Zwillingsschwester, Eliana von Yeshinna; Sie sieht etwa 5 Götterläufe jünger aus, als sie ist;
    Charakteristika: Jederzeit gegenüber jedermann hilfsbereit durch Wort, Geld oder Tat zu schützen oder zu verteidigen; Tief Rondra-gläubig; Seit ihrer Weihe von starkem Sendungsbewusstsein erfüllt und sich als (Wander-)Predigerin betätigend; Sehr mutig und sich jeder Gefahr sofort stellend; Charismatische Persönlichkeit und Führernatur; Sehr ernst mit plötzlich aufflammendem Jähzorn; Kein Sinn für Humor; Mag es nicht, wenn ihre Adelstitel genannt werden; Hegt Vorurteile vor allem gegen Praioten und Zwerge; Ist das, was man wohl landläufig in mancherlei Hinsicht weltfremd nennt;
    persönliches Musik-Thema: Die letzte Sequenz von Metal Gear Solid III: Snake Eater
    Zitate: "Das ist unehrenhaft!" (Auf alles mögliche bezogen) - „Sie rauben Kleider, Schmuck, Männer und ähnlichen Tand.“ (Über Harpyien (und unbeabsichtigt Männer)) - "Respekt bekommt, wer sich Respekt verdient." - "Rondra ..." (Bei allen möglichen Anlässen und in verschiedenen Varianten) - "Wer den Wind sät, wird Sturm ernten, und Ihr werdet den Sturm ernten!" (Zu Borbarad im Tuzaker Palast, und vorher auch zu den eigenen Soldaten) - "Der Zweck heiligt nicht die Mittel." - "Ehrenhaftigkeit kommt nicht aus Klinge und Stand, sondern aus dem Herzen." (Lehre der Leuinherz-Kirche)
    Charakterisierung Wechselbalgs: 'Wenn Rondra sagt „Hm, mit Bauchschmerzen geht das so gerade noch“, sagt Messana: „Nö, geht gar nicht!“ ' oder: 'Messanas Lächeln ist halt so etwas wie der Yeti. Soll es geben, aber haben erst ganz wenige gesehen.',
    Oder durch Zwergenbrot: 'Messana ist krass. Sie sieht, wie das Omegatherion Planeten frisst, und sie denkt sich: "Da gehe ich hin."' (Nach Spielen einer Visionsqueste, in der ein metaphorisches Omegatherion Planeten fraß und Messana hin wollte, um das zu verhindern.)
    Außerdem gibt es bereits eine kleine, amüsante Sammlung von "Messana-Facts".
    Weiterer Hintergrund: Die Zeit vor ihrem ersten Abenteuer wird in der Geschichte Eine Söldnerin zu sein beschrieben.



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    Für Messana gibt es nun auch endlich ein wundervolles Einzelbild von Tristan Denecke, das die Szene im Wald Farsh Uruch in Aranien im Tsa 26 Hal während der Borbarad-Kampagne zeigt, als sie während eines Gewitters von einem Blitz Rondras getroffen wurde, bei dem die Essenz Siebenstreichs in den Weihesäbel einging.







    Zugeständnisse an die Kunst sind: Der Helm wird nicht getragen, damit das Gesicht besser zu sehen ist, Kurzbogen und Hüftköcher sind nicht am Körper, der Wappenrock wird nicht getragen, damit die Rüstung ungehindert zu sehen ist, der Umhang ist ebenfalls nicht mit auf dem Bild.

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    Bei fortlaufender Chronologie werde ich entsprechend in Zukunft (auch schon mal ohne explizite Hinweis) aktualisieren:


    Von allen Taten und Begebenheiten in ihrer Gesamtheit hat man eher nicht gehört hat (von einigen höchstens aus ihrem Munde), sondern sie bieten einen Überblick und eine Auswahl an, je nachdem, in welchen Kreisen man sich bewegt und bewegt hat, in welcher Gegend man war und mit wem oder welchen Institutionen man näher in Kontakt steht.
    Es bietet keinen gesamten und lückenlosen Überblick, sondern nur über das, was tatsächlich bekannt geworden sein kann, so dass über so manche Ereignisse auch rein gar nicht bekannt ist, aus welchen Gründen auch immer.
    Da die anderen SC neben Velea und Dela im Laufe der Zeit immer mal wieder wechselten, habe ich sie hier meist namentlich weggelassen, in den meisten Fällen waren es aber nicht nur Messana, Velea und oft noch Dela, die ein Abenteuer oder eine Episode bestritten haben.


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    Ausführlicherer Lebenslauf Messanas


    Mittlerweile mag es nicht mehr so unbekannt sein, zumal Messana kein Geheimnis daraus macht, ohne es auf der anderen Seite an die große Glocke zu hängen, dass sie nach ihrer Verbannung von der Amazonenfeste Yeshinna sich einer Söldnergruppe anschloss. Freude macht es ihr nie, aber es lehrte sie einige Grundlagen über das Leben außerhalb einer Amazonenburg.
    In jener Zeit führte es sie einmal auf die Amazonenburg Kurkum (unter falschem Namen) und sie konnte den Amazonen wenn auch mehr zufällig einen kleinen Gefallen tun.


    Das erste Mal den Namen „Messana Daragon“ hätte man vielleicht im gerade begonnenen Jahr 14 Hal in der Gegend um Elenvina hören können, als sie und einige Andere, dabei Velea Ta’Lyna, die Freundin, die seitdem fast immer an ihrer Seite war, von der Praios-Kirche ausgezeichnet wurden. Worum es da im Einzelnen ging, da legte die Kirche (erstaunlicherweise!) ein Tuch des Schweigens drüber, aber sie zeigte sich dankbar.
    Außerdem verhalf sie mit Velea und den anderen Gefährten im Zuge dieser Ereignisse der jungen Gräfin Feliane von Klingenfels zu ihrem Erbe.


    Im Madamal darauf gewann Messana zu Punin ein kleineres Turnier. Große Namen waren nicht da, aber doch einige erfahrenere Recken und Messanas Namen kannte man eigentlich gar nicht. Sie dufte aufgrund eines Leumundschreibens einer hohen Adeligen teilnehmen, obwohl sie Söldnerin gewesen war.


    In der Nähe bei Then, südlich von Punin, gelang es der Kämpferin zusammen mit Velea und der Ritterin Dela Olben, einen kleinen Bund von weiblichen Assassinen zu vernichten im Rondra 14 Hal.


    Wer im Herbst 14 Hal und kurz danach explizit in und um Thorwal-Stadt war, dem mag vielleicht zu hören gekommen sein, dass sie dort mit der mittelreichischen Kriegerin Jacaranda Volcova von Wiesenstein, beide waren ein Paar, die Stadt von einer geheimnisvollen Plage großer Spinnen, die Menschen attackierten und auch töteten, befreit hatte, ein verrückter Alchemist hatte die Spinnen erschaffen, und gemeinsam hatten beide Frauen ein thorwalsches Dorf von einem Fluch und einem Rudel Geisterwölfe befreit.
    Messana hatte sich kurz darauf aufgrund der verlorenen Liebe hoffnungslos dem Trunk ergeben und war heruntergekommen und trunken in Gladiatorenkämpfen in schäbigen Spelunken angetreten (mal sehr erfolgreich, mal weniger).


    Wirklich einen bekannteren Namen hatte sie erst gewonnen, nachdem Velea und sie ab dem Winter 14 Hal mit dem Thorwaler Kapitän Asleif Phileasson, genannt Foggwulf, innerhalb von 80 Siebenspannen den Kontinent Aventurien zu Schiff und zu Fuß im Wettstreit mit dem thorwalschen Kapitän Beorn, genannt der Blender (weil er gefangene Al'Anfaner gerne blendete), umrundet haben. Messana war damals wohl Anfang Zwanzig.
    Von gar erstaunlichen Dingen berichten die Geschichten und besonders ein großes thorwalsches Opus, die Phileasson-Saga des Skalden Ohm Folker: von einem Turm so hoch wie der Himmel (scheußliche Kreaturen, finstere Alben und Chimären, sollen dort drin hausen) im Ewigen Eis, weit nördlich von jedem noch auf einer Landkarte vermerktem Ort, von der Erkrankung an und Genesung von den Zorganpocken bei Rettung der nivesischen Sippe der Rauwölfe, von seltsamen Kreaturen, die man auf der Reise sah, gar von Seeschlangen vor Maraskan, die mit einem Schlag ihres Leibes ganze Schiffe zerschmettern konnten, Schiffsuntergängen, einer Siebenspanne im offenen Boot auf hoher See mit zu wenig Wasser und Proviant, Mischwesen zwischen Mensch und Wolf in einem Gebirge lebend, einem spinnenartigen Dämon, dem Mactans, auf einem Meer aus Tang hausend, den Messana ganz allein vernichtet hat mit einer Axt, einem Pferderennen und einem Propheten in Fasar, einer gewaltigen Karawane, die durch die Khom geführt wurde und in den Sanden der Wüste die Überreste einer großen Stadt der alten Elfen fand. Bis in den Regenwald führte die Reise, wo in einem versteckten Tal Echsenmenschen leben, die Götzen anbeten und gegenüber Fremden sehr feindlich gesinnt waren, einen unsterblichen Schlinger sollen sie als Symbol eines ihrer Götzen verehren. Zuletzt ging die Reise in eine sogenannte Feenwelt, ein Reich von Inseln, im Nebel versteckt, das die alten Hochelfen vor Jahrtausenden erschaffen und sich dorthin zurückgezogen hatten. Ein Bürgerkrieg herrschte dort, denn der alte Hochkönig Fenvarien ward seit ebenso langer Zeit vermisst. Gar unglaubliche Dinge waren dort zu sehen, Inseln, auf denen sich Szenen der Geschichte immer und immer wieder wiederholten oder auf denen wunderschöne Frauen lebten, so dass man sich, ohne es zu merken, auf Madamalläufe in deren Anblick und Stimme verlieren konnte, auf denen aber auch ungeahnte Gefahren lauern konnten. Um den König oder einen Verweis auf ihn zu finden, so erzählt die Ballade, ist Messana freiwillig gestorben, um im Totenreich der Hochelfen, unter den Wellen, nach ihm zu suchen. Sie fand ihn nicht, aber einen Hinweis auf sein Gefängnis auf Dere, in dem er über die Jahrtausende gefangen gehalten worden sein soll. In einem alten Ritual wurde Messana wieder zum Leben erweckt.
    Auch eine uralte und finstere Hochelfe, Pardona geheißen, die seit vielen Jahrtausenden lebt, hatte ein Interesse für diese Wettfahrt entwickelt und sich gar unerkannt gegenüber anderen Beorn angeschlossen, um ihren eigenen Interessen und denen ihres namenlosen Herrn zu folgen, bis sie schließlich enttarnt wurde.
    (Was allerdings vermutlich nur sehr weniger wissen dürften, ist, dass vor Maraskan Phileassons Mannschaft von der mittelreichischen Marine festgenommen wurde und die Mitglieder zu Kerkerhaft oder gar Todesstrafe verurteilt wurden wegen Angriff auf besagte mittelreichische Marine und Unterstützung maraskanischer Aufständischer. Aber aus nicht näher bekannten Gründen wurden sie nach kurzer Zeit offiziell entlassen.)
    Phileasson und seine Mannschaft, zu der ab dem Aufenthalt in Fasar auch Dela Olben gehörte, gewannen schließlich die Wettfahrt nach der Befreiung des alten Hochelfenkönigs und seitdem sind die Namen der Teilnehmer besonders in Thorwal sehr bekannt, aber durchaus auch darüber hinaus, und ihre Träger stets gerne dort gesehen. Ihnen wurde in Thorwal der Ehrentitel "Von Swafnir gesegnet" verliehen.
    Insgesamt, das besagen die Geschichten und auch die Ballade, waren die Aufgaben der Wettfahrt, die als Streit zweier Thorwaler begann, wer der beste Kapitäns Thorwals ist, schon bald nicht mehr von Menschenhand gestellt worden ...


