SF Waffenmeister nach 4.1 - Besondere Manöver

  • Hallihallo,


    Ich habe schon die Suchfunktion bemüht, aber soweit ich das gesehen habe waren die Waffenmeisterthemen allesamt schon ziemlich alt und bezogen sich noch auf 4.0 oder darauf wer ihn hat und wer nicht.
    Ich wollte hier ganz gerne mal ein paar Ideen sammeln für die in WdS erwähnten "besonderen Manöver/Boni" etc. die abseits von Verbesserungen auf INI, At, Pa oder Manövererleichterungen um X Punkte gehen. Bzw. hier passen auch gut Vorschläge herein, wo jemand eine interessante Idee hatte bezüglich eines neu zugelassenen Manövers für eine Waffe, welches bei dieser Waffe aus dem einen oder anderen Grund besonders interessant ist und nicht so klassisch wie z.B. gezielten Stich für AHH zuzulassen. (z.B. "Festnageln" nur mit dem Umwerf- und Festhalteteil ohne Schaden für Kampfstäbe oder die Möglichkeit einen Zweihänder mit Panzerhandschuhen an der Klinge zu fassen und dann mit den Griff als Schlagfläche Betäubungsschläge auszuführen).


    Habt ihr da Vorschläge, Ideen sonstiges? Gerne auch mit einem hier diskutierbaren Vorschlag für den Wert in Verrechnungspunkten


    Also das obige nochmal und einige weitere Ideen:
    - Zweihänder "umdrehen" (dauert 1-2 Aktionen), an der Klinge fassen und das Griffende für Betäubungsschläge nutzen: 2-3 VP (Zusätzliches Manöver, aber nur in Sondersituation)
    - Festnageln mit Stab, aber ohne Schadenswirkung: 2 VP (abgeschwächtes zusätzliches Manöver)
    - Möglichkeit die Nahkampfwaffe einigermaßen gut über eine kleine Distanz zu werfen (gerade bei Äxten, Khunchomern, Langdolchen, Stoßspeeren): je nachdem wie gut die Waffe ohnehin für den Wurf ausbalanciert ist 1 (Stoßspeer) bis 5 (Schwert) Punkte
    - Speer als Stab mit DK N nutzbar (dann aber auch mit Talent Stab): 3 Punkte.
    - einen ausreichend starken Bogen (Kriegsbogen zumindest) notfalls als improvisierten Stab zur Parade nutzen (angenommener BF 6, BF Probe bei jeder erfolgreichen Parade). 2 VP. Wenn zusätzlich die Möglichkeit besteht durch eine Parade +X die Waffe so gut abgleiten zu lassen, dass der BF Test um X erschwert wird (der Bogen also eher nicht zerbricht): 5 VP
    - Das Gegenhalten mit dieser Waffe macht erst dann nur halben Schaden, wenn man beim Vergleich der Attackewerte nach Einrechnung der INI mindestens X Punkte schlechter ist (die Gegnerische Waffe macht aber weiterhin vollen Schaden sobald sie die bessere AT hat, auch wenn es nur einen Punkt besser ist): X VP
    - Gegenhalten darf mit einer Ansage belegt werden. Jeder Punkt Ansage zählt beim Vergleich wer die bessere At hatte doppelt (ermöglicht schweren Zweihandwaffen ihre INI-Mali etwas auszugleichen): 5 VP
    - Möglichkeit die AT um X zu erschweren um sie dafür X INI-Phasen früher durchzuführen. Für die Möglichkeit von Ausfall, Hammerschlag und Todesstoß zählen aber weiterhin die unmodifizierten INI-Werte: 4 VP
    - "Aggressive Meisterparade" sozusagen die zweite Hälfte des Bindenmanövers. Pa +X, die nächste GEGNERISCHE Aktion wird um X erschwert (die eigene bleibt unmodifiziert)
    - Unterbricht der Waffenmeister einen Ausfall durch Stehenbleiben, zählt der Ausfall als "nicht freiwillig abgebrochen". Der Ausfallende verliert also INI und kassiert eventuell einen Passierschlag
    - Gelingt die KK Probe um in Folge eines Entwaffnenmanövers seine Waffe festzuhalten seht gut (ca. 4 Punkte unter dem benötigten Wert), dreht sich das Entwaffnen um, und der ursprünglich Entwaffnende muss eine KK-Probe +8 ablegen
    - Weitere Paradeeinschränkungen für gegnerische Waffen (Beispiel: Zweihandschwert darf auch im Kreuzblock nicht oder nur erschwert von einer Paradewaffe pariert werden, Zweihandhiebwaffe darf nicht oder nur erschwert von einhändigen Schwertern pariert werden, die parierende Waffe muss mindestens X Stein schwer sein bzw. darf höchstens einen BF von Y haben): 1-3 VP pro Kampftalent/Waffe
    - bestimmte Gegnermanöver werden gesperrt: 2-4 VP pro unterbundenem Manöver, je nachdem wie Grundlegend es ist. Kein Ausfall gegen den Waffenmeister wären eher 4 VP, kein Waffe zerbrechen gegen Zweihänder (was ohnehin eher exotisch ist) eher 2 VP
    - Schildkämpfer müssen auch dann eine (umodifizierte) BF-Probe ablegen, wenn ihre Parade gegen ein Schildspalter Manöver gelingt: 1-2 VP (sehr niedrig angesetzt, aber Schildspalter ist in der aktuellen Form auch fast unbrauchbar)
    - eine Zweihändige Wuchtwaffe kann so kraftvoll geschwungen werden (At +4), dass es für Paradewaffenkämpfer und Beidhändig kämpfende notwenig ist, sie auf jeden Fall im Kreuzblock zu parieren und auch einen Augenblick länger dort zu halten. Die Zusatzaktion durch PW II bzw. BHK II entfällt. Das Manöver kann natürlich separat noch mit VP erleichtert werden. 5 VP

