[Scion] In der Sierra Madre

Orkenspalter Downloads - Rezensionswettbewerb
Derzeit läuft ein Rezensionswettbewerb bis Ende Mai. Zu gewinnen gibt es eine Hardcover-Vollfarb-Variante des "Großen Orkenspalter Kochbuchs Band II". Details gibt es hier. Wer nicht weiß, was er bewerten soll: im Download-Bereich sind rechts Infoboxen, was zuletzt bewertet wurde, aber auch wo noch Rezensionen fehlen!
  • Sämtliche Namen und Personen in diesem FAB basieren auf Fiktion und sind gänzlich frei erfunden. Monterrey dient nur als Kulisse. Nichts, was in diesem FAB geschrieben wird, entspricht der Realität.


    Das zum Rechtlichen.


    Monterrey; 24. August 2008


    Der Tag ist sonnig und heiß. 16:48 Uhr zeigt die große Turmuhr des großen Gotteshauses an. Auf dem Plaza Mayor ist ein heilloses Chaos. Aber ein schönes: Es ist Jahrmarkt. Seit zwei Tagen fängt hier am Nachmittag der Trubel an. Vorwiegend Kinder sind bis zum Frühen Abend hier, spielen an Geschäften, kaufen Süßes, hören sich die Musiker an. Abends gehen die Konzerte los, die auf den zwei Bühnen stattfinden. Eine Bühne ist mitten auf dem Plaza Mayor gebaut, eine andere auf einer Hauptstraße, etwas abseits. Hier gibt es den ganzen Tag über ein Potpurri aus allen Musikrichtungen. Und um 20 Uhr kommt der Hauptgig. Gestern war es ein berühmter Musiker aus Mexico Stadt, heute ist es eine bekannte Gruppe, die spanischen Rock performed. Auf Bühne zwei wird eine Tanzgruppe Performen.


    Man sieht allerdings überall Polizisten, die darauf achten, das keine Drogen verkauft werden. Unzählige Beamte patroullieren pausenlos bis in die tiefen Abendstunden hinein.


    Manchmal ist es Fügung, manchmal Zufall. Aber beides sind ein und die selbe Medaille namens Schicksal.


    Für diejenigen, die es interessiert, ist C-mex, ein bekannter Hersteller von Beton ind Baugestein, der Hauptsponsor des Festivals.
    Für andere wiederum ist dieses Fest ein schöner Anlass zu entspannen: Eine Arena zum Stierkampf und Rodeo findet man, Hahnenkampfarenen oder Skatepipes, die aus 100%igem C-mex Beton bestehen.
    Gleichzeitig verteilt diese Firma Einladungen zu ihrem Tag der offenen Tür, der übermorgen stattfinden soll. Wirklich glückliche können auch eine Einladung zum Abendball nach dem Tag der offenen Tür gewinnen. Dazu müssen sie nur ein Glücksrad drehen.
    Jeder hier hat einen bestimmten Grund dazusein...


    Aber das Schicksal knistert, bei all der göttlichen Energie.


    [Ich habe alles bewusst offen gehalten. Ich habe euch nur an den Ort gesteckt, bei dem ich vermute, er is für alle am angenehmsten. Direkt am Plaza ist auch das beste Hotel der Stadt, wo zumindest 2 meiner Helden residieren. Ich hoffe ihr habt Spaß und nehmt mir meine Verspätung nicht übel.]

    There are some battles that you can never win. Trying to explain jokes is one of them.

  • Sie war auf ihrem Zimmer im wohl besten Hotel der Stadt. Weniger war für sie auch nicht denkbar, gewisse Dinge mussten einfach Stil haben. Die Jumpsuit, welche sie von ihrem formalen Vater bekommen hatte, gehört zweifelsohne nicht dazu. Oder vielleicht doch, auf eine fast schon morbide art und weise. Es war ein einteiliges Kleidungsstück das eng anlag, in schwarz/grün gehalten war, im Harlekinmuster. Shegelia stand vor dem Spiegel und wusste nicht, ob sie lachen oder weinen sollte. Die Farben waren dabei noch ganz in Ordnung, sie mochte schwarz und grün. Eigentlich liebte sie diese Farben sogar. Aber der Schnitt ... sie kam sich so albern vor. Dazu gab es einen schwarzen und einen grünen Handschuh, und ein gleichfarbiges Paar halb hoher Stiefel.
    Sie zog alles wieder aus, und faltete es ordentlich zusammen. Zufälligerweise war sie nicht in Rio, und das Fest hier auch kein Kostümball. Zuletzt lag ihr kritischer Blick auf dem ringförmigen, grünen Schwamm, der aussah, wie ein Haargummi. Er taugte etwas. Sie seufzte, und strich sich ihre langen, schwarzen Haare über die Schultern. Draußen war dieses C-mex gesponserte Fest, und entgehen lassen mochte sie sich das nicht. Sie wühlte ein grünes Tanktop und eine schwarze Shorts aus ihrer Reisetasche, in Mexiko war es jeden Tag bullenheiß, und die Menge an Leuten macht es auch nicht besser. Da half es auch wenig, das sie Asiatin war, welche ja von Natur aus weniger schwitzten.
    Sie zog noch ein paar schwarze Sneakers an, legte etwas schwarzen Lippenstift auf, band sich ihre hüftlange Mähne mit dem Schwammgummi zu einem Pferdeschwanz, und betrachtete sich noch mal im Spiegel. Einige kurze Strähnen fielen ihr noch ins Gesicht, aber das war in Ordnung. Sie zwinkerte ihrem Spiegelbild mit ihren grünen Augen noch mal zu, dann verließ sie das Hotel, um sich unter die Leute zu mischen.