    Während die Mannschaft durch Tobrien reiste, begab es sich, dass im späten 14 Hal der Verwalter des Barons von Zweischneid, der Bruder des örtlichen Grafen, nach ihm nicht zustehender Macht griff, den Baron und seine Frau heimlich gefangen setzte und das Land vorgeblich in ihrem Namen auspresste. Doch bevor er sich mit dem Blutgeld davon machen konnte, wurde er von der Gruppe, zu der auch Messana gehörte, aufgehalten und der Baron und seine Frau im Handstreich befreit.


    Auch die Amazonenburg Löwenstein wurde auf der langen Wettfahrt von Velea und Messana besucht, als sie die Flucht einer Amazone, der sie begegnet waren, und ihrer Hinrichtung durch eine Blutlöwin aufklären wollten.
    Die Ereignisse führten zu der ersten und düsteren wie gewaltsamen Begegnung mit dem sogenannten Fuhrmannsdämonen, einem Dämonen des Namenlosen, und zu der Erkenntnis Messanas, dass auch Amazonen lügen können.


    Im Ingerimm 16 Hal gewann sie auf ihrem eigenen Pferd, nun verbriefte Kriegerin der Puniner Kriegerakademie, das 1000-Schritt Flachrennen bei den jährlichen Pferderennen in Punin.


    Im Madamallauf darauf reisten sie, Velea und Dela zu Amazonenburg Kurkum im Auftrag Rover Stoerrebrandts, da die Safranlieferungen der Amazone ausblieben.
    Von diesem Ereignis wissen wohl am ehesten nur Amazonen, denn ein Dämon (der sogenannte Fuhrmannsdämon) hatte in der Amazonenburg Einfluss genommen, und ließ Königin Yppolita gefangen setzen und beeinflusste die Amazonen zu Übergriffen auf das Umland.
    Königin Yppolita wurde befreit und der Dämon verschwand wieder, hatte er dies doch nur angezettelt, um Messana zu verführen, selber die Herrschaft der Amazonen zu ergreifen (was diese tatsächlich vorhatte und erst von Yppolita im Zweikampf besiegt werden musste).


    Wenige Madamalläufe später, im Praios 17 Hal, gewann sie das Große Frühjahrsturnier zu Gareth in der Kategorie Waffengang zu Anderthalb Händen, durchaus zur allgemeinen Verwunderung, denn damit hatte niemand gerechnet, da sie namhafte und erfahrene Gegner wie die Adersin-Brüder, Ayla von Schattengrund, damals schon eine namhaft werdende Geweihte, oder auch Arlin von Sturmfels [ein fiktiver NSC, in unserem Aventurien ein Meister mit dem Anderthalbhänder, Kavallerieoffizier und wenn er nicht im Armeedienst ist, reicher Müßiggänger] hatte und selber als Kämpferin mit dem Anderthalbhänder niemals groß heraus gestochen war. Im Freien Waffengang belegte sie den 3. Platz, im Gang zu Einer Hand ebenfalls den 3. Platz. (In jenem Götterlauf wurde allen Erstplatzierten ihre Siegespreise binnen Siebenspannen von unbekannter Seite gestohlen.)
    Außerdem war es das Turnier, auf dessen Abschlussball der erste damalige Hofzauberer Kaiser Hals, Galotta, einen Dämonen zur Belustigung der Zuschauer rufen musste, diesen nicht beherrschen konnte und deshalb umgehend zum sogenannten „Scharlachkappentanz“ gezwungen worden war, dessen Zeugen Velea, Dela und Messana wurden.


    Mehr als 1000 Oger marschierten bald darauf Richtung Gareth. Sie zerstörten dabei Ysilia und wurden erst am 15. und 16. Efferd 17 Hal an der Trollpforte in der Ogerschlacht unter großen Verlusten der menschlichen Streiter gestoppt.
    Nur sehr, sehr wenige Leute wussten damals, dass auch Messana, Velea und Dela bei dieser Schlacht antraten. Sie kamen etwas später in der Nacht auf den 16. an, einige Stunden, nachdem die bis dahin erstaunlich geordnete Phalanx der Oger auseinanderbrach und sie zusehends mehr ihren menschenfresserischen Instinkten erlagen.
    Messana konnte einen auseinanderbrechenden Flügel der Menschen zusammenhalten und sie erfolgreich gegen die Oger führen. Als dann auch noch der Trupp der Kurkumer Amazonen kam, war das Schlachtenglück endgültig zu Gunsten der Menschen gewendet.
    Messana und ihre beiden Gefährtinnen verschwanden noch vom Schlachtfeld, ohne offizielle Belobigung oder Auszeichnung, weder vor Ort noch nachträglich, so dass einige Zeit danach wohl nur wenige Kämpfer und jene, denen sie davon erzählt haben, ihren Namen in dem Zusammenhang kennen dürften.
    Doch beim Eintrag ins Register der Rondragefälligen Recken im Rondra 22 Hal wurde die Teilnahme an der Ogerschlacht ausdrücklich erwähnt und kann über diesen Weg mittlerweile etwas mehr verbreitet sein, wie sie auch im Praios 24 Hal nachträglich mit der Ogerschlachtverdienstmedaille geehrt wurde.


    Im Svellttal halfen Velea und Messana in den folgenden Monden erst ihrer Freundin Dela, einen Freund von ihr von seinem Pakt zu befreien und seinem finsteren Rachefeldzug gegen einige Mordbrenner zu beenden. Kurz darauf retteten sie eine Fee und unterstützten sie, ihre Feenwelt vor einigen Verbrechern zu schützen, die die Feen entführen und verkaufen wollten, zwei Episoden, von denen ebenfalls kaum jemand wissen kann.


    Ihre Reisen führten die drei Frauen bis zu den Nivesen. Einer Sippe von ihnen, Kaikanuks Sippe, standen sie im folgenden Winter bei, als sie entführte Mitglieder aus der Hand eines Magiers und seines Morcans befreiten.
    Daher - und wegen der Hilfeleistung gegenüber den Rauwölfen im Zuge der Wettfahrt - sind Dela, Messana und Velea unter dem Namen „Nai-ra-duk“ („Die, die aus dem Süden kamen und geholfen haben“) bei einigen Nivesensippen bekannt und genießen dort großen Dank und Ansehen.


    Ab Hesinde 17 Hal wurde Messana Daragon jedoch wegen Ketzerei [ein sehr, sehr schweres Verbrechen] im gesamten Reich und darüber hinaus gesucht. Erfolgreich konnte sie sich einen Götterlauf auf Maraskan verstecken, heißt es, dennoch ging sie im Rahja 18 Hal freiwillig nach Punin (dort, könnte man vielleicht wissen, war eben 17 Hal eine Amazone aufgetaucht, die der Akademieleitung kund getan habe, dass die Amazonen der Frau namens Messana Daragon habhaft werden möchten, sie nicht Daragon heiße, sich den Kriegerinnenbrief unter falschen Angaben erschlichen habe und sie außerdem eine Ketzerin sei), wo sie sofort festgenommen wurde.
    Das hatte in Punin und auch Gareth sehr viel Aufsehen erregt, zumindest, bis kurz darauf die Answin-Krise und später auch der Orkensturm zunehmend größere Ausmaße annahmen und ihren „Fall“ damit dann überschatteten.
    Von Punin wurde sie nach Gareth verbracht, wo sie nach insgesamt 6 Monden im Kerker vor ein der Öffentlichkeit zugängliches Gericht gestellt wurde. Sie wäre zum Tod auf dem Scheiterhaufen verurteilt worden, wenn nicht die Amazonen – zu denen das Mittelreich auf gute Beziehungen bedacht war, seit sie bei der Ogerschlacht rettend eingegriffen hatten – einen Auslieferungsantrag gestellt hätten. Sämtliche jemals erhaltene Ehrungen, der Turniersieg in Gareth und der Kriegerbrief wurden ihr aberkannt.
    Doch die Amazonen kamen nicht ...


    Stattdessen aber die Orks. Während das Mittelreich immer mehr Richtung Bürgerkrieg steuerte, bzw. sich darin befand (Answin hatte sich zum Kaiser erklären lassen, doch Prinz Brin als Sohn des im Phex 17 Hal verschollenen Kaisers hatte ebenfalls unbestreitbare Anrechte, und die Anhänger beider standen zusehends feindlicher sich gegenüber), hatten die Orks ihre heimatliche Steppe verlassen, im Svellttal Stadt für Stadt eingenommen, standen bereits in Weiden und drangen weiter südlich vor - auf Gareth zu.
    Die Orks, die bislang von vielen für kaum besser als Tiere gehalten worden waren und deren Armeen anfangs nicht für vollgenommen worden waren, erwiesen sich als zähe, starke und mutige Kämpfer, vor allem aber hatten sie außerordentlich taktisch versierte Anführer, die die orkischen Armeen von Sieg zu Sieg führten. Nichts schien sie wirklich aufhalten zu können. Der tapfere Prinz Brin (Answin von Rabenmund war bereits verurteilt worden) konzentrierte sich vollauf darauf, die mittelreichischen Streitkräfte zu organisieren und gegen die Orks ins Feld zu ziehen.
    Der Orkensturm hielt jedoch auf Gareth zu und in der Tat standen orkische Armeen plötzlich dicht vor Gareth. In der Hauptstadt wurde zu den Waffen gerufen und jeder, der nicht aufpasste oder sich nicht freiwillig meldete, wurde auf den Straßen der Hauptstadt in den Militärdienst gezwungen und die Armeen wurden in die Hauptstadt gerufen.
    Messana stand nach nun insgesamt 8 Madamalläufen im Kerker vor der Wahl, im Kerker zu bleiben oder für das Mittelreich in den Krieg zu ziehen, sie wählte letzteres. Auf der Schlacht auf den Silkwiesen am 1. und 2. Phex 19 Hal tat auch sie sich, im Rang einer Korporalin, in dem Plänklerregiment, dem sie zugeteilt war, durch einige mutige Taten hervor, stets ganz vorn, rettete persönlich die Regimentsfahne und führte sogar kurzzeitig nach Ausfall der Offiziere die Kompanie in der Schlacht, und kam mit Dela Olben fast ums Leben, als die Untoten auf orkischer Seite am Morgen des 2. Phex angriffen und Messana und Dela mit zu jenen gehörten, die die Stellung hielten, bis Entsatz nahte.
    So wurde sie nach dem Sieg der Menschen – dem ersten großen gegen die Orks und damit dem Wendepunkt des Krieges – öffentlich geehrt und zur Weibelin [ein Unteroffiziersrang] befördert und anschließend vom KGIA-Oberst (und Inquisitor) Marcian gefragt, ob sie an einem womöglichen Alveranskommando in die von den Orks besetzte Stadt Greifenfurt teilnehmen würde, um diese zu befreien. Marcian sah in der Stadt für den weiteren Verlauf des Krieges eine Schlüsselposition - zurecht, wie sich aber erst mehr als einen Götterlauf später herausstellte.


