Waidmannsheil - Spielhilfe für Jagd und Beute 2.0.0

Lizenzbestimmungen
Keine Angabe

Diese Spielhilfe lockert das Jagen auf und legt den Jagderfolg in Phex Hände. Der Meister wählt aus Würfeltabellen ein Tier aus und überlässt den Erfolg seines Jägers den Würfeln. Eine Preisliste für Trophäen ist ebenso enthalten.

In nahezu jeder Heldengruppe wird früher oder später die Jagd ein Thema – sei es zur Nahrungsmittelbeschaffung, der Verwertung von Beute eines Gegners oder weil einer der Helden den Jäger als Profession gewählt hat.


Da das Jagen von Tieren in der Wildnis, gerade von Raubtieren oder seltenen Trophäen, keine leichte Aufgabe ist, sollen die Mühen und Gefahren, die professionelle Jäger auf sich nehmen, auch den Aufwand wert sein. Schließlich erfüllen Jäger in Aventurien einen wichtigen Zweck: Sie beschaffen unter Einsatz ihres Lebens Nahrung, warme oder feine Felle für Kleidung und eindrucksvolle Trophäen, mit denen reiche Bürger ihre Häuser schmücken – und dies würde niemand ohne rentable Bezahlung auf sich nehmen.


Natürlich ist die Liste nicht perfekt auf jede Situation abgestimmt und gerade die Tierartenwahl ist, wenn man den Artenreichtum in Aventurien bedenkt, absichtlich sehr simpel gehalten. Ich empfehle daher, das Wurfergebnis ggf. mithilfe der Zoo Botanica an den aktuellen Aufenthaltsort der Helden anzupassen.


Die Liste dient ausschließlich dazu, den Jagderfolg etwas mehr dem Zufall zu überlassen. Wie auch in der Realität, kann der Held Glück oder Pech haben, was ihm in die Falle geht. Mit viel Glück könnte ihm sogar ein ganz besonderer Fang gelingen – oder aber Phex meint es nicht gut mit ihm und der Jagdausflug nimmt durch einen Patzer ein böses Ende. Niemand weiß es zuvor – nicht einmal der Meister selbst! Das lockert das eher lästige „Essen besorgen“ auf und Helden mit jagdbezogenen Professionen kommen ganz auf ihre Kosten.


In dem Sinne: Viel Spaß bei Euren Abenteuern und Waidmannsheil!

Bilder

  • Version 2.0.0

    Änderung, 11.09.2018: Neue, überarbeitete Version hochgeladen nach der Kritik von Nikasia - danke für die Anregung!


    In nahezu jeder Heldengruppe wird früher oder später die Jagd ein Thema – sei es zur Nahrungsmittelbeschaffung, der Verwertung von Beute eines Gegners oder weil einer der Helden den Jäger als Profession gewählt hat.


    Da das Jagen von Tieren in der Wildnis, gerade von Raubtieren oder seltenen Trophäen, keine leichte Aufgabe ist, sollen die Mühen und Gefahren, die professionelle Jäger auf sich nehmen, auch den Aufwand wert sein. Schließlich erfüllen Jäger in Aventurien einen wichtigen Zweck: Sie beschaffen unter Einsatz ihres Lebens Nahrung, warme oder feine Felle für Kleidung und eindrucksvolle Trophäen, mit denen reiche Bürger ihre Häuser schmücken – und dies würde niemand ohne rentable Bezahlung auf sich nehmen.


    Natürlich ist die Liste nicht perfekt auf jede Situation abgestimmt und gerade die Tierartenwahl ist, wenn man den Artenreichtum in Aventurien bedenkt, absichtlich sehr simpel gehalten. Ich empfehle daher, das Wurfergebnis ggf. mithilfe der Zoo Botanica an den aktuellen Aufenthaltsort der Helden anzupassen.


    Die Liste dient ausschließlich dazu, den Jagderfolg etwas mehr dem Zufall zu überlassen. Wie auch in der Realität, kann der Held Glück oder Pech haben, was ihm in die Falle geht. Mit viel Glück könnte ihm sogar ein ganz besonderer Fang gelingen – oder aber Phex meint es nicht gut mit ihm und der Jagdausflug nimmt durch einen Patzer ein böses Ende. Niemand weiß es zuvor – nicht einmal der Meister selbst! Das lockert das eher lästige „Essen besorgen“ auf und Helden mit jagdbezogenen Professionen kommen ganz auf ihre Kosten.



    In dem Sinne: Viel Spaß bei Euren Abenteuern und Waidmannsheil!

  • Version 1.0.0

  • Die Grundidee von Fährtensuche --> verbesserbarer Beutewurf --> Schuss ist eigentlich ziemlich solide, und die Listen am Anfang eine schöne Inspiration, wenn man sich die Fauna einer Gegend mal ansehen will. Auch der Hinweis auf Jagdrechte ist eine gute Sache.


    Allerdings gibt es ein paar Dinge im Aufbau, die es schwierig machen das Ganze nachzuvollziehen: anfangs ist von Regeln die Rede, dann kommen erst mal Würfeltabellen, von denen noch nicht klar ist wofür, und dann dazwischen doch Regeln. Schön wäre, zuerst die Regeln zu erklären, und dann die Tabellen einzufügen. Bei der Preisliste am Ende ist unklar, auf welche Einheit sich die Preise beziehen - je Stein? Je Rechtsschritt? Je Tier? In dem Fall: wieso ist (Mecker-/Kaiser-)Drachenhaut so günstig?


