Die letzte Bastion

  • Alle zusammen^^


    Viele der Gäste kommen an den Tisch. Yazim schaut sie alle kurz nacheinander an, während sein drahtiger Begleiter sie noch deutlich prüfender anschaut. Der Händler nickt ihnen zu, als sie ihn grüßen, wartet aber, bis alle Platz genommen haben. In einer freundlichen Geste breitet er die Arme auf etwas über Schulterbreite aus. "Phex und seine göttlichen Geschwister zum Gruße, werte Interessenten. Ich freue mich, dass so Viele meinem Aufruf gefolgt sind", grüßt der charismatische Händler mit freundlichem Lächeln und lässt die Hände wieder sinken.
    "Lasst mich kurz vorweg ein paar Worte sagen, worum es geht, bevor wir uns näher kennenlernen und Einzelheiten besprechen.
    Wie ich schon sagte, mein Name ist Yazim ibn Yasgorod, Händler aus Khunchom. Ich handel mit verschiedenen Waren und recht kurzfristig habe ich einen Kontrakt nach Kannemünde geschlossen. Die Reise wird durch die Wüste Khom führen, und es wird natürlich eine Kamelkarawane sein. Dafür suche ich fähige und willige Begleiter, die die Karawane im Ernstfall verteidigen, aber vor allem eben auch die Kamele führen und bei den täglichen Handgriffen, die Kamele versorgen, Lager auf- und abbauen, was eben so anfällt, mit anpacken. Die Reise wird anstrengend, das sei gesagt, und die Khom verzeiht keine Fehler und Nachlässigkeiten.
    Neben mir sehr ihr Nedim ibn Nasreddhin sitzen, eine erfahrenen Karawanenführer durch die Khom, der schon einige Karawanen von mir sicher hindurch geleitet hat. Er wird uns auch auf dieser Reise führen und seinen Anweisungen ist in dieser Hinsicht unbedingte Folge zu leisten."


    Nedim nickt einmal knapp in die Runde, doch aufmerksam beobachtet er weiterhin die Reaktionen der Anwesenden.


    "Und nun zu euch, werte Gäste dieses Hauses, die ihr euch hier versammelt habt. Bitte, nennt noch einmal eure Namen für alle, erzählt von euren Erfahrungen und stellt Fragen, von denen ihr sicherlich welche habt."

  • Zuerst einmal mustert Wulfhart seine künftigen Auftraggeber noch einmal kurz. Vor allem lässt er seinen Blick für einen Moment auf dem Karawanenführer Nedim ruhen. Dem Borne ist es wichtig, einschätzen zu können, ob er hier jemanden vor sich sitzen hat, der sein Handwerk versteht, oder nur so tut. Zu Wulfharts Erleichterung scheint Nedim nicht der typische Tulamide zu sein, der viele Worte um Nichts macht. Etwas, das er sehr schätzt. Auch wirkt der Mann, als hätte er durchaus schon Erfahrung gesammelt. Natürlich würde eine rein oberflächliche Einschätzung nicht wirklich etwas über die Erfahrung des Mannes sagen können, andererseits hatte Wulfhart schon oft festgestellt, das der erste Eindruck doch oft der wichtigste war.
    Schließlich räuspert er sich und steht dann noch einmal auf. „Wulfhart Rodensen von Kuragin, so lautet mein Name. Ich bin darin ausgebildet, Handelskarawanen zu begleiten, zu beschützen und auch in Namen des Hause Stoerrebrandts Handel zu treiben. Mit einer Karawane meines Auftraggebers kam ich hierher nach Punin. Ich bringe also die nötige Erfahrung im Umgang mit Handelskarawanen mit. Auch kann ich für den Schutz einer solchen Sorgen. Mein Auftraggeber hat mir aber mitteilen lassen, dass er mich früher wieder zu seiner Verfügung braucht, also suche ich einen schnelleren Weg von Punin weg!“ Bei seiner Vorstellung blickt Wulfhart immer wieder in die Gesichter der Anwesenden. Besonders als er das Haus Stoerrbrandt erwähnt. Er ist sich nicht sicher, ob es ihm helfen wird, seinen Auftraggeber zu nennen oder ob es eher hindert. Doch er ist sich sicher, dass es besser ist mit offenen Karten zu spielen. Wenn diese Karawane ihn nicht will, dann wird er eine andere finden. Zudem kann er das zusätzliche Geld gut gebrauchen um seine Schulden abzuzahlen. „Deshalb kommt mir Euer Angebot sehr gelegen. Ich kann mit anpacken und scheue keine harte Arbeit. Viel mehr glaube ich, dass man durch harte Arbeit alles erreichen kann was man will. Wenn Ihr mich also für diese Arbeit anheuert, wäre ich Euch sehr dankbar.“

