Zweite Profession für Elfen

  • Ich brauche dringent mal hilfe. Zz spiele ich eine Auenläuferin und es ist möglich wenn der Held 10 000 AP angesammelt hat und in allen Leittalenten einen mind. TaW von 12 aufweist das er sich entscheidet einen neuen Weg gehen will. Sprich er wechselt die Proffesion. Ich tausche einfach die Leittalente der alten Proffesion mit der neuen Proffesion. Meine fragen sind.


    Sind meine bisherigen Zauber die alle als Leitalent gelten auch davon betroffen?
    Verliere ich die bisherigen Hauszauber als Hauszauber?
    Bekomme ich neue Zauber die zu neuen Proffesion passen dazu (natürlich mit AP aufwand)?


    Meine Gruppe ist das sehr Zwiespältig, einer meint das ist wie bei dem Magus, der ein Zweitstudium macht, ich bekomme 7 neue Hauszauber zu den bisherigen dazu natürlich mit AP aufwand. Andere meinen ich verliere die bisherigen Hauszauber weil ich einen anderen Weg beschreiten will und sehe die "alten" Zauber nicht mehr als so wichtig an das ich einfach nur alt gegen neu tausche.
    Ich habe zwar noch Zeit bis ich die vorausetzung habe aber es wurmt mich dermasen das ich klärung benötige zumal die Zweitproffesion eh noch nicht so ganz klar ist, ich schwanke zwischen Former und Zauberweber.


    Ich danke schonmal für dir Antworten.

  • Hallo,


    da ich eine Gruppe meistere, in der auch eine Elfe vorkommt, werde ich mit diesem FAll vielleicht aucht irgendwann konfrontiert.
    Ich würde dir gerne meine Gedanken dazu beisteuern, doch weiss ich nicht wo die betreffenden Regeln zu finden sind auf die du Bezug nimmst. Kannst du vielleicht ein paar Quellenangaben hinzufügen?
    Dankeschön!
    B.

  • Danke für deine Antwort das ganze ist in WdH zu finden unter dem Nachteil Elfische Weltsicht S. 262-263.
    Noch als Nachtrag ein Magus der ein Zweitstudium machen will brauch eine KL und IN von 15 muß Adeptus Major sein. AP technisch zahlt 25*GP der Akademie wo er Studieren will. Z.b. ein Nostrianer Magus kostet 25 GP bei der Generierung, will man dort ein Zweitstudium absolvieren zahlt man 25AP*25 = 625AP. Die Gesammtkosten betragen für besagten Magus dann 625AP damit er dort 1 Jahr Studieren darf Außerdem erhält er die Hauszauber der hiesigen Akademie ebenfalls als Hauszauber dazu, den ZfP weiß ich grad nicht aus dem Kopf. Hab mir das vor langer Zeit mal durchgelsen wenn ich grade mist erzähle möge man das bitte verzeien habe grade das Buch nicht zur Hand.
    Von mir selber aus würde ich abverlangen das ich die Eigenschaftsvoraussetzung für die Proffesion erfüllen muß. Ein Zauberweber hat nun mal eine höhere KL anforderung als ein Wildnisläufer. (die Eigenschaftsvorausetzungen für Former erfülle ich bereits :))

  • Super, dachte mir doch, dass ich da schon mal drüber gestolpert war, wusste nicht mehr wo!


    So, wortwörtlich steht:
    WdH 262

    Quote

    Spieltechnisch bedeutet dies, dass Elfen - zusätzlich zu allen anderen Modifikatoren - all jene Talente und Zauber um eine Spalte erschwert erlernen, die nicht durch ihr bisheriges Leben bereits 'ein integraler Teil ihres Selbst geworden sind'. Solche 'verinnerlichten' Talente und Zauber werden Leittalente genannt und sind in den Talentlisten mit (L) gekennzeichnet.


    Diese Talente und Zauber werden normal gesteigert, alle andere zu 150% der üblichen Kosten, soweit so gut.


    Doch gerade der obige Zitat beisst sich mit folgender Passage, finde ich:
    WdH 263, Optional 2

    Quote

    Ein Elf, der mindestens 10.000 AP Erfahrung und in allen Leittalenten seiner bisherigen Profession und in allen Hauszaubern einen TaW von mindestens 12 erreicht hat, kann die Leittalente seiner bisherigen Profession gegen die einer anderen elfischen Profession austauschen. Dies erfordert keinen Einsatz von Abenteuerpunkten...


    Dass er andere Talente als Leittalente und -zauber nimmt, klar, er geht einen anderen Pfad. Aber warum sollen Talente und Zauber die "ein integraler Teil ihres Selbst geworden sind" das plötzlich nicht mehr sein? Nur weil diese nicht mehr Teil ihres jetzigen Weges sind, verliert der/die Elf/in doch nicht alle Kenntnisse und Erinnerung darüber, was er/sie mal war?!?