    Messana und Velea und Dela, denen ebenfalls dies angeboten worden war, sagten zu und der kleine Trupp (mit noch einer Nivesin namens Jokela) zog im Phex 19 Hal in geheimer Mission ins orkisch besetzte Greifenfurt. Dort wurde im Peraine nach Kontakte knüpfen mit der Bevölkerung und vor allem mit dem örtlichen Widerstand erfolgreich ein Aufstand herbei geführt, der die Stadt von den Orks befreite. Mit Beginn des neuen Jahres schlossen die Orks den Belagerungsring um die Stadt, die zu dem Zeitpunkt noch optimistisch auf das Entsatzheer unter Führung des Prinzen wartete, nicht wissend, dass dieser an anderen Schauplätzen des harten Krieges gebunden war.
    Auch wenn Messana und ihre Gefährtinnen keine in der Hierarchie führende Rolle inne hatten - die hatte Marcian ganz für sich allein beansprucht -, und in Militärkreisen vielleicht bekannt sein kann, dass Marcian und besonders Messana nicht miteinander auskamen, Messana auch einmal wegen eines Verbrechens, dessen sie beschuldigt wurde und das sie stets abstritt, begangen zu haben, bestraft und degradiert wurde, so gab es doch viel und so manch lebenswichtiges für die Stadt zu tun.
    Sie hatte während der ganzen Belagerung hindurch das Kommando über einen Mauerabschnitt und erwies sich erneut (nach der Ogerschlacht) als überhaupt sehr gute Anführerin und organisierte die Verteidigung aktiv und militärisch geschickt mit. Als die Orks im Efferd die Stadt dank eines in ihr beschworenen Wetterdämonen, den Messana fast allein bekämpft hat, wenn sie ihn auch nicht aufhalten konnte, stürmen konnten, kämpfte sie tapfer bei der Verteidigung und führte einzelne Truppen, bis die Orks knapp und nur unter großen Verlusten aus der Stadt geschlagen werden konnten (nicht zuletzt auch dank der Hilfe einiger geheimnisvoller und fast unverwundbar erscheinender und unbekannter Gestalten), und Messana wieder zur Weibelin ernannt wurde.
    Mit den drei Gefährtinnen verließ sie das bedrängte Greifenfurt im Travia, um den gefährlichen Versuch zu wagen, durch den Belagerungsring zu durchbrechen, denn Greifenfurt brauchte dringend Entsatz, da Vorräte langsam ausgingen, die Duglumspest grassierte und eine entsprechend schlechte Moral unter den Verteidigern der bereits durch die feindlichen Geschütze teilweise zerstörten Stadt herrschte. Sie schafften es tatsächlich Gareth zu erreichen und dem Reichsbehüter ihr Anliegen anzutragen, der auch sogleich entsprechende Maßnahmen ergriff.
    Marcian hatte aber noch einen Auftrag mit gegeben, nämlich nach Xorlosch zu gehen und herauszufinden, was es sein mag, das Greifenfurt für die Orks so wichtig macht. Nachdem tatsächlich Hinweise gefunden wurden in den uralten Annalen der Zwerge, trafen sie wie verabredet auf die Armee, die sich gerade bei Ferdok sammelte, um dann nach Greifenfurt zu ziehen. Mit der wichtigen Kunde zogen Messana, Dela, Velea und die Nivesin vor und schafften es, sich im Hesinde wieder durch den Belagerungsring in die Stadt zu schleichen.
    Dort konnten sie knapp die Artefaktwaffe, die seit sehr langer Zeit unter Greifenfurt versteckt gewesen war, vor den Orks finden, die sich ihrerseits von außen dahin gegraben hatten. Diese ließen jedoch nun erst recht nicht ab, die Stadt zu erobern. Es war ein merklich zusammengeschossenes Greifenfurt, von dem wenig mehr noch stand als die trutzige Mauer und die Festung, als die Orks am 4. Firun 20 Hal zum finalen Angriff ansetzten, und mit Unterstützung eines Vampirs, der zuvor in der Stadt als angesehener Bürger gelebt hatte, aber von Marcian nach der Enttarnung durch einen Trick vertrieben worden war, gelang es ihnen, Greifenfurt endgültig zu stürmen und den Widerstand niederzukämpfen. Die Überlebenden, kaum noch 700 von der einstmals 3000 Seelen umfassenden Stadt, die nun größtenteils in Trümmern lag, wurden eingesperrt. Die Orks nahmen sich die Waffe und als wenige Tage darauf, am 10. Firun, das Entsatzheer unter Brin kam, zogen sich die Orks zurück.
    Greifenfurt war endgültig befreit.
    Doch der rachsüchtige Erzvampir war noch immer auf freiem Fuß und sann auf Rache, wie zu befürchten war. Deshalb zogen Marcian, Velea, Messana und die beiden anderen aus, um den Vampir von der Stadt abzulenken, denn sie waren es, an denen er sich vor allen rächen wollte, und sie wollten verhindern, dass er den Weg über die geschundene Stadt nahm.
    Tatsächlich konnten sie ihn stellen. Im ersten Kampf am 15. Firun kam Marcian zu Tode und das daraus resultierende ausgerufene Duell im Namen Rondras bis zum Tode – die Schwäche des Vampirs, gegen die er sich nicht wehren konnte – verlor Messana, als sie schwer verletzt zu Boden ging, doch ein paar Tage später am 20. Firun konnten sie den Vampir erneut ausfindig machen und Messana diesmal das Duell siegreich zu Ende führen.
    Nach der Befreiung wurde Messana zum Leutnant des Stabes erhoben und nahm trotz ihrer Verletzung (u.a. eine nicht heilbare, wie vielleicht bekannt sein kann, Verletzung am Arm) am 28. Firun an der Endschlacht gegen die Orks teil. Ihr Rittmeister fiel, sie nahm dessen Position als im Rang folgende Offizierin ein und nach der Schlacht wurde sie zur Rittmeisterin des Stabs noch auf dem Schlachtfeld befördert (und nach Gareth freigestellt). Dela und ihr wurde in Gareth je der Greifenstern in Silber für ihren Einsatz für Befreiung und Halten der Stadt verliehen, Velea der Greifenstern in Bronze.
    Mittlerweile wurden in Gedenken an die Verteidiger und deren Führer und Heldinnen Marcian und den vier Frauen Statuen in Greifenfurt errichtet.


    Danach war einige Zeit gar nichts über sie zu hören, auch nur einiges von dem, was sie in der Zwischenzeit erlebte, ist tatsächlich nur einer sehr überschaubaren Zahl an Personen bekannt. Zusammen mit einigen anderen war sie ins Eherne Schwert auf eine Feste von solchen Ausmaßen, das sie wohl von Trollen oder Riesen stammen muss, aufgrund einer Vision gezogen. Zwölf Personen (Messana war für Rondra gekommen, Velea für Rahja), die jeweils eine der zwölf Götter vertraten, und zwölf andere, die im Namen der jeweiligen Erzdämonen agierten, versammelten sich auf dieser denkwürdigen Zusammenkunft auf der Feste. Grund dieses Treffens war das Kind Lira mit prophetischer Gabe und auf ihren Orakelspruch wurde gewartet. Verschiedene Entwicklungen führten Messana, Velea und einige andere ins Nebelmoor, und dort wurde Messana Hüterin eines Siegels, eines von vieren und das letzte, das fehlt, das daher einen dem Namenlosen zugeordneten Drachen unter der Feste gefangen hält. Sie trägt es in sich, auf mystische Art aufgenommen.


    Im Hesinde 21 Hal gehörte sie mit zu jenen vier Frauen, die für den Rahja-Tempel im orkisch besetzten Tiefhusen im Svellttal ein bedeutendes Artefakt der Rahja, das Levthansband, wieder beschaffen konnten.


    Mit Beginn des Jahres 22 Hal trat Messana – wie schon im Svellttal nur als Messana, den Nachnamen Daragon führte sie zu dem Zeitpunkt nicht mehr - wieder in den Blickpunkt der Öffentlichkeit, als sie von Reichsbehüter Brin als sie in Aranien war und bei der Säbelmeisterin Ishannah al'Kira lernte, zum Großen Frühjahrsturnier und zum kaiserlichen Ball zum 1. Praios nach Gareth geladen wurde, weil sie ins Register der Rondragefälligen Recken eingetragen werden sollte.
    Wie vielleicht die Runde unter den damaligen Gästen des Balles machte, gehörten Velea und sie zu jenen vier Frauen, die während des Balles zusammen mit zwei Spektabilitäten, den drei Hofmagi und Reichsbehüter Brin für einige Zeit gemeinsam verschwanden, aber dann auch wieder zurückkamen, um an den weiteren Festivitäten teilzunehmen. Des Weiteren wurde sie auf dem Ball in angeregter Gesprächsrunde mit Helme Haffax, Leomar vom Berg, Admiral Sanin, Melcher Dragentod und zeitweilig dem Reichsbehüter gesehen.
    Mit der besonderen Erlaubnis des Reichsbehüters (war sie doch weder adelig, noch hatte sie einen Kriegerbrief) durfte sie am Großen Frühjahrsturnier zu Gareth teilnehmen, in dem sie die Kategorien zu Einer Hand und Anderthalb Händen sowie den Freien Waffengang überlegen gewonnen hat und damit zur Gesamtsiegerin des Turniers wurde, was ihr den Titel „Ritterin des Reiches ehrenhalber“ und ein Rittergut, Síoigín Garran in Albernia - sie erhielt von Reichsbehüter Brin persönlich den Ritterschlag, wie auch ihr Gut ihr als reichsunmittelbar übertragen wurde, so dass sie den Vasalleneid an Brin direkt schwor - eintrug. Man sah später an diesem Abend Brin geraume Zeit bei ihr und ihren damaligen Gefährtinnen im regen Gespräch stehen.
    Am 5. Rondra 22 Hal wurde sie ins Register der Rondragefälligen Recken für ihre bisherigen Taten eingetragen, eine sehr große Ehre (ist dies doch der erste von drei Schritten zur Heiligsprechung). Sie stand zu jenem Zeitpunkt kurz vor ihrem 30. Tsatag.
    Vor diesem festlichen Anlass geschah jedoch etwas, von dem nur die Höchsten des Reiches und wenige andere Personen wissen: Messana, Velea und zwei andere Frauen wurden, nachdem ihre Namen und die Inschrift "Für die größten Helden des Zeitalters" auf einem auf Maraskan entdeckten Artefakt namens 'Ring des Satinavs' gefunden wurde, mittels eines magischen Phänomens in die Vergangenheit gerissen und erlebten am 22. Boron 590 BF die Schlacht zwischen Borbarads und Rohals Truppen in der Gorischen Wüste als Augenzeuginnen mit und die bis dahin letzte Begegnung zwischen Borbarad und Rohal.


    Während der Tage in Gareth geschah es auch, dass Messana und Velea ein Paar wurden.


    Kurz darauf hörten Velea und sie von dem Riesenlindwurm Shirchtavanen, der seit etwa einem Götterlauf Windhag terrorisierte. Sie machten sich auf und gemeinsam mit drei anderen schafften sie es schließlich, den Wurm in seinem Hort zu besiegen und Messana hat einen der drei Köpfe allein besiegt und im Kampf gegen die anderen noch beigestanden. Seitdem dürfen sie sich „Drachentöter“ nennen, Messana darf den heraldischen großen Drachen auf dem Wappen führen und wurde zur Edlen zu Windhag ernannt. Sie wäre dafür auch ins Register der Rondragefälligen Recken eingetragen worden, wenn dies nicht schon der Fall gewesen wäre. In Harben gibt es seitdem den "Platz der Drachentöter".


    Seit Boron 22 Hal bildete sie Nial Aethelstaine, eine Junkerstochter aus dem Farindelwald, als ihre Knappin aus, was eher selten bei einem Ritter der Fall ist, der seinen Ritterschlag nur ehrenhalber erfuhr. Nial erhielt ihre Schwertleite am 15. Hesinde 26 Hal.


    Sie gehörte mit zu jenen, die in die Ereignisse um Dragenfeld am 20. Ingerimm 22 Hal - die Inquisition hat die Region um das Dörfchen auf dem Goblinpfad mittlerweile seit dem Rahja 22 Hal komplett gesperrt - mit verwickelt waren und damit die Rückkehr Borbarads in die Welt knapp nicht verhindern konnten, auch wenn davon nur wenige Eingeweihte wissen. Sie war kurz danach auf der Bärenburg zu Trallop Herzog Waldemars Gast mit ihren Gefährten und ist bereits schon zweimal (im Rahja 22 Hal und Efferd 23 Hal) mit ihren Gefährten in die Neue Residenz zu persönlichen Treffen von Reichsbehüter Brin geladen worden.