  • Yazim ist erstaunt, was für Verwandte, Ordensvorsteher und Dienstherren hier so einige haben. Das klingt sogar für ihn, er schon viel herum gereist ist, sehr bunt.
    "Erfahrungen mit Handelskarawanen klingt sehr gut", befindet er positiv. "Auch wenn die meine, gerade auch, da es in diesem Fall eine kleine ist, nicht mit so einigen Handelszügen des großen Hauses Stoerrebrandt konkurrieren kann. Habt Ihr bereits ausdrückliche Erfahrungen mit Kamelen oder gar der Khom oder ihren Randgebieten? Sprecht Ihr Tulamidya?"
    Yazim lässt seinen Blick kurz über alle schweifen. "Das ist nicht akut wichtig, mag aber durchaus hilfreich sein."

  • Wulfhart lächelt, da er weiß, dass das Haus Stoerrebrandt nicht immer nur große Karawanen losschickt. ~tul~ „Effendi, nicht die Größe, sonder die Qualität der Karawane bestimmt deren Ausgang!“ Seine Antwort in Tulamidya zeigt, das Wulfhart der Sprache mächtig ist, wenn man auch einen starken Akzent heraushört. „Ich kann mit Kamelen umgehen, ein großer Freund des Wüstenschiffes werde ich jedoch wohl nicht. Doch weiß ich, dass das Kamel ein unverzichtbarer Freund in der großen Wüste ist. Allerdings muss ich auch zugeben, dass mein Wissen über die Wüste eher auf Erfahrungen anderer beruht und auf dem was man mir in meiner Ausbildung beigebracht hat!“ Der dunkelblonde Mann blickt bei seinen nächsten Worten auf Nadim. „Deshalb werde ich tun was man mir sagt und lernen so schnell ich kann.“ Dann blickt er wieder zu Yazim. „Ich wäre sicherlich kein guter Führer durch die Khom, doch als Begleiter werde ich Euch gute Dienste leisten.“

  • Auch Yazims Lächeln wird breiter, als Wulfhart ihm in guten Tulamidya antwortet. ~tul~"Sehr gut und wahr gesprochen!" Er nickt bestätigend.
    Dann verfällt er wieder ins Garethi. ~gar~"Das klingt sehr gut. Keine Wüstenerfahrung ist schade, aber Bereitschaft zu lernen ist eine Grundlage, dies zu ändern.
    Bitte." Er macht mit einer ausdrucksvollen Handbewegung deutlich, dass der nächste sprechen kann.

  • Die Erwähnung des Hauses Stoerrebrandts ruft bei Yussuf keine Änderung seiner Mimik hervor. Es ist nicht zu sagen, ob er mit dem Namen etwas anfangen kann oder nicht. Auch von anderem Gesagten bleibt er äußerlich unberührt.


    "Ich bin Yussuf ibn Kasim sal Marwan ay Fasar", stellt sich Yussuf erneut vor, nachdem auch er dafür aufgestanden ist, und deutet eine Verbeugung an. Sein Garethi spricht er nahezu akzentfrei, doch wenn man genau hinhört, kann man seinen tulamydischen Ursprung erkennen. "Ich bin ausgebildeter Balayan nach der Schule des ehrenwerten Marwan Sahib." So wie vorher Wulfhart beobachtet hat, welche Reaktionen die Nennung der Stoerrebrandts hervorruft, achtet er darauf, wie weitreichend der Ruf seines Meisters ist.
    [~tul] "Meine Kenntnisse sind weitreichend, vom Kampf bis zur Mathematik und Sternenkunde", führt er auf Tulamidya weiter aus, um auch zu zeigen, dass er diese Sprache -seine Muttersprache- fließend beherrscht. "Eine Karawane durch die Wüste konnte ich bisher nicht begleiten, doch so mancher Händler heuerte mich bereits als Begleiter und Leibwächter an, allerdings reisten wir immer ohne Kamele. Zuletzt war dies der Tuchhändler Carl Grant, mit dem ich vor zwei Wochen hier in Punin eingetroffen bin. Körperliche Arbeit scheue ich nicht und euren Anweisungen werde ich Folge leisten und wenn es sein muss, eure Karawane mit meinem Leben verteidigen." Hier macht er eine kurze Pause und die letzten Worte meint er durchaus ernst. "Sagt, wie lange wird die Karawane ungefähr unterwegs sein, bis sie in Kannemünde eintrifft?"

