Die Grenzen des Horizonts III - Ziegen, die auf Männer starren 1.0.0

Teil III der fulminanten Saga um den Hesinde-Geweihten Alrico Cornamusa!

Alrico und sein Gefährte Spiridon werden von der Hesinde-Kirche auf die Zyklopeninseln geschickt, um den Verbleib eines heiligen Artfakts zu untersuchen. Dabei bekommen sie es mit einem ebenso mächtigen wie mysteriösen Antagonisten zu tun ...


Teil III der fulminanten Saga um den Hesinde-Geweihten Alrico Cornamusa!


Die Presse ist sich einig:

  • FantasyBILD: "Ein Feuerwerk der guten Laune. Unbedingt lesen! 12 von 10 Punkten!"
  • Locus Online: "Endlich mal wieder ein Fantasyroman, der als Klolektüre taugt - Notfalls auch als Klopapier."
  • Prof. Dr. Hellmuth Karasek: "Der schlimmste Schund seit Thomas Manns 'Zauberberg'. Ein pseudo-intellektuelles Fantasy-Machwerk, verfasst in trivialster Bourgeoisie-Prosa."
  • YouPorn: "Zotig und frivol - Bitte mehr davon!"

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  • Hallo liebe Alrico-Fans! Viele Monate sind vorbeigezogen, aber ... der vierte und abschließende Teil ist in Arbeit! Werde ihn bis Ende des Jahres, spätestens Anfang nächsten Jahres fertigstellen. Man darf also gepannt sein!

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    • Na na na! Nach so langer Wartezeit - da ist doch bestimmt auch noch ein fünfter Teil drin?! :-)