    Noctum Triumphat

  • So wie ich die Beschreibung des Baukastens des Waffenmeisters verstehe, kann man sich ohnehin vorhandene Manöver erleichtern, oder ein eigentlich nicht erlaubtes Manöver erlauben (aber nicht auch erleichtern), AT, PA oder INI erhöhen, zusätzliche Manöver in einer Sondersituation und nicht näher definierte besondere Vorteile.
    Was ein Boni auf eine Eigenschaftsprobe mit dem Waffenmeister dagegen zu tun haben soll, ist mir ein Rätsel, während verringerte Patzerchance wohl gerade bei einer Ochsenherde beispielsweise reizvoll sein dürfte.


    Einen Waffenmeister dahingehend nutzen, seinen Bogen sich zerhauen oder auch nur beschädigen zu lassen, erschließt sich mir nicht so ganz. Ich denke, dass im Zweifelsfall, wenn man als Schütze unerwartet im Nahkampf erwischt wird, ohnehin den Bogen hochreißen kann zur Parade. Ob das jemand möchte, ist etwas anderes. Da einen Waffenmeister draus zu machen ... sehe ich nicht als nötig (oder sinnvoll) an.


    Unter dem Blickwinkel, dass es bedeutet, als Waffenmeister nicht schlecht zu treffen, könnte man das mit de Qualität beim Gegenhalten so machen. Auf der anderen Seite: man kann als Waffenmeister schlecht oder gar nicht treffen, da man immer noch 20er würfeln kann oder einfach höher würfeln, als die Ansage zulässt, daher wäre es fragwürdig, warum man genau beim Gegenhalten merklich weniger schlecht treffen kann. Aber könnte unter "besonderen Vorteil" abgehandelt werden.


    Eine Ansage beim Gegenhalten sollte wohl drin sein, man sollte sie aber beschränken, auf z.B. maximal +4 (analog zur Zusatzaktion beim BHk II). Diese Punkte aber doppelt zählen zu lassen, würde ich nicht zulässig und als zu stark erachten. Das wäre ja auch gleich doppelte Vorteile, einmal, überhaupt Ansage machen zu dürfen ist schon ein großes Plus, für dann auch noch die Kosten das quasi doppelt zählen zu dürfen (und dafür gibt es auch gar keinen Präzedenzfall) fände ich das schon zu stark.
    Und INI Malus wird ja eigentlich durch den großen Schaden ausgeglichen, ansonsten kann man sich ja auch einfach für 3 VP einen INI-Punkt durch den Waffenmeister kaufen, die INI-SF kaufen und an den entsprechen beteiligten Eigenschaften arbeiten und/oder sich eine entsprechend verbessere Waffe zulegen.
    Die Argumentation, dass der Zweihänder einen INI-Malus von 1 hat und man sich dadurch eine z.B. +4 Ansage als 8 Punkte Qualität zuschreiben kann, ist da eine doch sehr wohlwollende Angleichung (selbst, wenn die Ansage nur der Qualitätsverbesserung dient und nicht auch als WS oder Schaden, oder teil, teils. Zumal Ansagen ja nun mal prinzipiell bei DSA die Chancen auf ein gutes Würfelergebnis verschlechtern, nicht auch verbessern können). ^^
    Der Zweihänder hat zwar INI und PA je -1, aber dafür auch einen W6 mehr Schaden als das Langschwert, daher ist das in meinen Augen eine recht gute Balancierung (erst recht, wenn man eh gerne Gegenhält, was juckt dann der eine PA-Punkt).


