Des Glückes Schmied

Wiki Love 2020 Trophäe
Für die Wiki Aventurica läuft derzeit wieder die Wiki Love Aktion bis Ende Mai. Wer die Trophäe gerne beim Orkenspalter auch hätte, mag sich hier informieren .
Orkenspalter Downloads - Rezensionswettbewerb
Derzeit läuft ein Rezensionswettbewerb bis Ende Mai. Zu gewinnen gibt es eine Hardcover-Vollfarb-Variante des "Großen Orkenspalter Kochbuchs Band II". Details gibt es hier. Wer nicht weiß, was er bewerten soll: im Download-Bereich sind rechts Infoboxen, was zuletzt bewertet wurde, aber auch wo noch Rezensionen fehlen!
  • Auch Rowena steht auf bedankt sich vorsichtig bei dem Grafen. Obwohl er doch ein guter Gastgeber war, war ihr nicht ganz Wohl in seiner Gesellschaft.

    Im Zimmer angekommen bessert sich ihre Laune und sie versucht ihre nassen Sachen möglichst so im Raum zu verteilen, dass sie trocknen können.

    Nebenbei versucht sie mit Lydia ins Gespräch zu kommen: "Das ist schon eine ganz aufregende und merkwürdige Reise. Was meinst du, wie das jetzt weiter gehen soll?"

  • "Ja, vielleicht lässt er uns jetzt in Ruhe, und der Rest der Reise bestimmt ohne weiter solche Geschichten". Rowena legt sich hin und plauderte noch ein bisschen mit Lydia bevor ihre Augen vor Müdigkeit zufallen.

  • "Sweet Dreams..."


    Miljan  KampfGurke


    Pjerow Tarrosch


    Jonuri Soneaa


    Jukeika


    Rowena Karasimof


    Safiye hexe


    Grimjan LeCicero

  • Ich werde alt... Nicht viel getan gestern und trotzdem tun mir die Füße weh... Und die Schultern..


    Gähnend erhebt sich Grimjan und streckt sich unter vernehmlichen Knacken seiner Wirbelsäule. Zügig sammelt er seine Ausrüstung zusammen und macht sich auf den Weg nach unten. Im Hinterhof kurbelt er sich einen Eimer mit eiskalten Wasser aus dem Brunnen hinauf und wäscht sich eilig damit. Im Laufschritt geht es einmal um den Hinterhof, dann zieht er sich sein dickes Unterhemd an und wirft sich seinen Umhang über bevor er wieder hinein geht.

    Das Leben ist ein Spiel!


  • Nachdem sich Rowena am Morgen für den Tag bereit gemacht hat, begibt sie sich mit bedächtigen Schritten in die Wirtsstube. Dort begrüßt sie die Anwesenden höflich und würde gerne etwas Milch trinken, während sie auf ihre Reisegefährten wartet.

  • Jonuri erwacht mit einem Schrei und sieht sich ruckartig in der Kammer um zu eng, es ist hier zu eng

    Es ist noch früh am Morgen und die Nivesin rennt eilig nach draußen und zieht gierig die frische Luft in die Lungen. Schon unterbewusst beginnt sie die Kleidung abzustreifen, sie muss Rennen, den Waldboden unter ihren Pfoten spüren...Doch aprubt bremst sie ab..sie hat hier Verpflichtungen, ein tiefes Grollen entfährt ihr und sie geht wieder langsam zurück, knöpft auch ihre Kleidung wieder zu und setzt sich vor das Gebäude ins Gras, wartet bis die anderen erwachen.

  • In der Gaststube wird an der Tafel des Grafen für Grimjan, Rowena und alle, die nach und nach herunterkommen, für das Frühstück gedeckt und aufgetischt. Der Graf taucht erst auf, als sie das Frühstück bereits beendet haben.

    "Viel Glück auf der Reise nach Neersand! Ich freue mich auf Nachricht, wie es euch ergangen ist und was ihr im Weiteren über die Körner und das Schmuckstück in Erfahrung bringen konntet."

  • Die Reisegruppe versammelt sich langsam und bricht auf. Ohne Lynia.


    Der Wind säuselt stetig von Süden in den Ohren. Er treibt weiße Schäfchenwolken über einen königlich blauen Himmel und schmeckt nach Gras und Morast.

    An der Kreuzung unweit der vierhäuptigen Statue folgt das Grüppchen der Straße gen Osten. Viehhirten, Händler mit Karren, vereinzelte Kutschen sind unterwegs. Einmal müssen sie für einen Reiterkorps die Straße räumen. Eine Frau reitet ihnen voran.

    Auf dem Weg befällt Jonuri, Rowena und Hane ein sonderbares Kribbeln im Nacken - das Gefühl, beobachtet zu werden.

    Und Miljan spürt mit einem Mal etwas rutschen, als nach kurzer Zeit einer der Rucksackriemen nach oben schnalzt und das Gepäckstück schwer auf den Boden fällt.

  • Miljan ist grimmig. Er hatte selten solche Bilde in der Nacht. Und sie verheißen nichts Gutes. Nichts davon scheint ihm zu gefallen, aber da sein Gesicht meist eine Fassade aus Granit ist, sieht man nur das typisch grimmige Dreinschauen, das ihm eine gewisse Berühmthiet gibt.

