Repetierarmbrust

  • Jaja, wir sind schlimm :)
    So, zurück zu Thema........ ahja^^
    Die Repetierarmbrust gleicht zwar das größte Problem der normalen Armburst aus, nimmt ihr aber gleichzeitig ihren einzigen echten Vorteil: Dass jeder Depp das Ding nehmen kann und damit den Vollgepanzerten Ritter, der 10 Jahre lang ausgebildet wurde mit einem Schuss tötet.
    Vergleichen wir das Ding mal mit einem Bogen (zB. einem englischem Langbogen):
    Die Armbrust kann in 15 secs, 10 Schüsse abfeuern, wenn ich mich richtig erinnerre, was danach ist, steht da nicht, aber wahrscheinlich darfst du danach erstmal ewig nachladen.
    Der Bogen hat 1. eine deutlich höhere Trfffsicherheit (die auch Verbessert wird, wenn man übt), eine höhere Durchschlagskraft und natürlich die höhere Reichweite.
    Außerdem kann man als geübter Schützte gut und gerne mal alle 6-10 secs einen guten Schuss abgeben, womit man auf lange Sicht auch noch die Feuerrate der Armbrust übertrifft.


    Wie ich irgendwo daoben schon sagte: Zum Niedermähen von leichter Infanterie mag diese Armburst ganz nett sein, aber ansonsten kannst du sie nicht gebrauchen und auch dafür gibts bessere Methoden.... (z.B. Ritter :) )

  • Da ist mir wie gesagt die normale Armbrust lieber, bei der ich zwar ewig nachlade, dafür aber auf 30 m drei Leute hintereinander durchschieße. :zwinker:


    "Die Wissenschaft hat keine moralische Dimension. Sie ist wie ein Messer. Wenn man sie einem Chirurgen oder Mörder gibt, gebraucht sie jeder auf seine Weise." - Wernher v. Braun


    #hexenfanclub

  • uiii, mit ner Armbrust hatte ich mal ein wundervolles Erlebniss, wir verteidigen eine Stadt, ich und ein paar andere Verteidiger schießen auf eine Leiter, die dann zur Seite umfällt und dann in einer Ketternreaktion alle anden mitnimmt :)

  • Naja. Das Ding auf den Bildern sieht aber nicht ganz so schwach aus. Vielleicht ist der Hebelmechanismus einfach sehr ausgeklügelt, sodass man da gewaltige Kräfte mit erzeugen kann... man weiß es nicht...


    Spannend finde ich die Sache aber.


    So wie ich die Sache sehe, wird, sobald das Magazin verschossen ist, der leere Holzrahmen abgenommen und der nächste aufgesetzt und verschossen. Das sollte doch ganz praktisch sein und nicht all zu lange dauern, wenn man in den Bewegungabläufen geschult ist. Das ist ganz ähnlich wie bei modernen Magazinwaffen...


    Ein Bogen ist einfach eine ganz andere Waffe, die man auch weniger gut von Mauern aus benutzen kann. Mit einem englischen Langbogen kann ich höchstens weit vor die Mauer schießen, wenn ich genügend Platz zum Wehr lasse.



    Es wäre einfach mal interessant, so ein Ding als Nachbau oder sowas in Benutzung zu sehen, und die tatsächlichnen Kräfte betrachten zu können.

  • Nee, da steht ja, dass die Durschlagskraft und Zielgenauigkeit sehr gering ist... Die genauen Kräfte wären natürlich interressant, aber naja....
    Außerdem, wenn die Armrust wirklich so stark gewesen wäre, wäre sie auch in Europa zum Einsatz gekommen, wahrscheinlich hängt das auch damit zuasmmen, dass in Europa lange Zeit der schwer gepanzerte Ritter mit Abstand der Stärkste auf dem Schlachtfeld war, solche schweren Truppen gab es in China und vorallem dessen Feinden eher weniger, wodurch der Durchschlagsnachteil nicht mehr ganz so wichtig ist.

