
Es ist höchste Zeit hier wieder einmal einen kleinen Beitrag in die Tasten zu klopfen. Dieses mal soll es um ein alternatives Hexenkonzept gehen, das mir gerade durch den Kopf spukt. Der eine oder die andere mag ja schon über meine diesbezügliche Frage im Forum gestolpert sein. Und inspiriert wurde sie, unter anderem, durch Die Rindshexe. Ich kam da unweigerlich ins Grübeln, welche anderen ungewöhnlichen Vertrauten eine Hexe noch haben könnte. Und am Ende bin ich bei Tintenfischen gelandet.
Nun, vermutlich ist es nicht die kreativste Idee, aber mir gefällt sie trotzdem. Irgendwie passen sie auch ins Muster, sind hexische Vertraute doch des öfteren, Schlangen, Spinnen, Katzen und Eulen etwa, eher klevere Räuber als irgend etwas anderes. Was würde also zu einer Hexe des Südmeers etwa passen, die am oder gar auf dem Wasser lebt? Eben. Ein Tintenfisch (Also, vermutlich gäbe es noch eine Menge anderer Optionen, aber meine Gedanken sind da schon an den niedlichen, vielarmigen Wonnebrocken hängengeblieben. Und mal ehrlich, wer will schon eine Krabbe? Das ist doch auch nur ein Spinnentier ...). Vor allem auch weil es die nicht nur in riesengroß oder zumindest groß gibt. So ein Tintling etwa ist wohl nicht größer als eine Krähe und selbst ein gewöhnlicher Krake der es sich in seiner Amphore unter der Hexenhütte auf Stelzen gemütlich macht ist noch eher handlich.
Welche Eigenheiten könnten so eine Tintenfischhexe noch auszeichnen? Nun, die Hexenhütte auf Stelzen am Strand oder gar in der flachen Bucht vielleicht? Ein Paddel statt dem Besen? Und im Hexenkessel kocht jahrein jahraus ein magisch leckerer Meeresfrüchte Eintopf? Also mir gefällt die Idee. Und wenn sie nicht gerade hext arbeitet sie vielleicht als Fischerin oder womöglich auch als Schwamm- oder Perlentaucherin?
Wie sieht es mit Zaubern aus? Den klassischen Hexenzaubern oder auch anderen? Aus dem Krähenruf wird dann ein Tintenfischruf? Oho! Nehmt euch in acht vor dem Schwarm herbeigerufener Großtintler/Kalmare! Das Pandämonium könnte hier auch einen ganz eigenen Touch bekommen. Weniger Krallenhände, dafür mehr Tentakel und Tintenfischschnäbel statt Mäulern ganz allgemein? Eine ans leben am oder im Wasser angepasste Version des Adlerschwinge wäre natürlich auch fast pflicht. Ein Chamaelioni würde natürlich auch gut zum Tintenfisch-Thema passen. Wasseratem wäre natürlich auch sehr fein, aber wohl bestenfalls auf doppeltem Umweg zu bekommen.
Jetzt muss ich nur noch eine Geschichte um das Konzept stricken. Oder vielleicht doch nur eine kleine Spielhilfe? Beides? Sonst noch etwas? Oder hat noch jemand ganz andere Ideen?