    Im persönlichen Auftrag des Reichsbehüters und als seine Sondergesandte reiste sie mit den Gefährten nach Weiden, um dort auch noch zusätzlich im Auftrage Herzog Waldemars dem Verschwinden Dutzender von Menschen nach zugehen. Es zeigte sich, dass eine Vampirplage herrschte und die Hochelfe Pardona Borbarad zu einem Körper verhelfen wollte. Leider konnte dies auch nicht verhindert werden trotz harten Kampfes, in dessen Zuge Messana auf den davon fliegenden Drachenleib Pardonas sprang, um die von dieser entführte Velea zu retten, doch konnte sie sich nicht lange genug halten.
    Die ihr zustehende lebenslange Leibrente, die der Weidener Herzog zur Belohnung vergab, schenkte Messana an den Travia-Tempel mit der Auflage, damit die Bedürftigen zu unterstützen.


    Wer in das das "Drachenmuseum" in Festum geht, kann ab Efferd 23 Hal dort einen wahren Bericht, erzählt von Messana selber und niedergeschrieben vom Prinzipal des Museums, dem Magier und Naturforscher Vagor, einsehen. Außerdem werden dort ab einige Madamalläufe später einige kleinere Exponate von Schirchtavanen zu besichtigen sein, u.a. eine grün-metallische Schuppe, die Messana dem Museum geschenkt hat.
    Durch Festum war Messana gekommen, als sie und ihre Gefährten in das Eherne Schwert zogen, um dort auf einer riesigen Feste nachzuschauen, ob sich dort eine Magierin mit dunklen Absichten, wie ihnen zugetragen worden war, tatsächlich einquartiert hatte. Die Magierin war mit der Feste verschmolzen, aber sie dadurch ihrer Handlungsmöglichkeiten beraubte.


    Messana war mit anwesend, als am 3. Boron 23 Hal Dragosch von Sichelhofen, das amtierende Schwert der Schwerter, auf dem Rhodenstein zum Schwertzug gegen die Orks aufrief. Dabei wurde er jedoch der Lüge und des Betrugs enttarnt und Ayla von Schattengrund, das danach benannte Schwert der Schwerter, bezwang ihn im rondrianischen Duell.


    Viel Aufregen erregte ihr Duell mit Scanlail ni Uinin (das auch einen Artikel darüber im Aventurischen Boten nach sich zog), der albernischen Schwertmeisterin, die ihre eigene Schwertgesellschule in Havena betreibt. Messana fragte bei ihr schriftlich an, ob sie für ein rondrianisch-freundschaftliches Duell zur Verfügung stünde, und so kam es kurz darauf im Peraine 23 Hal zu jenem Treffen in Havena auf dem Halplatz, an dem die beiden Kämpferinnen an drei aufeinander folgenden Tagen Kämpfe zu einer Hand mit Säbeln, mit Säbel und Parierwaffe und zwei Säbeln in leichter Rüstung ausfochten.
    Messana gewann davon 2 von 3 Kämpfen (mit Parierwaffe siegte Scanlail ni Uinin) unter den Augen unzähliger Zuschauer, die von dem angekündigten großen Kampf auch von außerhalb heran gezogen worden waren, und selbst König Cuanu gehörte zu den Zuschauern.


    Am 1. Praios 24 Hal wurde sie mit ihren Gefährten auf dem kaiserlichen Frühjahrsball für ihre Taten gegen die Vampirplage in Weiden mit dem "Silbernen Bärenorden" (aus der Hand Waldemars von Weiden) ausgezeichnet und wurde damit zu einer Ritterin Weidens. Inquisitor da Vanya erklärte nachträglich die Anklage gegen sie als Ketzerin für bar jeglicher Grundlage und sie für unschuldig und gänzlich rehabilitiert, außerdem entschuldigte er sich bei ihr persönlich. Zusätzlich wurden Velea, Dela und ihr nachträglich die "Ogerschlachtverdienstmedaille" durch den Reichsbehüter verliehen für ihre wichtigen Taten im Zuge der Ogerschlacht.


    Beim anschließenden Großen Garether Turnier war Messana die überwachende Turniermarshallin.


    Sie gehörte zu jenen Helden, die mit Pardonas Hilfe im Kloster Arras de Mott im Finsterkamm verhindern konnten, dass Borbarad sich grenzenlose Macht aneignen konnte und so einen - wenn auch kleinen - Sieg gegen den zurückgekehrten Dämonenmeister erringen konnten. Im Zuge dieser Ereignisse war sie für einen Tag lang Trägerin des goldenen Reifs des Eschin vom Quell, ein magisches Artefakt, das Zugang zu elementaren Kräften ermöglichte.


    Auf dem Rückweg nach Greifenfurt widerfuhr ein großes Wunder, als sie in einer Vision von Rondras zu ihrem Schwertarm auf Dere benannt und geweiht wurde. Sie erfuhr offizielle Anerkennung durch das Schwert der Schwerter im Efferd 24 Hal und brachte auf der Löwenburg vor allen Anwesenden den Beweis dar, als sie ein Zeichen der Herrin erflehte.
    Auf dem Rückweg nach Albernia betätigte sie sich als Wanderpredigerin, als sie zu den Menschen sprach und kleine Wunder wirkte. In Albernia erklärte sie nach einer Visionssuche, ihr Weg sei der einer eigenen Kirche der Rondra und begründete damit die Leuinherz-Kirche. Sie fand Interesse bei vielen Pilgern und sogar einigen Geweihten anderer Kirchen, die sie besuchten. Auch Dela (neben Velea und Nial) und zwei Pilger wurden Zeuginnen einer wundersamen Begebenheit, die der Leuinherz-Kirche ihren ersten Tempel bescherte. Reichsbehüter Brin schenkte ihr, bzw. der Leuinherz-Kirche das vorherige Rittergut nun als Kirchenland.
    Auf weiteren Reisen betätigte sie sich als Wanderpredigerin, bevor sie für einige Monde nach Maraskan reiste.


    Direkt nach ihrer Rückkehr zog sie mit alten wie neuen Bekannten im Auftrag der Kirche des Boron und nach Erhalt eines Briefes von Delian von Wiedbrück Anfang 26 Hal erneut nach Maraskan. Teile des gestohlenen Enduriums und noch viel mehr wurde sicher gestellt, dazu ein Ritual, in dem Pforten zu den Niederhöllen geöffnet werden sollten, rechtzeitig gestört und zuletzt wurde auch noch Borbarad persönlich im Fürstenpalast begegnet und zugleich eine erste Schlacht gegen seine Dämonen und ihn siegreich geschlagen. Messana rief am Tag des Schwurs einen Schwurbund unter den Gefährten wider Borbarad aus, der durch ein göttliches Zeichen bestätigt wurde und während des Sturms auf den Palast widerfuhr ihr die Gnade einer eigenen Liturgie.


    Ab Hesinde 26 Hal fand die Leuinherz-Kirche die ersten 12 Novizinnen und Novizen. Es sind Soldaten, die in Tuzak mit gekämpft haben, bzw. 2 Frauen aus Fort Passstreich, die die Berufung fühlten und nach eingehender Prüfung angenommen wurden.
    Seitdem strömen ihr und ihrer Kirche immer wieder neue Anwärter zu, so dass ihre kleine Kirche doch beständig wächst.


    Messana gehörte zu jenen, denen die Besonderheit, mittels der sogenannten Durthanischen Sphären durch den Limbus zu reisen, zu Gute kam. Entsprechend schnell ging die Reise zur Waldinsel Altoum in Begleitung einiger Schwarzmagier und Salpikon Savertin, dem Convocatus Primus der Schwarzen Gilde von statten. Es hieß, dass sich Schergen Borbarads in der Stadt Altaïa aufgehalten hatten. Wie sich zeigte, stimmte dies, denn sie hatten die Stadt mit Hilfe eines chimärologisch veränderten Dämons etwa anderthalb Götterläufe zuvor zerstört, ebenso das göttliche Orakel Altaïas. Dieses sprach jedoch zu der Gruppe und gab einen wichtigen Hinweis auf den Verbleib Borbarads und machte auch andere Andeutungen (die entweder wahr oder falsch sind oder vielleicht eintreffen mögen).


    Am 11. Tsa 26 Hal wurde daraufhin die Seeschlacht vor Andalkan unter großen Anstrengungen gewonnen, dabei wurden erstmals Kreaturen gesehen, die wie auffrecht gehende Hummer in Menschengröße aussehen und ein erwachsener Schiffevernichter [in unserem Aventurien heißen sie nicht Dämonenarchen] wurde durch gemeinsame Anstrengungen vernichtet. Leider hatte dort auch die Leuinherz-Kirche ihren ersten Verlust, aber eine Kämpferin der Weißen Garde fühlte sich durch die Geschehnisse berufen und möchte geprüft werden.
    Auf dem Rückweg durch den Limbus fiel auch Messana unter der unheiligen Klinge von Kerbhold dem Ketzer und war zum Glück nicht dauerhaft und nur kurzzeitig ein Geist.


    Perricum stand bei der Rückkehr unter borbaradianischem Angriff und wurde von dem 9-Gehörnten Yo'Naho blockiert. Hoffnung auf Rettung wurde darin gesehen, den alten tulamidischen Bastrabuns Bann zu suchen, zu untersuchen und einige Komponenten auszutauschen, um ihn gegen die Dämonen von See her einzusetzen.


    Am 20. Tsa 26 Hal wurde sie im Farsh Uruch in Aranien beim Säbeltanz während eines Gewitters von einem Blitz getroffen, ihre Haut war danach für einige Momente von einem silbernen Schimmer umgeben. In der folgenden Nacht erhielt sie eine Vision Rondras, in dem ihr das Versprechen abgenommen wurde, etwas, das ihr gegeben wurde, zu schützen und zu bewahren. Am nächsten Tag sah ihre Weiheklinge Leuintatze leicht verändert aus. Seitdem legte Messana die Waffen kaum noch ab.
    Wenig später gewann sie neue Erkenntnisse, als sie erst einen Traum/Vision hatte und dann eine denkwürdige Begegnung mit einer Wesenheit aus ihrer Waffe, einer Kämpferin, die sich als "Wille der Göttin" bezeichnete.
    Tatsächlich war es eine erste Essenz von Siebenstreich, die in Leuintatze eingegangen war, doch das war zu jenem Zeitpunkt unbekannt.


    In den Tulamidenlanden auf der Suche nach Bastrabuns Bann im Tsa und Phex wurden Magiermogulgräber erforscht, Chimären aus alter und neuer Zeit bekämpft und in einer Globule mit dem Zugang zu Asfaloths Domäne das Schlimmste verhindert, aber auch mehr über Borbarads frühere Inkarnationen heraus gefunden. Zuletzt wurde in Perricum der Krakendämon Yo'Naho bekämpft und vernichtet, während der abgeänderte Bann aktiviert wurde.


    In den Monden danach versenkte sich Messana in Meditation und Kontemplation in Perricum, um ihre liturgischen Fähigkeiten zu verbessern und diktierte in diesem Zustand ihre Kirchen- und Glaubenslehre. In einer dieser Meditationen wurde ihr Siebenstreich (in Leuintatze) übergeben in der Nacht vom 26. auf den 27. Praios 27 Hal. In jenem Moment wurde Messana, der Welt unbekannt, denn sie sollte absolutes Stillschweigen darüber bewahren, zur 7. Gezeichneten.
    Fast 200 Gläubige kamen in jener Zeit von Albernia nach Perricum gereist, in der Hoffnung, mit ihr sprechen zu können und berufen zu sein in ihrer Kirche.


    Zusammen mit einigen ausgewählten Streitern und zukünftigen Angehörigen der Leuinherz-Kirche eilte sie zur Amazonenburg Kurkum, als dieser große Gefahr drohte. Nicht ganz 9 Tage wurde die Burg im Praios 27 Hal erfolgreich verteidigt gegen Söldner, Untote, Dämonen und Paktierer und es wurden auch Gegenschläge unter Messanas Führung ausgeführt. Im großen Endkampf vernichtete sie mit Nials Unterstützung den turmförmigen Fleischgolem und trat kurz gegen den Nirraven an, bevor Yppolita den Kampf (fast) für sich allein beanspruchte.


