Mirabo "Bo" (Mojo-Mann, Seefahrer und Schiffszimmermann)

gespielt im unvollendeten Zehn! ... Das X markiert den Punkt und im laufenden Die Verdammten des Südmeers (ehemals Perlenmeergeschichten), ein DSA 4.1 p&p-Charakter,


... ist nicht im Sinne des Wortes breitschultrig, aber der hoch gewachsene Utulu - denn die 2 Schritt Höhe schafft er wohl mit Bravour - ist auch nicht schmal. Lange, schlanke Muskeln lassen sich erahnen, wenn er seine Arme bewegt und anspannt. Besonders muskulös ist er nicht, aber wie es auf viele seiner Rasse zutrifft, hat er eine natürliche athletische und leicht muskulöse Gestalt, ohne Muskelschwere.

Der Schädel ist völlig glatt und haarlos, was entweder ein Zeichen für sehr frühe Haarlosigkeit ist (was ungewöhnlich wäre, da er doch irgendwo zwischen Anfang und Mitte der 20 Götterläufe alt ist), oder dafür, wie es eher anzunehmen ist, denn die Kopfhaut glänzt sorgfältig eingeölt leicht, dass sie bedachtsam regelmäßig rasiert wird. In Kontrast dazu steht der gepflegte und ebenso sorgfältig in Form rasierte schwarze Kinnbart*, der zwar nicht sehr dicht ist, aber davon zeugt, dass durchaus Haarwuchs auf diesem Körper existiert.

Die Gesichtszüge sind zwar eher gewöhnlich und nicht besonders hübsch, aber durch den kahlen Schädel und dem Bart wird ihm eine gewisse Markantheit verliehen. Interessiert schauende braune Augen und ein festes Kinn runden diesen Eindruck ab. Dazu verfügt er über eine gewisse und merkliche Ausstrahlung.


Die Füße des Mannes mit der ebenholzdunklen Haut stecken in alten, abgetragenen Sandalen. Die Beine wiederum befinden sich in einer ebenfalls gleichermaßen alten wie abgetragenen Pluderhose aus Leinen, die irgendwo zwischen Knöcheln und Knien ausgefranst endet und früher vielleicht einmal blau gewesen war, nun aber durch Salzwasser und Sonnenlicht zu einem irgendwie-grau geworden ist. An einigen Stellen grob geflickt, an anderen gar nicht geflickt, mit älteren und neuen Schmutzflecken versehen, zeugt sie nachdrücklich davon, schon geraume Zeit getragen zu werden und dass ihrem Besitzer nicht viel an ihr liegen kann.

Um den Oberkörper liegt lediglich eine knapp geschnittene, ärmellose Weste. Sie war einmal beige, mittlerweile haben Schmutz des Landes und Teer von Schiffen den Farbton zu einem dunkleren Misch verfärbt, mit hellen Salzwasserflecken dazwischen. Sie war auch irgendwann früher an den Nähten mit buntem Garn mit einer gewissen Hingabe verziert worden, aber auch diese Farben sind ausgeblichen, und einige Stellen sind mit andersfarbigem Garn genäht worden, allerdings nicht unbedingt so geschickt wie bei der ursprünglichen Anfertigung der Weste.

Dafür zeigt die Weste einiges vom Oberkörper, wird sie doch vor der Brust nur durch zwei Lederriemen zusammen gehalten und lässt auch da einen Spalt offen. In ihm baumelt ein polierter honigfarbener Stein an einem Lederriemen.


Es mag auffallen, dass sein Brusthaar komplett abrasiert ist, oder er über keines verfügt. Dafür sind die Oberarme und Schultern, soweit sich das erkennen lässt, mit eingestochenen Hautbildern und aufgetragenen Luloa-Farben in Gelb, Weiß und Blau versehen. Man muss etwas genauer hinschauen, um die verschnörkelten Linien, die ein wenig an jene langen Gewächse erinnern, die man als Lianen kennt, von jenen zu unterscheiden, die beim näheren Betrachten als Seestern, Muschel oder Delphin erkennbar sind, dazwischen auch ein unklarer Anker, allerdings so in die Schnörkel ein- und heraus gearbeitet, dass es schwer fällt zu bestimmen, wo das eine in das andere übergeht.


An seiner linken Seite hängt in einer abgewetzten Scheide ein Entermesser mit abgegriffenem Griff. Nach Seemannsart in der Mitte des Rückens trägt er noch einen gewöhnliche Dolch am Gürtel, um ihn mit beiden Händen jederzeit erreichen zu können. Am Gürtel, ein schmales Stück aus Leder, rissig vom vielen Tragen, wenig Pflege und viel Salzwasser, hängt des Weiteren noch eine Gürteltasche. An einem Stück Seil über die Schulter führend hängt an seiner rechten Hüfte eine kleine Handtrommel, deren Fell man ansehen kann, dass sie viel benutzt wird.


Seinen nicht ansatzweise vollen Seesack aus dickem, geteertem Segeltuch kann er sich über die Schultern schwingen oder ihn mittels zweier breiter Riemen wie einen Rucksack auf den Schultern tragen. Ein sehr schön gearbeiteter Belegnagel (der allerdings doppelt so groß ist, wie Belegnägel eigentlich sind, außerdem ist er zu schön gearbeitet und poliert, um tatsächlich schon einmal dem Zweck eines Belegnagels zugeführt worden zu sein) ist mittels der Schlaufe am oberen Ende an einen weiteren Ledergriff am Seesack geknotet. Zuletzt gehört auch noch eine gut gefüllte Werkzeugtasche, in der vernehmlich Metall aneinander stößt, zu seiner Ausrüstung.


Bo ist eine durchaus fröhliche und gutmütige Natur. Häufig trommelt er auf seiner kleinen Trommel, weil er oft damit Worte und persönliche Stimmungen mit unterstreicht



*[zur Verbildlichung des Bartes: in etwa dem Stil, wie ihn Avery Brooks als Captain Sisko in DS 9 trägt]