Das Buch der Schlange 1.0.0

Ein DSA Kurzabenteuer für 3-6 Helden der Stufen 4-8

“Der junge Schreiber Gerion findet zu unerwartetem Glück, als ihm ein Händler im garether Südquartier für wenig Geld ein silbernes Armband in Gestalt einer Schlange verkauft, das zu ihm spricht und seine Wünsche erfüllen will. Auch wenn Gerion ahnt, dass die Stimme in seinem Kopf ihn zu beeinflussen versucht und eigene Pläne ausheckt, glaubt er nur genug Wissen erlangen zu müssen, um mit einem letzten, wohlformulierten Wunsch die Berühmtheit erlangen zu können, die er sich ersehnt …”

Ein DSA Kurzabenteuer für 3-6 Helden der Stufen 4-8


Dieser Beitrag erreichte beim Gänsekiel und Tastenschlag Wettbewerb 2005 den vierzehnten Platz.


Regelwerk: DSA 4
Umfang: 15 Seiten
Ort und Zeit der Handlung: Gareth, 1022 BF
Komplexität (Meister/Helden): hoch/mittel
Erfahrung (Helden): Mittel (Stufe 4-8)
Anforderung (Helden): Detektivischer Spürsinn, Interaktion


© Ramona Franz 2005

Images

  • Dämonische Mächte in Gareth

    Das Abenteuer enthält einen recht simplen und in seinem Spannungsbogen linearen Aufbau. In Gareth gilt es, in gewisser Weise gegen „dämonische Mächte“ vorzugehen. Dabei gibt es einen verursachenden Antagonisten und eine Art „Opferperson“, mit welcher die Helden eher zu tun haben. Leider bleiben während des ganzen Abenteuers und auch danach die Motive des Verursachers gänzlich unklar. Desweiteren scheint der Verursacher im Abenteuer auch nicht gefunden zu werden, was minder befriedigend wirken mag. An verschiedenen Stellen werden Personen eingeführt, doch ist es hierbei sehr wichtig stets im Anhang nachzulesen, um wen es sich handelt, um auch den Handlungshintergrund der Person besser zu verstehen. Es war mir nicht stets klar, wer das überhaupt war, der da plötzlich auftauchte.


    Stellenweise scheint es auch schwer nachzuvollziehen, was wirklich mit einigen Sätzen gemeint war. Dies war z.T. bei den kreativen Zufallsbegegnung am Anfang der Fall („Die tapferen Recken treffen auf eine Gruppe (...) Gaukler. (...) gemütlicher Abend bei Wein und Feuer! Je nach Rechtskunde TaP* wird die Gruppe dagegen sprechen oder nicht.“. Hier wird z.B. dem Leser nicht erläutert, was dies mit Rechtskunde zu tun hat.) .


    In Aventurien bettet sich das Abenteuer ein. Ich konnte keine gröberen Schnitzer finden. Wegen der jedoch recht klassischen Handlung ist es auch universell einsetzbar und nicht zu tief verwurzelt. Die verwendeten Dämonen, Orte und Zauber und die Bezüge auf den Zwölfgötterglauben und die kirchlichen Institutionen ist dagegen DSA-spezifisch.


    Sprachlich liest sich das Abenteuer recht gelungen. Es sind keine sprachlichen Schnitzer vorhanden und auch eingeschobene Beschreibungspassagen lassen guten Freiraum für die Fantasie („.. eine vier Schritt hohe Mauer versperrt ihnen die Sicht! Doch manch einer konnte hinein sehen, während das Osttor geöffnet war.“).