Wortgefechte 1.0.0

Eine erste Episode der Erlebnisse des Schwertgesellen und Rechtsgelehrten Thimon Gwenelian in Gareth.

Wortgefechte ist eine erste kurze Episode über die Erlebnisse des Schwertgesellen und Rechtsgelehrten Thimon Gwenelian in der Reichsstadt Gareth.


Gerade noch schien es ein weiterer ruhiger Tag zu werden, da fällt Thimon fast aus heiterem Himmel die Aufgabe zu seinen Freund Lanvolo vor Gericht zu vertreten. Die Anklage ist eine Lapalie, der Prozess reine Routine. Für Thimon ist das ganze fast nur ein Unterhaltsames Zwischenspiel. Er könnte mit den Gedanken schon wieder ganz wo anders sein und sich schöneren Dingen widmen, wenn er nicht einem unliebsamen alten Bekannten über den Weg gelaufen wäre.

Images

  • Auch von meiner Seite ein Lob. Die Geschichte liest sich flüssig und gibt einen interessanten sowie amüsanten Einblick in die Garether Gerichtsbarkeit. Ein paar kleinere Rechschreibfehler sind mir aufgefallen; das größte Manko ist allerdings das Ende. Zu viele Fragen bleiben offen, so dass der vorliegende Text unmöglich als in sich geschlossen gelten kann. Aber es sind ja gute drei Monate vergangen, seit die Geschichte eingestellt wurde - vielleicht kommt ja bald der nächste Teil? Oder ist der Autor zu sehr mit dem "Hexenkessel" beschäftigt? ;-)

    • Die Fortführung der Geschichte ist, nachdem sie eine Zeit lang brach lag, da ich zu viele andere Ideen zumindest kurz zu Papier bringen musste, nun wieder in Arbeit. Hoffentlich gelingt es mir auf den nächsten paar Seiten die (durchaus absichtlich) offen gelassenen Handlungsfäden aus dem ersten Teil fertig zu verknüpfen.

      Like 1
  • Sehr ansprechend geschriebene Leseprobe, die durchaus Neugier auf den weiteren Verlauf der Geschichte erweckt. Als erstes sollte hier wohl das wunderbar gelungene Layout erwähnt werden, welches es auch skeptisch gegenüber nicht vollendeten Lesehäppchen stehenden Leuten wie mir sehr leicht macht, sich entspannt die Zeit für diese Seiten zu nehmen und dieser Geschichte offen zu begegnen. Der Schreibstil ist erfrischend flüssig ohne dabei jemals Gefahr zu laufen, zu einem belanglosen Geplapper zu degenerieren, er ist frei von Haken und Stolpersteinen, die den Lesefluss hemmen könnten, ferner hat es der Autor weitestgehend vermieden, den Leser mit einem Schwall aus von der Thematik der Geschichte her entsprechend naheliegend sich anbietenden Fremdwörtern und Fachausdrücken zu malträtieren, so dass auch Leser ohne expliziten Fachhochschulabschluss zu keiner Zeit in Verlegenheit geraten und dazu versucht werden könnten, beschämt ob ihres Nichtverstehens des Textes diesen unvollständig gelesen beiseite zu legen. Stattdessen hält dieser Text von der ersten bis zur letzten Zeile konstant an seinem Stil des lebenden und lebhaften Erzählens fest, der Autor beweist etliches Geschick in Satzaufbau und Wortwahl, schafft es mit scheinbarer Leichtigkeit, seinen Text unkompliziert herüberzubringen ohne dabei jemals ins Simple oder Plumpe abzugleiten. Das Verhältnis zwischen Dialog- und Erzählanteil ist gut ausgewogen, auch ist die Schilderung der Szenerie jederzeit plastisch und nachvollziehbar, wirken die Figuren lebendig und glaubhaft. Als kleines Manko mag lediglich gelten, dass dieser Text, so er denn auch von Nicht-Aventuriern gelesen werden und für diese auch vollends nachvollziehbar sein soll, ein Glossar erfordern dürfte (wegen Arangensaft und Mohagoni etwa). Viel schlimmer wirkt da natürlich die Todsünde, den Text auf Seite 16 einfach enden zu lassen, so dass der Schreiber dieses Kommentars hier wie schon eingangs befürchtet einmal mehr bei einem Lesestoff ungesättigt zurückgelassen wird und sich doch sehr erwünscht, diese Geschichte möge weitergehen. Im letztjährigen Orkenspalter erhielte dies von mir die Wertung 8 von 10. So bleibt mir lediglich eine Daumenkerze. Und: Weiter so! Selbstdisziplin und Ausdauer vorausgesetzt könnte dies etwas werden, das auch in Romanlänge bis zur letzten Seite Vergnügen beim Lesen bereitet!

    • Besten Dank für das Feedback. Das steigert die Motivation an der Fortsetzung zu arbeiten ungemein. Entschuldige, dass ich nicht früher geantwortet habe.