Heldeneinkommen

  • EDIT Schattenkatze: Dieser Faden wurde aus den Kleinigkeiten ausgegliedert.


    Kann mir jemand sagen, was man als Held so verdient, wenn man nicht grad unterwegs ist? Wir werden IT ein bisschen Zeitsprung machen, und es wäre wichtig, was die Helden so verdienen. Wir haben zwei Schwertgesellen, eine Schmiedin, einen Magier (der lehrend an seiner Akademie tätig sein wird) und eine Sharisad im Angebot, man befindet sich zur Zeit in Beilunk. Im Prinzip könnten die Helden aber auch woanders arbeiten, nur nicht so allzu sehr im öffentlichen Licht (Gesucht I weit weg, aber trotzdem - muss nicht grad am Königshof die Tanzlehrerin sein).


    Einige Chars haben ja Schulden und müssen diese weiterhin begleichen, so dass ich wissen möchte, wie das so läuft.


    Danke, M

  • Sie kriegen das, was der Meister festlegt. ;)


    Im Meisterschirm gibt es ungefähre Kosten verschiedener Berufsgruppen, aber:


    der Schmied ist nicht Mitglied der städtischen Zunft, darum darf er dort nicht bezahlt arbeiten, es sei denn, er kauft sich dort ein oder wird Geselle (mit schlechter Bezahlung).
    Je nachdem wann ihr spielt gibt es in Beilunk keine Akademie mehr und wegen des Arcanum Interdictum auch keine privaten Lehrmeister.
    Die Sharisad ist im Mittelreich nur eine Gauklerin und wird weit unter ihrem SO bezahlt
    Die Schwertgesellen können sich als Söldner, Leibwächter und Geleitschutz anstellen lassen, je nach Zeit wären sie sogar gut bezahlt.


    Bedenke auch, dass sie, um zu leben, auch Geld ausgeben müssen: WdS 180 bietet Richtlinien je nach SO. Wollen die Helden einen angemessenen Lebensstandart halten und in einer fremden Stadt Geld verdienen, bleibt nicht viel Überschuss. In meiner Gruppe wird es so geregelt, dass Helden auf diese Weise gut leben können, aber kein Geld übrigbehalten und mit dem aus ihrer "Auszeit" herauskommen, mit dem sie reingekommen sind, sei es Vermögen oder Schulden.

  • Also bei DSA3 gab es mal diese (schöne) Preisliste, an der ich mich immer orientiert habe ;)


    Lohn pro Auftrag/Tag
    Schauspieler/Tänzer : 6 Silbertaler
    Schmied kommt auf Spezialisierung an: Grobschmied 6 S, Goldschmied 8 S, Waffenschmied 10 S
    Schwertgesellen als Söldner: 15 S + Gewinnbeteiligung
    Schwertgesellen als Schwertlehrer: 25 S
    Der Magier würde bei mir nichts verdienen, da er an seiner (eigenen) Akademie tätig sein wird und dementsprechend auf Kosten der Akademie lebt.


    MfG, Lohar

    Berühmte letzte Worte eines Magiers aus meiner alten Gruppe: "Bei Praios und seinen 12 Geschwistern..."


    Ich mag Dere...vor allem die japanischen :saint:


    Darf man Katholiken, die auf eine Demonstration gehen, eigentlich "Protestanten" nennen? :confused2:

  • Die SG könnten auch das machen, was sie gelernt haben: Lohnduellanten sein.
    Das ist in dem Sinne keine dauerhafte Anstellung und nur auf eine Stadt und Umkreis begrenzt zu sein, dürfte die Einsatzmöglichkeiten auch reduzieren, aber 1 oder 2 allein wären ja auch schon mal was.
    Oder Unterricht geben, aber dazu sollten sie entsprechende Voraussetzungen mitbringen: einen halbwegs anständigen lehren-Wert und eigentlich auch Räumlichkeiten. Muss der Schüler die Räumlichkeiten einbringen, oder sich draußen mit auf eine Wiese stellen und auch Ausrüstung und Waffen selber stellen, kann ich mir vorstellen, dass dies den Zulauf und auch den Lohn mindert.
    Haben die SG dagegen einen guten Namen und Ruf (also in der Gegend namhafte Dinge vollbracht), kommen womöglich nur deshalb mögliche Schüler, um sagen zu können, das sie bei dem und dem auch ein paar Lehrstunden hatten.