    Die Straßen waren rappelvoll. Heute morgen noch sah alles völlig verschlafen aus, jetzt platzte hier alles aus allen Nähten. Selbstsicher und mit ausgeprägtem Hüftschwung, schiebt sich Shegelia durch die Menge. Bevor der große Spass aus Alkohol und Tanzen begann, hatte sie noch was zu tun. Sie hatte von ihrem Zimmerfenster aus einen C-mex Infostand gesehen, und den galt es zuerst zu besuchen. Da hier gleich in Hülle und Fülle Einladungen verteilt wurden, ließ sich Shegelia auch gleich eine davon geben, und stellte sich dann für einen Dreh am Glücksrad an. Sollte sie Glück haben, würde das ganze ein Kinderspiel, ansonsten ...
    Während sie so in der Schlange stand, ließ sie ihren Blick schweifen, und wippte abwesend mit einem Fuß zu dem Spanish-Rock, der über den Platz hallte, und den sie heute Abend verfluchen würde. Die Gestalten waren Vielzahl, und so ein paar mehr Blicke ruhten auf ihr. Ganz neu war das nicht, immerhin war sie sportlich, schlank und sah auch ganz gut aus, aber diese Menge war schon recht unnormal. Sie trug weder Schmuck noch viel Makeup, und es gab sicher Kleider, die ihre Vorzüge mehr betont hätten, und dennoch. Zwischen den interessieren oder offen anzüglichen Blicken von Männern unterschiedlicher Alterklassen, gesellten sich auch neugierige oder abwertend neidische Blicke aus der Damenwelt. Nach einigen Sekunden des Umschauens, zog sie etwas unangenehm berührt die Stirn in Falten, und versuchte, die Blicke auszublenden.

    Of course she's gay!


    Mod-Mode Farbe

  • Das Zimmer neben dem von Shegelia, sofern man bei der ausladenden Suite von einem "Zimmer" sprechen kann und soweit man von "neben" sprechen kann, wenn das Zimmer fast einen eigenen Flur hat, ist in sanftes Licht getaucht, das durch die leichten Vorhänge gefiltert hereinfällt. Die junge und ausnehmend hübsche Frau, die an der Tür steht zögert während ihre Hand schon auf dem Türknauf liegt und dreht sich noch einmal um


    "Rufst du mich an?"


    Fragt sie quer durch den Raum. Aus dem Bad ertönt eine Antwort von einer kräftigen, männlichen Stimme, die aber leicht genervt scheint


    "Ja doch!"


    "Wann?"


    "Bald!"


    "Wie bald?"


    "Bald bald!"


    Noch einen kurzen Augenblick zögert die mexikanische Schönheit, dann seufzt sie und verlässt die Suite. Nur wenige Sekunden später tritt ein Mann aus dem Bad, ein Mann nach dem sich Hollywood die Finger nicht nur lecken sondern, wenn nötig, auch tief an dunklen Orten versenken würde. Er hat einfach das gewisse Etwas, schwer zu sagen was eigentlich, aber er sieht einfach nur gut aus. Sein weizenblondes Haar ist relativ lang und streng zurückgekämmt zu einem Pferdeschwanz, der, streng geschnitten, genau bis zu seinem Nacken reicht... nun zumindest normalerweise, jetzt aber ist es eher in Unordnung. Sein Gesicht ist ebenmäßig, gleichzeitig von männlicher Härte wie von fürsorglicher Sanftheit gezeichnet und in seinen tiefblauen Augen kann sich eine Frau schonmal verlieren. Er ist nackt, hat nur ein Handtuch um die Hüften geschlungen, so dass ein Beobachter seinen muskulösen, aber nicht zu muskulösen Oberkörper bewundern könnte. Mit sich selbst zufrieden lächelnd kämpft der junge Mann, vielleicht Anfang 20 mag er sein, durch das völlige Chaos auf dem Fußboden zu dem Koffer mit seinen Klamotten durch, angelt sich ohne groß drauf zu achten was ein paar Klamotten raus und wirft sich dann angezogen auf das zerwühlte Bett um vor dem Rausgehen noch etwas zu zappen.