    Zuletzt eine inhaltliche Anmerkung... bei der Jagd sollte tunlichst vermieden werden, auf den Kopf zu schießen. Das ist in den allermeisten Fällen nicht tödlich, da der Kopf größtenteils aus Knochen besteht und zum Schutz eines der wichtigsten Organe überhaupt ausgelegt ist. Entweder ist die Fernkampftreffertabelle eigentlich für Fehlschlag gedacht und nicht richtig gekennzeichnet (in fast allen Fällen lebt das Tier noch und ist nur mäßig verletzt / danach wütend ängstlich und leidend), oder sie sollte grundlegend überarbeitet werden. Ein guter Schütze sollte das Tier mit einem Blattschuss erlegen und niemals mit einem Kopfschuss, da Pfeile die Schädelplatte nicht durchdringen.

    • Hallo, danke für die Rückmeldung! :)

      Tatsächlich habe ich versucht, das alles relativ regelfrei zu halten - ich werde den Einleitungstext nochmal umschreiben, damit es deutlich rübergebracht wird. Letztendlich sind es ja wirklch nur Würfeltabellen für den Zufallseffekt und Vorschläge, wie ein gut geskillter Jäger seine Talentpunkte gewinnbringend einsetzen kann.


      Die Preisliste bezieht sich zum Großteil auf ein komplettes Fell, bzw. nutzbares Leder. Es sind auch nur grobe Richtwerte, da schließlich der Kürschnerwurf und der Transport ebenso eine Rolle spielen, wie die Region und die Frage, ob es Händler gibt, die überhaupt mehrere hundert Dukaten für ein exotisches Fell oder Leder ausgeben können.

      Die Drachenhaut habe ich bewusst schwammig gehalten - einen Kaiserdrachen zu erlegen ist sehr unwahrscheinlich und wenn, wird man das riesige Tier sowieso nicht im Ganzen häuten und transportieren können. In dem Fall liegt es wohl am Meister, eine passende Lösung zu finden. Für Kleindrachen finde ich die Preise in Anbetracht der geringen Körpergröße in Ordnung, aber wenn der Meister es für zu niedrig empfindet, steht es jedem frei, die Preise nach Gusto anzupassen.


      Was die Trefferzonen angeht.. ich bekenne mich schuldig. Das scheint nicht gut durchdacht, da fehlt mir einfach das Fachwissen. Ich ging tatsächlich davon aus, dass der Schuss in den Kopf tödlich sein sollte, aber deine Erklärung leuchtet mir ein.Der Blattschuss ist also der "beste" Treffer, hast du noch Vorschläge, wie die anderen Abstufungen besser gestaltet werden können? Dann werde ich den Teil nochmal verbessern.

    • Laut Wikipedia gibt es eine Studie, die ergab, dass erfahrene Bogenjäger zu 85% einen solchen Blattschuss bzw. Kammerschuss schaffen, bei dem das Tier innerhalb von 3 Herzschlägen bewusstlos ist und nach 4 Herzschlägen tot durch massiven Blutverlust. Werden die Blutgefäße unzureichend verletzt wurden, aber der Brustkorb immer noch richtig getroffen, kollabiert die Lunge und das Tier erstickt, was deutlich länger dauert (aufgerundet eher eine Spielrunde)).


      Der Wundkanal ist ca 5cm breit, und oft tritt der Pfeil auf der anderen Seite wieder aus (sauberer Durchschuss). Selbst wenn eine Rippe trifft, schaffte er es meist noch durch - es sei denn, er bleibt von innen im Schultergelenk stecken. Es entsteht trotzdem meist eine stark blutende aber vergleichsweise schmerzarme Wunde, bei der es einfach länger dauern kann, bis das Tier an Blutverlust stirbt. Der Pfeil bleibt dabei meistens intakt, und verunreinigt weder die Wunde noch das Fleisch sonderlich viel.


      In der Bogenjagdpraxis beobachtet man daher des öfteren, dass mit dem Jagdpfeil tödlich getroffenes Wild nur einige Schritte abspringt oder nach einer kurzen Flucht zunächst scheinbar unbeeindruckt verweilt, kurz darauf dann einige Meter weiter zieht und wenige Momente später, unvermittelt zusammenbricht und verendet.

      Das Tier kann natürlich auch anderweitig verbluten, wenn man schlecht trifft, was dann deutlich länger dauert. Unsaubere Treffer würden wohl vor allem Löcher ins Fell bringen, die man nicht unbedingt so möchte.

    • Huhu!

      Vielen Dank nochmal. Ich habe heute den gesamten Guide nochmal überarbeitet und ausführlich beschrieben, sowie die Trefferzonen angepasst. Mal schauen wann er online kommt. ^.^

    • Version 2.0 ist schon viel übersichtlicher gestaltet und besser zu lesen. Auch die Aufteilung von Regeln und Tabellen finde ich so gelungener. :) Nur die Fernkampftreffertabelle ist noch doppelt, das zweite Mal ohne richtigen Kontext (alleine auf einer Seite bringt auch beim "getrennt drucken" wenig Vorteil).


      Ansonsten noch ein kleiner Flavorhinweis (muss ja nicht unbedingt rein): die firungefällige Jagd besagt, dass du ein getroffenes Tier finden und zur Strecke bringen musst, falls es noch lebt und flieht (was so schon als grausam zu sehen ist). Zumindest nehme ich das mal stark an, da es auch in den heutigen Jagdgesetzen vorgeschrieben ist um die Tiere nicht elendig an Blutung und Infektion verrecken zu lassen. Da muss man es gegebenenfalls am nächsten Tag im Hellen mit einem Spürhund suchen gehen. Was man unterwegs entlang der Schweißfährte (=Blutspur) findet, kann natürlich noch mal ziemlich abenteuerlich werden...


      Ansonsten sieht es schon ziemlich brauchbar aus, auch wenn ich aus Balancingsicht nicht groß auf die Ansagen etc. geschaut habe. :)