Dienerin Thargunitoths 1.0.0

Kurzabenteuer. Die Stadt der Toten wird nachts von Untoten angegriffen. Die Heldengruppe soll dem Ganzen auf den Grund gehen.

Die Helden helfen Ibren der Wächterin der Stadt der Toten, beim Auflösen der Vorkommnisse, und werden deswegen von Thessia von Ilmenstein angeheuert. Ist leider etwas zu stark auf meine Gruppe und deren vorgeschichten angepasst, was aber einem halbwegs erfahrenen Meister nichts ausmachen sollte.


Ist mein "Erstversuch" im vollständigen selbstschreiben, seit also bitte net allzuhart in Eurer Kritik


Regelwerk: DSA 3
Ort: Bornland Totenmoor (Stadt der Toten und Steine von Ser'rak)
Zeit: nach der Erstürmung Warunks 1032 BF
Komplexität (Meister/Helden): mittel
Erfahrung (Helden): unerfahren bis mittel (Stufe 4-7)
Anforderung (Helden): Talenteinsatz, Kampffertigkeiten, Wissen über Götter und Kulte (mind. einer)

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  • Zuerst einmal finde ich es schön, dass hier wieder einmal ein neues Abenteuer eingestellt wird - also nicht von der folgenden Kritik entmutigen lassen ;)
    Leider muss man nach dem ersten Durchlesen dann doch einiges bemängeln, insbesondere die Form: mir als potentiellem SL fehlen einfach grundlegende Informationen, die üblicherweise voran gestellt werden. Die meisten Abenteuer (auch inoffizielle) enthalten sowohl eine kleine Zusammenfassung als auch einen kurzen Überblick über bisherige Geschehnisse und ein Dramatis personae - dies alles fehlt und führt schon zu Beginn zu Verwirrungen. Insbesondere scheinen viele der Texte "halb vorformuliert" zu sein, sodass ich mich mehrfach gefragt habe, ob dies nun den Spielern vorgelesen werden soll oder nicht. Und dann wiederum ist der (sehr lineare) Ablauf eher stichpunktartig.


    Einen echten "Opener" hat das AB leider nicht, hier wird offenbar eine Bekanntschaft mit der Adelsmarschallin voraus gesetzt, die die Helden dann für sehr wenig Geld anheuert - ein weiteres Manko wäre die aventurische Stimmigkeit. Klar, du hattest vorgewarnt, dass es auf deine Gruppe zugeschnitten ist. Aber hier scheinen die materielle und die ideelle Belohnung nicht zusammen zu passen. Insbesondere ist der Auftrag eigentlich zu simpel, um dafür von höchster Stelle derart geehrt zu werden - weshalb die NSCs das nicht einfach ohne die Hilfe der Helden erledigen ist mir auch nicht ganz klar.
    Es folgen einige Cutscenes (ich will nicht spoilern, aber die erste gefällt mir gar nicht), bis die Helden dann nach etwa der Hälfte des Seitenumfangs endlich einmal selbst etwas machen können. Dann folgt irgendwann der Showdown und nach dem großen Finale ein unfreiwillig lustiger Abgang einer völlig verwursteten Entität. Wer das AB liest wird sofort wissen, was ich meine. Sorry, aber das muss man als SL abändern.
    Und wer ist eigentlich Peraielieb Radbrecher?


    Für mich bleibt von diesem Abenteuer leider nicht mehr als eine vage Inspiration zurück. Da kommen einfach zu viele "große" Dinge vor, die auf nur fünf Seiten Abenteuer ziemlich verwurstet werden. Zwar mag ein ähnliches Szenario durchaus in diese Gegend passen, hier wurde aber offenbar viel zu viel auf einmal gewollt. Nimmt man dem Abenteuer jedoch die Epik und lässt den Bösewicht einfach nur ein kleines Dorf am Rand der Zivilisation bedrohen, so mag das Konzept funktionieren.

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