    Als dann der Rucksack auch noch kaputt geht, schnaubt er nur. Der zweite Vorbote des Unheils. Er nickt den anderen zu, sie können weitergehen. Er holt sie schon ein. Aber vorerst hockt er sich hin und begutachtet den Schaden.

    There are some battles that you can never win. Trying to explain jokes is one of them.

  • Schulterzuckend fängt Miljan an, seinen Rucksack zu leeren. Ein kaputter Rucksack ist nie gut. Der Tag wird viel Unbill bereit halten für ihn, da ist er sich sicher. Er schlägt vorab allerdings alle Göttersymbole, die ihm geläufig sind - man weiß ja nie.

    There are some battles that you can never win. Trying to explain jokes is one of them.

  • Während des Frühstücks hat Rowena noch von Lynia erzählt, dass sie früh morgens zurück nach Festum ist. Weiter Fragen wird sie dazu aber nicht beantworten.


    Was ist das während der Reise, ist da jemand? Immer wieder versucht sie sich unauffällig umzuschauen, gerade auch nachdem das Missgeschick bei Miljan geschieht.

  • Es war schön einem Adligen zu begegnen, der sich so um seine Leite und auch um die Durchreisenden kümmert. "Wenn es sich einrichten lässt berichte ich auch gerne persönlich. Habt vielmals Dank für Unterkunft und Verpflegung. Travia segne euch dafür!" Und so macht sich Grimjan gut gelaunt auf die Reise, bis er diese ungute Gefühl verspürt. Beiläufig überprüft er seinen Bogen und schaut sich immer wieder um. Nichts. Später nochmal. Immer noch nichts. Also einfach wachsam bleiben.

    Der gerissene Gurt lässt ihn daher wirklich zusammen zucken: "Warte mal... Wer hat nochmal dieses Amulett bei sich?" Ein gerissener Wasserschlauch mag vorkommen. Aber das einem Firuni sein Rucksackgurt reißt? So wie er Miljan kennen gelernt hat, ist das einzige was dieser Mann wirklich pflegt seine Schweigsamkeit und seine Ausrüstung. Irgendwie kommt ihm dabei ein Gedanke...

    Das Leben ist ein Spiel!

  • Jonuri beginnt tief zu knurren und geht leicht in die Knie, sieht sich aufmerksam nach allen Seiten um. Hätte sie gerade wohl Wolfsohren, würde sie diese spitzen. Als der Rucksack reißt geht ihr Blick nur kurz zu dem Geweihten und dann wieder Richtung Wald. Leise meint sie. "Uns beobachtet jemand" Sie denkt es nicht nur, sie ist sich sicher, die Himmelswölfe müssen ihr die Eingebung gegeben haben.

  • Pjerow ist nach dieser Nacht recht schweigsam gewesen. Beim Frühstück hat er kaum ein Wort gesprochen. Der Traum beschäftigte ihn die ganze Zeit und der schlechte Schlaf tat sein Übriges. Erst der gerissene Rucksack von Miljan lockt ihn von seinen Gedanken fort. Dann das Knurren. Erst blickt er zu Jukeika weil er dachte es käme von ihr. Jonuri´s folgende Warnung, lässt ihn aufmerksam die Gegend beäugen.

  • "Ja uns beobachtet jemand. Lasst euch nichts anmerken. Uns ist gerade ein Rucksack kaputt gegangen mehr nicht. Vielleicht zeigt sich dann unser kleiner Spion.", er legt Jonuri vorsichtig eine Hand auf den Rücken, "Ganz ruhig Kleine. Kann ich helfen, euer Gnaden?"

    Das Leben ist ein Spiel!

  • Jonuri dreht sich instinktiv zu der Hand um und sieht dass es nur einer ihrer Begleiter ist. "Sollen wir ihn nicht hervorlocken oder suchen?"

  • "Nein, solange er denkt wir wissen nichts, sind wir im Vorteil.", beiläufig überblickt er die Umgebung, "Aber trotzdem schön aufmerksam bleiben." Er lächelt ihr freundlich zu, auch wenn das bei Grimjan immer etwas komisch aussieht. Es will einfach nicht zu seinem harten Gesicht passen. Aber er mag die junge Nivesin, auch wenn sie scheinbar eines dieser Wolfskinder ist über die so manche komische Geschichten existieren.

    Das Leben ist ein Spiel!

  • Schwingende Riedhalme über dem nassglitzerndem Boden des Marschlandes im Süden, zur anderen Seite der Straße eine mit einem lockeren Tannenwäldchen durchsetzte Weide und darauf eine bornische Scheune mit fast bis zum Boden reichendem Dach. Das Festenland gibt sein Geheimnis und die verborgenen Beobachter nicht preis.


    Miljan flickt seinen Rucksack und danach geht die Wanderung weiter. Neben dem bleibenden Gefühl, verfolgt zu werden, geschieht Folgendes:

    Einer von Miljans Schnürsenkeln reißt. Er stößt sich immer wieder die Zehen an Erhebungen in der Straße, über die niemand außer ihm stolpert. Der Platz vor ihm wird ziemlich unangenehm, weil er demjenigen immer wieder gegen die Fersen tritt. Dann knickt Miljan um und kann nur noch unter Schmerzen weiterlaufen - aber er kann weiterlaufen.

    Aus diesem Grund kommen sie langsamer voran als bisher. Etwa zur ausgehenden Mittagszeit erreichen sie einen überdachten Unterstand mit einem Tisch und Bänken.