    Bald darauf tritt der Mann, den in Kanada fast jedes "coole" Kind als Mark Barbeau kennt und dessen Gesicht auch in den Staaten und, durch seine Merchandise-Artikel wie Konsolenspiele, Energydrinks, Shirts etc, auch im Rest der Welt bei einigen Leuten durchaus bekannt ist, in das Stimmengewirr des Festivals. Bekleidet ist er jetzt mit einer locker sitzenden aber dennoch gut passenden Jeans, dazu ein seine Muskeln betonendes Achselshirt, Turnschuhe in weiß mit silbernem Flügelmuster und, trotz der Hitze, einer weißen Lederjacke auf deren Rücken zwei silberne Flügel abgebildet sind. Unter den Arm geklemmt trägt er ein Skateboard in Rot, das als einzige Verzierung einen silbernen Pegasus zeigt. Er ist auf dem Weg zu dem Skatepark von C-Mex, mal schauen, ob der halbwegs gut ist und während er so locker durch die Straßen schlendert huscht sein Blick schon wieder allem, was weiblich ist hinterher. An dem Glücksrad wäre er beinahe vorbei gegangen, als sein Blick zuerst auf einen Hintern fällt, langsam hinauf wandert an dem unendlich langen Haarschopf über den perfekt geformten Rücken zu einem Profil, das...hui! Sekundenschnell, wahrscheinlich weil er sich einfach keine Gedanken darum macht, trifft er eine Entscheidung und tritt, die wenig erfreuten Gesichter der anderen Wartenden ignorierend, an die Asiatin heran


    "Netter Tag heute."


    sagt er neben ihr stehend und wirft ihr das Einnehmendste Lächeln, zu dem er fähig ist, zu

    Requiro hoc vesperi res calidas / Etiam res calidas ista noctu / requiro hoc vesperi res calidas / Da mihi calida, da mihi amorem noctu

  • Ein Eis, Melone, schleckend, wendet sich Susan Haseltine dem Plakat zu auf dem das Gewinnspiel für die Feier bei C-Mex ausgepriesen wird und wackelt nachdenklich mit der Nase. "Meinst du, wir sollten es probieren? Wär doch eine nette Gelegenheit die Bande mal näher zu begutachten, oder?"


    Dem Englisch, das die mittelgroße Frau spricht, kann man anhören, dass sie Britin ist, auch, wenn ihr eher südländisch wirkender Teint etwa anderes vermuten lässt und, dass sie ihren eigentlichen Dialekt gerade sehr zu beherrschen sucht. Auch wirkt sie mit den robusten Jeans, die schon Staub und Dreck gefangen haben, den Wanderschuhen und der kurzärmeligen rot gemusterten Bluse eher wie jemand, der gerade irgendwo querfeldein in die Stadt gelaufen war, als hier Urlaub zu machen. Ein wenig stimmte das auch, denn gleich nach ihrer Ankunft, hatte es Susan wieder nach draußen gezogen - sie hatte auf dem Weg hierher etwas gesehen gehabt und war jetzt, nach einem aufgeregten Telephonat um einige Samen reicher, die sie in ihren allseits präsenten kleinem Ledersäcken, das an ihrem Gürtel baumelte, verschwinden gelassen hatte und bester Laune. Mit den schwarzen, kurzen Haaren und den leuchtenden braunen Augen hat sie, so, wie sie gerade gekleidet ist, beinahe etwas jungenhaftes an sich, aber auch nur beinahe, denn ihre Gesichtszüge sind recht fein geschnitten und ihre gerade Haltung verleiht ihr eine gewisse Eleganz, die die eher pragmatische Kleidung mehr als wett macht. Einziger sichtbarer Schmuck ist ein Paar tropfenförmiger Ohrringe, die wie Tau in der Sonne glitzern und ein zur Bluse passendes Tuch, dass sie bandförmig um den Kopf gebunden hat und das einem Pferdschwanz gleich, bis über ihre linke Schulter gelegt ist.


    Zu ihren Füßen watschelt Abigail, eine Graugans, ohne die Susan nicht zu denken wäre. Das Tier, gerade nicht wirklich von den Menschenmassen und der Musik begeistert, schnattert missmutig für sich hin, ist aber offenbar froh darüber wieder in der Nähe Susans zu sein, immerhin hatte man sich eine Weile nicht gesehen. Wie die Graugans, die nicht mit im Flugzeug transportiert worden war, es geschafft hatte vor Susan und ihrer Begleitung hier anzukommen, war allein das Geheimnis der beiden Damen. Für Susans Begleitung war es inzwischen nicht mehr seltsam, dass die junge Frau mit dem Tier, wie mit einem Menschen sprach und manchmal schien die Gans auch zu antworten.


    Das Eis schmeckte gut und Susan konnte es nicht erwarten endlich zur Sache zu kommen. Sie hatte immer noch eine ziemliche Wut im Bauch und war froh, dass ihr Onkel ihr diese Informationen zugesandt hatte. Endlich konnte sie mal wirklich was tun. Nur was?

    Der Himmel hat dem Menschen als Gegengewicht gegen die vielen Mühseligkeiten des Lebens drei Dinge gegeben: die Hoffnung, den Schlaf und das Lachen.


    - Immanuel Kant

  • Was hast du dir nur dabei gedacht?


    Alexander steht am Rande des Plaza Mayor und blickt etwas ratlos über die Köpfe der wuselnden Menge hinweg, während er seine Pfeife stopft. Menschenmengen waren ja eigentlich weniger sein Ding. Zumindest wenn sie nicht in pseudo-mittelalterliche Klamotten gekleidet sind und sich nicht in möchtegern-antiquierter Sprache unterhalten. Aber gut, er hatte sich vorgenommen sich Monterrey anzusehen und dann würde er es auch tun. Zumindest hatte der Rezeptionist in dem kleinen Hotel, in dem er abgestiegen war, es ihm empfohlen. Allerdings ist er sich immer noch nicht sicher, ob er Leuten trauen sollte, die darauf bestehen, ihn mit "Dr. Smith" anzureden. Es mag seit jetzt geschlagene 3 Wochen sein Name sein, aber gewöhnt hat er sich noch lange nicht daran. Und an ...andere Dinge.


