Die Seelen den Magier (Abenteuerbericht #9)

Es wurde das Abenteuer Die Seelen der Magier von der Spielgruppe mit zwielichtiger Gesinnung gespielt. Die Helden haben davor ein von mir selbstgeschriebenes Abenteuer erlebt.


Mehr als zwei Götterläufe sind nun schon vergangen. Die Helden wussten nun wer die Macht hinter ihren Artefakten und dem Symbol der zwei Fratzen war. Sie mussten stets im Verborgenen agieren, denn niemand schloss sich ihnen an, wenn sie direkt sagen würden das sie sich dem Namenlosen anschließen sollen. Diana konnte sich noch gut erinnern mit welcher Begeisterung Dexter nach seinem Anfall über die Freiheit und Macht geredet hat, welche sie erlangen würden, wenn sie ihm folgen. Seitdem wusste sie wer ihr Unterstützer war. Ja, das Gefühl unterstützt zu werden war so viel Besser als das Gefühl, das über einem Gewacht wird. So hatte man alles selbst in der Hand und musste sich keine Sorgen machen, das derjenige der über einen Wacht, wohl auch wirklich helfen würde, wenn es drauf ankäme. Es war Dianas Idee gewesen die zwei Fratzen als ihr Symbol zu nutzen. Sie erzählten das Licht und Dunkelheit immer ausgeglichen sein mussten so wie Tag und Nacht. Alles musste ein Gleichgewicht haben. So war es leichter andere für ihre Sache zu gewinnen. Als die Helden auf Reisen waren lernten sie Irschan Chasmir kennen. Er war ein Puniner Dämonologe mit dem sich Draco auf Anhieb gut verstand. Sie wollten ihn eigentlich für ihre Sache gewinnen als er plötzlich erzählte das es im Ambossgebirge einen Borbaradianerzirkel gab. Er sei der stellvertretende Vorsteher des Zirkels und er wollte sie für den Zirkel gewinnen. Die Helden stimmten zu da sie unbedingt mehr über die Borbaradianer erfahren wollten.


Tief im Ambossgebirge standen sie nun vor einem großen Bauwerk dessen untere Außenmauer direkt aus dem gewachsenen Felsen geschlagen wurde. Der Oberteil der Mauer wurde aus Basaltstein gebaut, was ihr eine hohe Festigkeit und zugleich ein düsteres Aussehen verlieh. Die Abtei war ein Bauwerk nach dem Geschmack der Helden. An einem Abgeschiedenen Ort für die Ewigkeit erbaut. Zusätzlich wurde es noch mit einem mächtigen Illusionszauber geschützt, der es für ungebetene Gäste unauffindbar machte.


Das zweiflügelige Tor war sicher 4 Schritt Breit und hatte zwei große Fratzen, mit schweren Ringen im Maul, als Klopfer angebracht. Die Helden lächelten sich an als sie die Klopfer sahen und wussten das sie hier eine interessante Zeit verbringen würden. Sie gingen mit Irschan hinein und kamen zu einem Innenhof. Dort stellte Irschan sie dem Vorsteher des Zirkels vor. Er hieß Xeraan und er war ein kleiner hagerer Mann mit Glatze. Er wies ihnen ein Zimmer zu, das im letzten Eck der Abtei war. Die Helden legten ihr Hab und Gut im Zimmer ab und trafen danach eine wunderschöne Elfe vor ihrem Zimmer. Sie bewohnte anscheinend das Zimmer gegenüber und stellte sich als Azaril vor. Sie hatte kurzen Haaren und einem Leberfleck auf dem Jochbein. Außerdem dürfte sie wohl noch Jünger sein als die Helden. Azaril war auch erst ganz neu in die Abtei gekommen.


Gemeinsam mit Xeraan, Irschan und Azaril wurden die Helden herumgeführt. Im Speisesaal aßen sie dann alle zu Mittag und Irschan lud sie alle danach ein an seiner Vorlesung teilzunehmen. Xeraan verabschiedete sich von ihnen und der Rest ging in einen kleinen Kultraum. In der Decke waren große Glaskuppeln und in der Mitte des Raumes gab es ein Dreieckiges Loch im Boden das mit schwarzem Humus gefüllt war. Irschan stellte sich in das Dreieck und alle anderen nahmen auf Pölstern, welche im Halbkreis vor dem Dreieck aufgelegt waren, platz. Neben den Helden waren Azaril und ein weiterer Neuling Namens Bolzek anwesend.


