HIN UND WEG von R. EISSWOLF 1.21

Zweiter Band um Felian und seine Gefährten

R. EISSWOLF


HIN UND WEG


EIN AVENTURISCHER ROADMOVIE WEITESTGEHEND OHNE ROAD UND GÄNZLICH OHNE MOVIE

Zweiter Band um Felian und seine Gefährten


Eines Nachts im Traviamond 1022 BF.
Ein zwölf Meilen langes, einer Kriegsgaleere des Südmeers ähnelndes Objekt rast mit unvorstellbarer Geschwindigkeit über den Himmel auf Aventurien zu. An Bord befinden sich 16.384 diamantene Krieger. Jeder dieser über acht Schritt großen Giganten hält in jeder seiner vier Hände eine quaderschwere Waffe aus reinem Endurium. Jeder dieser unbesiegbaren Kämpfer kennt nur ein Ziel: Tod, Tod allen Aventuriern!
Da erfasst ein in dieser Gegend höchst ungewöhnlicher Sturmwind das Objekt und bringt es von seinem Kurs ab, lenkt es Richtung Sonne, wo es wenig später stumm mit einem recht unspektakulären Lichtblitz verdampft.
In dieser Nacht schrecken alle aventurischen Geweihten schweißgebadet aus dem Schlaf. Eine feminine Stimme hallt donnernd durch ihre Köpfe. »Uff, das haben wir ja nochmal gerade so hingekriegt, was Praios!«, lässt sie sich vernehmen. »Ja, Rondra.«, antwortet ihr eine maskuline, nicht minder Eindruck gebietende Stimme. »Soll noch einmal dort unten einer sagen, wir seien ignorant, nachlässig und schlampig. Göttliche Ärsche, ha!«
Dort unten schlafen die aventurischen Geweihten bald wieder mit beruhigter Zufriedenheit ein. Niemand von ihnen wird sich am Morgen an einen seltsamen Traum erinnern. Einzig einige getrocknete Blutstropfen an Kopfkissen und Ohren werden Rätsel aufgeben, bald aber wieder in Vergessenheit geraten.


Somit ist niemand mehr da, der diese Geschichte fortführen könnte. Also soll hier eine andere erzählt werden, nicht weniger spektakulär – zumindest für die unmittelbar Betroffenen:
Ein sehr mäßig begabter Kampfmagier, ein stets schmutziges Straßenmädchen und ein ständig herumgrübelnder Trunkenbold sind auf dem Weg von Andergast nach Andrafall.
Die Götter – oder vielleicht auch nicht ganz so bedeutsame Gestalten – spielen auf zu einem getaumelten Reigen durchs östliche Andergast, bei dem niemand in der Lage ist, im Takt der befremdlichen Musik zu bleiben.


Bleiben wir dran. Woanders ist sowieso gerade nichts los. Und vielleicht werden ja auch noch Kekse gereicht! Es könnte sich also lohnen.

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  • Version 1.21

    Auch hier nun – nur wenige Jahre nach Ankündigung – die Umstellung des Seitenformats mit einer Aktualisierung des Disclaimers sowie weiterer Rechtschreibfehlerbereinigung.

    Neuer, bunter, schöner; ;-) die Landkarte allerdings musste raus.

  • Nachdem ich also mit HIN UND WEG durch war, zog es mich gleich weiter zu den DREI HERRJE (an dieser Stelle wollte ich eigentlich einen Link setzen, geht aber nicht in dieser Kommentarfunktion, Schabenbiss und Rattenschiss!) Naja, jedenfalls haben mir dort schon so viele Leute aus der Seele gesprochen, als sie den Roman über den grünen Klee lobten, dass ich nur sagen kann: STIMMT ALLES! Das Buch ist großartig und hat nur einen Fehler: es ist zu kurz. Heutzutage geht unter 1000 Seiten gar nichts! Oder es gibt eben weitere Fortsetzungen, die uns vom geschätzten Autor ja auch mal versprochen wurden. Möge mich jetzt hier bitte keiner darauf aufmerksam machen, dass ich die Bücher in der falschen Reihenfolge gelesen habe, und dass es also bereits zwei Bände gibt, das weiß ich nämlich schon, sonst wäre ich nicht hier. Ich rede von Band drei!

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    • Tja, was soll ich sagen, hochgeschätzter Rabe? Hm, vielleicht verharre ich hier einfach mal eine Weile schweigend und genieße diesen Text dort oben für einen Moment – oder auch zwei. :-) Ich weiß zwar nicht so ganz ob ich es verdiene, aber meiner weiterhin noch ein wenig traurigen Seele, die Sir Terrys Entrückung offenbar noch nicht zur Gänze bewältigt hat, tuts jedenfalls ganz gut! :-) So, genug verharrt! Wird so langsam Zeit, sich um Band 3 zu kümmern, wenn der es denn tatsächlich bis Dezember in den Download-Bereich schaffen soll. Na dann!

  • Schabenbiss und Rattenschiss - oder war es Schabenschiss und Rattenbiss? Egal! Nichts ist verführerischer als der Warnhinweis auf einem nicht ausgepackten, ja was, Geschenk? Oder doch eher Köder? Tu es nicht! Es ist gefährlich! Du bist gewarnt! Hat schon jemals ein Mensch nicht zugegriffen, wenn da stand: NICHT! BERÜHREN! GEFAHR!? Nein, natürlich nicht. Gar mancher ist diesem, um es mit dem Autor dieser Geschichte hier zu sagen, neophilischen Trieb ausgeliefert, der uns wider besseres Wissen und gegen jede Vernunft in gut sichtbar ausgelegte Fallen tappen lässt. Nichts löst ihn sicherer aus als der Reiz des Verbotenen. Schon die kleine Alice ist dem weißen Kaninchen gefolgt, und wenn sie meint, sie sei irgendwann wieder aus dem Loch aufgetaucht, so behaupte ich: nein, sie sitzt immer noch mit dem breiten Grinsen einer Cheshire Cat an der Kaffeetafel des Märzhasen, eingequetscht zwischen Haselmaus und Hutmacher, oder rechtet erfolglos mit der Raupe, die auf einem Pilz sitzend an ihrer Wasserpfeife schmaukt. Mögen also die, die ihr neophobes Zelt nicht verlassen mögen, dort bleiben und sich in vermeintlicher Sicherheit wiegen, dem Rest aber rufe ich zu: da geht’s lang! Folgt Felian wie Alice dem weißen Kaninchen!

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    • Oder war es sogar Rabenbiss und Schattenschiss? Ah, uh, ich sehe, ich habe wohl grad doch noch ein wenig mehr Zeit als nötig verfügbar. :-)

  • Ich freu mich drauf. Das Vorwort ist schon mal superlustig :-)

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