Featured Die Gezeichneten – Band 1 1.0.0

Dies ist der erste Teil des Romans um die sieben Gezeichneten

Das Jahr 18 Hal war ein Jahr des Krieges. Der schwarze Marschall überzog den Svellt’schen Städtebund mit Krieg und Tod. Bereits gegen Ende Praios kontrollierten die Schwarzpelze alle Straßen und Pässe. Außer dem belagerten Lowangen und der von den Thorwalern besetzten Stadt Enqui waren alle Städte und Dörfer gefallen, die meisten der kleineren Siedlungen und Gehöfte völlig zerstört. Die Horden des Schwarzen Marschalls, wie Sadrak Wassoi, der Heerführer der Orken, von den Menschen genannt wurde, führten diesen Krieg mit unvorstellbarer Härte und Grausamkeit.
In Lowangen herrschte die Angst vor dem, was der nächste Tag bringen würde. Am 24. Tag des Monats Rahja brach der schwarze Marschall die Belagerung Lowangens ab, nachdem sich der Magistrat der Stadt regelmäßigen Tributzahlungen verpflichtet hatte und führte nun auch sein Hauptheer gen Süden ins Herz des Reiches – sein Ziel war Gareth, die Hauptstadt des Reiches, mit ihren sagenhaften Schätzen und Reichtümern.
Während Prinz Brin, König von Garetien und einziger Nachfolger des Kaiserhauses Gareth, im Bornland nach seinem verschollenen Vater suchte, bestieg Answin von Rabenmund im Ingerimm des vergangenen Jahres den Garether Thron. Das Reich spaltete sich in die Lager der Answinisten, die der Führung des Hauses Rabenmund folgten, und der Loyalisten, die dem Hause Gareth die Treue hielten. Im ganzen Reich kam es fortan zu Schlachten zwischen den Parteien und die drohende Gefahr von der Nordgrenze des Reiches wurde kaum wahrgenommen.
Die Provinz Albernia versank in einem blutigen Bürgerkrieg, als Fürstin Isora von Elenvina den Fürstenpalast stürmen und sich am 12. Praios zur Fürstin von Albernia ausrufen ließ. Fürst Cuanu von Albernia und Markgraf Raidri Conchobair befanden sich derzeit noch immer auf der Suche nach der sagenhaften Dämonenzitadelle im Ehernen Schwert, fernab aller Zivilisation.
Im Süden des Reiches verzehrte dämonisches Feuer eine kleine Akademie auf einer Halbinsel im Yaquir.


Dies ist der erste Teil des Romans um die sieben Gezeichneten.
Umfang: 191 Seiten


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  • Adrian: Ich finde sie richtig gut und ich habe bis jetzt nur die ersten 50 Seiten gelesen. Vielen dank für die Arbeit.

  • Torvanus: Ich finde, das ist Geschmackssache. Zugegeben, man merkt, dass der Autor hat seine Schreibe über die drei Bände hinweg entwickeln konnte. „Sperrig“ und „klemmig“ sind allerdings nicht die Worte, die mir für eine Beschreibung in den Sinn kommen, auch wenn die ersten 50 Seiten sich vielleicht noch nicht so von selbst lesen wie der Rest. Für mich barg das Buch wachsende Lesefreude, die mit den beiden weiteren Bänden noch zunimmt. Mein Fazit: alle drei Bände gehören zu den Top Ten der DSA-Romane, die ich bisher gelesen habe. Ich kann euch allen nur empfehlen, das Buch nicht zur Seite zu legen, sondern besonders den Bänden 2 und 3 eine Chance zu geben! Ich hoffe, dass es bald mehr zu lesen gibt.

  • Valjok: Der erste Teil der Gezeichneten-Trilogie beginnt schwungvoll – von den Ideen her. Für die Schreibe von Herrn Schäufele kann ich mich leider gar nicht so recht erwärmen. Sie wirkt unausgegoren und klemmig. Der epische Anstrich im Sprachgebrauch ist meiner Empfindung nach zu unkontrolliert und dick aufgetragen und die optisch breit gezogene Setzung des Textes unterstreicht dabei den Eindruck „zäher Kost“. Ich habe die Leselust nach den ersten fünfzig Seiten vollkommen verloren.