Durch die Minen vom Umrazim 1.0.0

Ein DSA Gruppenabenteuer für 3-6 Helden der Erfahrung niedrig bis mittel Dieses Abenteuer ist ein Produkt der Abenteuerwerkstatt von Alveran.org.

In den unwirtlichen Höhen des Firunswalls stoßen die Helden auf den Eingang zu einer uralten Binge. Als der Rückweg versperrt wird, bleibt ihnen keine Wahl, sie müssen die Reise durch die Dunkelheit wagen. Der Abstieg in die Tiefe beginnt und bald schon müssen die Helden erkennen, dass hier einst eine gewaltige Stadt verborgen lag. Doch sind sie nicht allein in den prachtvollen Hallen aus Stein. Immer wieder lauert der Feind im Dunkeln, oder vielleicht doch nicht?

Was mit einer regelrechten Grabesstimmung beginnt, entwickelt sich zu einem wahrhaft feurigen Finale und für unsere Helden gilt es zuletzt, die Minen von Umrazim so schnell wie möglich hinter sich zu lassen.

Die zahlreichen Parallelen zu den Minen von Moria sind hier Programm. Wer die augenzwinkernden Anleihen zu schätzen weiß, der darf hier ein Dungeon-Abenteuer reinsten Wassers erleben.


Regelwerk: DSA 4

Umfang: 51 Seiten

Ort und Zeit der Handlung: Firunswall, Umrazin, nach dem Orkensturm

Komplexität (Meister/Helden): mittel/niedrig

Erfahrung (Helden): niedrig bis mittel (Stufe 3-7)

Anforderung (Helden): Talenteinsatz


© Johannes Heck 2005

Images

  • Absoluter Knüller

    Herr der Ringe in aventurischem Gewand -- muss man sich drauf einlassen können und ist sicherlich nichts für jede Gruppe da draußen.

    Man merkt dem Autoren beim Lesen des Abenteuers die Liebe zu seiner Schöpfung jederzeit an, hier und da ließ mich manche Formulierung schmunzeln ("einstürzende Altbauten").

    Herausragend gut ist es dem Autor gelungen, den HdR-Anleihen einen stimmigen aventurischen Kontext zu geben. Besonders hat mir hier der "derische Gollum" gefallen, der über eine plausible Hintergrundgeschichte verfügt, die geschickt den Bogen zu offiziellen Setzungen schlägt.


    Insgesamt ein sehr empfehlenswertes Abenteuer, das, wie gesagt, sicherlich nicht für jede Gruppe geeignet ist, aber auf jeden Fall eine unterhaltsame Lektüre darstellt. Satz und Layout tragen zum guten Gesamteindruck bei. Zwei, drei offizielle Illustrationen hat sich der Autor ausgeborgt - nach aktuellen Fanrichtlinien ist das wohl nicht mehr erlaubt, aber damals galt wohl noch Werner Fuchs' Motto: "Solange es nicht kommerziell ist, ist alles erlaubt!" Schön war's!