    Im DSA 4-SL-Schirm gibt es auch eine Tabelle für Löhne (ich habe noch nie eine Angabe für den Lohn als Duell-Stellvertreter gesehen, ganz günstig wird es wohl nicht sein, aber primär wohl auch Verhandlungssache).

  • Im DSA 4-SL-Schirm gibt es auch eine Tabelle für Löhne (ich habe noch nie eine Angabe für den Lohn als Duell-Stellvertreter gesehen, ganz günstig wird es wohl nicht sein, aber primär wohl auch Verhandlungssache).


    Ich glaube, im Band "Klingentänzer" findet sich sowas.


    Das ist tatsächlich noch ein Problem: Deine Helden haben weder die Räume noch das Werkzaug um ordentlich praktizieren zu können. Die Sharisad kann als Gauklerin oder exotische Scharlatanin auf dem Marktplatz etwas Geld verdienen, aber das ist sicher unter ihrer Würde. Der Schmied hat sicher keinen Amboss und Esse im Rucksack... Einzig den Schwertgesellen könnten ihre Schwerter reichen, für Untterricht brauchen sie aber schon wieder Holz- und stupmfe Metallwaffen.

  • Quote

    Kann mir jemand sagen, was man als Held so verdient, wenn man nicht grad unterwegs ist? Wir werden IT ein bisschen Zeitsprung machen, und es wäre wichtig, was die Helden so verdienen. Wir haben zwei Schwertgesellen, eine Schmiedin, einen Magier (der lehrend an seiner Akademie tätig sein wird) und eine Sharisad im Angebot, man befindet sich zur Zeit in Beilunk. Im Prinzip könnten die Helden aber auch woanders arbeiten, nur nicht so allzu sehr im öffentlichen Licht (Gesucht I weit weg, aber trotzdem - muss nicht grad am Königshof die Tanzlehrerin sein).


    Nicht immer so eng denken, ich versuche es auch mal um ein wenig zu helfen. Klar, die komischen Fremden werden vielleicht nicht als erstes gefragt, wenn es darum geht etwas herzustellen. Warum sollte man nicht zu dem Schmied gehen, dem man vertraut? Warum sollte man nicht zu dem Magier gehen und um Rat fragen, der schon länger am Hof arbeitet als man selbst lebt?


    Schwertgesellen sind Kriegshandwerker. Fragen der Duelletikette werden ihnen nicht fremd sein und können ggf. beratend tätig sein, darüber hinaus verstehen sie es bestimmt, zu leben und einfach mal die Füße hochlegen - warum sollte man denn in der Freizeit arbeiten, wenn man satte 10 Dukaten mal eben unterm Kopfkissen hat ;). Kleinere Wachdienste bieten sich an, immerhin sind endlich mal Kämpfer in der Stadt, die nicht direkt IN der Stadt gebraucht werden, wie beispielsweise die Garde. Es wäre also für einen Höhergestellten eine hervorragende Möglichkeit, für die Sicherheit der Tochter zu garantieren wenn er sie anheuern würde um diese zu Ausflügen zu bringen, das Umland kennenzulernen und ggf. bei in der nähe ansässigen anderen Adeligen die Tochter vorzustellen und ggf. später einzuheiraten.


    Abhängig davon um was es sich bei dem Spezialgebiet des Magiers handelt, kann der viele Dienste unternehmen. Er ist ein gebildeter und respektierter Gelehrter, das Zeichen in der Hand, den Stab in der anderen! Sicher hat er hervorragende Kenntnisse in vielen Bereichen und hat sicher Neuigkeiten, die andere Magier aufgrund einer stationären Festanstellung nicht haben. Er ist herumgekommen und kann ggf. davon berichten. Neuigkeiten können Gold wert sein. Fachkundige Fremdlehrmeister (Convocatus Extraordinarius IIIRC) sind bei Gastvorlesungen in ihrem Fachgebiet sicher gerne gesehen, aber das hattest du ja schon angedacht.


