Marazia ya Mariando, eine horasische Praios-Geweihte, deren Leben sowohl von der Sonne als auch der Liebe stark geprägt ist. Nicht immer verträgt sich das so ohne Weiteres.
Achtung, mit der harmlosen kleinen Frage löst du einen großen Schwall an Hintergrund-Info aus! (Geh in Deckung... )
Marazia dachte eigentlich, dass ihr das mit 24 und mehrere Jahre nach ihrer Praios-Weihe nicht mehr passieren kann, aber weil ihre Familie in der Zerstörung von Arivor praktisch alle Einkünfte verloren hat, muss sie nun auf einmal heiraten. Und zwar den ältesten Sohn und Erben eines neureichen Emporkömmlings aus Belhanka, der seinen rasanten gesellschaftlichen Aufstieg damit abrunden möchte, einen respektablen alten Patrizier-Namen "einzukaufen" durch die Ehe. Sie selbst will eigentlich nur ihren kirchlichen Weg weitergehen und in Ruhe gelassen werden (und schon gar nicht in einer so hedonistisch-oberflächlichen Stadt wie Belhanka an Bällen und Feierlichkeiten teilnehmen müssen, wo es nichtmal einen Praios-Tempel gibt!), aber für ihre Familie ist sie zähneknirschend bereit, ihre Pflicht zu erfüllen. (Vor allem, weil diese selbe Pflicht sonst ihre jüngere Schwester treffen würde, die sie davor in Schutz nehmen will.) Wie es das Schicksal so will, lernt sie aber nicht nur ihren zukünftigen Ehemann kennen, sondern auch seinen verdammt gutaussehenden, charmanten, weniger tugendhaften jüngeren Bruder, der sich praktisch auf den ersten Blick in sie verliebt. Marazia versucht noch eine ganze Weile, sich von solchen sentimentalen Verstrickungen nicht beeindrucken zu lassen, aber... Tja. Ihr Herz verfällt Lucarno Vasanti, dem jüngeren Bruder ihres Verlobten. Da es aber auf gar keinen Fall in Frage kommt, seine Pflicht zu vernachlässigen oder gar einen Eid zu brechen, ist das durchaus ein Problem. .... Aber dann passieren Dinge und es kommt am Ende doch ganz anders, wie das bei solchen Geschichten so ist.
Comments 5