  • Es wäre einfach mal interessant, so ein Ding als Nachbau oder sowas in Benutzung zu sehen, und die tatsächlichnen Kräfte betrachten zu können

    Ich hatte mak mit dem Gedanken gespielt, eine Rep-Armbrust zu bauen, einfach um das mal zu testen, obwohl ich es konventionell besser finde. Wenn mein jetziges Armbrust-Projekt fertig ist (ich habe bisher keinen gefunden, der den Bogen zuschneidet), kann ich es ja mal versuchen...


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  • Hier wäre die chinesische und hier noch eine Alternative die man sicher größer bauen könnte. Für die Qualität der Videos kann ich natürlich nichts, aber zum chinesischen wurde wohl gesagt, dass der vergiftet wurde. Also eher nicht darauf ausgelegt viel Schaden anzurichten.

  • Beide dürften ja nicht mehr Spannkraft haben als eine Kinderarmbrust. Aber wenn man etwas in größer nachbaut, das würde ich eher das chinesische nehmen. Die sieht von der Mechanik so aus, als könnte man das auch schön robust bauen.


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  • Bei der Durchschlagskraft reicht es eigentlich, wenn die Dinger auf 15-20 Meter, die Haut 2-3 cm tief durchdringen.
    Das reicht für ausschaltenden bis tödlichen Schaden. Und wenn der Gegner nicht nach dem ersten Treffer am Boden liegt legst du eben einfach noch 2-3 Bolzen nach. Ratz-Zack.
    Und im Gegensatz zum Bogen brauchst du immer noch keine gute Ausbildung, kannst dich hocken oder legen, hinter eine Zinne kauern,
    Gib 10 Leuten so ein Teil und sie haben innerhalb von 1 Minute mehr als 100 Bolzen in der Luft, welche wahrscheinlicher treffen als wenn du 10 Kurzbogenschützen nehmen würdest.

    Jedes Bärenjunge schützt sich mit den Zähnen, seiner Mutter seines Vaters !

  • Ein 2-3 cm tiefes Loch tötet normalerweise nicht, vor allem nicht, wenn der beschossene Lederkleidung oder sogar ein Kettenhemd oder etwas ähnliches trägt. Klar, man kann langsam verbluten etc, aber das ist während eines Kampfes nicht wirklich relevant. Und selbst Treffer am Kopf wären wohl kaum Tödlich, da der Bolzen am Schädelknochen abprallt. Also: Schnell töten, und nicht im Laufe einiger Stunden, ist damit unmöglich, deshalb ist es im Krieg nicht mehr wert als ein Spielzeug.


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  • Naja. Ist aber halt auch nicht so ganz lustig, wenn ich (vielleicht sogar mehrere) Bolzen einige wenige Zentimeter im Körper stecken habe und/oder blute. Es ist eine sehr effektive Taktik, die Kräfte des Gegners in die Versorgung seiner eigenen Verletzten zu binden und ihn so langsam auszulaugen.


    Ich bleibe dabei, dass die Waffe wohl irgendwie sinnvoll genutzt worden sein muss und bestimmt mehr als ein Spielzeug war. Und sei es, dass sie effektiv gegen nicht- oder Weniggerüstete auf kurze Distanz war. (Bsp.: heranstürmende schlecht gerüstete Infanteristen, die versuchen, die Mauern einer Festung zu erklettern)

  • So, jetzt bin ich auch mal wieder hier. Also,


    Quote from Luderfs

    Pff, dann sind Hesinde und Ingerimm eben auch beschäftigt und ohne deren Beistand kommt niemand auf eine solche Idee

    Do-och, erstens die Thorwaler, weil sie
    1. ausnahmslos an Swafnir glauben
    2. Thorwaler sie sowieso nicht von Hesinde gesegnet wurden *g*


    und zweitens die Achaz, weil H'szint laut Seiner Spektabilität Rakorium Muntagonus nicht die selbe Person ist wie Hesinde. Ha!