    Anstelle der aggressiven Meisterparade könnte man auch gleich ein entsprechendes Manöver ganz regulär erfinden, dass dies ermöglicht. Könnte man als Finte aus der PA deklarieren. Ansonsten ja, auch durch den Wfm könnte das auch gehen, denke ich.


    Im Ausfall stehen bleiben: Ist eine Frage des Muts, primär, nicht wie man mit einer Waffe umgehen kann. Würde ich für einen Wfm nicht als zulässig erachten.


    Paradeeinschränkungen bei anderen Waffen: Das hat etwas mit der gegnerischen Waffe in meinen Augen zu tun, nicht damit, wie man mit der eigenen Waffe umgeht. Sonst holt sich der Florettfechter im Wfm die Option, doch Zweihänder zu parieren, aber wie soll das gehen, da es nun mal an der Waffe liegt, dass es nicht geht.


    Gegnerische Manöver kann man über den Wfm erschweren (z.B. entwaffnen gegen sich selber zusätzlich erschweren). Ganz verbieten sehe ich auch nicht begründet. Wenn damit einer anfängt, wie z.B. entwaffnen, wird man feststellen, dass es schwierig ist. Wie man selber unterbinden will, dass so etwas erst angesetzt wird ... Wäre mir auch zu stark.
    Nachher steht man da und hat in seinen Wfm alles reingepumpt, was andere Waffen und Manöver verbietet und findet keinen mehr zu kämpfen, weil sie auf einmal ja gar nichts mehr dürfen, weder parieren noch eigene Manöver oder Zusatzaktionen. ^^


    Zusatzaktionen durch einfach besonders wuchtig zulangen ... Nein. Schon gar nicht durch kleine +4. Wir reden hier von Waffenmeistern und wenn man wirklich viel Kraft rein legen will, braucht es schon mehr als +4 oder +8. Dazu kommt, dass selbst ein WS+20 an einer Parade einfach nichts modifiziert, man muss kein Stück mehr Kraft (also modifizierte PA) aufwenden, um das abzuwehren. Dass dann so etwas wie +4 so heftig sein soll, dass man zwei Waffen braucht (was machen dann die, die nur eine Waffe in der Hand haben? Gilt man dann gleich als entwaffnet?), passt gar nicht ins übliche DSA-Schema.


    Auch ist der Waffenmeister in meinen Augen nicht dazu gedacht, sämtliche Nachteile und Einschränkungen einer Waffe abzubauen, wenn sie doch nun mal auch bereits ihre Vorteile hat.

  • Waffenmeister kam bei uns noch nicht sooft vor. Ich hatte das einmal bei einer Fechterin die mit Rapier begann und bei pers. Wolfsmesser angelangte und ihren Stil mit dem Waffenmeister begründete / die Basis legte. Die wird vorr. bald selbst ausbilden. Aber was sich da mit dem Waffenmeister schon machen ließ war unfeierlich. Waffenmeister braucht keine Änderung oder Verbesserung, der ist so schon die pot. beste Waffen-SF im Spiel und dazu auch noch unglaublich adaptiv.

    *IIRC oder IMO je nach Kontext; ich beziehe mich da auf pers./subj. Erfahrung
    "The fatal flaw in every plan is the assumption that you know more than your enemy."

  • Japp, schon klar, aber wie gesagt: für Diskussionen über Stärke und "wer hat ihn" gibt es seperate Themen. Ich hoffe das klingt jetzt nicht böse, aber ich würde sagen den Diskussionsteil bezüglich der generellen Stärke führen wir lieber da. Hier gehts wie gesagt mehr um Ideen was man so als besondere Sachen reinbringen könnte.

    Noctum Triumphat

  • Ich dachte, Du wolltest Meinungen zu Deinen Vorschlägen. Die habe ich gebracht, nur keine weiteren Vorschläge.