    Von Beilunk aus ging es nach Eslamsbrück, um dort die Dunklen Horden aufzuhalten, doch trotz allen Einsatzes wurde die Schlacht von Eslamsbrück Ende Rondra verloren. In Ysilia wurde die Gruppe von Herzog Bernfried von Ehrenstein gebeten, die Stadt verteidigungsbereit zu machen (Nial wurde mit einer anderen Gruppe auf eine andere Mission geschickt).


    Als Borbarad ein Ritual durchführte, ein altes, böses Wesen auf dem Grunde des Yslisees zu wecken, baten die Druiden Tobriens im Boron die Gezeichneten, sie auf ihrer Insel Sums Kate bei einem Gegen-Ritual vor dem zu erwartenden Angriff Borbarads zu beschützen. Erst musste jedoch das Ritual Borbarads unterbrochen werden, dabei löste Messana unbeabsichtigt Kritische Essenz aus, verhinderte dadurch jedoch das Erwachen der Kreatur. Nach einem einmaligen Erlebnis mutmaßlich in Alveran rechtzeitig mit Nial zurück auf der Insel, wurde gegen Untote und Dämonen gekämpft und tatsächlich die Vernichtung der Insel durch Amrifas, den Erderschütterer, verhindert, als sie den 9-Gehörnten in einer unterirdischen Felsspalte besiegte.


    Am 28. Hesinde weihte sie die ersten 10 Novizen der Leuinherz-Kirche in Ysilia und plante weiter mit die Verteidigung der Stadt in der Schlacht um Ysilia im Tsa gegen die anrückende feindliche Armee. Sie führte mit den ersten und den zweiten/letzten Ausfall und erfüllte die Herzen der Verteidiger mit Mut, als sie den Willen Rondras erflehte. Das gegnerische Heer wurde vollends aufgerieben und Helme Haffax wurde zur Flucht gezwungen.


    Sie ritt mit nach Punin zum Allaventurischen Konvent im Ingerimm, zu dem sie als Geweihte geladen war. Vor allem nutzte sie dort die Gelegenheiten, auf die Lage im Osten aufmerksam zu machen. Auf Pardona in Drachengestalt flog sie mit zu Rohezals Unsichtbaren Turm, um dort Rohal dem Weisen persönlich zu begegnen.
    Zusammen mit den Gezeichneten wurde ihr der Orden "Graues Einhorn mit Mondstein und Madamal" für den Kampf wider Borbarad und Beschaffung wichtigen Wissens verliehen.


    Mittels des von Nial/Ghosif herbei gerufenem Elementaren Meisters der Luft reiste sie mit nach Drakonia zur alljährlichen Wiedergeburt des Lichtvogels. Auch weitere Gäste waren geladen, darunter Raidri Conchobair, der Schwertkönig. Dieser forderte sie zu einem öffentlichen Duell bei der Zwölfgötterjoste auf, und Messana nahm an.
    Am 1. Praios verteidigte sie die Heiligtümer am Raschtul Kandscharot gegen Dämonenangriffe, als der Nachtdämon das Ei des Lichtvogels stahl und verfolgte die Dämonen mit. In der Dämonenzitadelle stellte sie sich den dortigen Gefahren und Verführungen und kämpfte entscheidend mit gegen den Nachtdämon, der schlussendlich besiegt wurde.
    Dann erschien der Fuhrmanns-Dämon, ihr Erzfeind aus so vielen Begegnungen, der sich dieses Mal auf einen Kampf einließ, den er mit Leichtigkeit zu gewinnen annahm und mit dem Dolch [s. Beschreibung von Messanas Aussehen] gleich bei ihrem erstem Angriff gefällt wurde.
    Ein purpurner Vortex öffnete sich unter beiden und verschluckte sie. In der Feste der Riesen im Ehernen Schwert fand sie sich wieder, dort aber auch das Kind, das die dort vor Götterläufen als Orakel getroffen hatte, jenes Kind, dass Borbarads Zeit ist und die 5. Gezeichnete wird.
    Wieder in Drakonia, wurde die Prophezeiung des Lichtvogels über das Karmakorthäon vernommen.


    Mittels einer Abkürzung durch den Limbus und durch eine Feenwelt gelangten die Gezeichneten auf den tobrischen Kriegsschauplatz, gerade zurecht, um an der Schlacht auf den Vallusanischen Weiden mitzukämpfen. Messana besiegte den 6-Gehörnten Karmoth den Vernichter, im weiteren Kampf unterstützt durch ihre Zwillingsschwester Eliana und Gilia von Kurkum.
    Die drei Kämpferinnen wurden für diesen Kampf je mit dem Greifenstern in Gold ausgezeichnet und wie alle Teilnehmer der Schlacht erhielten sie auch das Kaiser-Rauls-Schwert in Bronze.


    Vom Schwert der Schwerter als Zuschauerin der Zwölfgötter-Tjoste geladen, durch die der neue Heermeister der Rondra-Kirche bestimmt werden sollte, und ohnehin diese als Ziel habend für das angesetzte Dreifach-Duell gegen den Schwertkönig Raidri Conchobair, reiste sie mit zum Tjostenplatz am Schlund - wobei der Leuinherz-Kirche der die besondere Ehre widerfuhr, als persönliche Garde des Schwerts der Schwerter auf der Reise zu dienen - und wurde mit den Gezeichneten gebeten, die bisher zusammen getragenen Kelche der Götterklinge Siebenstreichs mit zu bewachen.


    An den ersten drei Tagen der Toste gewann sie die drei Duelle gegen Raidri Conchobair am 22., 23. und 24. Rondra im Kampf zu einer Hand, zu anderthalb Händen und im beidhändigen Kampf, und gewann so den Bardentitel 'Schwertkönigin' (oder auch manchmal "Säbelkönigin") unter den Augen Tausender von Zuschauern, darunter das Schwert der Schwerter und der Bote des Lichts. Ein Reporter des Aventurischen Boten war anwesend, der sie nach jedem Kampf befragte, und zuletzt wurde auch eine Zeichnung für den Artikel gezeichnet.


    Am 10. Efferd war sie mit den Gezeichneten, der Leuinherz-Kirche, dem Schwert der Schwerter und vielen Geweihten des Schwertbunds auf dem Vulkan Schlund, um gegen Borbaradianer und Dämonen zu kämpfen, siegte im Zweikampf gegen einen Belhalhar-Paktierer, den Anführer der feindlichen Einheiten, und wohnte an der Heiligen Esse der Entstehung Siebenstreichs bei.
    Als auf dem Rückweg Rhazzazor und seine untoten Perldrachen angriffen, sprang sie im Flug auf seinen Rücken und attackierte ihn von dort aus, während Dela in Drachengestalt im Flug auf ihm landete un ihn zu einem kontrolliertem Absturz zwang.
    Während Dela ihn am Boden band, gelang es Messana fast, ihm den Kopf abzuschlagen, bevor er plötzlich verschwand.


    In Gareth bei der Besprechung mit Brin von Gareth wurden Zeit und Ort der finalen Schlacht gegen Borbarad bestimmt. Messana beschloss, sich voll und ganz auf den weiteren Aufbau ihrer Kirche und zukünftiger Geweihte zu konzentrieren, damit sie diese bestmöglich vorbereitet in diese Schlacht führen kann.
    In Síoigín Garrán fand sie weitere Neuzugänge für ihre Kirche, führte eine Karmalqueste durch, in deren entrücktem Zuge sie nach einer göttlichen Eingebung hin weitere Novize weihte, dann zog sie mit ihrer Kirche nach Ysilia, unterwegs für ihre Kirche und den göttlichen Auftrag predigend. In Ysilia fand sie einen Tempel im Bau, den Herzog Bernfried von Ehrenstein bereits aus Dank in Auftrag gegeben hatte. Die folgenden Monate bildete Messana die Angehörigen ihrer Kirche karmal und kämpferisch weiter aus und weihte weitere Novizen zu Geweihten.
    Einmal suchte sie die Amazonenburg Yeshinna auf, um sich von Mutter und Schwester zu verabschieden.


    Mitte Phex wurde sie von einem Winddschinn nach Drakonia abgeholt, wo sich die Gezeichneten und ihre Gefährten bereits eingefunden hatten. Es gab neue Hinweise auf das Sechste Zeichen, die zu den Trollen führten. In einer vor den Menschen geheim gehaltenen Troll-Burg wurden sie befragt und geprüft während des Things, in dem sowohl über die Teilnahme der Trolle an der anstehenden Entscheidungsschlacht, als auch über die Vergabe des Sechsten Zeichens entschieden werden sollte. Mit Worten und Taten gelang es, die Trolle zu überzeugen, dass auch für sie eine Teilnahme an der entscheidenden Schlacht notwendig ist, und alle Bestandteile des Sechsten Zeichens wurden sicher gestellt, und ein Sechster Gezeichneter noch dazu gefunden.


    Dann ging es zum Heerlager an der Trollpforte. Mit den Höchsten des Reiches als Gäste, heirateten Messana und Velea am 11. Ingerimm mit Nial und Fulke in einer Doppelhochzeit.
    Die Gezeichneten beschützten Reichsbehüter Brin bei der traditionellen Spaltung des Steines und beschützten ihn vor einem Dämonenangriff Galottas.


    In der 3. Dämonenschlacht kämpfte Messana vorne stets mit, gegen Menschen, Dämonen und Daimonide, mit den Gezeichneten eroberte und zerstörte sie die Wandelnde Burg und kämpfte ein zweites Mal gegen den 9-Gehörnten Amrifas.
    Mit den Gezeichneten kämpfte sie sich voran auf den Beschwörerhügel, um Borbarad zu stellen. Nachdem Raidri Conchobair, der vermeintliche 7. Gezeichnete, starb, war es Messana, die tatsächlich Siebenstreich seit 2 Götterläufen hatte und die wahre 7. Gezeichnete war, und die die Dämonenkrone zerschlug, nachdem Graufang Borbarad für den Moment handlungsunfähig gemacht hatte, so dass die Fünfte Gezeichnete agieren konnte.


    Nach der Schlacht wurde sie mit vielfältigen Ehrungen ausgezeichnet: dem Greifenstern in Bronze wie alle Teilnehmer ausgezeichnet, dem Greifenstern in Gold wie alle Gezeichnete, dem Kaiser-Rauls-Schwert in Gold (für den Sieg über die Wandelnde Burg), dem Reichsorden am Purpurnen Band 1. Klasse (für den Einsatz gegen Borbarad seit der ersten Stunde), von Herzog Bernfried von Ehrenstein mit dem Yerodin-Orden (für Mut und Tapferkeit und Unterstützung des tobrischen Herzogenhauses), und vom Schwert der Schwerter mit der Gelben Schärpe des Schwerts der Schwerter. Zudem wird auch ihr Bildnis bald eine der 100 Säulen der Ruhmeshalle in Arivor schmücken, die letzte Vorstufe vor einer Heiligsprechung.





    Unbestritten kann sie als herausragend mutig bezeichnet werden: Sie hat allein gegen den Mactans gestritten, hat ihr Leben auf den Inseln im Nebel freiwillig geopfert, um den früheren Hochkönig zu suchen, damit dieser den Frieden über das zerstrittene Reich bringen möge, sie gehörte zu den drei Kämpfern, die in vorderster Front gegen Schirchtavanen fochten und sie sprang ohne einen Herzschlag des Zögerns auf die fliegende Pardona in Drachengestalt vom zusammenbrechenden Nachtschattenturm, als diese Velea entführte (und fiel kurz darauf sehr tief). Sie kämpfte allein gegen Amrifas den Erderschütter und bezwang ihn in einer Erdspalte auf Sumus Kate, kämpfte mit den Gefährten gegen den Nachtdämonen (und besiegte ihn mit der Macht Siebenstreichs, ohne dass dies von den Gefährten erkannt wurde) in der Dämonenzitadelle, siegte mit ihrer Zwillingsschwester Eliana und Gilia von Kurkum über Karmoth auf den Vallusanischen Weiden und sprang auf den fliegenden Rhazzazor bei seinem Angriff am Schlund und besiegte ihn fast mit Dela, bevor er verschwand.
    Sie war stets eine erklärte Gegnerin des Namenlosen und seiner Anhänger und hat sie wiederholt bekämpft und ist ihnen auch nicht unbekannt.
    Generell gilt sie als gleichermaßen außerordentlich ehrenhafte wie rondragefällige Kämpferin (auch zu und vor den Zeiten, da sie der Ketzerei beschuldigt worden war und ihr von der Inquisition vorgelegtes Geständnis bei der Gerichtsverhandlung dies bestätigte), die entsprechend der rondrianischen Prinzipien jederzeit bereit zu helfen, schützen und zu verteidigen ist. Sie ist eine Auserwählte Rondras, wie die direkte Weihe bewies und der Auftrag, eine weitere Kirche zu gründen. Ebenso zeigt der Blitz, der sie traf und der die Essenz Siebenstreichs mit sich brachte, mit der nachfolgenden Vision, dass sie zuletzt hoch in Rondras Gunst stand.