    Nein, vermutlich hatte ihn tempörärer Wahnsinn hierher getrieben, in diesen Pfuhl kleiner und kleinerer Leute, die alle wie hyperaktive Ameisen um ihn herumrennen. Vielleicht war er auch einfach zu erleichtert gewesen, endlich auf den total verschwitzen Motorradklamotten herauszukommen, geducht zu haben und in sauberer Kleidung zu stecken. Wie dem auch sei, nun ist er hier und nun würde er sich diesen Jahrmarkt antun. Koste es was es wolle.


    Mit diesem Entschluss fährt er mit einer Hand durch die, noch leicht nassen, braunen Haare und marschiert in die Menge, mit dem Blick eines Mannes, der sich einer Schlacht stellt; das weiße Hemd mit den hochgekrempelten Ärmeln seine Rüstung, die Pfeife im Mundwinkel seine Waffe. Nicht, das es sonderlich schwer wäre, voran zu kommen. Dafür sorgt schon alleine der Umstand, dass er mit seinen zwei Meter fünf locker ein bis zwei Köpfe über die Menge ragt und ein Kreuz wie ein Kleiderschrank hat. Der unsichere Blick hinter der Brille entschärft den ersten Eindruck zwar etwas, ebenso das nervöse Lächeln, aber trotzdem wird ihm ein Pfad freigemacht und hier und da glotzen kleine Kinder nur gebannt zu ihm hoch. Grundsätzlich hinterlässt der Mittzwanziger nur den Eindruck eines Jungen, der cool hätte sein können. Hätte. Wenn er nicht ein unsäglicher Nerd wäre, gefangen im Körper eines professionellen Baumschubsers.


    Nach einer Weile wendet er den Blick von den Ständen ab und sieht sich wieder um, diesmal etwas aufmerksamer.


    Was nun?

    "Kaiser? Ich wusste gar nicht, dass wir nen Kaiser hatten. Ich dachte immer wir wären ein autonomes Kollektiv."

  • So hatte es Coast doch tatsächlich bis nach Mexico verschlagen,

    nunja was sollte er auch groß anderes tun. Die letzten paar Jahre hatte er an dem Bau dieser wundervollen Inseln mitgeholfen und jetzt wo er sich doch endlich Zeit für Urlaub hat... informierte er sich doch tatsächlich über neuen Beton.

    Wenigstens verlief das Meeting nicht so langweilig wie erst erwartet und schon bald hatte er Zeit sich in der Stadt umzusehen. Weit und breit kein Meer in Sicht.

    , ihm entklang ein leichter Seufzer dann macht sich der junge Mann auf dem Weg zu seinem Wagen einige Häuserblöcke weiter.

    Zwischen den vielen Menschen mit dunkler Haut und den schwarzen Haaren ist es wirklich nicht schwer aufzufallen.

    Coast Breeze ist für seine 26 Jahre, super in Form und das lag nicht nur an Abstammung. Er lebte jeden Augenblick und liebte es auf dem Meer zu surfen, Fallschirm springen oder das Klettern an Steilen Berghängen und all die Dinge die das Letzte aus ihm heraus holen konnten.

    So war er eigentlich nach Amerika geflogen um hier klttern zu gehen doch anscheinend wollte entweder sein Finanzberater oder der Zufall, dass es ihn in diese Stadt verschlug, immerhin war es ja wichtig auf dem neuesten Stand zu sein.

    Es tat gut die Arbeit jetzt hinter sich lassen zu können und er genoss beim Laufen den kühlen Wind, der durch sein blondes Haar wehte während die Sonne auf sein Gesicht strahlte. Endlich stand er vor seinem Maserati. Ein schönes Auto und es hatte auch nur 250 Tausend gekostet. Ohne Hemd und Jacke sah er schon nichtmehr ganz nach Businessmann aus und es schälte sich ein Körper wie von einem jungen Gott heraus. So stellte man sich einen Surfer vor. Etwas braun gebrannt, ein hinreißendes Lächeln und nicht weiter an als ein dünnes Shirt und oh gott er musste diese schreckliche Anzughose loswerden... Einige Minuten später war er dann endlich in kurzer Hose und mit Vans auf dem Weg zu den Plätzen von denen die laute Musik tönte. Vielleicht konnte er hier ja etwas Spaß haben, wenn er schonmal da war und so sah er sich um, während er von einigen Leuten angestarrt wurde.

    Ich sterbe niemals lebend!

  • Neben Susan steht eine weitere Frau, die ebenfalls das Plakat betrachtet. Das kann eigentlich kein Zufall sein. “Unser Glück sollten wir da auf jeden Fall mal versuchen. Und eigentlich dürfte da bei uns doch auch nichts schief gehen, oder?“ antwortet sie Susan.