  • Ist das nicht wie "Halbschwert" historisch aussah(+allerlei Hebeltechniken)? Würde hierbei auch die DK verringern noch.


    Quote

    - eine Zweihändige Wuchtwaffe kann so kraftvoll geschwungen werden (At +4), dass es für Paradewaffenkämpfer und Beidhändig kämpfende notwenig ist, sie auf jeden Fall im Kreuzblock zu parieren und auch einen Augenblick länger dort zu halten. Die Zusatzaktion durch PW II bzw. BHK II entfällt. Das Manöver kann natürlich separat noch mit VP erleichtert werden. 5 VP


    Dass könnte man evtl. als Verbesserung des Niederwerfens regeln. Auch bei gelungener Parade noch KK-Probe um nicht niedergestoßen zu werden.

    Im übrigen ist die Literatur nichts weiter als ein gelenkter Traum. - Borges

  • @ Schatti: als ich geantwortet habe, stand da nur der Beitrag von Milhibetjidan, deiner war noch nicht angezeigt. Daher bezog sich meine Antwort nicht auf dich :zwinker:



    Edit @ Schatti: Ich bezog mich mit meiner Anfrage gerade auf diese

    Quote

    nicht näher definierte besondere Vorteile

    die da stehen und wollte hier einmal ein bisschen sammeln.


    Zu deinen Einwänden mit Gegenhalten mit Ansage: 1:1 macht die Ansage keinen Sinn, da man ja mit jedem Punkt Ansage seinen Attackewert um 1 senkt, also keine Verbesserung dadurch hätte. Ich dachte mehr das jemand mit AT 19 eben ein normales Gegenhalten machen kann (auf 15 gewürfelt), eine 5 würfelt und damit 10 drunter ist. Wenn er jetzt vorher 5 Punkte angesagt hat (also auf 10 gewürfelt hat und damit eine deutlich höhere Misslingenswahrscheinlichkeit in Kauf nahm) würde er bei einer Ansage 1:1 trotzdem nur 10 drunter sein (5 regulär und 5 von der Ansage). Dann macht das keinen Sinn. Bei 1:2 würde er halt zwar seine Wahrscheinlichkeit überhaupt zu treffen deutlich senken, dafür WENN er trifft die höhere Chance auf den besseren Treffer haben.


    Zu dem Einwand mit vollem Schaden beim Gegenhalten: der bezog sich mehr darauf, dass das mit dem halben Schaden ja daher kommt, dass der besser bzw. zuerst getroffene in seiner Schlagbewegung behindert wird und daher seine schlechtere Attacke nicht mehr voll ausführen kann. Ich dachte halt in die Richtung, dass ein Erfahrener Kämpfer durchaus lernen kann sich weniger von dem etwas besseren Treffer beeindrucken zu lassen und halt erst ab einer gewissen Schwelle wirklich seine eigene Attacke nicht mehr voll durchzuziehen.

    Noctum Triumphat

  • Quote

    Zu deinen Einwänden mit Gegenhalten mit Ansage: 1:1 macht die Ansage keinen Sinn, da man ja mit jedem Punkt Ansage seinen Attackewert um 1 senkt, also keine Verbesserung dadurch hätte. Ich dachte mehr das jemand mit AT 19 eben ein normales Gegenhalten machen kann (auf 15 gewürfelt), eine 5 würfelt und damit 10 drunter ist. Wenn er jetzt vorher 5 Punkte angesagt hat (also auf 10 gewürfelt hat und damit eine deutlich höhere Misslingenswahrscheinlichkeit in Kauf nahm) würde er bei einer Ansage 1:1 trotzdem nur 10 drunter sein (5 regulär und 5 von der Ansage). Dann macht das keinen Sinn. Bei 1:2 würde er halt zwar seine Wahrscheinlichkeit überhaupt zu treffen deutlich senken, dafür WENN er trifft die höhere Chance auf den besseren Treffer haben.


    Man kann sich auch das Gegenhalten um 1-4 Punkte erleichtern, ganz konform und ohne eine extra-Regel sich dafür zu überlegen. Dann hat man bei der Vierer Erleichterung einen Wurf auf 19 bei AT 19 und das Gegenhalten gelingt fast immer, außer bei einer 20, aber bei einer 20 misslingt nun mal alles.
    Finde ich einfacher und besser ins System passend als eine Ansage zur Qualitätsverbesserung, die dann eben zweimal gerechnet wird (bei allen anderen Manövern beträgt die Ansage +x und die PA bestenfalls (oft eben nicht 0) ebenfalls +x und nicht +x*2 (auch wenn es in dem Fall auf keine PA wirkt)).


