Die letzte Bastion

  • Julia ? Raimundo legt die Stirn in Falten und schaut den Zwerg an, als hätte dieser grad zugegeben wahnsinnig zu sein. Machen dies alle Zwerge das sie ihrer Waffe einen Namen geben. Noch eine Frage die er auf der Reise stellen würde. Raimundo holt ein Buch hervor und schreibt dort etwas auf.
    Das dann ausgerechnet die Magierin sagt, dass sie Tulamidia nicht wirklich beherrscht, ist er etwas erstaunt. Bisher ist er davon ausgegangen, dass alle Magier Tulamydia lernen. Raimundo schreibt weiter...dies würde eine interessante und lernreiche Reise werden.
    Da nun bereits dieser Timor seine Hilfe beim Übersetzen anbietet, spart er es sich natürlich ebenfalls seine Hilfe anzubieten, zumal Yazim ja bereits selber fließend in beiden Sprachen gesprochen hatte.

  • Die Halbelfe neigt kurz dankend den Kopf in Richtung Timors: "Ein großzügiges Angebot, Eure Hoheit. Habt Dank. Unter Umständen komme ich darauf zurück." Mit einem Lächeln auf den Zügen will sie sich wieder dem Händler zuwenden, als ihr Blick bei Cazira hängen bleibt. Die Maga ist es gewohnt, dass man sie gelegentlich anstarrt, sei es wegen ihres Äußeren oder wegen ihrer Profession. Sie lächelt der Frau freundlich zu, wendet sich dann aber doch wieder Yazim zu, dessen Antwort sie noch erwartet.

    "Who saves a man, saves the world"

  • Nur sehr langsam und mit Mühe, kann Cazira den Blick von Rowinjia losreißen. Sie versucht wieder, etwas Zugang zur herrschenden Thematik zu finden. Offenbar etwas was den Gnom betraf, der für sie weniger interessant war, aus zwei Gründen. 1) Wußte sie von keiner Geschichte, in der Gnome Wünsche gewährten, und 2) entsprach er nicht grad ihrem Verständnis von einem ästhetischen Äußerem. Was nicht hieß, das er kein netter Kerl sein mochte, im Augenblick wirkte er doch sympathisch. Sie räuspert sich leise, und blickt Yazim an, nicht ohne noch einen verstohlenen Blick zu der Dschinnie zu werfen. Wie groß ihre Macht wohl war? Und warum entschied sie sich, sich mit so profanen, weltlichen Dingen zu beschäftigen, wie einer Reise durch die Khom?

    Of course she's gay!


    Mod-Mode Farbe

  • Zwerge seien große Krieger, so hat Yussuf gehört. Auch wenn sie dabei mit sowas unelegantem wie einer Axt kämpfen. Dass sie statt mit Frauen eine Beziehung mit ihren Waffen eingehen, das hat ihm bisher niemand gesagt. Auch wenn Yussuf sich selbst viel mit seinen Schwertern beschäftigt, auf die Idee, ihnen einen Namen zu geben, ist er noch nicht gekommen. Das erscheint ihm auch völlig abstrus. Eine Beziehung mit einer Frau kann einem im Kampf ablenken und im schlimmsten Fall den Tod bedeuten. Ob das bei Waffen ebenso der Fall ist? Yussuf schüttelt kaum merklich den Kopf. Er sollte jetzt nicht damit anfangen, sich das ganze vorzustellen. Momentan ist es ratsamer, dem Händler zuzuhören, sollte er diesen Auftrag haben wollen.


    Auch wenn er sich von diesem aufgeblasenen Adligen nicht dolmetschen lassen würde, falls es nötig ist, sagt er zu dem Thema nichts. So wie es aussieht, könnte wohl jeder für die Maga übersetzen. Außer vielleicht der Karawanenführer, der bisher noch nichts gesagt hat. Er könnte auch der einzige Grund sein, wieso es von Vorteil wäre, wenn jeder Tulamidya sprechen würde.

  • Dartan schüttelte leicht den Kopf bei der Frage nach weiteren Fragen, zumindest nachdem erwähnt wurde das Nedim, noch Informationen ausgeben würde. So ist es wohl jetzt noch nicht Zeit nach den besonderen Reiseumständen in der Wüste zu fragen.
    Das der Zwerg seiner Armbrust einen Namen gab, das war wahrlich seltsam. Er wird diesem zu geeigneter Stunde wohl noch mal danach fragen ob dies alle Zwerge so halten, er selbst kann sich kaum an eine solche Sitte erinnern, aber sein Interesse war dennoch geweckt.
    Das der Adlige sich jetzt auch noch als Übersetzer anbot überrascht Dartan dann doch etwas, waren sich die Meisten doch dafür zu fein etwas für nicht-adelige zu tun. Andererseits hofft er sich dadurch sicherlich nur eine bevorzugte Behandlung von der heilenden Magie, etwas auf das er wiederum erst gar nicht hofft.