    Ich finde das generell etwas unglücklich formuliert. Laut dieser Aussage, fände ich es sinnvoller, neue Leittalente und -zauber laut Professionswerte dazu zu bekommen ohne die alten zu verlieren und entsprechend dann anstatt kostenlos diese Wahl zu treffen die AP für die neue Profession zu bezahlen? Beim Generieren eines Helden kann man SFs mit AP anstatt GP bezahlen, da sind das dann 50AP=1GP, damit wären es z.B.beim Zauberweber 250AP.


    Doch erklärt man sich den Verlust der alten Leittalente und -zauber mit der Verschiebung der Interessen des Elfen, dann klingt das einfache Wechseln in Ordnung. Für mich ist dann eher der rollenspielerischer Aspekt wichtig, ob der Elf wirklich komplett neue Wege einschlägt oder neue Aspekte hinzunimmt... Wie steht es da mit deinem Charakter?


    Die Spielhilfe aus "Licht und Traum" gibt da leider (zumindest beim Überfliegen) keine weitere Hilfestellungen...

  • Die Spielhilfe "Licht & Traum" gibt leider keine Hilfe sowie WdZ. Deinen Ansatz das ich die Zweitproffesion als SF sehen kann find ich gut dann würde unser Magus nämlich nicht mehr rumheulen das ich die zweite Proffesion "in den Arsch gesteckt bekomme" (so seine Worte) nämlich gemindert, da ich ja effektiv AP zahle.
    Würdest du auch sagen das ich dann wie beim Zauberweber 120 AP frei auf Zauber zur Proffesion passend verteilen kann, wie bei der Basisgenerierung oder würdest du sagen ich zahle die seperat nochmal, sprich 250AP für den Proffesionswechsel und AP für passende Zauber?
    Als Leittalent würde ich Tierkunde, Stimmen immitieren und Pflanzenkunde verlieren würde dafür entweder vier Handwerkstalente (2 davon als Meisterhandwerk) bekommen für den Former oder Lehren, Magiekunde und Sternkunde für den Zauberweber bekommen.
    Es ist noch nicht genau zu sagen in welche Richtung sich mein Elf entwickeln wird das er einfach noch zu niedrigstufig ist. Kann nur dazu noch erwähnen das Lehren ein Gesellschaftlichen Talent ist, ist es eher ein Fluff Talent da ich unfähigkeit Gesellschaft habe und da wohl sehr wenig AP investieren werde. Sternkunde ist nicht mal Aktiviert. Beim Former habe ich die begründete Angst das einige in der Gruppe versuchen werden mich als Handwerksmaschiene zu missbrauchen.

  • Ich verstehe das so, dass der Elf die Leittalente der alten Profession, gegen die der neuen eintauscht.
    Wenn also beispielsweise Fährtensuche beim Wildnisläufer Leittalent ist, aber der Wildnisläufer nun seine Profession auf Legendensänger ändert, wo vielleicht Sagen&Legenden Leittalent ist, so ist sein Fährtensuchen nicht mehr Leittalent, sondern Sagen&Legenden, sein bisher erreichter Wert in Fährtensuche bleibt aber erhalten, und kann auch weiterhin gesteigert werden, nur halt nicht mehr "verbilligt" wie ein Leittalent, sondern nach den "normalen" Regeln, eine Spalte erschwert.

  • Also erschwert "eine Spalte teurer" steigere ich nicht ich zahle nur 150%. Das kommt halt auf den TaW an mal ist es billiger als eine Spalte teurer, mal auch anders rum. Wenn sich nur die Leittalente ändern und man keine neuen Zauber bekommt die zur neuen Proffesion passen finde ich das recht schwachsinnig. Klar ein Elf hat mehr "Zeit" aber seien wir mal erlich wer Spielt schon seinen Elfen ca.200 Jahre oder mehr? Soviele AB´s fallen mir gar nicht ein es sei den man fängt evt direkt bei Bosporans Fall an den Helden zu spielen.

  • Quote from "bpoint"


    Dass er andere Talente als Leittalente und -zauber nimmt, klar, er geht einen anderen Pfad. Aber warum sollen Talente und Zauber die "ein integraler Teil ihres Selbst geworden sind" das plötzlich nicht mehr sein? Nur weil diese nicht mehr Teil ihres jetzigen Weges sind, verliert der/die Elf/in doch nicht alle Kenntnisse und Erinnerung darüber, was er/sie mal war?!?