Irschan erzählte ihnen das Magie das wichtigste Werkzeug aller Lebewesen sei. Magie wäre der Weg von Möglichem zu Wirklichem. Borbarad habe zwei Leitsätze überliefert:


1. Jedes denkende Wesen ist in der Lage, Zauberei anzuwenden, sofern es nur die richtige Grundeinstellung mitbringt und die korrekten Formeln erlernt.


Bolzek zeigte energisch auf und Irschan nickte ihm zu worauf er sagte: „Also könnte sogar ich Zaubern obwohl ich keine magische Begabung habe?“. Irschan nickte und meinte das wäre möglich. Draco und Diana warfen sich skeptische Blicke zu als Irschan den zweiten Lehrsatz aufzählte:


2. Jedes denkende Wesen ist in der Lage, über gerufene Dämonen zu herrschen, sofern es nur einen unerschütterlichen Willen besitzt.


Er erklärte weiter das kein denkendes Wesen Grenzen akzeptieren sollte. Nur so würde man zur wahren Macht gelangen. Das mit den Grenzen verstanden die Helden aber die zwei Leitsätze konnten sie nicht recht glauben. Irschan meinte dann noch, dass sie Borbarad zurückholen könnten, wenn sie ihm genug Seelen opfern. Um in den Zirkel einzutreten muss deshalb jeder seine Seele für Borbarad opfern. Die Helden dachten sich das dies aber sehr wohl eine Grenze sei. Sie würden keinerlei künstliche Beschränkungen oder Grenzen akzeptieren, weder durch Gesellschaft, die Gemeinschaft oder die Götter. Die Helden hatten ein Bündnis mit dem Namenlosen, welches aber eine Stärkung für beide Seiten bedeutete.


Bolzek zeigte wieder energisch auf und wollte sofort dem Zirkel beitreten. Irschan sagte das seine Zeit noch kommen würde und erklärte weiter. Borbarad habe der Nachwelt sieben Formeln hinterlassen und es gebe noch weitere 70 welche er seinen Jüngern nach seiner Rückkehr lehren würde. In ihrem Zirkel seien sogar noch drei weitere Formeln bekannt die von einem der engsten Vertrauten Borbarads überliefert wurden.


Die sieben ursprünglichen Borbaradianerformeln seinen „Brenne, toter Stoff!“, „Eigene Ängste quälen dich!“, „Erinnerung verlasse dich!“, „Hartes schmelze!“, „Höllenpein zerreiße dich!“, „Schwarzer Schreck“ und „Weiches erstarre!“. Als Irschan die Formeln erklärte und was sie genau bewirkten wurden die Helden hellhörig. Dies waren mächtige und äußerst interessante Zauber. Draco kannte die meistens Zauber bereits jedoch die genauen Formeln hatte er noch nie gesehen. Angeregt sprach er mit Irschan darüber der sichtlich überrascht über das große Wissen von Draco war. Azaril war während dem ganzen Vortrag äußerst ruhig. Nach einer kurzen Fragerunde beendete Irschan seinen Vortrag und sagte das sie alle sich nun frei in der Abtei bewegen dürfen.


Die Helden gingen zurück zu ihrem Quartier wohin sie auch Azaril begleitete. Daleone unterhielt sich freundlich mit ihr und Dexter ging hinter ihnen. Plötzlich meldete sich seine neue Gabe und er konnte einige Gedanken von Azaril lesen: „Jetzt sind hier noch mehr Neue. Der Zirkel wächst schnell. Dies muss sofort beendet werden. Den Göttern sei Dank das ich gestern schon eine Nachricht an Rohezal geschickt habe, um Verstärkung zu holen!“. Dexter war überrascht, dass hätte er der Elfe nicht zugetraut, dass sie eine Doppelagentin war.


Als die Helden allein in ihrem Zimmer waren erzählte Dexter allen von den Gedanken Azarils. Sie beschlossen dies für sich zu nutzen da sie hier die Zauber lernen wollten aber auf keinen Fall ihre Seele opfern. Draco meinte das die Zauber sicher auch so zu meistern seien ohne dieses Opfer. Sie beschlossen vorzugeben das sie ihre Seele schon Borbarad geopfert hätten. Als Zeichen ihres guten Willens würden sie Azaril ans Messer liefern.