    Sie kann hervorragend mit ihren beiden Amazonensäbel, auch Reitersäbel genannt, umgehen, und zählt daher zu den Waffenmeistern in dieser Waffengattung.
    Mit diesen Waffen hat sie ihre großen Kämpfe bestritten, ausnehmend mutig gegen Dämonen (denn gegen solche hat sie schon sehr oft gefochten), Oger, Untote und Orks gekämpft, aber auch gegen namhafte Kämpfer in Duellen, wie Scanlail ni Uinin und Raidri Conchobair, gegen den sie den Titel des Schwertkönigs/Schwertkönigin gewann. Die Säbel sind sehr schön verziert auf der Klinge, könnte man gehört haben und haben sehr individuelle Parierstangen und Knäufe [s. Beschreibungen der Waffen].


    Aber auch unbewaffnet, mit dem Anderthalbhänder oder dem Bogen hat sie sich bereits ausgezeichnet.
    Ebenfalls gilt sie als hervorragende Reiterin.


    Über ihre Vergangenheit ist relativ wenig bekannt (außer dem, was sich zusammenreimen lässt je nachdem, was von obigem halt bekannt ist), direkten Fragen geht sie allerdings nicht aus dem Weg.


    Man kennt sie eigentlich fast nur in ihrer Rüstung: Eine nach dem Oberkörper geformten und diesen betonende Brünne, im Hals- und Schulterbereich erweitert um Drachenschuppen, ein mit Nieten beschlagenes Streifenröckchen, eine kreisförmige Halsberge, stählerne Armschienen aus Toschkrill und Beinschienen aus Drachenschuppen, einem visierlosen Helm, bar jeglicher Zierde, und einem Umhang. Zuletzt hat sich dies im Winter 26 Hal geändert, seit sie Brünne und Helm aus Endurium trägt und der Helm mit wallendem blau-silbernen Helmbusch verziert ist. Nur selten führt sie den nierenförmigen Wappenschild, oder dem gleichförmigen aus Drachenschuppen, die sie mit sich führt. Manch kundiger Rondrianer mag wissen, dass dies die Rüstung ist, die Amazonen als Uniform tragen, in Messanas Fall mit wenigen Abweichungen. [Genauere Beschreibungen von Waffen und Rüstung siehe weiter unten.] Auf Maraskan trug sie eine sehr ähnlich geschnittene Rüstung, nur dass diese statt der metallenen Brünne am Torso aus Drachenleder gefertigt wurde, wie auch Röckchen, Beinschienen und Helm.


    Wenn auch nur Unteroffizierin, hat sie ihre Abteilung in Greifenfurt mit gleichermaßen Geschick und Können (was im taktischen Bereich und ihren Qualitäten als Anführerin weit über das einer Weibelin hinausging) als auch sehr vorbildhaft geführt. Ihre Leute schätzten sie als Anführerin, die andere zu motivieren weiß und ihnen nichts abverlangt, was sie nicht selber auch zu tun und zu geben bereit ist, und sicherlich in höherem Rang mehr hätte vollbringen können.
    Mittlerweile ist sie eine sehr charismatische Frau, die auch dadurch Menschen motivieren kann, ihre Kirche in den Kampf führt und bei taktischen und strategischen Planungen maßgeblich beteiligt ist, und so bei Ysilia Helme Haffax zu seiner ersten Niederlage mit verhalf.


    Insgesamt würde ihr vielleicht immer bei dem einen oder anderen trotz aller Taten und Ehrungen und ihr mittlerweile nicht zu bestreitender sehr tiefgehender Rondraglaube der Makel der "Ketzerin" haften bleiben, doch Inquisitor da Vanya rehabilitierte Messana mittlerweile offiziell von den Vorwürfen und der Anklage, vor allem jedoch dürfte die Weihe, die sie durch Rondra selbst erfahren hat und die auf Geheiß der Göttin gegründete Leuinherz-Kirche, jegliche frühere Schatten gänzlich überstrahlen.



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    Abenteuer in chronologischer Reihenfolge: (Was nicht gekennzeichnet ist, sind offizielle Abenteuer.)


    Für die Königin, für Rondra! (2003) (Efferd 13 Hal) (Ein Solo-AB, teilweise abgewandelt, wurde für Teile des Hintergrunds verwendet)
    Marionettenspiel (inoff.) (Ende 2002) (Anfang/Mitte Tsa 13 Hal)
    Licht und Schatten Teil I, II und III (inoff.) (Anfang/Mitte 2003) (Tsa 13 Hal - Anfang 14 Hal)
    Zwischenspiel: Turnier zu Punin (keine Handlung, Forum/inoff.) (Frühjahr 2003-Ende 2004) (Rondra 14 Hal)
    Von Experiment und Trugschluss (inoff.) (Sommer 2003) (Ende Rondra 14 Hal)
    Zwischenspiel (ein 1:1): Episode um Jacaranda (inoff.) (Sommer 2003) (Ende Efferd - Mitte Hesinde 14 Hal)
    Folge dem Drachenhals (ab August 2003) (4. Firun - Peraine 14 Hal)
    Auf der Spur des Wolfes (Peraine - Ende Rahja 14 Hal)
    Befreiung Barons von Zweischneid (inoff.) (Ing. 14 Hal)
    Auf Burg Löwenstein während der Namenlosen Tage (inoff.) (Namenlose Tage 14 auf 15 Hal)
    Auf der Spur des Wolfes (Fortsetzung) (Rahja 14 Hal/Anfang. Praios 15 Hal)
    Wie der Wind in der Wüste (Praios 15 Hal - Mitte Efferd 15 Hal)
    Die Inseln im Nebel (bis Januar 2005) (Mitte Efferd 15 Hal - bis 23. Praios 16 Hal)
    Die Göttin der Amazonen (Januar/Februar 2005) (Rahja 16 Hal)
    Das Große Turnier zu Gareth (inoff.) (Februar/März 2005) (Praios 17 Hal)
    Mehr als 1000 Oger (März/April 2005) (Mitte Efferd 17 Hal)
    Episode im Svellttal (inoff.) (April 2005) (Ende Efferd 17 Hal)
    Feenflügel (Mai/Juni 2005) (Boron/Hesinde 17 Hal)
    Winternacht (Juni/Juli 2005) (Hesinde - Phex 17 Hal)
    Zwischenspiel: Ein Götterlauf auf Maraskan (inoff.) (angef. Sept. 2005) (Ingerimm 17 Hal - Anf. Ing. 18 Hal)
    Das Jahr des Greifen I (ab August 2005) (19. Tsa 19 Hal - 15. Efferd 20 Hal)
    Das Jahr des Greifen II (bis Febr. 2007) (15. Efferd - 3. Tsa 20 Hal)
    Gericht auf Yeshinna (inoff.) (Feb./März 2007) (Phex 20 Hal)
    Die Zusammenkunft (inoff.) (März/April/Mai 2007) (Peraine/Ing. 20 Hal)
    Suche im Nebelmoor (inoff.) (Mai/Juni 2007) (Ing./Rahja 20 Hal)
    Das Levthansband (Juni/Juli/August 2007) (Hesinde 21 Hal)
    Episode in Aranien (inoff.) (August/September 2007) (Phex/Peraine 21 Hal)
    Zwischenspiel: Namenlose Tage & Turnier zu Gareth (inoff.) (Sept./Okt. 2007) (Rahja 21 Hal/NT/Praios 22 Hal)
    Krieg der Magier (Oktober 2007 bis Januar 2008 ) (18. Praios 22 Hal, bzw. 22. Boron 590 BF)
    Der Wurm von Windhag (Dez./Jan. 2007/2008 ) (Efferd 22 Hal)
    Alptraum ohne Ende (Dezember/Januar 2009/2010) (Ingerimm/Rahja 22 Hal) (ca. 33 Stunden dran gespielt)
    Zwischenspiel I: Rückkehr zur Feste (inoff.) (Februar/März 2010) (Praios/Rondra 23 Hal) (ca. 22 Stunden gespielt)
    Unsterbliche Gier (Ende März - Anf. Juli 2010) (Efferd - 22. Travia 23 Hal) (ca. 50 Stunden gespielt)
    Zwischenspiel II: Drachenschuppen am Horizont (inoff.) (Mitte Juli - Anfang August 2010) (22. Travia - 16. Boron 23 Hal) (ca. 13 Stunden gespielt)
    Zwischenspiel III: Was ein jeder für sich tat (inoff.) (u.a. Nials Abenteuer und andere Episoden um sie (s. bei Nials Abenteuerauflistung), Messanas 3 Duelle gegen Scanlail ni Uinin, Frühjahrsball und Turnier zu Gareth (inoff.) (Mitte August - Mitte Oktober 2010 (und abzüglich 7 Wochen Pause)) (Boron 23 - Rahja 23 Hal) (ca. 18 Stunden gespielt)
    Grenzenlose Macht (Ende Oktober 2010 - Mitte März 2011, abzüglich 6 Wochen Pause) (8. Praios - 10. Rondra 24 Hal) (ca. 63 Stunden dran gespielt)
    Zwischenspiel IV: Rondra 24 - Rahja 25 Hal (inoff.) (Ende März 201) (einzelne Episoden, u.a. Delas Ernennung zur Baronin von Artesa, Messana im Tal der Elemente, der Tempel wird geweiht (sind in "Des Greifen Leid" enthalten), Nials eigenes Abenteuer "Feenlichter" (s. Nials Abenteuerauflistung bei Zwischenspiel V) ist da nicht enthalten) (8 Stunden dran gespielt)
    Pforte des Grauens (Mitte April 2011 - Anfang Juni 2012 ) (16. Rahja 25 Hal - 25. Efferd 26 Hal) (ca. 170 Stunden gespielt + 23 Stunden für die Samra-Episode)
    Zwischenspiel VI: Schwertleite (inoff.) (Mitte August - Mitte September 2012) (2. Boron - 29. Hesinde 26 Hal) (ca. 22 Stunden gespielt)
    Schatten im Zwielicht (Altaïa + Andalkan) (Mitte September 2012- 3.11., 15.12., 12.1.- 9.2.2013) (1. Firun - 12. Tsa 26 Hal) (ca. 80 Stunden gespielt)
    Bastrabuns Bann (Ende Februar - Ende September 2013) (12. Tsa 26 Hal - 12. Phex 26 Hal) (ca. 120 Stunden dran gespielt)
    Zwischenspiel VII: Ritterin Farindels (inoff.) (Ende September - Ende Oktober 2013) (13. Phex - 15. Rahja 26 Hal) (ca. 12 Stunden dran gespielt, Nials Abenteuer ist da nicht drin enthalten)
    Goldene Blüten auf blauem Grund (Mitte Oktober 2013 - Mitte April 2014) (15. Rahja 26 Hal - 21. Praios 27 Hal) (ca. 90,5 Stunden gespielt)
    Zwischenspiel VIII: Böses Erwachen (inoff.) (Mitte April - Mitte Juni 2014) (25. Praios - 4. Rondra 27 Hal) (ca. 10,30 Stunden gespielt)
    Die letzte Schlacht des Wolfs (Blutige Tobimora, Sumus Kate, Die Schlacht um Ysilia) (Mitte Juni 2014 - Ende Oktober 2015) (5. Rondra - 19. Tsa 27 Hal) (ca. 207 Stunden gespielt)
    Zwischenspiel X: Der Kronrat (14.11.2015) (22. Tsa - 21. Phex 27 Hal) (ca. 3 Stunden gespielt)
    Rohals Versprechen (November 2015 - Juni 2016) (10. Ingerimm - 6. Praios 28 Hal) (ca. 98 Stunden gespielt)
    Zwischenspiel XIII: Der Lichtvogel (inoff.) (Anfang Mai - Ende Juni 2016 ) (1. Praios - 4. Praios 28 Hal) (ca. 25, 30 Stunden gespielt)
    Die Schlacht auf den Vallusanischen Weiden: (Ende Juli - Anfang September 2016) (6. Praios-25. Praios 28 Hal) (ca. 26 Stunden dran gespielt)
    Siebenstreich (allgemein, ohne "Der 6. Zug"): (Oktober 2016 - Mitte Februar 2017) (25. Praios - 11. Efferd 28 Hal) (ca. 33 Stunden gespielt)
    Zwischenspiel XIV: Bande schmieden: (Ende Februar - Mitte Juni 2017) (14. Efferd - 15. Phex 28 Hal) (ca. 33 Stunden gespielt)
    Rausch der Ewigkeit: (Mitte Mai - 29.10.2017) (21. Phex - 27. Ingerimm 28 Hal) (ca. 105,5 Stunden gespielt)