    Ihrem Englisch kann man deutlich anhören, dass sie aus der arabischen Welt stammt. Und auch ihr Aussehen passt dazu. Sie dürfte etwas unter 1,70m groß sein, dabei schlank und durchaus athletisch gebaut, wenn auch ohne deutlich ausgeprägte Muskeln. Die Haut, die man sieht, ist deutlich gebräunt, wie bei jemandem, der sehr oft und sehr lange nicht nur in einem sonnigen Land gelebt, sondern auch im Freien gearbeitet hat. Ihr schwarzes Haar trägt sie offen, so dass es ihr bis knapp über die Schulterblätter reicht. Einige Strähnen fallen ihr immer mal wieder in ein schmales Gesicht, das zumeist positiv aus dem Durchschnitt heraus sticht. Besonders wenn ein leichtes Lächeln ihre Lippen umspielt, so wie im Moment, wirkt es durchaus schnell sympathisch. Ihre dunklen Augen, ebenfalls ein Hinweis auf ihre arabische Herkunft, blicken aufmerksam um sich und ihnen scheint nur recht wenig zu entgehen. Sie trägt an sich dezentes Make-Up, aber um die Augen herum ist es deutlicher ausgeprägt. Sie trägt verschiedenen Schmuck. Neben einem Silberring am Ringfinger der rechten Hand, trägt sie am Mittelfinger links einen goldenen Ring, auf dem ein kleiner Skarabäus sitzt. An jedem Ohrläppchen hängt ein kleiner Goldring. Um den Hals liegt ein Lederband, der dazu gehörige Anhänger verschwindet jedoch unter ihrer Kleidung. Ihre Kleidung ist vielleicht das auffälligste an ihr im Moment. Entsprechend der Hitze hier, hat sie sich nach der Ankunft im Hotel umgezogen, von einem eher westlichen Stil zu einem fremdländisch anmutendem. Sie trägt eine Art Kleid aus einem einzigen Stück weißen Stoffs, das ärmellos von den Schultern bis zu den Knöcheln fällt. An der Hüfte wird es von einem schmalen, schwarzen Gürtel gehalten, aber auch ohne diesen liegt es eher eng an. Die nackten Füße stecken in leichten Sandalen.
    Auch an ihrem Gürtel hängt ein kleiner Lederbeutel, der anscheinend mit einigen Dingen gefüllt ist. Zusätzlich trägt sie jedoch auch noch eine kleine Handtasche über der Schulter.


    Ihr übriges Gepäck hat sie, ebenso wie Susan, in einem kleineren Hotel am Stadtrand abgestellt, ehe sie sich auf den Weg zu dem Jahrmarkt gemacht haben. Auf dem Weg hört sie sich aufmerksam um, um sich ihr Spanisch wieder in Erinnerung zu rufen, ehe sie es vielleicht wirklich einmal braucht. Sie sieht sich etwas um und deutet dann in eine Richtung. “Ich glaube da vorne ist auch so ein Stand. Sollen wir unser Glück gleich versuchen?“

  • Nicht so spät wie erwartet, aber doch früher als erhofft, wagt der Erste seine Bekanntmachungsversuche. Shegelia wendet sich ihm zu, und mustert ihn kurz aus ihren, für eine Asiatin ungewöhnlichen, grasgrünen Augen. Ihre Gesichtszüge sind scharf geschnitten, mit einer schmalen Nase, hübsch geschwungenen Lippen und ausdrucksstarken Augenbrauen, was ein harmonisches Gesamtbild ergibt. Sie misst rund 1,70m an Größe, und ist damit sowohl für eine Asiatin als auch für eine amerikanische Frau ziemlich groß. "Ja. Ich schätze die Ruhe und Einsamkeit dieses Ortes sehr", erwidert sie süffisant. "Tourist, huh?", fragt sie. Etwas small talk war besser als stumm warten, bis sie an der Reihe war.

    Of course she's gay!


    Mod-Mode Farbe

  • Briscoe interessiert nicht, wer oder was C-Mex ist. Ihn interessiert nur das Rodeo, daher schiebt und bewegt er sich zielgerichtet durch die Menge in Richtung der Arena. Ihm hingereichte Flyer und Einladungen jucken ihn auch nicht weiter, daher lehnt er mit einem Kopfschütteln oder einem ~mex~"Nein!" ab.


    Gut möglich, dass so manch einer denken mag, dass Briscoe selber auch teilnehmen wird. Der Gedanke ist durchaus naheliegend: Angefangen bei dem Stetson mit dem durchgeschwitzten Hutband und der bestimmt nicht nur zu Feiertagen getragen wird und sonst sorgfältig in der Hutschachtel wartet, sondern dem man ansieht, dass er tagtäglich und das seit geraumer Zeit getragen wird, sieht er aus, wie man sich einen waschechten Cowboy vorstellen kann.
    Das Jeanshemd, ehemals wohl blau, ist mittlerweile zu einem hellblauen-grauen Ton verwaschen. Die Ärmel sind bis kurz vor dem Ellenbogen hochgekrempelt. Auch die blaue Jeans ist schon ein paar Nuancen heller geworden durch tragen und waschen und an Knie und Oberschenkel, aber vor allem am Gesäß und den Innenseiten der Schenkel etwas dünner und verblichener. Die Aufschläge der Hose stecken in Cowboystiefeln, die ähnlich wie der Hut schon ihre Zeit getragen wurden und nicht die Feiertagsausstattung sind. Auffällig ist die Gürtelschnalle, die die Hose (unnötigerweise) hält: Im Vergleich zu ihres Gleichen hat sie wohl auch die Größe des Staates Texas, obendrein hat sie die Form des Staates und für jene, die es allein nicht erkennen, sind auch noch der texanische Stern und ein großes T eingraviert.
    Der oberste Hemdknopf ist offen, dennoch trägt der Mann ein Bolotie an einer schwarzen Kordel, ein Cowboy, der auf einem bockenden Pferd reitet. Um den äußeren Eindruck des Cowboys, der gerade auf dem Weg zur Arena ist, um dort anzutreten, zu vervollständigen, trägt Briscoe ein Lasso an einem Haken am Gürtel.