    Ich glaube, daß das ein Problem mit der elfischen Sicht der Dinge ist - auch wenn das einmal ein integraler Bestandteil seines Lebens war, muß das ja nicht immer so bleiben - aus der Sicht der Elfen wohl eher unnötiger Ballast, der lieber vergessen werden sollte - damit man sich innerhalb der Sippe vollkommen auf seine neue Aufgabe konzentrieren kann. D.h. er würde zwar seine alten Zauber behalten (und auch die bisher gesteigerten Talente) - aber eben die Leitfähigkeit eingebüßt werden; das würde dann auch zum Umändern der Leittalente passen.


    Ehrlich, die Möglichkeit, quasi ein "Zweitstudium" durchzuziehen, fände ich schon höchst badoc ^^ - also gar nicht schwachsinnig. Wenn ich mir überlege, daß Elfen ohnehin schon recht gut ausgestattet sind, würde so eine Zweitstudiengeschichte doch ziemlich zum Uber- Elf führen und damit eher für Powergaming interessant. :elfzaubert und wenn ich daran denke, wie elegant mein Elf schon auf Stufe 6 (DSA 4) unseren Magier UND unseren Krieger (im Fernkampf) in die Tasche stecken könnte... :paranoia:

    Meine Lieder, die klingen nach Wein, und meine Stimme nach Rauch; mag mein Name nicht Orpheus sein, mein Name gefällt mir auch.


    Aktuelle Spielrunden:

    DSA: 7G - Bastrabuns Bann (SL)

    DSA: Rhetorischer Sesselbrand (SL)

    DSA: Die Silberne Wehr (Söldner)

    D&D: Tchazzars Rückkehr (SL)

  • Danke für all Eure Antworten!
    Würde ich aber auch neue Zauber erlernen können die nichr unter die Elfische Weltsicht fallen? Sprich all meine Hauszauber werden zu normalen Zauberfertigkeiten und ich kann neue Hauszauber erlenrnen die zur Proffesion passen!
    Es ist Leider immer nur von Leittalenten die Rede darunter fallen ja auch die Zauber die werden irgentwie alle außen vor gelassen bei der Formolierung.


    Zusatz: Habe grade nochmal nachgeschlagen würde nicht 7 Hauszauber wie eine Magus bekommen sondern nur 4, da ich ja keine neue Kultur bekommen würde.


    Und zum Powergaming im Bezug auf FK im vergleich zu anderen aus der Gruppe! Ja das mag stimmen, nur ich denke du vergisst das der Krieger zb Breitgefächert ist der Elf hingegen kann nur das eine jedenfalls ist es bei mir so. Mit dem Wolfsmesser ist meiner schlecht, es reicht zum rumstochern. Und warum sollte ein Magus mit Pfeil und Bogen in den Kampf gehen oder mit der Armbrust? Bei mir ist ein Bethaner Kampfmagus der ist auf jedenfall immer im Kampf besser wenn er Zaubert der brennt alles nieder, zum leidwesen kann er jetzt auch noch den Kulminatio.

  • Die Zauber fallen ebenfalls unter das Problem mit der elfischen Weltsicht - das ist aber nur meine ganz persönliche, eigene Meinung - ebenso wie ich deswegen davon ausgehe, daß ein Elf dann die Hauszauber in seiner alten Profession verlieren würde (und nur diese - die seiner Sippe bleiben ja ohnehin erhalten). Ich würd einfach mal gucken, was in der neuen Profession spezifisch anders ist und das dann als Hauszauber übernehmen. Das Regelwerk sieht das mE allerdings nicht vor, daß man seine Hauszauber verliert. Was die Leittalente angeht: die würde ich aus Konsistenzgründen auf jeden Fall austauschen. Ein Former hat ja für das Leittalent Fechtwaffen (e.g.) des Kämpfers gar keine Verwendung. :cool3:

    Meine Lieder, die klingen nach Wein, und meine Stimme nach Rauch; mag mein Name nicht Orpheus sein, mein Name gefällt mir auch.


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  • Sodele hab jetzt endlich ne einigung mit meinen beiden Hauptmeistern gefunden. Hat auch lange genug gedauert!
    Ich tausche einfach die Leitalente (nicht die Zauber) und bekomme die Leitalente der neuen Proffesion (da es wohl der Former wird fällt das Meisterhandwerk weg da es ein vorteil ist den man nicht nachträglich kaufen kann). Ich werde mir im laufe der Zeit einfach ein AP Polzter aufbauen damit ich mir passend zur neuen Proffesion Zauber kaufen kann die einfach nur Leittalent sind, meine Hauszauber bleiben weiterhin wie sie es jetzt sind.
    Ich danke nochmals allen die gepostet haben, Eure anregungen und Ideen haben mir sehr geholfen.

  • gut daß Du nicht ganz verwirrt rausgingst ^^ - und wenn die Gruppe mitspielt, dann ist ja alles ohnehin perfekt ^^.


    Aber... Elfen sind halt einfach immer besser :lol2:

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