    Eine Sharizad ist eine Gesellschaftsperson. Nicht nur im Tanz. Absolut nicht. Sharizad verstehen es zu unterhalten, ggf. zurechtzuweisen und die Haarfeinen Unterschiede in gesellschaftlichem Verhalten zu deuten, zu nutzen und auszustrahlen. Sie hat sicher eine Kulturkunde eines ferneren Reiches (Tulamiden, Novadi?) und kennt bei diesem Volk jede Feinheit. Sie wäre eine hervorragende Beraterin hinter den Kulissen (Gesucht, ich weiß), sollte man jemals solche Menschen empfangen oder mit ihnen verkehren - und das dürfte nicht so selten sein, denn Tulamidya ist mit die wichtigste Handelssprache, diese Kultur hat das Tor in den Süden inne und letztlich dürfte sich das alleine Aufgrund von Handel lohnen.


    Die genauen Löhne richten sich stark nach der Stellung, ist aber IIRC auch vom Sozialstatus abhängig. Die Frage ist natürlich auch, ob es realistisch ist, dass die Helden arbeiten. Wenn ein Held viele Dukaten besitzt, gerade reihenweise Strapazen hinter sich hat und sich vom Abenteuern erholen will könnten sie auch einfach mal ein paar Wochen drauf machen. So als Alternative.

    *IIRC oder IMO je nach Kontext; ich beziehe mich da auf pers./subj. Erfahrung
    "The fatal flaw in every plan is the assumption that you know more than your enemy."

  • Wir haben uns da immer an WdS S.179/80 (Sozialstatus - Lebensstil) orientiert.
    Dort steht, wie viel ein Mitglied einer Bevölkerungsschicht pro Monat in Abhängigkeit von seinem SO in etwa zur Verfügung hat bzw zum Leben aufwendet; wir sind davon ausgegangen, dass maximal 10% dieses Wertes zur Seite gelegt werden können ohne gesellschaftliche Einbußen (Geiz, unstandesgemäßes Auftreten) zu erleiden. Natürlich geht die dortige Liste nicht weiter darauf ein, wie genau Alrik aus dem Mittelstand nun seine 15 Dukaten im Monat erwirtschaftet (das würde selbst die DSA-Regelwerke sprengen), als Richtwert sollte es aber auf jeden Fall taugen.


    Nutzt man stattdessen Fixwerte wie aus Klingentänzer ("mein Schwertgeselle kriegt XY Dukaten pro Duell"), so muss man dabei berücksichtigen, dass der Schwertgeselle damit zwar kurzfristig ein sehr hohes Einkommen erzielen kann, langfristig aber nicht an jedem Tag beschäftigt sein wird. Um ein so schwankendes Einkommen über mehrere Monate oder gar Jahre abzubilden eignet sich Klingentänzer mMn nicht, so etwas passt eher, wenn der Held ein paar Tage in einer Großstadt ist und noch etwas Gold braucht.

  • Wir verwenden um das Einkommen während ruhiger Zeiten zu ermitteln die Regeln aus dem Kasten in Schleiertanz Seite 138. Betrachtet man den so errechneten Betrag als erwirtschafteten Überschuss reicht das bei uns derzeit ganz gut um die Lebenserhaltungskosten gemäß Sozialstatus zu bestreiten. Wobei angemerkt werden muss, dass die Helden so nicht großartige Summen zur Seite legen können.


    Die Ausnahme bildet bei mir der Einbrecher, welcher keiner regulären Arbeit nachgeht. Für ihn lasse ich mich von den Tabellen zur Möglichen Beute aus der Gareth Box inspirieren. Theoretisch kann er so zwar mehr 'verdienen', geht dabei aber auch ein deutlich höheres Risiko ein. Besonders jetzt wo die Gruppe auch tatsächlich in Gareth ist ... Im Schnitt hat er es bis jetzt aber auch immer gut sein lassen wenn er genug Beute gemacht hat um seinen Unterhalt zu bestreiten. Schließlich weiß er auch, dass er mit dem Feuer spielt.