    Quote

    Ich dachte halt in die Richtung, dass ein Erfahrener Kämpfer durchaus lernen kann sich weniger von dem etwas besseren Treffer beeindrucken zu lassen


    Das habe ich auch so verstanden und kann es teilweise nachvollziehen. Das Problem wäre, warum es das "besser" treffen nicht auch in anderen Situationen gibt. Daher bin ich da etwas zwiespältig, aber grundsätzlich, wie geschrieben, ja nicht abgeneigt.

  • Interessante Sachen für zusätzliche 'Special-effects' wären zB eine Verdoppelung der MU-Erschwernis des Gegners um beim Ausfall stehen zu bleiben (besonders in Kombination mit leichterem Ausfall-Einstieg lässt sich daraus ein potenter Ausfall-Kämpfer bauen), eine Streitfrage wäre eine dritte Aktion mit AHH (ich würde die für 5 Punkte genehmigen aber generell um 4 erschweren).
    Weitere lustige Sachen wären zB Senken der BE (3-5 Punkte pro Punkt BE) oder das Aufteilen von Klingensturm/-wand auf 3 Gegner (siehe Klingentänzer)

  • BE der Rüstung/Belastung hat in meinen Augen weniger mit dem Umgang der Waffe zu tun, daher würde ich es für einen Waffenmeister, also wie man mit dieser bestimmten Waffengattung kämpfen kann, nicht zulassen. Es geht beim Waffenmeister um die Waffe und was man mit der anstellen kann, nicht um die Rüstung, die man trägt.


    Auch die Zusatzaktion für den AHH. Warum nicht auch für andere größere Waffen? 5 VP erscheine mir dafür auch zu wenig, wenn ich mir anschaue, was die BHK-Schiene an AP kostet (inklusive der GE 15).

  • EDIT Schattenkatze: da wir ein Thema dazu schon haben, wird diese Fragestellung angedockt und es finden sich auch schon einige Überlegungen in dem Thema.


    Hallo Liebe Orkis!


    Ist mein erster eingener Beitrag hier, also seht es mir bitte nach, wenn er an der falschen Stelle ist oder sonst grobe Schnitzer enthält.


    Ich such schon lange nach Ideen für den Waffenmeister nach WdS. Ist eigentlich eine schöne Möglichkeit, seinen Charakter kampftechnisch abzurunden. Wie macht ihr es denn so? Gibts eigentlich auch was (interessantes) für Fernkämpfer?



    Ich hab mir mal was für einen Beidhandkämpfer überlegt (meiner ist noch weit von BHK2 entfernt, aber man darf ja noch träumen :)):


    Zusatzaktion aus BHK2 kann in den Klingensturm/Wand "aufgenommen" werden:
    Klingensturm (KW Analog) mit 2/3 Aktionen: jede Aktion erhält den Attacke-Basiswert,
    der zusätzlich zu verteilende "Pool" besteht aus den TaW, die in den Angriff gesteckt wurden + Waffenmodifikatoren etc.


    Voraussetzung ist neben dem Waffenmeister alle SFs rauf bis zum Klingentänzer.
    Verbaucht 8 von 15 Punkte aus dem Waffenmeister (willkürlich bestimmter Wert)


    Beispiel: Alrik hat einen Angriffswert von 21, Attacke-Basis ist 9.
    Beim Klingensturm kann er 2 oder 3 Attacken schlagen. Jede hat einen Grundangriffswert von 9 und er kann dabei die Übrigen 12 Punkte auf die 2 bzw 3 Attacken verteilen.


    Grüße

    Along the shore the cloud waves break,

    The twin suns sink behind the lake,
    The shadows lengthen
    In Carcosa.

  • 8 von 15 ist schon sehr teuer, in WdS kostet nichts mehr als 5 VP.


    Mir ist nicht ganz klar, was das mit BHK II zu tun hat? Klingentänzer und Kampfgespür, die Du als Voraussetzung nennst, können ohnehin bis auf 3 Gegner aufteilen und den TaW zwar nicht gänzlich frei (mindestens 6) aber auch nicht halbiert aufteilen.