    Generell: Thorwulf, nur ein Spielzeug würde ich es nicht nennen. Bedenke die Wirkung auf die Moral, wenn 100 Bolzen anstatt Pfeilen den Himmel verdunklen, die nächste Salve schon unterwegs ist... und der Feindgerade mit nachladen fertig ist!

    Du meinst es gibt bei den Achaz keinen Sexismus oder Diskriminierung? Kein Ablenkung durch Unterhaltungsmedien? Keine Gewalt aufgrund von übermäßigen Alkoholkonsum oder gar Fortpflanzungstrieb? Aber dafür ein Zusammengehörigkeitsgefühl, das über leibliche Verwandte hinausgeht?? Ja, klingt schon schrecklich. Da sind Säugetierschweinereien sicher besser. -hexe
    #hexenfanclub :thumbsup:


    Achaz tragen keine schönen Schuhe. Sie sind schöne Schuhe. -Sanyadriell

  • Auf 15-20m 2-3cm tief in die Haut eindringen? Wozu gibt es Wurfspeere? Im Prinzip die selbe Reichweite, hoehere Genauigkeit und Schussfolge, folglich besser gegen Panzerung, zudem leichter handzuhaben (und mit Schild(!!!) Kombinierbar), billiger (!!!) und leichter...
    Da es die R-Armbr. quasi seit der Antike gibt, denke ich nicht, dass es sich dabei um eine Wunderwaffe handelte... (Hat sich weder gegen den im Mittelmeeraum verwendeten Kompositbogen, noch gegen die Armbrust durchgesetzt.).
    Dass die Chinesen die Armbrust verwendet haben, duerfte wohl an der Ausruestung/Kampfweise ihrer noerdlichen Nachbarn gelegen haben.

  • Ich bleibe dabei, dass die Waffe wohl irgendwie sinnvoll genutzt worden sein muss und bestimmt mehr als ein Spielzeug war. Und sei es, dass sie effektiv gegen nicht- oder Weniggerüstete auf kurze Distanz war. (Bsp.: heranstürmende schlecht gerüstete Infanteristen, die versuchen, die Mauern einer Festung zu erklettern)



    Der Meinung bin ich auch, ich finde nur die Theorie von deadplan leicht übertrieben.


    @Kr'Thon'Chh+Moral: Das ganze würde aber nur eine Salve lang erschreckend wirken, weil der Beschossene dann gemerkt hat, das diese Bolzen a) viel weniger schaden anrichten als eine aufs geratewohl in die Reihen gejagte Pfeilsalve b) eine so geringe Reichweite haben, das ein guter Werfer den Beschuss mit Steinen beantworten könnte c) Das geworfene Steine auf die Entfernung wohl mehr Schaden anrichte würden als eine Armbrust, die gerade mal 15 meter weit schießt.


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  • Quote

    Bedenke die Wirkung auf die Moral, wenn 100 Bolzen anstatt Pfeilen den Himmel verdunklen, die nächste Salve schon unterwegs ist... und der Feindgerade mit nachladen fertig ist!

    Bedenke die Wirkung auf die Moral der Schuetzen, wenn ein 20er Mob Kataphrakten/Scoutari stundenlang im Pfeilhagel steht und es nichtmal merkt...

  • Aber das scheint mir doch schon ordentlich Wumms zu haben und entspricht auch eher den historischen Abbildungen...


    Das Problem ist nur, das hier Gummibänder verwendet wurden. Die gab es leider noch nicht, und der Bogen bei dem Riesenteil wäre wahrscheinlich zu groß. Der Typ ist allerdings genial. Seht euch mal seine anderen Videos an.




    Ich glaub, ich probier das mal aus sowas zu bauen. Da die Spannkraft ja nicht so hoch sein darf, kann ich Leisten aus Esche für den Bogen nehmen (Statt Blattfedern *g*)


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