  • Im Begleitheft zum Meisterschirm gibt es tatsächlich ein kurzes Kapitel über Heldeneinkünfte zwischen zwei ABs.

  • Irgendwie hab ich den Schirm und finde das Begleitheft nicht. Egal, ich brauche ja nur ein paar Zahlen als Fluff und eine Idee, was die Helden so machen. Und weil das total langweilig ist, treffen sie sich nach einem Jahr dann doch wieder in einer Kneipe und beschließen los zu ziehen. Oder so. Detailierter brauche ich nicht, danke, Leute.

  • Moinsen,


    Ich klinke mich mal in den Thread ein:


    Gibt es noch weitere Quellen Ausser Schleiertanz, Meisterschirm: Ergänzende Tabellen und Klingentänzer zu Heldeneinkünften?



    Anonsten auch Fluftexte wo von reisende Adelige (Erben), Geweihte, etc. so leben?


    Grüssle ein galanter Ritter

  • Die Kirchen leben vom Zehnt, von dem Tempel in Stand gehalten und die Geweihten versorgt werden. Dazu überlassen schon mal einige Adlige, wenn sie eintreten, das eine oder andere ihrer Kirche. dazu haben einige Kirchen mittlerweile weltliche Güter zu verwalten (z.B. Rabenmark, ehemalige Traviamark).


    Einnahmen durch Lehen variieren, abhängig davon, wie dicht das Land besiedelt ist, wie gut der Boden ist und wie groß es ist.
    Im AvBo 158 und 159 gibt es eine Spielhilfe zur Ausgestaltung von Lehen, obendrein gibt es das etwas Lehensspiel, mit dem man auch Lehen ausarbeiten kann.


    Festes Einkommen für reisende Helden gibt es weniger. Reisende Geweihte können in Tempeln ihrer Gottheit vorsprechen, wenn sie etwas Neues brauchen (aber den verbesserten Rondrakamm bekommt der Ronnie vermutlich auch nicht).
    Reisende Adlige: entweder sie haben ihr Lehen in guten Händen gelassen und dann sind Einkünfte ausrechenbar, oder aber sie sind Erben oder x-te Kinder, dann steht ihnen regeltechnisch gar nichts zu (außer dem erhöhten Startguthaben), es sei denn die Eltern (der SL) lassen sich darauf ein, eine feste Leibrente auszusetzen, weil sie nicht möchten, dass ihr Sprössling abgerissen den Familiennamen nicht gut vertritt.


    Ansonsten können wohlmeinende NSC ebenfalls eine Leibrente aussetzen, entweder für eine bestimmte Zeit, oder bis ans Lebensende.

  • Danke Schattenkatze, ja, das deckt sich auch mit meiner Interprtation. was ich aber eigentlich suche sind noch andere Quelltexte. ;)
    Beispielsweise wie Im Schild des Reiches S. 9,

    Quote

    Als Reisender ist er fahrende Ritter besonders auf Travias Gastrecht angewiesen, das ihm bis zu drei Tagen Unterkunft an jedem Ritterhof gewährt.

  • Was können SC in der offtime mit einem ehrlichen Handwerk oder Beruf verdienen?


    Das Kommt ganz auf deine SC an.
    - sind Sie eine lokale Größe, sprich: sind sie in der Gegend bekannt? Und zwar für den Beruf - nicht als ausgemachter Zecher oder Schürzenjäger?
    - wie ist die Qualität ihrer Arbeit?
    - sind das Meister, Gesellen oder ungelernte Erntehelfer?
    - wie ist die finanzielle Situation der Region?
    - wie ist die finanzielle Situation der SC?
    - dürfen die SC ihr Handwerk überhaupt ausführen? Stichwort: Gilden, Zünfte, andere Zusammenschlüsse.
    - Haben die SC sowas wie ein Marktrecht?
    - wird den SC überhaupt vertraut?
    - gibt es überhaupt Bedarf nach dem Handwerk der SC?


