ich brauche dringend Hilfe zwecks Charakterwahl

  • Also ich persönlich würde eher zum Schwertgesellen tendieren, der bietet irgendwie insgesamt mehr...Der "väterliche Gänseritter" mag zwar für ein paar tausned AP auch noch gehen, würde mir aber wohl recht schnell langweilig werden...

    WIr brauchen ein DSA-Horror-RPG! Wie wärs mit S.H.A.F.I.R - Shadow of Arcanobyl?

  • Wieso? Das ist ein Krieger mit Potential zur Spätweihe. Ein Krieger bietet auch so schon einiges, gehört den höheren Schichten an, kann also auch gut etwas Gesellschaft und Wissen steigern. Wo bietet der mehr als der SG?

  • Es kann ja auch der Adersiner Gänseritter sein, oder Ritter oder der beliebige Krieger, nicht nur der von Rommilys.
    Gänseritter hat eh einen späteren Beitritt und solange der Glaube und ein paar Vorgaben stimmen, passt es ja.

  • Im WdH gibt es den Gänseritter (Ordenskrieger der Travia-Kirche beim Travia-Geweihten) als Profissionsaufsatz, das kann man von Anfang an sein. ;)

  • Ich sollte wohl mal öfter zwecks Konkretisierung nachschauen, irgendwie hatte ich die als ein Orden im Hinterkopf, dem man auf jeden Fall später beitritt, aber sie haben in ihren nicht mal 15 Jahren tatsächlich irgendwo ausgebildet (ohne dies zu erläutern), aber man kann auch später beitreten (so haben sie ja die erste Generation erst zusammen bekommen). Und da die Rommilyser AHH-Kämpfer haben, passt der Adersiner tatsächlich sehr gut (ebenso wie jeder andere Kämpfer, der sich berufen fühlt und aufgenommen wird).


    Zu Bedenken wäre halt nur die später und nicht besonders lange Existenz des Ordens, dessen Gründung auf einem spezifischen Ereignis beruht, aber im Zweifelsfall könnte man das auch etwas umdupsen.

  • Der Bund zum Schutze von Heim und Herdfeuer zur Mahnung an die Blutnacht zu Rommilys // Herdfeuerorden oder Gänseritter genannt
    WdH Seite 212, aktuelle Ausgabe: Gänseritter (auf Basis des Kriegers aus Rommilys, siehe Seite 106; +/- 0 GP; späterer Beitritt möglich).


    Der spätere Beitritt IST möglich, muss aber nicht sein. Die Gänseritter wurden im Gedenken an die Blutnacht in Rommilys gegründet, und so kann ein traviagefälliger Krieger, der in Rommilys ausgebildet und durch das Hohe Paar der Travia sich inspiriert fühlt eben jenen Weg einschlagen, lernt ein bisschen mehr Kochen und Zechen, und verpflichtet sich dafür den Orden (und der Kirche im Endeffekt). Sie halten Treue und Ehre hoch, ähnlich wie ein Ritter, und beschützen die Tempel und heimatlosen Pilger. Und so kann auch ein reisender Gänseritter sich einer Gruppe anschließen, um ihr eine Heimat zu werden, und um gleichzeitig auch Informationen über den verbleib der Gänsefeder Travias zu bekommen.

    Per noctem ad lucem.
    Durch die Nacht zum Licht.
    ____


    Pardona? Ist das nicht ein Kochrezept?

  • Ja. Genau das haben Windweber und ich festgestellt: man kann sofort für ausgebildet werden, oder später eintreten, basiert auf dem Rommilyser Krieger und basiert auf einem konkreten Ereignis (der Blutnacht) was man bei einer etwaigen zeitlichen Umordnung des Ordens bedenken sollte.

  • Verstehe ich das jetzt richtig das reintheoretisch man den Orden jederzeit später beitreten kann? Oder meint ihr jetzt das man quasi auch den SG als Gänseritter kreieren kann? Bin gerade ein wenig verwirrt

    Wie ich kann hier nicht rein?! Dann beiß doch auf Granit!