    Volpo Furlani, seines Zeichens Schwertgeselle nach Fedorino

  • Yazim nickt, als Rowinja sagt, dass sie kein Tulamidya spricht, oder nicht mehr als einige Brocken. Da sie die einzige ist, ist das auch überschaubar und genügend Übersetzer gibt es auch alle mal. Dass dies kein absolut ausschlaggebender Punkt ist, hatte er ja schon zu einem früheren Zeitpunkt gesagt.
    "Gut, gut, ich sehe, da wird es wohl keine allzu großen Probleme geben. Derzeitig gibt es auch keine Fragen, wenn ich das richtig sehe? Sehr gut", sagt er zufrieden.
    "Wie ich schon sagte", fährt er dann fort, "wir werden etwa einen Mond unterwegs sein, den Großteil davon in der Wüste selber. Proviant und Wasser werden begrenzt vorhanden sein, schon ausreichend, aber nicht in der Menge und Qualität, wie es zum Beispiel in Punin der Fall ist oder auch nur auf der Reise von Punin nach Ragath etwa.
    Allein die Hitze und der Sand werden all das, dem ein Unkundiger keine allzu großen Anstrengungen beimisst - wie ein paar Stunden laufen - zu einer merklichen Anstrengung werden lassen. Auch die Ausrüstung, die ein jeder mit sich führen kann, ist reglementiert. Die Kamele sind schon mit den Waren, Proviant, Wasser und der weiteren notwendigen Ausrüstung beladen. Am Leibe selber sollte auch nicht zu viel getragen werden, denn jedes Gewicht wird unter der heißen Sonne sein Gewicht gefühlt vervielfachen. Metallrüstungen sollten auf gar keinen Fall getragen werden! Selbst mit Kleidung darüber wird das Metall sehr, sehr heiß werden und unter dem Metall staut sich die Hitze. Unterschätzt dies nicht, werte Freunde!
    Überlegt euch gut, was ihr mitnehmt, hier lasst oder vorher auch noch kauft. Unterschätzt nicht die Bedeutung von möglichst wenig Gewicht und richtiger Ausrüstung.
    Was diese beinhalten sollte, wird euch nun der gute Nedim darlegen."


    Nedim, der bislang stummer, aber durchaus aufmerksamer Beobachter war, steht nicht auf, sondern beginnt auf das Stichwort hin im Sitzen zu reden. Sein Garethi ist mit einem deutlich schwereren Akzent behaftet als der Yazims, aber gut verständlich.
    "Jeder sollte Hautfett bei sich haben, um Verbrennungen auf der Haut zu lindern und damit diese nicht zu schnell austrocknet.
    Keine Metallrüstungen, die sind für den Träger gefährlicher, als sie im Ernstfall Schutz bieten", mahnt er sachlich an. "Die beste Kleidung sind weite Pluderhosen und ein Kaftan, dazu auch gerne zusätzlich ein Burnus, auf jeden Fall aber weite und luftige Kleidung. Turban oder ein Hut sind wichtig, auch ein Tuch, um Mund und Nase gegen fliegenden Sand zu schützen. Sandalen sind luftig, hochschäftige Stiefel können die Hitze in sich stauen. Zusätzlich zu den allgemeinen Wasservorräten sollte jeder noch seinen eigenen mit sich führen, Wasser ist das Wichtigste, was man in der Khom bei sich haben kann. Verschwendet es nicht für ausgiebiges waschen oder für sonst etwas. Das Essen wird einfach sein, denn es kann nur haltbarer Proviant mitgenommen werden, frisches Fleisch etwa verdirbt sehr schnell. Am Tage ist es heiß, in er Nacht um so kälter. Eine Decke oder noch besser ein Schlafsack gehört zu den unverzichtbaren Dingen.
    Wir werden etwa 8 Stunden jeden Tag marschieren, jeden Tag sollte eine Strecke von gut 30 Meilen zurückgelegt werden. Während der Mittagshitze wird für einige Stunden geruht, denn in der Zeit zu marschieren ist zu kräftezehrend. Dafür wird noch in der morgendlichen Dunkelheit aufgebrochen und am Nachmittag auch noch mal", fasst der drahtige Tulamide zusammen. So sachlich und auf das Wichtigste reduziert, scheint er tatsächlich zu jenen Leuten zu gehören, die kein überflüssiges Wort verlieren.