Sie baten Xeraan und Irschan um ein Gespräch. Im Arbeitszimmer von Xeraan sprach vor allem Daleone mit ihnen, weil sie beide mit dem Zauber Seidenzunge Elfenwort von ihnen Überzeugen wollte. Daleone sagte das sie der „Zirkel der Zwei Gesichter“ seien und das sie selbst Mitglieder suchten und dabei auf Irschan getroffen waren. Es waren beide noch nicht ganz überzeugt aber als Dexter seine Schneidezähne anwachsen ließ und Draco von den Zauberformeln „Totes handle!“ und „Pandaemonium“ erzählte glaubten sie ihnen. Schlussendlich erzählten die Helden noch das sie Azaril verdächtigten und Xeraan lächelte sie an und sagte das sich dies heute auflösen würde. Er lud sie ein zur Zeremonie nach dem Abendessen zu kommen wo die neuen ihrem Zirkel beitreten würden.


Vor dem Abendessen bekamen die Helden schwarze Kutten von einem der anderen Borbaradianer. Beim Abendessen hatten alle solche Kutten an und Xeraan hielt eine Ansprache das heute ein besonderer Tag sei. Ein anderer Zirkel sei bei ihnen zu Gast, dabei zeigte er auf die Helden, und zwei neue Mitglieder würden heute ihre Seele an Borbarad opfern. Danach wurde feinstes Essen aufgetragen.


Im Anschluss gingen alle eine große Wendeltreppe neben dem Speisesaal in den Keller hinab. Sie gingen einem langen Gang entlang und kamen schließlich zu einem Raum. In diesem Raum brannte keine Fackel, sondern nur ein kleines magisches Licht. An einer Wand war ein großes Relief verborgen, das einen Schritt hoch über dem Boden in die Wand eingelassen war. Es zeigt die Seitenansicht eines geflügelten Drachens und Xeraan schwenkte das ganze Relief zur Seite und dahinter verborg sich eine Öffnung, aus der er eine kleine Holztreppe herausklappte. Man musste sich bücken, um durch die Öffnung zu kommen und dahinter ging es eine steile Treppe weiter in die Tiefe. Sie kamen in einen kleinen Raum wo zwei Steinstauen standen. Die Helden gingen durch einen Vorhang und befanden sich nun in einem riesigen Saal. Hohe Säulen stützen die Decke und man kam sich hier richtig Klein vor. Die anderen Mitglieder des Zirkels stellten sich zwischen den Säulen und Xeraan, Irschan und die zwei neuen Mitglieder Azaril und Bolzek gingen mit ihnen in die Mitte.


Der ganze Saal wurde von einem strahlenden Stein in einer Schale auf einem Postament erleuchtet. In der Mitte stand ein gläsernes Standbild. Die Figur saß auf einem flachen, zwei Handbreit hohen Sockel und stellt einen Dämon dar. Einen feisten, nackten Mann mit tierhaften Gesichtszügen, dem neun Hörner aus dem Schädel ragen. Das Innere der Glasfigur flimmert, so als sei sie mit heißer Luft gefüllt.


Xeraan sprach wieder zu allen und erzählte das dies ein ganz Besonderer Tag für die zwei neuen Mitglieder sei. Die Helden erkannten das Azaril etwas nervös wirkte. Sie waren gespannt wie sie dem Seelenopfer entkommen wollte. Irschan erklärte wie die Zeremonie zu vollziehen war. Sie mussten mit einer Hand die Glasstatue berühren und die Worte „Für Borbarad!“ sagen. Als erster fasste Bolzek die Statue an und sprach den Schwur. Es passierte nichts außer das Bolzek ein bisschen Blut aus der Nase rann. Nun war Azaril an der Reihe und auch sie fasste die Statue an und sprach den Schwur. Danach Applaudierten die anderen Anhänger und Xeraan beendete die Zeremonie.


Anschließend wurde im Speisesaal noch gefeiert und viel getrunken. Die Helden ließen es sich gut gehen. Sie hatten viele Anregende Gespräche mit anderen Mitgliedern des Zirkels und sie wurden wegen den zwei Fratzen ausgefragt. Sie hätten hier viele gute Anhänger finden können. Die Helden fragten sich ob Borbarad nicht auch im Bunde mit dem Namenlosen stand. Vieles deutete darauf hin.


