Etwas endet, etwas beginnt (Teil 1)

Mittlerweile sind ein und ein halbes Jahr vergangen, seit wir mit DSA begonnen haben. Wir flüchteten aus Gareth vor dem Zorn des Gesetzes, überquerten den Greifenpass, um uns in Gratenfels in noch mehr Schwierigkeiten mit der Obrigkeit zu verwickeln. Eine harmlose Einladung zu einem Bankett stieß den Lauf der Dinge an. Der Bürgermeister von Gratenfels wurde ermordet. Khasim und Friva verfolgten die Attentäterin und stellten sie auch, jedoch war sie so in Mitleidenschaft gezogen, dass sie nicht verhört werden konnte. Khasim rechnete nicht damit, dass der Arzt auch zu den Verschwörern gehörte und der Attentäterin bei der Flucht half. Ein Komplott gegen Phex umfasste von den schmutzigsten Straßenbettlern bis zu den Höchstgestellten Leuten in Gratenfels alle. Selbst die Gardisten waren darin verwickelt. Sowas nennt sich Gesetzeshüter! Ein Kampf gegen die Untreuen entsponn sich und wir erschlugen diese Paktierer/Namenlose Kultisten/was auch immer, die selbst den geheimen Phextempel von Gratenfels entdeckt und geschändet hatten. Khasim der Phexgeweihte und Friva, der Elf fanden in der anschließenden Kanalisation einen Geheimgang in das Anwesen eines reichen Kaufmannes, der diese Verschwörung mutmaßlich leitete. Er war verantwortlich für den Tod des Bürgermeisters von Gratenfels und nun wurde enthüllt, dass er die Phexgeweihten der Stadt in seinem Keller gefangenhielt. Die Helden schlossen sich zusammen mit den Phexerln und zogen eine Spur aus Blut durch sein Anwesen. Doch es war der Feinde Zahl zu viel. Einer nach dem anderen gingen die Geweihten zu Boden, denn sie waren Geweihte der mittelreichischen Auslegung des Listigen. Khasim, für den Feqz auch ein Gott des Kampfes ist, stand noch Seite an Seite mit Friva und sie schlugen sich bis zum Zimmer des Kaufmanns durch. Mit Wunden übersät, die alle bluteten und kleingeschlagen wurde es für die Konstitution des Elfen zu viel. Auch er sank zu Boden, nur gerettet durch eine hastige Stabilisation von Khasim. Der Kaufmann indes machte sich diese Gelegenheit zunutze und aus dem Staub.


Dann beendeten wir diese Sitzung, die harmlos begann, aber durch Würfelglück in den Kämpfen wie ein Hack 'n Slay Videospiel anmutete. Aufmerksamen Lesern ist es vielleicht aufgefallen, dass die Heldengruppe mittlerweile geschrumpft war. Die Motivation des Spielers des Attentäters und der Spielerin der Zwergin hatte nachgelassen. Zwar kamen sie dann noch einmal zur zweiten Sitzung in Gratenfels, aber darüber berichte ich lieber nicht. Es war ein Tiefpunkt der Story. Die (Wieder)Zusammenführung der Helden war unlogisch, nach vielen Gegnern in der ersten Sitzung kamen noch mehr Gegner, was aber spätestens dann zu viel ist (Friva und Khasim haben in der 1. Sitzung in Gratenfels zu zweit 17 gerüstete Verschwörer umgelegt). Das war allerdings das letzte Mal, dass sich die ursprüngliche Truppe traf. Barbosch, Friva und Khasim blieben.


PS: Ich habe irgendwo eine Witcher-Anspielung versteckt.


Edit von Barbosch

Ja die Kritik des letzten Abenteuers von Meister im letzten Post ist gerechtfertigt. Man möge mir die ersten stolpernden Versuche des Meisterns verzeihen. Es war mir jedenfalls eine Lehre und so baute ich im nächsten Abenteuer mehr Rätsel als Kämpfe ein.