  • Beides ist möglich, wobei „jederzeit“ natürlich durch die Vorbedingungen (Werte wie IT-Situation) etwas eingeschränkt ist. :zwinker:

    „Ich habe ja durchaus Verständnis dafür, daß die Beschwörung eines Humus-Elementars nicht ganz so funktioniert, wie man sich das vorstellt. Aber wie, bei allen Zwölfen, kann man versehentlich einen Elefanten beschwören?“ (aus dem DSA4 Forum)

  • Ahh ok. Naja viel ändern tut das erstmal nicht da ich momentan eher etwas unentschlossen bin welchen Charakter mit den dazu gehörigen Charakterzügen ich spiele bzw. Wasmir wohl besser liegt


    EDIT
    Noch ne andere Frage. Der Orden der Gänseritter bestand ja nun nicht gerade lange, ist es dann überhaupt möglich einen Gänseritter zu spielen? Und wenn ja, wie? Alter Gänseritter der ein die Tugenden und Prinzipien beibringt? Oder die Travia-Kirche die immernoch solche Krieger etc. anheuert nur das sie nicht mehr den Namen tragen?


    EDIT Schattenkatze: Bei kurzzeitigen Nachträgen bitte Editierfunktion nutzen.

    Wie ich kann hier nicht rein?! Dann beiß doch auf Granit!

  • Dass der Orden zu einem bestimmten Zeitpunkt aufgelöst wurde heißt ja nicht, dass sich auch die Krieger in Luft aufgelöst haben. ;)
    Wenn ihr in der Zeit nach der Auflösung spielt, erhöhe etwas dein Startalter (ggf. durch Gebildet und/oder Veteran oder Breitgefächerte Bildung) dann passt das auf jeden Fall (eventuell solltest du die Verpflichtungen dann auf etwas anderes übertragen, 12 GP sollten sich nicht in nichts auflösen.)
    Also ja, es ist definitiv möglich so einen zu spielen.

  • Quote

    Noch ne andere Frage. Der Orden der Gänseritter bestand ja nun nicht gerade lange, ist es dann überhaupt möglich einen Gänseritter zu spielen?

    Da gerade anderweitig nach gefragt wurde: Kleinigkeiten schnell geklärt
    Tatsächlich gibt es den Orden nicht mehr und kann sich daher nicht mit "Travia zum Gruße, ich bin ein Gänseritter" vorstellen (tat man vorher auch nicht, aber egal^^). Die, die der Kirche verbunden blieben, machen das nun anders, ein paar andere wandten sich laut besagten Kasten aus obigem Link enttäuscht ab.
    Wenn ihr also nach 1036 BF spielt: ohne Hausregel kann man kein Gänseritter mehr sein, und um als solcher ausgebildet worden zu sein, müsste er ein entsprechendes Alter haben.
    Oder ihr frickelt das um, was in dem Fall ein wenig Anpassung des offiziellen Aventurien benötigt, da eben Blutnacht und Eheschließung beider Familien und Großer Hoftag und Ende der Wildermark für Entstehen und Auflösung des Ordens sorgten.


    Ja, man kann dem Orden später beitreten. Welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, steht nicht bei, aber man kann sich da ja an dem Generierungsschema orientieren. Auch wenn ich bezweifle, dass man abgewiesen wird, weil man eine andere Waffe als AHH hätte, dafür waren bei der Gründung zu viele Veteranen dabei.
    Wenn man von vorne herein eintreten, also von denen ausgebildet werden möchte, gibt es allerdings einen Generierungsaufsatz und dann kann man nur per Hausregeln einen anderen Aufsatz (z.B. den Adersiner) verwenden.

  • Man kann mit allen Charakteren (profan wie magiebegabt) eine Spätweihe irgendwann anstreben oder? Weil ich denke der Schwertgeselle liegt mir mehr von dem Charakter. Bin zwar noch nicht 100% entschlossen aber es tendiert dahin.

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  • Ja, Spätweihe geht für jeden frommen Chararkter immer. Für manche Weihen muss man sich aber eine etwaige Magiebegabung ausbrennen lassen, für die meisten auf ihre Anwendung weitestgehend verzichten, nur Ohex und Hesinde machen da eine Ausnahme.

  • Spätweihe ist ja wieder etwas anderes als der profane kämpfende Orden einer Kirche. Zur Spätweihe findest Du Regeln in WdS, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, was es kostet, etc. Auch Magiebegabte können sich weihen lassen, die kostet die Weihe ein paar AP mehr, müssen in der Regel bestenfalls aus Gilde und Ämtern austreten (können und dürfen aber weiterhin zaubern) und manche Kirchen fordern auch die Purgation. Es sollte dafür IT ungefähr ein Jahr Noviziatenzeit in einem Tempel eingeplant werden.
    Das Schöne an der Spätweihe ist, dass man den Weg zu der Berufung und die Weihe selber ausspielen kann.