  • Als Yazim anfängt von den Gefahren der Reise und der benötigten Ausrüstung zu erzählen, holt Raimundo eine Liste hinaus und man sieht wie er einige Sachen abhakt, und wieder etwas notiert.
    Nachdem Nedim dann übernommen und geendet hat, nickt er kurz und sagt dann :
    „Nun, ich denke, die Fragen werden erst jetzt kommen. Meine Fragen wären, ob die Möglichkeit besteht, Dinge die alle benötigen, aber nicht haben, zusammen zu erwerben. Ich denke da an Hautfett zum Beispiel. Nicht ist ärgerlicher als wenn dies nachher jemanden fehlt und wir deshalb Verzögerungen hinnehmen müssten.
    Dann ist meine andere Frage folgende. Ich habe mich natürlich auf diese Reise ausgiebig vorbereitet und hörte, dass man in der Wüste Stiefel tragen sollte, da die Gefahr besteht von Skorpionen gebissen zu werden, die bei Sandalen ein leichtes Ziel hätten. Wird diese Gefahr überbewertet ?“

  • Es ist Yazim, der auf Raimundos Frage antwortet: "Schuhwerk sollte nach dem aufstehen einmal ausgeschüttelt werden um etwaige ungebetene Besucher, etwa Skorpione, die dort die Nacht über Schutz gesucht haben, hinaus zu werfen. Sandalen sind luftig, aber der Sand kommt so schnell rein wie auch raus. In festes Schuhwerk oder auch Stiefel braucht er etwas länger hinein zu gelangen, aber auch, um ihn wieder hinaus zu bekommen.
    Schuhe wären wohl ein Kompromiss. Stiefel sind nicht völlig abzulehnen, aber es kann gerade in ihnen sehr warm werden und wer Stiefel tragen möchte, sollte zumindest sehr leichte nehmen. Durch den Sand zu laufen ist sehr anstrengend."
    Auf den ersten Teil von Raimundos Überlegungen geht er nicht ein, denn das wähnt er an die anderen gerichtet, nicht an Nedim oder ihn.
    "Davon abgesehen kann man sich gar nicht endgültig gegen Skorpionsstiche oder Schlangenbisse feien."

  • Skorpione bereiten Wulfhart keine großen Sorgen, er hat es nicht so mit Schlangen. Doch vorerst wird er dieses Wissen für sich behalten. Es ist etwas anderes, dass den Bornen aufhorchen lässt. „Verzeiht, Ihr sagtet laufen, daraus schließe ich, das wir die Kamele nur als Lasttiere dabei haben. Heißt das, dass wir tatsächlich keine Reittiere haben werden? Sind wir so nicht eine leichte Beute, für berittene Banden?“ Er schaut dabei auch fragend in die Runde ob diese Tatsache nur ihm Bauchschmerzen bereitet. „Ein schnelles Ausweichen oder ein taktischer Rückzug sind damit nicht oder nur kaum möglich, weil wir nicht schnell genug sind!“

  • "Nein, Karawanen durch die Khom werden in der Regel immer zu Fuß geführt. Die Tiere sind dabei reine Lasttiere. Schneller würde man beritten auch nicht voran kommen, da die Lasttiere nun einmal beladen sind", erklärt Yazim, der bislang auch immer davon gesprochen hatte, dass die Kamele geführt werden. "Um abschreckend auf Räuber zu wirken, sind ja kampfstarke Begleiter wünschenswert und oft schließen sich mehrere Händler mit ihren Kamelen zu einer Karawane zusammen. In meinem Fall wird das nicht der Fall sein, da der Kontrakt recht kurzfristig zustande kam und darauf basiert, dass die Ware schnell nach Kannemünde kommt. Daher werden wir mit etwas mehr als einem Dutzend Tiere eine sehr kleine Karawane sein."

  • Abschreckung war also das Zauberwort. Wulfhart blickte sich erneut in der Runde um. Nun, es waren einige Kämpfer dabei, wie gut sie wirklich waren, das stand auf einem anderen Blatt. Aber immerhin konnte das Prinzip Abschreckung funktionieren. Auch wenn sie nur eine kleine Karawane waren, aber vielleicht war das auch von Vorteil. „Mit was für eventuellen Schwierigkeiten müssen wir in der Khom rechnen? Gibt es bekannte Diebesbanden oder Gegenden die man besser meiden sollte?“ hakte er bei Yazim noch nach.

  • "Mit Wüstenräubern ist durchaus zu rechnen. Nicht mit Sicherheit, aber auszuschließen ist es nie. Da eine Karawane eigentlich immer auf bekannte Routen angewiesen ist, die zwischen den Oasen verlaufen - die einzigen Wasserstellen", fügt Yazim erklärend hinzu, "wissen dies auch Räuber und können daher dort auch auflauern. Die Wüste ist weit, aber man weiß, wo man nach Karawanen zu suchen hat."