  • Die grauen Augen des Bornen fixieren Yussuf. Nein, er war noch nie in der Schule des Marwan Sahibs gewesen oder hatte mit einem Schüler dieser zu tun gehabt. Aber er hatte schon von ihr gehört. Etwas genauer schaut er sich deshalb die Waffen des Mannes an und erkennt das diese im guten Zustand sind. Ein verräterisches Blitzen in seinen Augen, verrät dem der es gesehen hat, dass der dunkelblonde Mann hier die Chance sieht, seine Fähigkeiten mit der eines anderen zu Messen und vielleicht auch noch etwas von dem Balayan zu lernen.

  • Das Erwähnung des Hauses Stoerrebrandt ruft bei Cazira ein Fragezeichen hervor. Sie kann mit dem Namen nichts Anfangen, und da sie nicht an der reihe ist, spart sie sich auch die Frage, wie ein Haus eine Karawane entsenden kann.


    Ähnlich unwissend reagiert sie bei Yussufs Vorstellung, denn sein Meister sagte ihr nichts. Wer sollte auch all die vielen Meister der Kampfkunst kennen? Sie lehnt sich etwas zurück und zwirbelt ihre dunkelbraunen Haare zwischen den Fingern.

    Of course she's gay!


    Mod-Mode Farbe

  • Rowinja hat ihrem Landsmann dankend zugenickt, als dieser ihr den Stuhl angeboten hat. Sie setzt sich und lauscht erstmal interessiert den Vorstellungen.

    "Who saves a man, saves the world"

  • Yazim deutet ein höfliches Nicken an bei Yussufs Vorstellung. "Eure Worte ehren Euch und sprechen für Euch", sagt er, da er die Aufrichtigkeit in Yussufs Worten wohl vernommen hat und das Garethi beibehaltend, nachdem Yussuf geendet hat. "Die Balayan folgen einer noblen und ehrenhaften Tradition", fährt er fort, "in Fasar habe ich von Eurem Meister wohl schon gehört.
    Die Karawane wird, wenn wir wie geplant durchkommen, etwa einen Madamallauf bis nach Kannemünde benötigen. Die ersten Tage noch am Yaquir entlang, dann durch die Khom und diese erst südlich von Unau verlassen. Den größten Teil der Reise werden wir uns also durch die Khom bewegen, jeden Tag etwa 30 Meilen weit, und dies zu halten ist wichtig wegen der Wasser und Nahrungsvorräte. Doch so wir uns einige werden, wird uns Nedim etwas später noch zu den wichtigen Belangen der großen Wüste sagen.
    Nun aber, bitte, dornige Rose aus dem fernen Kloster, wir wurden unterbrochen und ich entschuldige mich dafür, unser Gespräch nicht wieder sogleich aufgenommen zu haben." Wieder breitet Yazim beredet, diesmal in einer entschuldigenden Geste, in Richtung Cazira die Arme auseinander. "Bitte sprecht von Euch, ich zweifle nicht, dass wir alle Euch gerne lauschen werden."

  • Cazira erhebt sich, als Yazim ihr das Wort reicht, und lächelt einmal ihr schönstes Lächeln in die Runde. "Rahja mite euch. Meine Name iste Cazira Azilasunya as’sujala ay Nasir Malkid", stellt sie sich erstmal schwer akzentuiert vor, und wechselt danach in das fließende Tulamidya, während sie wieder Platz nimmt. (tul) "Ich bin eine Säbeltänzerin im Namen der schönen Herrin, und komme aus dem Kloster in der Nähe von Erkenstein. Ich bereise das Land, zwei Götterläufe lang, und habe bereits andere Karawanen begleitet, doch niemals in das todbringende Meer vom sengenden Sand. Alltägliche Pflichten scheuen mich so wenig wie lichtscheues Gesindel", wiederholt sie kurz, was sie bereits mit dem Händler besprochen hatte, und wieder klingt Stolz in ihrer Stimme, als sie von den Säbeltänzern spricht.