    Bei Dir fehlen die 2 Punkte, die man aus Klingenwand/-sturm erhält, ist tatsächlich angedacht, dass die wegfallen?


    Die Waffenmodifikation scheint mir bei Dir zweimal drin zu sein? Einmal bei dem AT- und PA-Wert, der aufgeteilt wird, und dann noch mal bei den aufgeteilten AT, bzw. PA. Aber eine verbesserte Waffe nur einmal in die Rechnung aufnehmen zu können, erscheint mir richtiger.

  • Folgende Sachen hab ich mir für meine BHK II Säbeltänzerin überlegt (noch hat sie keinen Waffenmeister):

    • Verringerte Patzer-Chancen: Bestätigungsprobe bei 20 um 2 erleichtert, bei einem Patzer 3W6 würfeln und 2 aussuchen für die Auswirkung
    • Keine Einschränkung der Manöver im Kampfrausch (kann auch Finte, Ausfall usw. verwenden)
    • Keine Beschränkung der Ansage der Zusatzaktion
    • Ungezieltes Ausweichen ohne INI-Verlust

    It's hard to light a candle, easy to curse the dark instead.
    •••
    The trouble with having an open mind, of course, is that people will insist on coming along and trying to put things in it. -- Terry Pratchett

  • Beim Ausweichen sehe ich folgendes Problem: Der Waffenmeister repräsentiert den herausragenden Umgang mit einem bestimmten Waffentypus. Ausweichen hat aber rein gar nichts damit zu tun, ob man überhaupt eine Waffe in der Hand hält oder welche es ist und ob man mit der TaW 1 hat oder TaW 30. Daher würde ich Ausweichen und überhaupt alles, was nicht direkt mit der Waffe zu und den Umgang mit ihr zu tun hat, bei einem Wfm nicht zulassen.


    Zu der verringerten Patzerwahrscheinlichkeit: da hatte ich damals auch drüber nachgedacht, aber mit TaW 18+ läppert es ja doch allmählich und zwar zunehmend weiter nach oben. Zwar kann man immer noch Ansagen machen, die den effektiven Wert, auf den gewürfelt wird, weit herab setzen, aber andererseits würfelt man auch nicht wahllos auf 10 oder so, sondern trotzdem auf eher hohe Zahlen und die Wahrscheinlichkeit, die 20 zu bestätigen, sinkt mit steigendem TaW. Daher läuft man Gefahr, dass Punkte für einen verringerten Patzer früher oder später rausgeworfene VP sind, die woanders besser aufgehoben werden.
    Bei einer Ochsenherde, also Waffen, die nicht nur auf 20 patzen, sehe ich das sehr wichtig an, aber abseits davon würde ich mir das eher überlegen, ob die Punkte andernorts nicht besser aufgehoben sind.
    Stattdessen würde ich eher, gerade bei übrig bleibenden VP, über ein senken des Umwandel-Malus nachdenken (wobei da wieder die Frage ist, welche Lesart man beim BHK und Umwandeln hat, das geht ja schon weit auseinander und wurde auch schon andernorts diskutiert).

  • Wie wäre das: Ein Angriff bei zwei Angriffsaktionen durch BHK II darf ein Doppelangriff sein (so dass man in einer KR einmal mit zwei, einmal mir einer Waffe zuschlagen und parieren darf). Würde der SF Doppelangriff wieder Wert verleihen.

    Wer den Spötter belehrt, der trägt Schande davon und wer den Frevler zurechtweist, holt sich Schmach.

    Rüge nicht den Spötter, dass er dich nicht hasse, rüge den Weisen, der wird dich lieben.

    Gib dem Weisen, so wird er noch weiser werden; lehre den Gerechten, so wird er in der Lehre zunehmen.

    Spr9,7-9

  • Es bleibt bestehen, dass man mit dem Ding keiner Ansagen machen darf, er mit +2 nur wenig, aber grundsätzlich erschwert ist. Zumindest bei letzteren könnte man per Hausregel etwas gegensteuern (zumindest Absagen bis max. 4 oder 5) erlauben. Und dann kann man ihn sich als Wfm vielleicht freischalten, dass er keine Zusatzaktion verbraucht (5 VP). Es bleibt natürlich übrig, das man darüber bis an zu 4 AT pro KR kommen könnte, was eine gewisse Hausnummer darstellt. Wenn es aber in den Spielstil der Gruppe passt, ist das in Ordnung.


