Ideenschmiede - Die romantischen Verwicklungen des ...

Eigentlich stapeln sich auf meiner Festplatte ja schon die Geschichten, zu denen ich der Einfachheit halber erst einmal auch Soloabenteuer zähle, an denen ich ab und an schreibe und in die ich ganz sicher mehr Zeit investieren sollte um zumindest ein paar davon abzuschließen, aber trotzdem schaffe ich es ab und an nicht mir eine neue Idee aus dem Kopf zu schlagen.


In einigen meiner bisherigen Geschichten gibt es ja auch zumindest eine angedeutete Romanze und manchmal war ich auch versucht etwas expliziter zu schreiben. Ein paar mal gab es auch tatsächlich schon ein paar deutlich explizitere Absätze. Letztlich wurden diese bisher aber immer durch ein paar entsprechende Andeutungen ersetzt, oder auch ganz gestrichen. Damals wie heute frage ich mich immer wieder, wie explizit es sein soll oder auch sein darf.


Und gelegentlich, etwa damals als Namenlose Nacht erschien oder jetzt wo über Wege der Vereinigung diskutiert wird, denke ich auch darüber nach etwas zu schreiben in dem romantische Verwicklungen, oder vielleicht gar sexuelle Ausschweifungen, wenn es eben expliziter werden soll, nicht nur am Rande vorkommen (oder auch nur angedeutet werden, damit der Rest der Geschichte nicht zu sehr in den Hintergrund tritt) sondern direkt Thema sind. Und immer noch frage ich mich, wieviel Erotik es sein soll/darf. Sind vielleicht auch hier die neuen DSA5 Solos das Maß der Dinge? Wie etwa die Verschwörung der Magier, wo eben nur angedeutet wird, dass es zur Sache ging? :/

Comments 5

  • Ich blättere über Sexszenen in Romanen grundsätzlich drüber. Wir hatten da im Schreibforum auch schon eine Diskussion zu und die meisten Autoren sind da der Meinung gewesen, dass eine Sexszene dann eine Berechtigung hat, wenn sie plotrelevant ist, weil sie der Charakterisierung der Protas dient oder den Plot voranbringt/ einen Nebenplot anstößt.

    Die Frage nach dem Detailgrad würde ich so beantworten: So detailliert wie nötig, aber nicht mehr. Gerade im Fantasybereich scheint kaum ein Buch ohne völlig belanglose Sexszenen auszukommen. Mich persönlich ödet das an. Vor allem in der Fantasy. Da will ich ja in fremde Welten entführt werden und Dinge "erleben", die ich in der realen Welt nicht erleben kann. Sex habe ich zum Glück genug. ;)

    • Dann wirst Du ja den "Schwertkönig" schnell durchgeblättert habe... :P


      Aber im ernst: Wie ich schon zum CF zu WdV Schrieb und wie BardDM (weiter unten) schrieb:


      Ich möchte Sex mit meinen Freunden und Bekannten nicht en Detail spielen. Sex gehört zum Leben dazu und auch zum Leben der Helden... aber es ist für alle Beteiligten viel schöner sich das "angedeutet" vorzustellen (Deine/menie Kriegerin verschwindet mit dem Jüngling in freudiger Erwartung nach oben...) , als explizite Beschreibungen der einzelnen Tätigkeiten durchzuwürfeln (3xvaginale Stellungen, Rahjagefälliger Höhepunkt beider Partner beim ...). Nein dann doch lieber Kopfkino.

  • Solange du diese Sachen für dich und Bekannte schreibst, dürfen die so schlüpfrig sein, wie du es gut findest. Wenn du sie hier hochladen willst musst du natürlich etwas aufpassen, sonst steigt dir noch die FSK auf's Dach. XD

    • Hui, so einfach ist das leider nicht ...


      Die FSK hat beim geschriebenen Wort nichts mitzureden, für die freiwillige Selbstkontrolle (und die Einhaltung diverser Rechtsvorschriften) hat da der Schreiberling selbst zu sorgen (vor allem wenn er selbst veröffentlicht und ihm kein Verlag unter die Arme greift).


      Und was zu schlüpfrig ist, das hängt, zumindest in Deutschland, auch davon ab, was die Mehrheit der mündigen Bürger eben als zu schlüpfrig empfinden würde (was die durch gesellschaftliche Wertevorstellunegn gezogenen Grenzen eindeutig überschreitet). Was andere veröffentlicht haben ohne vor dem Kadi zu landen kann auch nur als ungefährer Hinweis dienen, denn was noch nicht ist kann immer noch werden.

    • Also ich persönlich sehe das immer unter der Devise "alles zu seiner Zeit und an seinem Platz".

      Ich finde eine riesige Bandbreite von Sex und Pornographie wundervoll und genieße das sehr.

      Aber an ihrem Platz und zu ihrer Zeit und z.B. nicht in normale Fantasygeschichten gemischt die ich wegen ihres anderweitigen Plots lese und noch weniger am Spieltisch wo ich wirklich keinerlei Verlangen nach erotischen Rollenspielen mit meinen Freunden und Bekannten habe ... .


      Deswegen zählen pornographische DSA-Romane wie "Das Wirtshaus zum lachenden Henker" und auch eine Spielhilfe wie WdV überhaupt nicht zu den Fantasy- und Rollenspiel-Produkten die für mich interessant sind.

      Und ich bin jedem Autor von Romanen oder Filmdrehbüchern dankbar wenn er dem Porno lässt was des Pornos ist, sich auf spannende Geschichten konzentriert und den Sex in kurzen, stimmungsvollen und allgemeinen Szenen und Aussagen abhandelt.

      Ich muss/will da in einem Roman nichts von dem Schweiß lesen der über ihre Brüste läuft die seine starken Händen massieren und das Gefühl wenn er langsam in sie eindringt usw..

      Sowas schreiben sich zwei Menschen ggfs. privat. ;)

      Und ich will auch am Spieltisch mit meinen Freunden (zu großen Teilen verheiratete Männer und Frauen, teils Familienväter) nicht über Erektionen sprechen oder darüber wie hart oder feucht jemand wird.

      Das ist so ein Punkt wo für mich manche DSA-Produkte (vor allem auch Romane) immer schon etwas Getriebenes und Übertriebenes hatten in dieser Richtung, das es so in den meisten anderen Rollenspielsystemen aus gutem Grund nicht gibt.