    Briscoe ist ein junger Mann, wohl Anfang 20, mit hellblonden, kurzgeschnittenen Haaren. Sein Gesicht ist glattrasiert, aber wie auch die sichtbaren Unterarme tief gebräunt, was verrät, dass er den größten Teil seines Lebens unter freiem Himmel verbracht hat, und zwar dort, wo viel Sonne scheint. Strahlend blaue Augen leuchten aus diesem gebräunten Gesicht und geben dem Anblick so besonderen Kontrast und Charme. Seine Nase ist etwas breit, dazu kräftige Wangenknochen und wenn er grinst, je ein Grübchen in den Wangen. Insgesamt ein sich sehr gut zusammenfügendes Bild zu einem Gesicht, dass als gutaussehend zu bezeichnen ist - tatsächlich ist ihm schon einige Male gesagt worden, er würde vom Gesicht her ein bisschen an Steve McQueen erinnern. Seine Augen sind von kleinen Fältchen umgeben, die ebenfalls belegen, dass er viel Zeit unter freiem Himmel verbringt und über weite Ebene schaut, bzw. viel von Sonne geblendet wird.
    Er hat die langen Beine und schmalen Hüften des geborenen Reiters und sein Gang ist auch leicht wiegend.
    Mit seinen rund 1,85 ist er groß, aber nicht riesig, mit der schlanken Gestalt, die nicht auffallend breitschultrig oder muskulös unter der Kleidung wirkt, aber doch sehr durchtrainiert, wenn man mal drauf achten sollte, ist er an sich auch nicht weiter bemerkenswert. Aber wer ihm doch einmal ins Gesicht sieht und mit ihm spricht, wenn er sein nettes Grinsen aufsetzt, oder den 'treuherzigen Hundeblick' mit seinen blauen Augen aufsetzt, versprüht er doch einigen, wenn auch eher rauen, Charme.
    Seine Bewegungen zeugen von großer Geschmeidigkeit und Beweglichkeit, er gelangt auch durch die Menge, ohne groß gegen andere zu laufen und gelangt mit einem Schritt und einer kurzen Bewegung, die leicht und elegant aussieht, durch eine kleine Lücke, der man nicht zugetraut hätte, dass da Briscoe durchpassen könnte.
    Aufmerksam wandern seine Augen durch die menge, nicht wie nach jemanden oder etwas suchend, sondern einfach immer der Umgebung gewahr.


    Kurz verweilt sein überraschter Blick, als er eine Gans bemerkt, die zwischen den vielen menschlichen Beinen zu sehen ist. Ist da ein abendlicher Braten ausgebüchst? Und überhaupt, können die hier keine anständige Musik spielen? Kaum aus Texas raus, gibt es zwar noch anständiges Essen, aber keine anständige Musik mehr.

  • "Könnte man so sagen. Ich bin geschäftlich hier."


    Beantwortet Mark die Frage mit einem leichten Nicken zu dem Skateboard unter seinem Arm


    "Hab bei den Juegos de la Fuego mitgemacht."


    Die Juegos de la Fuego waren das große Skatingevent, das in den letzten Tagen vor dem Werksgelände der Cervecería Cuauhtémoc Moctezuma, der größten Brauerei der Stadt, stattgefunden hatte. Allerdings ist der Wettkampf schon vor 3 Tagen zuende gegangen


    "Und dachte dann ich schau mir nochmal dieses Festival hier an. War offensichtlich eine gute Idee..."


    Bei diesen Worten zwinkert er Shegelia auf eine Art zu, die bei weniger erfahrenen Frauen wohl gereicht hätte sie einfach um den Finger zu wickeln. In seinem ganzen Gebahren und seiner Körperhaltung macht er keinen Hehl aus seinen Absichten, ein paar nette Stunden mit dieser Frau hier zu verbringen, aber irgendwie tut er es gerade durch diese Offenheit auf eine charmante, einnehmende und nicht schleimige Art


    "Und warum bist du hier?"

    Requiro hoc vesperi res calidas / Etiam res calidas ista noctu / requiro hoc vesperi res calidas / Da mihi calida, da mihi amorem noctu

  • "Geschäftlich, was darf ich mir darunter vorstellen, wenn ich die Juegos de la Fuego verpasst habe?", fragt Shegelia, die offenbar nicht zu der Sorte Frau gehört, die leicht zu haben wäre. Sie macht jedenfalls nicht den Eindruck, als würde sie seine Absichten verstehen oder bemerken.
    "Ich bin auch geschäftlich hier, allerdings erst heute morgen eingetroffen. Und ich muss zustimmen, hier sind schon einige adrette Leute unterwegs", fügt sie hinzu, und wippt wieder etwas zur Musik. "Schon jemanden ins Auge gefasst?"