    Alles Fragen, die man im Vorfeld klären sollte. Da sie zu sehr unterschiedlichen Ausgängen führen, ob die Helden Arbeiten können, arbeiten dürfen, Kundschaft finden, die Preise erzielen, die sie sich vorstellen usw.
    Können sich auch hübsche Nebenabenteuer ergeben. Das man eben Zunft- oder Gildenmitgleid wird (der Schmied zB) und sich dann in die Stadtpolitik einmischt. Oder ähnliches.

  • EDIT Schattenkatze: Aus den Kleinigkeiten hierher ausgegliedert.


    Was für ein Sold bekommt wohl ein Rahjakavallier (SO10) (nebenbei noch Tätig bei den Dornen der Rose).

    Per noctem ad lucem.
    Durch die Nacht zum Licht.
    ____


    Pardona? Ist das nicht ein Kochrezept?

  • Ich nehme die Werte vom DSA 4 Meisterschirm S. 33
    Das sollte darauf ankommen wie erfahren er schon ist.
    Frisch nach generierung würde ich ihn über dem Söldner als qualifizierter Arbeiter einordnen, was einen Tagessold von 5-9 Silbertalern entspräche. Also eine Stufe mit Fechtlehrern zum Beispiel.
    Später sollte er wohl als Hochqualifizierter gelten, was ihm 1-5 Dukaten am Tag verspricht.

    "Er hat die Grenzen der Unwissenheit erweitert. Im Kosmos gibt es vieles, von dem wir überhaupt nichts ahnen."
    Die beiden Männer sonnten sich in dem herrlichen Gefühl, weitaus weniger zu wissen als gewöhnliche Leute, die nur von gewöhnlichen Dingen nichts wussten.

  • Ich nehme die Werte vom DSA 4 Meisterschirm S. 33
    Das sollte darauf ankommen wie erfahren er schon ist.
    Frisch nach generierung würde ich ihn über dem Söldner als qualifizierter Arbeiter einordnen, was einen Tagessold von 5-9 Silbertalern entspräche. Also eine Stufe mit Fechtlehrern zum Beispiel.
    Später sollte er wohl als Hochqualifizierter gelten, was ihm 1-5 Dukaten am Tag verspricht.

    Diese Angaben decken sich recht gut mit denen zum Lebensstand (WdS S. 179f). Die dortigen Richtlinien besagen, dass ein Angehöriger der Mittelschicht (SO 7-9) etwa 15 Dukaten im Monat benötigt um seinen Lebensstil zu finanzieren während ein Angehöriger des Oberen Mittelstandes (SO 10-12) schon 50 Dukaten verpulvert.


    Der Sold wird auch stark von Arbeit und Arbeitgeber abhängen. Arbeitet er langfristig für die Rahja-Kirche (der er ja dank seiner Ausbildung verpflichtet ist), so wird der Lohn pro Tag niedriger ausfallen, als wenn er sich von Alrik Normalaventurier für einige Tage als Leibwächter für eine gefährliche Tour anheuern lässt. Letzteres gibt zwar schnell größere Summen, dafür lebt man aber auch mit dem Risiko, mal einige Wochen oder Monate am Stück gar keine Anstellung zu finden. Sich von einem Schwertmeister bei einem Duell vertreten zu lassen kostet laut Klingentänzer ja auch 200 Dukaten, dennoch rechnet niemand daraus einen Stundenlohn aus.


    Auch sollte man nicht vergessen, dass ein Teil des Lohns auch in Kost und Logis (Miete!) bestehen kann: schläft der Held im Rahja-Tempel und speist mit den Geweihten, so gibt es keinen Grund, ihm täglich auch noch mehr als eine Dukate auszuzahlen.

  • Quote

    Die dortigen Richtlinien besagen, dass ein Angehöriger der Mittelschicht (SO 7-9) etwa 15 Dukaten im Monat benötigt um seinen Lebensstil zu finanzieren während ein Angehöriger des Oberen Mittelstandes (SO 10-12) schon 50 Dukaten verpulvert.

    Das Geld dafür kommt in gehobenen Schichten aber vorallem auch aus Geschäften, Grundbesitz oder den Eltern.