    Der Nachteile bei einem Kämpfer, der sich einer nicht kämpfenden Kirche anschließt: Ein Mirakel oder Liturgie in der zeitlichen Nähe eines Kampfes und es kommen die ersten Abzüge. Kämpfen und Entrückung einer nicht kämpfenden Kirche vertragen sich einfach nicht.
    Falls man mit Entrückung überhaupt spielt, was ich aber tun würde, da es ein sehr schönes (und manchmal eben nachteiliges) Element ist.

  • Ich habe da noch ne Frage zum Gänseritter. Macht es (von Kosten-/Nutzen-Faktor) Sinn den Gänseritter defensiv mit einen AHH zu spielen? Also SF wie Binden, Meisterparade, Defensiver Kampfstil, Klingenwand, oder sollte ich lieber doch auf Gegenhalten gehen.


    Das Problem ist das ich mir nen Charakter mit Gegenhalten immer etwas aggressiver vorstelle und der Gänseritter für mich in erster Linie einem Beschützer gleich kommt der den Gegner lieber zum aufgeben zwingt als ihn zu töten (Dämonen und Frevel mal aussen vor).

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  • Für Gegenhalten als Hauptkampfstil bietet sich der Zweihänder eher an, weil der mehr Schaden macht als der AHH.
    Der AHH lebt von seinen DK (*seufz*) und seinen vielfältigen Manövern. Ob Du da lieber defensiv auf MP, später auch binden und Windmühle gehst, oder offensiv WS, Finte, und Ausfall bzw. Klingenwand/-sturm gegen Überzahl einsetzen willst (ergänze jeweils noch mehr Manöver), musst Du wissen. Aber ich würde den flexiblen AHH-Kämpfer nicht zum reinen Gegenhalter "verkommen" lassen.
    Natürlich kann Gegenhalten zu den offensiven Manövern aufgenommen werden, aber halt nicht als Hauptkampfstil. Dafür hat der AHH doch so viele Manöver.

  • Also am besten etwas gleichmäßig verteilen die TAW um die Manövervielfalt des AHH auszunutzen?

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  • Der Gänseritter bekommt ja mit seinem Aufsatz einige defensive SFs verbilligt. Es würde sich sicher lohnen, die zu holen und mit Wuchtschlag und Niederwerfen zu kombinieren. (Außer Binden, wenn du kein Parierwaffenkämpfer bist, muss du eine Ansage +5, also eine Erschwerung von +9 in Kauf nehmen, damit sich das gegenüber der Meisterparade lohnt).

  • Das muss man selber wissen. Die Minmaxer werden Dir ans Herz legen, die 5 Punkte Differenz auszunutzen.
    Ich mache das nie, aber völlig gleich verteile ich auch nicht, sondern nehme eher so 3 Punkte Differenz (die dann je nach Attributszukauf und Verteilung späterer TaP auf 2 oder 4 zeitweilig rutschen kann).
    Völlig gleich würde ich deshalb nicht machen, weil es neben den Manövern, deren Ansagen frei wählbar sind, auch jene mit fix +4 und sogar +8 gibt (die dann nach Möglichkeit irgendwann noch mit Finte versehen werden sollten, weil die gegnerische PA von so etwas sonst meinst nicht betroffen wird) und die will man ja halbwegs sicher durchbringen, denn missglückte Manöver sind für einen selber sehr nachteilig.
    Und um eine Windmühle durchzubringen, die bei +8 anfängt und je nach Ansage des Gegners noch höher ausfallen kann, brauchst Du eine PA von am besten deutlich über 20. Für den Hammerschlag brauchst Du eine AT von deutlich über 20.
    Aber beides auf deutlich über 20 wird lange dauern, erst recht sehr gleich verteilt.
    Das sind zwar jetzt extreme Beispiele, aber beides zu gleich verteilen verbaut schon die Schwerpunktsetzung. Und auf die solltest Du nicht verzichten. Bei einer offensiven Verteilung wird früher oder später genügend PA für eine MP dabei sein, man ist also nicht nur auf das eine oder andere beschränkt. Aber auf eine gewisse Bevorzugung bei der Verteilung wie auch favorisierter Manöver würde ich schon schauen.