  • Aussehen/Charakterisierung und Ausrüstung



    Messana


    ... ist etwa annähernd einen Schritt und viereinhalb Spann hoch gewachsen und von kräftiger, breitschultriger und athletischer Figur und hat dazu eine stolze und selbstbewusste Haltung. Eine gutaussehende Frau mit einem deutlich gut trainiertem Körper, anziehend durchaus, wenn man etwas für diese Art von Figur und Typus Frau übrig hat. Sie verfügt über eine merkliche, charismatische Ausstrahlung, die sie in keiner Menge verschwinden lassen sollte, und ist mit einer natürlichen Autorität ausgestattet. Wer sie vor dem Ingerimm 22 Hal und den Ereignissen in Dragenfeld zuletzt gesehen hat, würde ihr Alter zu jenem Zeitpunkt auf etwa Ende der zwanzig oder Anfang der dreißig Götterläufe geschätzt haben, wer sie danach sieht, würde ihr wohl [Ende 22 Hal, danach entsprechend relativierend] höchstens 25 Götterläufe geben.
    Unter dem Helm quillt honigfarbenes Haar in sanften, wenigen Wellen hervor bis auf die Schultern und ihre grauen Augen sind in der Regel scharf und aufmerksam.
    Die Gesichtszüge sind ernst und künden davon, dass diese Frau schon so einiges gesehen und erlebt hat, was nicht spurlos an ihr vorbeiging, sie aber in jedweder Hinsicht schlussendlich stärker gemacht hat.
    Die Rüstung zeigt naturgemäß viel Körper, eine von der Sonne bronzen getönte Haut, die bereits ihren Teil an Wind und Wetter gesehen hat, unter der die kräftigen Muskeln sich ausnehmend geschmeidig bewegen. Alle Bewegungen zeugen von ungewöhnlich großer körperlicher Eleganz und Geschmeidigkeit und ihr Gang ist leichtfüßig.
    Auf der Innenseite ihres rechten Oberschenkels befindet sich ein großes Narbengeflecht, dass die Vermutung nahe legt, das es großflächige Bissspuren sind. Weitere kleinere Narben sind an ihrem Körper zu finden, die aber alle längst verheilt und zu erwarten sind bei einer offensichtlichen Kämpferin wie sie und auch nicht weiter ins Auge fallen, so man nicht genau auf so etwas achtet.
    Wenn sie ihre Brünne jedoch ablegt, wird eine weitere, auffällige Narbe sichtbar, die der Form und der Größe nach von einem Dolch stammen könnte und genau über ihrem Herzen sitzt.
    Am linken Oberarm ist eine Tätowierung zu sehen, die zwei ineinander verschlungene, identische, dreidimensionale Ringe zeigt in der Größe, wie sie wohl tatsächlich auf einen Finger passen würden.


    Sie trägt aus Gewohnheit und Selbstverständnis ihre Rüstung, ohne die sie sehr selten zu sehen ist: bislang eine sehr gut gepflegte Brünne (die ins Auge springend völlig kratzer- und sonstiger Kampfspuren frei ist), nun eine aus Endurium, ohne irgendwelche Verzierungen samt kreisförmiger Halsberge, nach ihrem Oberkörper geformt und dessen Wohlproportioniertheit noch betonend. Der Bereich der Schultern und Schlüsselbeine und die Halsberge sind mit grün-metallisch schimmernden Schuppen passgenau besetzt und verstärkt. Auch die Beinschienen sind aus diesen Schuppen gearbeitet. Die Armschienen dagegen sind aus silbrig glänzendem Metall, Toschkrill, so man es erkennen mag, und es ist auf jeder ein Löwinnenkopf mit drohend aufgerissenem Maul eingraviert.
    Ein mit Nieten beschlagener lederner Rock aus sich überlappenden Lederstreifen aus Drachenleder bis Mitte der Oberschenkel reichend, bei dem zentral am oberen Rand eine etwas größere metallene Platte sich befindet, auf der passend zu den Armschienen ebenfalls ein Löwinnenkopf (nicht heraldischer Art) mit drohend aufgerissenem Maul eingraviert ist, und ein offener, visierloser Helm, ebenfalls aus Endurium, den ein wallender Busch aus Blau und Silber ziert, vervollständigen die Rüstung. (Vor dem Erhalt der neuen Rüstung, die in der Machart und Ausstattung bis auf das Endurium identisch ist mit der bisherigen, war der Helm zierlos, auch wenn die nicht genutzte Möglichkeit dazu bestand.)
    Seit sie im Hesinde 26 Hal 12 Novizen angenommen hat, trägt sie wie diese den Wappenrock der Leuinherz-Kirche: blaue Löwentatze und darüber die blaue Schwertlilie auf weißen (silbernen) Grund, allerdings zeigt ihr Wappenrock dazu ihr vollständiges eigenes Wappen (s.u.), das zu Tatze und Schwertlilie noch den Großen, roten Drachen auf der anderen Hälfte zeigt.
    (Im Dschungel oder bei anderen Gelegenheiten, die einer Metallrüstung abraten, trägt sie eine sehr ähnlich geschnittene Rüstung, nur dass diese statt der metallenen Brünne am Torso aus Drachenleder gefertigt wurde, wie auch der Rock, Beinschienen und Helm, dazu werden aber ebenfalls die Toschkrill-Armschienen, die zugleich Bestandteil ihres Ornats sind, getragen.)
    Am Gürtel sind des weiteren eine mit ihrem Wappen farblich bestickten Gürteltasche und ein Geldbeutelchen, auf der rechten Seite, außerdem noch ein Hakendolch und ein Jagdmesser in einer filigran mit Jagdszenen bestickter Scheide auf der linken Seite (und kurzzeitig für anderthalb Monate bis zum Praios 28 Hal einen Dolch in einer Scheide, die auch die kurze Parierstange mit verdeckt).
    Sie trägt feste Stiefel, die, sollte man mal genauer hinsehen, aus einem ungewöhnlichem Leder - Drachenleder von einem Riesenlindwurm - angefertigt wurden.
    Am rechten Oberarm trägt sie einen breiten bronzenen Oberarmreifen, der mit Granatsplittern und Ornamenten verziert ist, reliefartig herausgearbeitet darauf sind ein Krieger und eine Kriegerin, die miteinander ringen. Ein einfacher, silberner Ring sitzt am Ringfinger der linken Hand.
    Den kleinen, vielleicht 5 Halbfinger langer Säbel der Art, wie er als Amazonen- oder Reitersäbel bekannt ist, mit einem kleinen grünen Glassplitter an der Stelle, an der Heft und Parierstange sich treffen, trägt sie mittlerweile nicht mehr als zierende Brosche (denn dieser wurde Vorbild für das Akoluthenabzeichen der Leuinherz-Kirche) oben an der Schulter auf dem roten Umhang.
    Auf diesem Umhang ist in Königsblau eine zweieinhalb Spann hohe, fein stilisierte, schlanke Schwertlilie eingestickt. Als letzten weiteren Schmuck trägt sie eine etwa zwei Finger hohe, aufrechtstehende silberne Löwin mit wie zum Greifen vorgestreckten Vordertatzen an einem stabilen Lederriemen um den Hals.
    Über ihre Schultern ragen die Griffe zweier Waffen auf, die sie über Kreuz auf dem Rücken unter dem Umhang trägt, ein Schritt lange Reitersäbel, wie man erkennen kann, wenn sie gezogen werden, an ihrer rechten Hüfte hängt ein Köcher mit Pfeilen und einem Kurzbogen.
    Es wird schnell zu bemerken sein, dass sie Linkshänderin ist.



    Wer die beiden Amazonensäbel, die die Namen Drachentöterin und Leuintatze tragen, gezogen aus der Nähe sieht und Muße hat sie zu betrachten, dem werden die Gravuren auffallen, die auf der jeweils linken Seite der Klingen eingraviert sind. Mystische Glyphen der Kraft (für jene, die sie als solche erkennen können, sonst erscheinen sie als verschnörkelte Zeichen), dazu weitere Zeichen, die sich höchstens dem Asdharia-kundigen Auge enthüllen, eingebettet in fein ziselierte weitere Gravuren. Die so bearbeiteten Stellen glitzern sanft, als wenn Staub edler Metalle und Steine darüber gestreut wäre.

    Beide Waffen tragen - soweit der Betrachter überhaupt Kenntnis davon hat, um es als solche erkennen zu können - je eine andere Namenssigille auf der rechten Klingenseite eingraviert (jene für 'Shruuf' bei Drachentöterin und 'Zant' bei Leuintatze), zusammen mit den Zeichen für Mada, Kor und Uthar, für das unkundige Auge sind es wohl nur irgendwelche weitere verschnörkelt-mystische Gravuren, und daneben jeweils noch eine Zeichengravur, die ebenfalls als arkaner Herkunft identifiziert werden könnte.
    Am oberen Rand der Klinge (auf beiden Seiten), über der Hohlkehle, - wenn man die Säbel horizontal mit der Schneide nach unten hält - von Leuintatze sind schreitende Löwinnen eingraviert, während es bei Drachentöterin kleine Kaiserdrachen sind. Beide Säbelklingen sind etwas heller, als es bei reinem, einfachem Stahl der Fall wäre. Leuintatze jedoch hat, seit Messana mit ihr in der Hand im Tsa 26 Hal von einem Blitz getroffen wurde, in ihrem Metall ein leichtes, oranges Glühen [bei einer gelungenen Sinnenschärfe +10 zu erkennen].
    Leuintatze, der Weihesäbel, die früher über der rechten Schulter aufragte, hat einen Knauf in Löwinnenkopfform, Drachentöterin, zuvor in der linken Hand geführt (und ihren Namen zu Recht tragend), hat einen Kaiserdrachenschädel als Knauf. Die Parierstangen, gestreckte Löwenbeine, Leuintatzes enden in Löwinnenpranken, die Drachentöterins haben die Form von ausgebreiteten Drachenschwingen.
    Die Griffe beider Amazonensäbel sind mit einfachem schwarzem Leder umwickelt. Seit jenem Blitzschlag wird Leuintatze in der linken Hand geführt und Drachentöterin in der rechten. Letztere ist seit Ingerimm 27 Hal ebenfalls permanent geweiht.