    Of course she's gay!


    Mod-Mode Farbe

  • Susan nickt Amina zu: "Denke auch. Es wäre dann übermorgen...genug Zeit um sich auch noch etwas umzuhören und auf dies und das vorzubereiten...oder so.", etwas unbeholfen ist sie in der Situation schon und der Gedanke eventuell einen ganzen Abend auf einem Ball eingesperrt zu sein, behagt ihr offensichtlich gar nicht, trotzdem schlägt sie zusammen mit Amina die Richtung zum Stand ein. "Ich wollte auch noch mal gucken, ob die hier auch irgendwelche Faxen gemacht haben und ob es hier vielleicht ein paar rührige Menschen gibt, denen das auch sauer aufstößt und die vielleicht Informationen haben."

    Der Himmel hat dem Menschen als Gegengewicht gegen die vielen Mühseligkeiten des Lebens drei Dinge gegeben: die Hoffnung, den Schlaf und das Lachen.


    - Immanuel Kant

  • Amina nickt leicht. “Ein wenig Vorbereitung wäre mit Sicherheit nicht schlecht.“ Auch der Hinweis mal hier nach irgendwelchen Aktionen der Firma zu suchen ist gut. “falls man das überhaupt so erfährt. Das ist ja auch bei uns nicht wirklich bekannt gewesen. Und wir haben das ja auch nur durch Hilfe von unserem Onkel erfahren. Wer weiß, ob das hier besser ist?“ fragt sie noch, ehe sie schließlich an der Schlange bei dem Infostand ankommen. Wahrscheinlich sollten sie jetzt auch besser das Thema wechseln. Englisch wird man hier wohl vermutlich verstehen.

  • Die heutigen Tagesaussichten: Sonnig und heißheißheiH-E-I-ß oder -SS, wer auf Großschreibung achtet. Der perfekte Tag, um sich gehen zu lassen, enge Bekanntschaften zu schließen(und sich dazwischen was einzufangen), sich harte Getränke einzuverleiben und von allen Seiten dumme Touristen auszunehmen.


    Letzteres erinnert den jungen Mann mit den kurzen, auf den Milimeter genau geschnittenen und gestylten Haaren, den saphirblauen Augen und den gepflegten Kinnbärtchen, an New York, nur dass das Wetter nicht halb so schön war und hier irgendwie die schöneren Frauen rumrannten.


    Gabriel Black ist der Name dieses feschen Endzwanzigers, in dem hellblauen Muskelshirt, unter dem sich ein trainierter Körper abzeichnet und mit der umgeschnallten Hängetasche von Nike, um auch hier patriotisch fleißig Product-Placement für die großartigste Nation der Welt zu betreiben. Mit seinem 1,75m ist er weder besonders klein, noch besonders übergroß und sein stetes Lächeln, wirke auf die meisten sehr beruhigend, was ihn beim Sender auch den Job als Wettermann und so einige Dates verschaffte.


    Doch hinter diesem strahlendweißen, fast reflektierenden Lächeln(bei dem man sich fragt, wieso dieser verfluchte Teufelskerl überhaupt noch einen Spiegel braucht, um sich in all seiner Herrlichkeit zu betrachten) brodelt es. Denn Mister Black ist sich des Steinadlers, der über seinen Kopf seine Kreise zieht - und am Flughafen fast dafür sorgte, dass er verhaftet wurde - und dem Inhalt seiner Sporttasche durchaus bewusst und zu sagen er sei nervös wäre unangebracht, wo kotzübel es doch wesentlich besser beschreibt. Dass er noch einen weiteren Koffer auf Rädern wie eine symbolische Last hinter sich herschiebt, macht die Sache nicht gerade leichter.


    Vielleicht hätte er sich etwas christlicher verhalten sollen. Weniger One-Night-Stands, weniger Parties, mehr Wohltätigkeitsveranstaltungen und Kirchengänge(vielleicht war die Nummer in der Kirche mit der verheirateten Pfarrerin auch zuviel gewesen, aber was hätte er machen sollen? SIE hatte IHN verführt!). Vielleicht hätte er sich auch bescheidenere Ziele setzen sollen. Oder er hatte bis dahin alles richtig gemacht(vor allem die Nummer mit der Pfarrerin! Eigentlich hätte er sie nochmal vor seiner Abreise besuchen können. Was für eine Frau...) und dies war seine Zeit zum austoben vor den wirklich wichtigen Ereignissen gewesen.


    Sei's drum, derzeit sucht er sein Hotel und dass er es nicht findet, trägt nicht gerade zur Besserung seiner Laune bei. Aber zumindest sieht er etwas Heimat hier rumtiegern und zwar im Form eines Cowboys(musste wohl aus dem Museum ausgebüchst sein, als sie gerade den ausgestopften General Custer auf Maden untersuchten) oder zumindest etwas, dass ihn frappierend an jemanden aus Texas und damit ein bisschen an Heimat erinnert(auch wenn alle Texaner, die er bisher kannte eine Klasse für sich waren).


    Dieser Regung von Heimweh wegen, beginnt er John Waynes Urenkel hinterherzurufen.


