Ein Lebenszeichen, eine Deadline und eine Frage

Welche Publikationen wünschst du dir im Besonderen von uns? 22

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Liebe Freunde aventurischen Lesevergnügens,


lange blieb es still von meiner Seite. Im Dezember lag dies vor allem an den von mir noch abzuschließenden Lektoraten für unsere Anthologie, im Januar hat dies berufliche Gründe. Zuerst waren Zeugniskonferenzen, jetzt bin ich in der Abiturkorrektur. Da euch das aber vermutlich nicht sonderlich interessiert, komme ich zum Wesentlichen.


Alle 16 Kurzgeschichten sind geschrieben und haben das erste Lektorat und Korrektorat durchlaufen. Die Hälfte davon hat auch schon das zweite Lektorat überstanden oder befindet sich gerade in diesem. Das Cover und die Portraits aller Protagonisten sind gezeichnet, das Impressum fertig und samt der ersten drei Kurzgeschichten auch schon im Satz. In den nächsten Tagen werden auch Kurzgeschichte 7 & 8 ihr zweites Lektorat beendet haben und ich formatiere diese, um sie an Sarafina für den Satz weiterzuleiten.

Mit Siham, die das Zweitlektorat und Zweitkorrektorat übernommen hat, habe ich mich auf den 22. Februar als Deadline für das Lektorat verständigt. Ende Februar oder Anfang März sollte dann ein realistischer Veröffentlichungstermin sein.


Mein Fazit: Es wird geil! Allerdings steckt da auch eine Menge an Arbeit dahinter, die uns hoffentlich durch zahlreiches Feedback vergolten wird.


Gerade wegen des hohen Arbeitsaufwandes stellt sich mir nun jedoch die Frage, wie es nach der Anthologie weitergehen soll. Sicher ist, dass es die Spielhilfe geben wird, um euch die Möglichkeit zu geben, die Kinder als NSCs am Spieltisch darzustellen - sei es als Zufallsbegegnung, Informationsquelle, Antagonist oder Verbündeter. Sofern die erste Anthologie gut aufgenommen wird, steht auch einer zweiten Kurzgeschichtenanthologie nichts im Wege. Wenn sich durch die erste Anthologie ein Leser begeistern lässt, selbst eine Kurzgeschichte zur Thematik zu schreiben, umso besser.

Der Kern meiner Frage dreht sich um Abenteuer. Das Schreiben oder Lesen von Abenteuer ist für mich weit weniger unterhaltsam, als es bei Kurzgeschichten oder Romanen der Fall wäre. Auch der Satz ist schwieriger und die Zahl der notwendigen Illustrationen höher. Das ist kein Hinderungsgrund Abenteuer zu schreiben und ich spreche da auch ohnehin nur für mich selbst. Andere schreiben vielleicht sogar lieber Abenteuer als belletristische Texte. Meine Abenteuerideen, die ich zu den Protagonisten meiner Kurzgeschichten angekündigt habe, schreibe ich ohnehin auf jeden Fall, da sie super zu meiner eigenen Spielgruppe passen. Die Frage, die sich mir stellt, ist, was der geneigte Leser da draußen, denn überhaupt für Präferenzen hat. Eben wegen des hohen Arbeitsaufwandes wäre es schade, viel Zeit in ein Solo-Abenteuer zu stecken, und am Ende laden es ein Dutzend Menschen herunter, von denen es dann vier spielen und einer Feeback gibt. ;)

Da ich in Sachen Qualität keine Abstriche machen will, ist also klar, dass ein fertiges Gruppenabenteuer viel Arbeit machen wird. Für Solo-Abenteuer gilt das ebenso. Schneller gingen Abenteuer im Heldenwerk-Format und am schnellsten gingen Abenteuerskizzen, die man sinnvollerweise in einer Abenteuer-Anthologie vereint, was auch bei Heldenwerk-Formaten denkbar wäre.

Und letztlich kann es natürlich auch sein, dass ihr überhaupt keine Abenteuer spielt, die fanmade sind und lieber weitere Kurzgeschichten oder sogar Novellen oder Romane hättet.

Um ein Meinungsbild zu bekommen, füge ich diesem Artikel daher eine Umfrage hinzu, freue mich aber auch auf erläuternde Kommentare.


Danke schonmal für eure Meinung!


PS: Selbstredend ist es jedem Autor freigestellt, unabhängig von den Ergebnissen der Umfrage, das zu schreiben, worauf er Lust hat.





EDIT: Ich habe die Anzahl der erlaubten Antworten auf 3 gesetzt.

Comments 2

  • Da ich eine Ahnung von der Qualität des angekündigten Werkes habe, könnte ich - einerseits - die Frage natürlich schon (jetzt) irgendwie beantworten. Da ich jedoch - andererseits - die Anforderung auch an mich selber stellte, ist meine kleine Tendenz für ein Meinungsbild wenig repräsentativ. Ich enthalte mich daher einer Umfrage-Teilnahme und könnte mir vorstellen, dass auch manch anderer Finger etwas ratlos über den Kästchen kreist.

    Man kann schlecht ein Zusatzfeature wünschen, wenn man die Basisausstattung noch nicht kennt.

    Und man kann schlecht eines empfehlen oder anpeilen, wenn man das Feedback zur Basisversion nicht kennt.

    m2p

  • Was Abenteuer angeht stimme ich da mal zu. Von allen Dingen die man für ein Rollenspiel schreiben kann, sind sie für mich die Königsdisziplin. Ganz besonders dann wenn der Umfang über die kurze Abenteuerskizze oder den One Page Dungeon hinausgeht.


    Im grunde erzählt man ja auch mit einem Abenteuer eine Geschichte. Allerdings muss man sie anders erzählen. So, dass der Spielleiter sie an seine Gruppe anpassen kann und auch so, dass die Spieler sie während sie schon 'erzählt' wird am Spieltisch noch beeinflussen können. Zusätzliche Illustrationen sind natürlich auch noch ein Punkt. Davon kann es in einem Abenteuer fast nicht zu viele geben. Das sehe ich auch immer wieder am Spieltisch. Ja, da sind die Ansprüche schon eine ganze Nummer höher als bei einer Kurzgeschichte.


    Trotzdem Stimme ich, neben der Option für mehr Kurzgeschichten, mal auch für zwei Abenteueroptionen. Wohl wissend was ich da in gewisser Hinsicht auch von mir selbst erwarte. ;)