    In einem Sattelholster auf der linken Seite steckt in seiner Scheide ein einfacher Anderthalbhänder, der lediglich mit dem Löwenauge im Knauf sich von anderen Waffen dieser Gattung unterscheidet.
    Ebenso sind der Hakendolch an ihrer Seite und das Jagdmesser von herkömmlicher Machart.
    Der weitere Dolch mit schwarzem Griff, den sie seit dem Ingerimm 27 Hal trägt, ist jedoch ein unangenehm auffallendes Stück, ist die Klinge (so sie überhaupt gesehen werden sollte, was recht unwahrscheinlich ist) von schwarzer und ölig erscheinender Farbe (die durchaus beim Betrachter ein unangenehmes Gefühl erwecken kann), die Parierstange ist gezackt und lässt die Klinge wie eine aus einem Maul herauslangende Zunge wirken. Daher steckt der Dolch in einer speziell angefertigten Scheide, die auch die kurze Parierstange mit verhüllt.


    Die Scheiden der Säbel und des Anderthalbhänders wurden aus dem gleichen ungewöhnlichem Leder, Drachenleder, gefertigt, aus dem auch die Stiefel sind.


    Der lederne, nierenförmige Halbschild, der am Sattel hängt, zeigt ein Wappen: einen roten Drachen mit vier Beinen und einem Flügelpaar auf weißem Feld (der halbwegs geübte Heraldiker wird den heraldischen Großen Drachen erkennen, der nur an Drachentöter von großen Drachen verliehen werden darf und wissen, dass Weiß in der Heraldik für Silber steht und dass Rot auf Silber die Farbe Rondras ist) auf der linken Hälfte. Auf der rechten befindet sich im oberen Viertel eine blaue Schwertlilie und im unteren eine blaue Löwentatze auf weißem (heraldisch silbernem) Grund.*
    Doch auch ein zweiter Schild wird am Sattel getragen, der zwar dieselbe Form hat wie der andere, aber komplett mit den grün-metallischen Schuppen besetzt ist, wie sie auch auf der Rüstung zu finden sind.


    Zuletzt hängt am Sattel noch auf der rechten Seite vor dem Knie ein Köcher (der auch als Hüftköcher getragen werden kann) mit Pfeilen und einem ähnlich einigen Kurzbögen und den tulamidischen Kompositbögen doppelt geschwungenem Kriegsbogen, der wie der Kurzbogen im Hüftköcher unverziert und schmucklos ist. Die Griffteile beider Bögen sind mit einem einfachem, braunem Leder umwickelt, das sich kaum von dem Holz abhebt.



    Messana ist von ernstem Wesen und Ausdruck und in Sprache und Handlung gerade heraus und tritt meist sehr beherrscht auf (wenn auch zuweilen plötzlicher Jähzorn aufflammt). Stolz und selbstbewusst sind ihr Auftreten und Haltung und sie ist anderen gegenüber, gerade Männern, recht distanziert (was alles zusammen nicht jedem als auf Anhieb sympathisch erscheint). Ihr tiefer Glaube an Rondra ist unmittelbar und stets präsent. Entsprechend gelten ihr Schutz und Unterstützung jedermann, der dessen bedarf. Morgendliche und abendliche Gebete (meist mit Nial) finden nach Möglichkeit stets statt. Sie vertritt einen archaisch anmutenden und mystisch geprägten Glauben, es gehören Eigenblutopferungen oft dazu, wie sie auch bei jedem Gewitter Rondra Säbeltänze darbringt. Seit ihrer Weihe betätigt sie sich auch als Wanderpredigerin, die das Wort Rondras predigt, aber auch bereit ist zu diskutieren. 'Sendungsbewusstsein' ist das Wort, das sie am ehesten treffend bezeichnet, seit sie in einer Vision von Rondra den Auftrag erhielt, die Leuinherz-Kirche zu gründen, und sie lässt keine Gelegenheit unverstrichen, zu predigen und zu den Menschen zu sprechen.
    Velea gegenüber ist sie natürlich gelöst und nah und lächelt sie auch gerne an. Nicht in der Gegenwart von Menschen, sondern von Pferden und da besonders bei ihrer Stute Feuergeist (und nun auch bei der Stute Valaria), ist sie ebenfalls sehr gelöst, wenn sie geduldig, fachlich und einfühlsam mit ihnen umgeht und sich auch über den reinen notwendigen Umgang hinaus mit ihnen beschäftigt. Sicherlich fällt bald auf, dass sie stets bestrebt ist, anderen zu helfen und auch zu schützen, egal, was es sie selber kosten mag, und das sie immer dort ist, wo die Gefahr am ehesten zu erwarten ist.
    Sie ist stets bestrebt, an sich zu arbeiten und ihre Fähigkeiten zu verbessern. So sich Zeit ergibt, sieht man sie in der Regel bei Waffenübungen und körperlicher Ertüchtigung: mit beiden Säbel, Säbel und Hakendolch, Anderthalbhänder, Säbel und Schild, mit dem Stab, waffenlose Techniken und Griffe übend, allein und für sich allein, oder auch sehr häufig mit Velea, Dela und wer immer sonst dazu bereit ist. Auch Nial unterrichtet sie regelmäßig und man könnte bemerken, dass sie es sehr gut versteht, Kampftechniken an andere zu vermitteln.
    Obwohl sie mehrere Titel trägt (Messana von Síoigín Garrán, Drachentöterin, Rittmeisterin des Stabs a. D., Ritterin des Reiches Ehrenhalber, Edle zu Windhag, Ritterin des Weidener Bärenordens) pflegte sie bis zu ihrer Weihe grundsätzlich nur ihren Vornamen zu verwenden und reagiert missfällig darauf, wenn ihre Titel genannt werden oder sie gar mit den entsprechenden Anreden angesprochen wird (zumindest bei einigen - gegen die Rittmeisterin und die Drachentöterin hat sie anscheinend keine Vorbehalte). Seit der Weihe sind Euer Gnaden oder Euer Hochwürden angemessene Anreden, die ihr auch lieb sind.
    Wenn sie von ihren eigenen Erlebnissen zu berichten aufgefordert wird, geschieht dies in einer sehr sachlichen, präzisen und militärischen Art und ohne Ausschmückungen.




    Seit dem Turnier zu Gareth 24 Hal hat sie eine weiße Schimmelstute namens Valaria. Ein Amazonenross, wie das Brandzeichen unverhohlen zeigt, das unerwartete (und nicht so ganz erklärliche) Geschenk der am Turnier teilnehmenden Amazone. Valaria, schon damals bereits völlig ausgeschimmelt, ist fast so groß wie Feuergeist, es fehlen ihr wohl nur wenige Halbfinger in der Schulterhöhe. Valaria sieht Feuergeist im Körperbau auffallend ähnlich: auch sie zeichnet sich in ihren Bewegungen und Temperament durch Eleganz und Feurigkeit aus. Ihr Körper ist schlank und wendig, die Madalinie elegant geschwungen und der Kopf ist trocken mit kleinen Ohren.
    Die Schimmelstute ist an Velea und Nial in ihrer unmittelbaren Nähe und am Umgang mit ihnen gewöhnt, Fremde lässt sie ungern in ihre unmittelbare Nähe, dann legt sie die Ohren an, und auf ihren Rücken lässt sie niemand anderen.
    Ihre Satteltaschen sind gut gefüllt, oben auf ist der Rucksack Messanas, der noch einmal von wasserabweisendem Öltuch bedeckt ist, geschnallt, in dem ihre persönlichen Dinge verstaut sind.
    Wir bei ihrer ihrer Vorgängerin Feuergeist ist ihre Trense (nun wieder seit Ingerimm 27 Hal, nachdem die erste in Kurkum verbrannte) im tulamidischen Stil gehalten: Das Leder ist mit weinrotem Faden umwunden, und rechts und links fallen vom Nasenriemen zwei ebenfalls weinrote Plommel herab. Ihre weiße Brust wird von einer extra angefertigten weinroten wattierten Schürze geschützt, während eine ebenso farbene Fransenkruppe ihre Hinterpartie schützt.



    Davor ritt sie ihre Falbstute Feuergeist, in der das fachliche Auge mehr sehen mag als ein gewöhnliches Pferd, doch auch das Laienauge kann die Eleganz im Körperbau und in den Bewegungen der Stute bemerken, eine Feurigkeit, die auf Menschen, die von Pferden weniger verstehen, durchaus einschüchternd wirken mag. Feuergeist erinnert an die Pferde, die landläufig als 'Warunker' zusammengefasst werden, doch ist ihr Körper schlanker und ihr Kopf trockener mit elegant geschwungener Madalinie, was auf Vorfahren von weitaus edlerem Geblüt schließen lässt.
    Sie hat einen Stockmaß von etwa einem Schritt und dreieinhalb Spann und als Falbe ein beige-sandfarbenes Fell, schwarze Mähne und Schweif, schwarze Stiefel, schwarzbespitzte Ohren und einen Aalstrich.
    Die Stute trägt auf dem linken Oberschenkel ein Brandzeichen, ein Kreis, in dem ein M steht, Kreis und Buchstabe werden durch einen aufrechten Säbel geteilt. Ihre Trense ist im tulamidischen Stil gehalten: Das Leder ist mit dunkelrotem Faden umwunden, und rechts und links fallen vom Nasenriemen zwei dunkelrote Plommel herab.
    Feuergeist trägt eine sandfarbene, dem Falbenfell farblich angepasste wattierte Schürze, die sehr gut sitzt, und eine braune Fransenkruppe. Ihre Satteltaschen sind gut gefüllt, oben auf ist der Rucksack Messanas, der noch einmal von wasserabweisendem Öltuch bedeckt ist, geschnallt, in dem ihre persönlichen Dinge verstaut sind.
    Fremde lässt sie nicht in ihre unmittelbare Nähe, dann legt sie die Ohren an. Velea duldet sie anstandslos in ihrer Nähe, auch an Nial ist sie bereits grundlegend gewöhnt.



    Als Packpferd führen Velea und sie ein Svellttaler Kaltblut, einen braunweiß gescheckten Wallach, namens Achilles mit sich, ein Pferd, wie man es von der Farbgebung her gerne als 'Bornländer Bunte' bezeichnet. Er ist von ruhigem und freundlichem Gemüt, leicht von jedermann zu handhaben, seine Mähne ragt kurzgeschnitten und etwas struppig gen Himmel, aber auch das weiß der Fachmann als typisch für diese Rasse zu erkennen.
    Achilles trägt einen Packsattel und riesige Satteltaschen, und er ist mit einer umfassenden Ausrüstung fachkundig beladen, angefangen über den zweiten ledernen Rucksack Messanas und einem großen Zelt und Kochutensilien, bis hin zu Proviant und Hafer und so manch anderes handliches Gerät für das Zurechtkommen außerhalb von Gasthäusern, aber auch einen Kampfstab (mit Leder für besseren Halt umwickelt und mit metallenen Beschlägen an beiden Enden), einem weiteren Köcher mit Pfeilen für den Kriegsbogen und eine Stirnplatte zum Rüsten eines Pferdes.
    Das Zelt ist königsblau im Stil eines Turnierzeltes, in dem man aufrecht stehen kann, groß genug für mehrer Personen und deren Gepäck, und trägt auf drei Seiten und auf der Frontseite links und rechts vom Eingang (dafür etwas kleiner) ihr persönliches Wappen.
    Alles ist am Pferd so verstaut, dass es nicht unnötig rutscht und scheuert, gleichmäßig verteilt ist und was nicht in den Satteltaschen verstaut ist, ist fest und trocken in Öltuch gewickelt.



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    Bei Bedarf werden diese Beschreibungen natürlich nach und nach ergänzt, z.B. halt besondere Charakterzüge, bestimmte Gewohnheiten, etc., die aber erst einmal IT erfasst werden sollen, und Ergänzungen oder Veränderungen, die sich durch das weitere Spiel ergeben mögen.


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    * Das Wappen (mit besten Dank an Wechselbalg für die Tatze und ohnehin das ganze Wappen):

  • Auch Messanas Geschichte und Beschreibung wurde von mir generalüberholt und ergänzt.
    Wie stets gilt: Aktuelle Entwicklungen werden von mir stets zeitnah nachgetragen.

  • Messanas Bild ist dann oben auch nachgereicht. :)