    Of course she's gay!


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  • ~gar~"Quell der Freude, ich gestehe meine Unwissenheit und habe von den Säbeltänzerin der schönen Göttin noch nie gehört", räumt Yazim in aller Offenheit ein. "Mich würde Eure Begleitung gewisslich entzücken, so Ihr die Ehre gebt, meine Karawane zu begleiten und hoffe, dass die Strapazen Eurer Schönheit keinen Abbruch tun werden."

  • (tul) "Unser Orden ist nicht groß, es gibt einige wenige Kloster in den Tulamidenlanden. Wir haben uns der Herrin Rahja verschrieben, und suchen ihre Nähe in der Anmut des Kampfes und dem Formen unserer Körper, um beides im rahjagefälligem Tanz zu vereinen. Manchmal ziehen einzelne oder kleine Gruppen von uns aus, um im Namen der Herrin zu dienen oder zu pilgern. der göttlichen Stute zu gefallen, ist unser großes Ziel", erklärt Cazira lächelnd ein. "Aber ich will dich gern begleiten, wisse, das mir Anstrengungen nicht fremd sind, denn ein schöner Körper will durch Fleiß und Schweiß geformt werden, bis er der Herrin würdig ist."

    Of course she's gay!


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  • Die Erklärung zaubert ein leichtes Erstaunen auf Yazims Gesicht. Rahja und Kampf kannte er bislang nicht in näherem Zusammenhang.
    ~tul~"Das ist eine löbliche Einstellung", pflichtet er dem letzten Satz bei, bevor er wieder ins Garethi wechselt. ~gar~"Sicherlich wird es auf der Reise genügend Gelegenheit geben, uns mehr davon zu erzählen.
    Nun bitte, junger Freund", wendet er sich an Raimundo, "sicherlich möchtet Ihr erzählen, weshalb Ihr schon an meinem Tisch saßet."

  • Rowinja lauscht zwar den Worten der Säbeltänzerin, aber außer der anfänglichen Vorstellung, versteht sie kaum ein Wort. Dennoch schaut sie jeden, der das Wort ergreift aufmerksam an.

    "Who saves a man, saves the world"

  • Raimundos Blick wirkt kurzzeitig erstaunt als Wulfhart erwähnt das er für das Haus Stoerrebrandt arbeitet. Dies ist wahrlich eine Empfehlung. Und das er dann noch ausgebildet worden ist Karawanen zu beschützen ist auch nicht schlecht.
    Yussufs Erwähnung von Balayan sagt ihm dagegen gar nichts.
    Und Cazira ist eine Säbeltänzerin aus einem Kloster ? Ist sie eine Geweihte ? Skeptisch schaut er sie an.
    Dann erhebt er sich, nachdem ihn Yazim bittet etwas zu sich zu sagen. Er fängt mit fester Stimme an zu reden. "Nun denn, auch ich denke es wird Zeit mich vorzustellen. Hesinde und ihre elf Geschwister zum Gruß meine Damen, meine Herren, werter ibn Yasgarod...ibn Nasreddhin." sagt er jeweils mit einem höflichen Nicken und einem freundlichen Gesichtsausdruck.
    "Mein Name ist Raimundo Eximio Ladrao. Ich begleite die Karawane, indem ich meine Dienste zur Verfügung stelle, aber auch aus eigenem Interesse. Mein Interesse, nein man könnte sagen meine Leidenschaft und meine Liebe, und dies schon seit Kindesbeinen an, ist es unbekannte und besondere Orte zu entdecken und zu bereisen.
    Mit kämpferischen Fähigkeiten kann ich leider nicht dienen. In dieser Beziehung hoffe und vertraue ich voll und ganz auf die anderen Teilnehmer." sagt er mit einem Schmunzeln.
    "Die Wüste selber bin ich noch nicht bereist, doch sind meine Kenntnisse in der Natur natürlich vorhanden.
    Desweiteren beherrsche ich viele Sprachen, Schriften und kenne mich in vielen Dingen wie Geschichtswissen, Kartographie und Geografie aus. Anstrengungen sind auch mir nicht fremd, bin ich das Reisen doch gewohnt. Man könnte also sagen, dass ich mit dem ehrenwerten ibn Yasgarod ein geschäftliches Abkommen, und seine Erlaubnis habe die Expedition zu begleiten. Natürlich wie bereits gesagt werde auch ich nicht untätig sein, sondern helfen wenn ich kann."
    anschließend setzt sich Raimundo wieder und bestellt einen neuen Tee beim Wirt. Der alte war ungenießbar geworden durch die Menge an Zucker...