Am nächsten Morgen verabschiedete sich Xeraan von ihnen, weil er sich in Albenhus mit einem reichen Förderer der Abtei treffen würde. Nach dem Frühstück ging Azaril mit ihnen wieder in den kleinen Kultraum. Er wollte mit den zwei neuen Mitgliedern ihre neue Magie üben und die Helden könnte dabei auch etwas lernen. Die Helden waren verwundert als Irschan meinte das die neunen Mitglieder schon alle sieben Zauber beherrschen sollten. Das wäre doch etwas sehr schnell denn sogar bei Dexter dauerte es einige Zeit bis es seine neuen magischen Begabungen entdeckt hatte, geschweige denn sie kontrollieren konnte.


Bolzek solle den Anfang machen und seine Hand an die Steinmauer legen und dir Formel „Brenne, toter Stoff!“ sprechen. Bolzek probierte es und als er die Formel sprach erkannten Daleone und Dexter sofort das sein Sikaryan schwand. Zauberte Bolzek etwa mit seiner Lebenskraft? Das würde erklären warum auch nicht Magiebegabte diese Formeln beherrschen konnten. Als Bolzek die Hand von der Wand nahm brannte die Stelle wirklich. Da die Flammen nichts Brennbares fanden erlosch die Flamme nach einiger Zeit und nur ein kleiner schwarzer Rußfleck blieb zurück. Azaril musste es als nächstes probieren. Sie tat er gleich wie Bolzek aber bei ihr floss kein Sikaryan. Das lag wohl daran das sie als Elfe magisch begabt war und mit ihrer Astralkraft zaubern konnte. Bei ihr flammte jedoch nur kurz was auf aber die Mauer entbrannte nicht so wie bei Bolzek. Irschan musterte sie und lächelte dann. Er meinte das dies vorkommen könne bei Magiebegabten, die sich dem Zirkel anschlossen. Sie müssten sich erst an die neue Form des Zauberns gewöhnen die sich von ihrer alten unterschied. Während die zwei neuen den Zauber weiter übten erklärte Irschan den Helden die Formeln. Er verlangte aber auch, dass sie ihm ihre beibrachten. Die Helden willigten ein.


Über die nächsten Tage übte Draco vor allem die Formel „Brenne, toter Stoff!“ und lehrte Irschan die Formel „Totes handle!“. Diana wollte die Formel „Eigene Ängste quälen dich!“ und „Höllenpein zerreiße dich!“ erlernen. Dexter beschäftigte sich mit „Hartes schmelze!“ und „Weiches erstarre!“ während Daleone nur die Formel „Erinnerung verlasse dich!“ übte. Bolzek machte enorme Fortschritte und beherrschte schon alle sieben Formel ohne Probleme. Irschan musste ihn sogar manchmal beim Üben stoppen, weil er gefährlich nahe an die Grenzen seiner Energie kam. Azaril hingegen hatte gerade einmal „Brenne, toter Stoff!“ gemeistert und alle anderen noch nicht.


An einem Abend nach den Übungen bat Irschan die Helden in sein Arbeitszimmer. Er äußerte ihnen gegenüber den Verdacht, dass Azaril die Opferung ihrer Seele umgangen hat. Irschan bat die Helden dem auf den Grund zu gehen. Sie willigten ein und trafen sich direkt mit Azaril bei den Quartieren. Dexter fing ein Gespräch mit ihr an über belanglose Dinge. Die anderen konnten beobachten wie seine Augen die junge Elfe fixierten. Es hatte etwas unheimliches, fast schon Raubtierhaftes an sich. Als Azaril ihm direkt in die Augen blickte konnte sie nicht mehr Wegschauen. Es schien fast so als ob sie wie in einem Tagtraum verfallen sei. Dexter fragte sie dann ganz ungeniert ob sie ihre Seele wirklich geopfert hat. Sie antwortet mit Nein. Danach fragte er sie noch was sie plant und die Elfe antwortete das Verstärkung unterwegs sei und mit dieser wolle sie den Zirkel vernichten. Daleone sprach danach einen „Erinnerung verlasse dich!“ über sie.


Die Helden erstatteten Irschan Bericht der Azaril mit ihnen direkt in den Kerker warf. Am nächsten Tag kam Xeraan wieder zurück. Irschan Berichtete was passiert war und lobte die Helden gegenüber Xeraan. Dieser zeigte sich ihnen gegenüber kenntlich indem er Draco den Zauber „Stein wandle!“ und Diana „Fluch der Pestilenz“ beibrachte. Diana missglückte einmal der Zauber beim Erlernen und traf unabsichtlich Hergel, den Schlachter der Abtei. Dieser starb dann leider an einer mysteriösen Krankheit aber die Helden behielten den wahren Grund für sich. Sein Sohn Atze übernahm dann das Schlachten für den Zirkel. Sobald Zeit sei würde Xeraan ihnen auch den Zauber „Goldgier übermanne dich!“ zeigen.


