Golden wie das Praiosrund 1.0.0

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Einsendung für den Kurzgeschichtenwettbewerb

Aldara spürte das feuchte Gras der Dorfwiese unter ihren Zehen. Wo steckt der Kerl bloß?, schoss ihr die Frage durch den Kopf, als sie aus den Augenwinkeln ein Glänzen zwischen den Halmen bemerkte. Die junge Frau bückte sich danach und entdeckte einen golden schimmernden Edelstein. Er war von der Größe ihres Daumens und strahlte und funkelte wie die Praiosscheibe selbst. Aldara schloss ihre Finger darum, erhob sich und blickte sich verwundert um. Wem gehörte der Stein?


Einsendung für den Kurzgeschichtenwettbewerb


(c) Dominik Schmeller

Bilder

  • Sehr schöne Geschichte. Von Anfang an spannend, schafft es der Autor, die Gefühle und Ängste der naiven, jungen Frau überzeugend zum Ausdruck zu bringen. Mit wenigen Worten werden zudem sowohl die taunasse Wiese, als auch der düstere Kerker zum Leben erweckt. Das Ende ist zwar sehr interessant, stellt aber in diesem Sinne keinen Abschluss dar, was mich ein wenig irritiert – und damit unzufrieden zurücklässt. ;-)

  • Und sowas - entfernt - ähnliches durchlebe ich auch, wenn ich wach werde (oder zumindest meine, wachgeworden zu sein). Also eigentlich dauernd! Warum geschehen solche Schleifen eigentlich so häufig, wenns mal gerade nicht so gut läuft? Warum denn nichtmal, hm, man nehme eine Sharisad, eine horasische Edelkurtisane, eine oder zwei Rahja-Geweihte und eine, sagen wir, zahorische Halbelfe mit mohischen Vorfahren, stecke sie gemeinsam mit mir in einen vollkommen dekadent ausgestatteten Raum und... Jajaja, ist ja gut, wieder Zeit um aufzuwachen!