    Edit : hab nen doppelten Satz rausgenommen

  • Yazim nickt bei Raimundos Worten, da sie bereits miteinander gesprochen haben, weiß der Händler, woran er bei Raimundo ist und von seiner Seite aus da soweit alles geklärt.
    "Bitte, möge der nächste sich vorstellen. Vielleicht die gelehrte Dame, die von so weit her gekommen ist?" schlägt er an Rowinja gerichtet vor.

  • Rowinja nickt leicht. Mit einem Lächeln erhebt sich die Maga: "Adepta Rowinja Luminow aus der Halle des Lebens zu Norburg", stellt sie sich erneut vor. "Ich bin gelernte Heilerin und würde, so Bedarf besteht, mein Wissen und Können in Euren Dienst stellen."

    "Who saves a man, saves the world"

  • So schnell haben sich die verschiedenen Personen dem Händler vorgestellt und von sich berichtet. Wie ungeduldig. Dabei ist das gesunde abwarten und abschätzen der verschiedenen Personen wichtig um sich ein Bild von diesen zu machen und somit abzuschätzen wie man sich am sinnvollsten verhält. Ein schnelles Reagieren ist bei Gefahrensituationen wichtig, sicher, aber nicht zwangsweise bei der Gefahrenabschätzung.


    Was für Leute haben sich bis jetzt vorgestellt. Einer, welcher von sich behauptet ausgebildet zu sein in der Karavanenbewachung und Betreuung, nun wir werden sehen was diese Ausbildung beinhaltet, nur weil der Auftragsgeber bekannt ist, muss die Arbeit noch lange nicht gut sein.
    Dann jemand wer von sich behauptet von einem großen Meister ausgebildet worden zu sein einen Marvan Sahib, wer auch immer das sein soll. Und inwieweit Rechnen und Sternenkunde helfen soll, naja.
    Eine Säbeltänzerin Rahjas, sicher, einen Raidiri hätte das sicherlich gefallen, aber inwieweit die Schöne Krieger hervorbringt mag man zu bezweifeln, andererseits kann auch das Aussehen jemanden im Kampf ablenken, aber ob das reicht.
    Dann noch ein Gelehrter, wahrscheinlich auch nur jemand, welchen man beschützen muss und der auch außerhalb eines Kampfes nicht anpacken kann, pure Arbeit.
    Und dann noch eine Heilmagierin, wie man Ihrer Vorstellung entnehmen kann. Magische Heilung soll etwas besonderes sein und schnell wirken, angeblich hätte sie damals sogar dagegen geholfen... Aber erfahrungsgemäß sind sie nicht da wenn man sie brauchen würde.
    Doch obgleich er sich seine Gedanken machte, noch war nicht die richtige Zeit sich vorzustellen.

    Volpo Furlani, seines Zeichens Schwertgeselle nach Fedorino

  • "Eine Heilerin und gelehrte Dame ist etwas, was meiner Karawane und mir nur zur Ehre und Auszeichnung gereichen würde", erwidert Yazim erfreut, "zumal mit Auszehrung durch zu große Hitze, Anstrengung und und nicht unbeschränkten Wassermengen immer zu rechnen ist, oder mit Schlangenbissen oder verstauchten Knöcheln bei Mensch wie Tier. Wenn Euch meine bescheidene Bezahlung nicht beleidigen wird und Ihr bereit seid, die Unbillen auf Euch zu nehmen und auch Euch abseits mit an den allgemeinen Notwendigkeiten beteiligt, um die einfach niemand herum kommt, würde ich mich als glücklicher Mann schätzen, wenn Ihr meiner Karawane Eure Dienste zur Verfügung stellt!"