Ideenschmiede - Im Schatten der Zeitalter

Ungefähr seit ich das erste mal einen Blick in die Box zu den Dunklen Zeiten geworfen habe, spukt mir die Idee einer Magierin aus der Tradition der Kophtanim durch den Kopf, die es, auf die eine oder andere Weise, in die aventurische Gegenwart verschlägt. Durch einen Granit und Marmor versteinert? Oder als Grabwächterin unter der Wirkung einer entsprechenden Arkanoglyphe? Womöglich aber auch durch wiederholten Einsatz des Weisheit der Steine und des Immortalis?


Ja nachdem wäre sie dann eventuell mit einer äußerst befremdlichen neuen Welt konfrontiert oder sie wäre womöglich eine Zeitzeugin der Geschichte die sie an diesen Punkt geführt hat. Man könnte sogar noch weiter unterscheiden. Unter der Wirkung des Granit und Marmor könnte sie durch die Variante Statuenträume eine passive Zeitzeugin sein. Durch Weisheit der Steine und Immortalis andererseits könnte sie selbst zu denen gehören welche den Kontinent geformt haben. Da ihr Name aber nicht in allen Geschichtsbüchern steht, müsste sie dabei wohl sehr verstohlen vorgegangen sein.


Aber wie ist es nun, wenn sie nach Jahrhunderten der Versteinerung tatsächlich in einer gänzlich fremden Welt erwacht? Würde sie die Leute verstehen? Und zwar nicht nur im übertragenen sondern auch im wortwörtlichen Sinn? Oder wäre für die Elemer Prinzessin das moderne Zelemja und Tulamidaya nur wirres Kauderwelsch? Wie ähnlich sind die Sprachen die man heute spricht denen zur Zeit des Großsultanats Elem oder womöglich gar den Sprachen der Zeit der Magiermogule? Mit welchen anderen Herausforderungen sähe sich eine derart ungewollt Zeitreisende womöglich noch konfrontiert?

Comments 6

  • Hab grade deinen Blog entdeckt. Ich finde du hast einen tollen Schreibstil! Liest sich super angenehm! Und deine kleine Ablenkung wird demnächst in einem meiner Abenteuer auftauchen und ihre Glibberigen Finger nach den Helden ausstrecken ;)

    • Freut mich zu hören. Hoffe ihr habt Spass damit. ;)

  • Die Tradition der Kophtanim stammt ja aus Fasar, vielleicht stand sie ja lange im Keller der Magierakademie herum, in einem vergessenen Teil, bis eines Tages durch eine missglückte Beschwörung oder vielleicht durch einen ihrer eigenen Pläne aus der Versteinerung erwachte. Nun versucht sie, ihre ehemaligen Pläne fortzusetzen und Fasar unter ihre Kontrolle zu bringen.
    Wäre vielleicht interessant, mal eine tiefschwarze Schurkin als Protagonistin zu haben.
    Solange sie in den Tulamidenlanden bleibt wird sie wahrscheinlich kein allzu großes Problem bekommen, dort kommt es ja letztlich nur auf Geld und individuelle Macht an. Lediglich ihre Sprache könnte ein Problem darstellen, aber zum Glück muss das Opfer die Sprache nicht kennen, in der der IMPERAVI gesprochen wurde.

    • Wenn sie aus der Gegend kommt, könnte man ihren Ursprung zeitlich tatsächlich gut Richtung Skorpionkriege zurückversetzen. Womöglich stammt sie ursprünglich gar aus dem mit Yol-Fassar verbündeten Zhamorrah und kennt so sachen wie das Almadine Auge noch in seiner Ursprünglichen Form? Hmm, als Magiermoguli aus dieser Zeit würde sie aber wohl tatsächlich zienmlich tiefschwarz. aber das muss ja auch kein Problem sein ...


      Was sie da wohl über die Tulamiden von heute und ihre Kavallerie denken würde ... wo man doch eigentlich auf Riesenskorpionen reiten müsste ...

    • Und was die Tulamiden bloß denken wenn sie beginnt, diese nachzuzüchten...
      (da ich gerade in der Planung einer Kampagne zu Fasar stecke darf ich diese Idee ja bestimmt mit in meine Ideensammlung aufnehmen und verwursten, oder?)

    • Bitte doch! Jetzt bin ich aber etwas am grübeln, wie dieser Rituelle Gesang der Kophta beim Zaubern denn genau aussieht.