    Ohne Ansagen lohnt es sich mM nach nicht, sich den Doppelangriff dahingehend zu erlauben, dass die Zusatzaktion nicht verfällt. Denn ohne Ansagen bringt man den Gegner kaum in Bredouille, ein Angriff wird vermutlich eh pariert und der andere tut dann auch nicht so wirklich weh. Das wäre dann nur lohnend gegen ungerüstete und/oder ohne wertetechnisch schlechte Gegner, aber gegen die braucht man keinen Wfm und das volle Register.

  • Beim Ausweichen sehe ich folgendes Problem: Der Waffenmeister repräsentiert den herausragenden Umgang mit einem bestimmten Waffentypus. Ausweichen hat aber rein gar nichts damit zu tun, ob man überhaupt eine Waffe in der Hand hält oder welche es ist und ob man mit der TaW 1 hat oder TaW 30. Daher würde ich Ausweichen und überhaupt alles, was nicht direkt mit der Waffe zu und den Umgang mit ihr zu tun hat, bei einem Wfm nicht zulassen.


    Jein. Der Bonus hätte natürlich die Beschränkung, dass er nur wirkt, wenn man mit der/den entsprechenden Waffen kämpft. Wie man gegnerische Attacken kontert, ist nunmal Teil des Kampfstils, und in meinem genannten Beispiel geht es ja um die INI, die durch ungezieltes Ausweichen herabgesetzt wird. Die INI hängt schon auch von der Waffe ab (INI-Modifikator), insofern finde ich schon, dass der Vorteil zum Waffenmeister passt: Man hat gelernt, seine Waffe(n) so gekonnt zu führen, dass man schneller wieder in Kampfstellung gehen kann, wenn man ungezielt ausweicht.


    @Windweber: Theoretisch nett, aber ich glaube, das wäre zu mächtig. Damit hast du wenn dus drauf anlegst vier Attacken in einer Kampfrunde. Beim Doppelschlag könnte ich mir folgendes vorstellen: Kann nicht mit umgewandelter Angriffsaktion pariert werden. Damit brauchst du SK II, PW II, Klingenwand oder BHK II, um beide Attacken zu parieren, was auch der Sache Rechnung trägt, dass da zwei Angriffe gleichzeitig aus unterschiedlichen Richtungen kommen, die man eben nicht mit zwei normalen Paraden nacheinander parieren kann.

    It's hard to light a candle, easy to curse the dark instead.
    •••
    The trouble with having an open mind, of course, is that people will insist on coming along and trying to put things in it. -- Terry Pratchett

  • Quote

    Jein. Der Bonus hätte natürlich die Beschränkung, dass er nur wirkt, wenn man mit der/den entsprechenden Waffen kämpft.


    Aber wo ist der Unterschied, ob man mit der Waffe in der Hand zur Seite springt, um einem Angriff zu entgehen, oder ohne diese Waffe? Denn der Umgang mit dieser oder einer anderen Waffen hat in meinen Augen gar kein Einfluss darauf, wie gut oder nicht man frei ausweichen kann, ohne den Überblick zu verlieren.
    Die Waffe hilft eventuell (INI-Bonus oder Malus), schneller oder langsamer zu reagieren, aber der INI-Verlust beim ausweichen ist Waffenunabhängig.
    Über den Wfm INI-Punkte kaufen, dann hat man wenigstens eine höhere INI.

  • Denn der Umgang mit dieser oder einer anderen Waffen hat in meinen Augen gar kein Einfluss darauf, wie gut oder nicht man frei ausweichen kann, ohne den Überblick zu verlieren.


    Naja, „den Überblick verlieren“ ist ja schon damit in Regeln gefasst, dass man eine Aktion Position aufwenden muss, um wieder am Kampfgeschehen teilnehmen zu können. Ich sehe also den INI-Verlust um die Zeit an, in der man seine Waffen wieder zum Kampf ausrichtet (und beim unbewaffneten Kampf eben die Fäuste / Füße), nachdem man sie beim ungezielten Ausweichen eben kurze Zeit nicht ordentlich geführt hat. Von der Perspektive aus halte ich es für möglich, durch den Wfm das Ausweichen zu verbessern.

    It's hard to light a candle, easy to curse the dark instead.
    •••
    The trouble with having an open mind, of course, is that people will insist on coming along and trying to put things in it. -- Terry Pratchett