Xeraan ließ mehr Wachen aufstellen und kümmerte sich in den darauffolgenden Tagen um Azaril. Anscheinend pfuschte er viel an ihren Gedanken herum bis sie wirklich von selbst ihre Seele opferte. Danach beherrschte sie innerhalb von ein paar Stunden alle sieben Zauberformeln perfekt. Als die Helden wieder einmal mit ihr redeten war sie wie ausgewechselt. Azaril gefiel die neue Macht und sie war nun eine der fanatischsten Borbaradanhänger des Zirkels. Die Helden waren beeindruckt von ihren Fortschritten und meinten zu ihr das sie einmal zu ihnen in den Schädelturm kommen müsse.


Plötzlich hörten die Helden Schreie am Haupttor. Dexter zog seine beiden Schwerter und lief mit Daleone sofort hin. Ihnen liefen einige Zirkelmitglieder entgegen und als sie aus dem Haupttor traten trauten sie ihren Augen nicht. Vor ihnen stand ein mehr als 15 Schritt großer Kaiserdrache. Seine Schuppen glänzten goldgelb und seine Augen funkelten Rot. Auf dem Drachen saßen vier Menschen. Bevor Dexter und Daleone irgendetwas unternehmen konnten traf sie auch schon der Feuerstrahl des Drachen. Beide hatten noch nie solche Schmerzen empfunden. Es fühlte sich an als ob ihr Fleisch von den Knochen gebrannt wurde. Als endlich der Flammenstrahl endete bekamen sie gerade noch so mit, dass die vier Personen an ihnen vorbei in das Abtei liefen. Der Kaiserdrache erhob sich wieder in die Lüfte. Kurz machten sich Dexter und Daleone Sorgen ob dies ihr Ende war aber schon nach wenigen Minuten ließen die Schmerzen nach. Langsam rappelten sie sich wieder auf und sahen wie die letzten Brandwunden sich schlossen. Beide waren völlig nackt, weil es ihnen die ganze Kleidung vom Leib gebrannt hatte. Dexter schnappte sich seine Schwerter und sie liefen zum Nebeneingang, der zu den Quartieren führte.


Sie liefen gerade zu ihrem Zimmer da kamen ihnen Draco und Diana entgegen. Sie erzählten ihnen das die Angreifer einen Kaiserdrachen auf ihrer Seite hatten und es wohl am Besten wäre von hier zu verschwinden. Die Helden liefen zurück zu ihrem Zimmer und packten alles zusammen. Als sie gerade verschwinden wollten sahen sie wie alle Mitglieder des Zirkels ohnmächtig wurden. Das normale Personal der Abtei lief noch verängstigt umher. Schnell flüchteten sie wieder durch den Nebeneingang.


Auf ihrer Flucht trafen sie auch Xeraan der anscheinend nicht wie die anderen Ohnmächtig geworden ist. Gemeinsam beratschlagten sie sich was sie nun tun sollten bis sie am Himmel den Drachen von der Abtei wegfliegen sahen. Die Helden liefen mit Xeraan zurück zur Abtei. Die meisten der Borbaradianer waren tot. Ein paar hatten jedoch überlebt und erzählten ihnen das ein Magier Namens Rohezal sie angegriffen hatte. Ihm hatte der Kaiserdrache Faldegorn geholfen und drei Söldner die sich „Das Kleeblatt“ nannten. Sie hätten die Glasstatue im Keller zerstört und somit hätten alle nicht Magier ihre Kräfte verloren. Die Gruppe wäre dann auf dem Drachen mit Azaril davongeflogen.


Die Abtei war nicht mehr sicher und so verließ einer nach dem anderen das Kloster. Xeraan und Irschan versuchten vergeblich die Überlebenden davon zu überreden wo anders den Zirkel wiederzubeleben. Jedoch hatten die meisten keine Arkanen Mächte und konnten nach der Zerstörung der Glasstatue nicht mehr zaubern. Auch die Helden verließen schnellstmöglich das Kloster. Sie hatten alles was sie wollten und keiner von ihnen hatte Lust nochmal dem Drachen gegenüber zu stehen.


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