  • Aha, ja! Gut fünf Monate und gefühlt fünf Jahre vergingen, in denen die kichernde Stimme eines eigentlich immer Recht habenden Teufelchens wieder und wieder flüsterte: „Siehst du, es lohnt einfach nicht, wieder mit dem Lesen von Fortsetzungsgeschichten anzufangen; diese bösen, bösen Autoren vollenden diese nämlich so gut wie niemals, werden immer wortbrüchig oder sterben vorzeitig weg!“... Es geht also doch noch weiter mit jenem Geweihten namens Alrico Cornamusa, bei dem wohl nur Hesinde selbst in ihrer Weisheit, welche für mich mit sehr beschränkten Verstand Gesegneten niemals ermesslich sein wird, weiß, wie sie ausgerechnet dieses Exemplar der Gattung Mensch zu einen ihrer Agenten machen konnte. Sei es drum! Fast schon mag man Alricos Neigung zu Trägheit, Faulheit und dem ständigen Laßt-mich-doch-in-Ruhe-damit nachvollziehen, ist dieser eigentlich doch kaum an anderem als seinem geliebten Müßiggang interessierte Geweihte doch eher ein geradezu bedauernswert Getriebener, der zu keiner Zeit wirklich frei in seiner Entscheidung ist, sondern ständig in diesem Spiel der ihm übergeordneten Mächte von eben genau jenen von einen ihn eigentlich überhaupt nichts angehenden Brennpunkt zum nächsten gehetzt wird... Der Schreibstil des Autors hat sich in diesem dritten Teil der „Trilogie in vier Teilen“ spürbar weiterentwickelt, ist gegenüber den vorangegangenen Geschichten noch etwas flüssiger und pointierter geworden. Besonders erfreut bemerke ich beim Lesen dieses dritten Teils, dass dem Autor nun wohl auch die Einsicht gekommen ist, dass in der Belletristik noch einmal deutlich weniger als etwa in Diskussionsbeiträgen in irgendwelchen Internet-Foren ein Zusammenhang zwischen der Qualität eines Textes und dem gehäuften Einsatz von Fremdwörtern besteht, sondern sich die Ausdrucksfähigkeit eines Autors vielmehr vor allem dadurch bemessen lässt, dass auf den Einsatz eben solcher Fremdwörter sowie übermäßig vieler Fachausdrücke so weit wie möglich verzichtet wird und Sachverhalte stattdessen möglichst konsequent in der Hauptsprache eines Textes verfasst sein sollten, damit dessen Aussage auch möglichst viele Leser erreicht, diese wenig bis wenn möglich gar nicht dazu gezwungen werden, mit unwilligem Augenrollen zum Wörterbuch zu greifen... Diese Geschichte hier ist einmal mehr gesegnet mit einem, nun, recht speziellen Humor. Jedoch ist die Kalauer-Dichte in dieser Erzählung deutlich geringer als in den vorangegangenen Geschichten, und das ist nach meinem Geschmack mal vollends eine weise Entscheidung gewesen: Wie auch Chaplin in Bezug auf Filme hat Rene Schaal wohl erkannt, dass auch der Leser gleich dem Zuschauer eines Films durch inflationären Gebrauch von Gags abstumpft und ermüdet. So ist in dieser Geschichte sichtbar die Gewichtung eher weg vom schnellen Brüller-Effekt hin zu tiefsinnigeren, ja fast schon philosophisch gefärbten Humor ausgeschlagen, so sehr, dass ich mich in Teilen dieser Geschichte zu einem erneuten Lesen von Lems Sterntagebüchern etwa motiviert sehe – durchaus naheliegend, wie ich finde, ist doch der Gedankengang von Männer anstarrenden Ziegen hin zu durchs All reisenden Chronisten ein geradezu zwingender (diese meine Behauptung ist vielleicht aber auch nur nachvollziehbar für jene, die genau so viel Kaffee intus haben wie ich während des Schreibens dieses Kommentars; im Nachhinein liest sich dieser Absatz doch etwas fernab; nein, die Kaffeemenge allein ist es eher doch nicht, es muss wohl auch dieselbe Marke sein, scheint mir :-) )... In diesem dritten Teil heißt es, die Geschichte um unseren Hesindegeweihten wird im vierten ihren Abschluss finden. Bevor ich mich hier gänzlich verflüchtige wage ich noch eine Prognose: Dem wird nicht so sein! Anhand einiger markanter Stellen des Subtextes lese ich heraus, dass es weitergehen wird, dass es weitergehen MUSS! Autor Rene Schaal ist beim Schreiben dieses dritten Teils an einer Stelle angekommen, wo er entscheiden musste, ob er das ganze einfach wegsterben lassen oder aber weitermachen soll. Uns allen ist schon durch Upload dieser Geschichte der Ausgang der Entscheidungsfindung bekannt geworden. Es geht nicht zu Ende. Es hat gerade erst begonnen und wird weitergehen, auch über einen vierten Teil hinaus. Wenn uns der Autor vorher nicht noch wegstirbt. Doch das mögen die Zwölfe verhindern! Also: Diesmal uneingeschränkt alle vier Daumen hoch – diese kleineren, wohl der Eile geschuldeten Flüchtigkeitsfehler interessieren hier nicht. :-) ... (So, gleich machen die Läden auf; Zeit, meinen Kaffeevorrat wieder aufzufüllen, endlich sind diese schrecklichen Feiertage wieder vorbei! Wenn es mir jetzt noch gelingt, in meinen Gedanken Alrico Cornamusa nicht mehr wie George Clooney aussehen und klingen zu lassen, könnte dies glatt noch ein guter Tag werden.)

  • Ein altes Siegel der Hesinde wurde gestohlen, und das ist schlecht, denn dessen Träger erhält unendliche Klugheit und wird quasi zu einem zweiten Rohal – oder Borbarad. Nicht auszudenken, was passieren sollte, wenn es in die falschen Hände gerät. Denn es gibt Geschöpfe, die ganz Dere mit Krieg überziehen würden, und deren Unmenschlichkeit keine Grenzen kennt… Der finale (?) Abschluss der epischen „Grenzen des Horizonts“-Saga bleibt sich selbst treu: dramatisch, reich an Anspielungen und immer mit einem gewissen Augenzwinkern zu lesen. Wer die ersten beiden Teile gelesen (und gemocht) hat, kann auch hier bedenkenlos zugreifen. Und wer die anderen Bände noch nicht kennt, sollte besser mit denen anfangen. Ist ja auch logisch. ;-)