  • "Da wir gerade von möglichen Gefahren sprechen", meldet sich Yussuf zu Wort, "erlaubt mir die Frage, welcher Art die Waren sind, die wir beschützen werden? Versteht mich bitte nicht falsch, ich bin weniger daran interessiert, was genau transportiert wird als eher, ob uns in bestimmten Situationen eine Überraschung erwarten kann. Leicht brennbare Ware wie Öl sollte man im Fall eines Kampfes nicht hinter sich haben, falls wir mit Feuer angegriffen werden."

  • "Da außer unserem Auftraggeber und unserem Führer sich niemand wirklich mit Kamelen auskennt, denke ich auch nicht, dass wir wirklich große Chancen hätten Wüstenräubern zu entkommen." sagt Raimundo an Wulfhart gerichtet. Mit Feuer angegriffen werden ? Raimundo war kein Kämpfer und vom Kampf allgemein verstand er nicht viel, aber warum sollten Räuber eine Karawane mit Feuer angreifen und damit evtl. die Ware zerstören ?
    Zu Yazims Worten nickt er lediglich und macht sich direkt wieder Notizen. Also Sandalen oder Schuhe. Da würde er morgen nochmal einen Händler aufsuchen müssen. Da Yazim nicht auf seinen Punkt eingeht richtet Raimundo das Wort an die Gruppe.
    "Nun denn, evtl. sollten wir später eine Liste machen, wem was noch für eine perfekte Ausrüstung fehlt. ich würde mich anbieten die Sachen für alle zu besorgen die noch fehlen."

  • "Ich denke ihr habt recht. Es wäre klug Dinge wie das Hautfett für die ganze Gruppe zu kaufen und nicht jeden einzeln loszuschicken. Ich bin auch gern bereit euch zu begleiten, das ich selbst noch einmal einen Schneider aufsuchen muss." Bei diesen Worten zeigt er auf seine Edle, maßgefertigte und mit reichen Verziehrungen geschmückte Kleidung, bestehend aus eleganten Stiefeln aus bestem Leder, einer Pluderhose, die sich sanft um die Beine legt, sowie einem edlen Seidenhemd, verziehrt mit Drôler Spitze und allerlei anderen Kostbarkeiten. "Ich werde wohl eine passende Reisekleidung anfertigen lassen müssen und dabei oder während der Wartezeit ließe sich auch die ein oder andere Besorgung erledigen."

  • Auch Raimundo ist beileibe kein normaler Adeliger, da er ständig auf Reisen ist, aber dieser Hochadelige namens Timor... "Das wäre nett und sehr hilfreich Euer Hoheit, sehr gerne." sagt Raimundo mit einem Nicken.

  • Yazim lächelt erneut bei Yussufs Frage. "Die Ware ist kein Geheimnis", versichert er. "Almadanischer Wein, Häute und Pelze und einige Schmuckgegenstände und Handwerkserzeugnisse der hiesigen Handwerker und Zwerge. Ich handle mit verschiedener Ware und auch davon abhängig, wohin es jeweils geht. Auf dem Rückweg von Kannemünde aus werden es andere Waren sein. Gewürze, Salz ... Seide vielleicht. Aber mit Feuerangriffen ist wahrlich nicht zu rechnen, denn die Ware ist es ja, die Wüstenräuber haben wollen."

  • "Ist es wichtig, einen Burnus oder ähnlich vermummende Kleider zu tragen?", fragt Cazira in der Hoffnung, das ihre Frage verneint würde. Vermutlich war Rahja ihr nicht hold in dieser Sache. "Ansonsten bin ich auch dafür, das wir bei einigen Dingen zusammenwerfen. Auch des Preises wegen."

    Of course she's gay!


    Mod-Mode Farbe

  • "Nun, ich denke mit eurer rahjagefälligen Kleidung werdet ihr nicht nur die Wachsamkeit der Männer beeinträchtigen", sagte Timor mit einem Schmunzeln auf den Lippen, nur um danach wieder ernst fortzufahren, "sondern eure Haut auch unnötig der Hitze der Sonne aussetzen wodurch ihr schwere Verbrennungen riskiert. Selbst wenn ihr als Blume des Südens ja bereits die Sonne stärker gewöhnt seid. Die Tücken der Wüste sollte man nicht unterschätzen."

  • "Es spricht nicht für die Männer, wenn sie sich in ihrer Wachsamkeit beeinträchtigen lassen. Es gibt Zeiten von Genuss, und Zeiten von Pflichten", erwidert Cazira lächelnd, seine Ratschläge ignorierend, da er ihr nicht wie die Quelle der Lebenserfahrung über die Wüste aussieht.

    Of course she's gay!


    Mod-Mode Farbe