    ,,Hey Sie! Entschuldigen Sie mich Sir, können Sie mir vielleicht helfen! Hey! Hey!"


    Ganz wie Zuhause, man muss die ganze Zeit brüllen und tausende von Menschen pressen sich an einen. Als wäre er nie fortgegangen.

    Das Leben ist hart, unnachgiebig, brutal, langweilig, kurz, tränenreich, gefühllos,
    arm an Freude und Wundern, aus kosmischer Sicht nutzlos und schlichtweg schön.
    Gibt es einen besseren Grund um zu lächeln?

  • Es gibt keinen Grund, dass "Hey, Sie!" auf sich zu beziehen, aber da es laut und ausdauernd genug ist, dreht Briscoe sich zumindest mal aus Neugier um, wer hier so nach Hilfe kräht. Da sieht er, dass das wohl tatsächlich ihm galt, da der Mann im Muskelshirt auf ihn zuhält.
    "Howdy", grüßt Briscoe erst einmal, wie es sich soweit gehört und tippt lässig an seinen Hut. "Worum geht's?" Wer schon einmal einen Texaner gehört hat, erkennt den breiten Akzent sofort, wer das noch nie gehört hat, erkennt es womöglich ebenfalls, weil nicht zu Unrecht man schon fast überall von dem texanischen Akzent mit Erkennungswert spricht.

  • Mark lacht fröhlich, als die Asiatin erst ihre Angelegenheiten ihre Angelegenheiten bleiben lässt und ihn dann auch noch fragt, ob er schon jemanden ins Auge gefasst hat.


    "Vielleicht, aber bis jetzt scheint sie nicht allzu interessiert, ich hoffe sie gibt mir doch noch eine Chance."


    Dann erst beantwortet er ihre andere Frage


    "Die Juegos waren ein Skatewettbewerb, Gesamtamerikanische Oberliga."


    Er schafft es tatsächlich, die schmale Balance zwischen gespielter Langeweile und Stolz zu treffen, so dass es tatsächlich ganz normal klingt als würde er über einen normalen Job reden. Mit dem Kopf nickt er in Richtung des Glücksrades und fragt


    "Gibt's was Interessantes zu gewinnen?"

    Requiro hoc vesperi res calidas / Etiam res calidas ista noctu / requiro hoc vesperi res calidas / Da mihi calida, da mihi amorem noctu

  • "Nicht interessiert? Ooooch! Das tut mir sehr Leid", erwidert Shegelia mit aufgesetzter Mitleidsmine. "Es ist immer dieses Ärgernis, die Suche nach dem richtigen Typ Mensch..." Sie zuckt mit den Schultern, und mustert ihn noch einmal.
    "Skateboards, ich dachte immer, das wäre was für Kinder und Jugendliche. Tja, offensichtlich lag ich da falsch." Sie folgt seinem Blick. "Oh, ja, in der Tat. Karten für einen exklusiven Abendball bei C-Mex. Klingt nach Spass, und man kann nicht Verlieren", erklärt sie und grinst spitzbübisch.

    Of course she's gay!


    Mod-Mode Farbe

  • "Man soll die Menschen ja nie unterschätzen", meint Susan fröhlich, stimmt Amina aber im großen Ganzen zu. "Davon abgesehen, habe ich einige Dinge in der Umgebung gesehen, die ich mir gerne ansehen möchte, wenn ich schon Urlaub hierfür nehmen musste, kann ich genauso gut auch etwas Urlaub machen. Aber ich denke mal nicht, dass der Estanzuela Park etwas für dich ist, oder? Es gibt hier derart viele endemische Arten...", ihre Augen leuchten regelrecht bei dem Gedanken an die hiesigen Eichen-Kiefernwälder. Vor den beiden stehen eine Asiatin und ein Skateboarder...seltsame Mischung...

    Der Himmel hat dem Menschen als Gegengewicht gegen die vielen Mühseligkeiten des Lebens drei Dinge gegeben: die Hoffnung, den Schlaf und das Lachen.


    - Immanuel Kant

  • "Kinder und Jugendliche? Vielleicht als Hobby, als Beruf ist es... naja Profisport halt, wie Basketball oder Judo."


    Schmunzelnd zuckt er mit den Schultern und nickt dann in Richtung des Glücksrades


    "Hey wie wäre es damit: Du lässt mich vor dir drehen und wenn ich gewinne gehst du mit mir zu diesem Ball."

    Requiro hoc vesperi res calidas / Etiam res calidas ista noctu / requiro hoc vesperi res calidas / Da mihi calida, da mihi amorem noctu

  • "Vor mir drehen? Du kannst Dich einfach hinter-", Shegelia blickt sich über die Schulter, und erblickt zwei recht charismatische Damen, welche sie von oben bis unten mustert, und dann zufrieden wirkend angrinst, ehe sie sich wieder dem Skater zuwendet. "Tja, sieht so aus als müsstest Du Dich doch hinten anstellen. Denn wenn Du mit meinem eigentlichen Dreh gewinnst, habe ich ja so gesehen nichts dabei gewonnen, das ich dir beim Vordrängeln helfe", erklärt sie schmunzelnd, nicht von seinem Vorschlag überzeugt wirkend.

    Of course she's gay!


    Mod-Mode Farbe