Der Nachtwind (der geheimnisvolle Rächer)

gespielt als Quereinsteiger im vollendeten Blutsbande und im vollendeten Die dunkle Seite, ein DSA 4 Charakter,

... wird von der Obrigkeit Andergasts als Straßenräuber und Schurke gesucht, doch von den Angehörigen der unteren Schichten, den armen Bauern und den im Elend lebenden Städtern, als Held und Hoffnung auf Gerechtigkeit verehrt. Seit nun schon über fünf Götterläufen tritt der stets schwarz Maskierte für die Unterdrückten und ungerecht Behandelten gegen die dekadenten und egoistischen Adeligen und Mächtigen ein. Sein Zeichen ist das eingeritzte N, seine Waffen sein schnell geführtes Rapier, gerne in Verbindung mit einem Hakendolch, sowie Peitsche und Balestrina. Seine Gewandtheit und seine Fähigkeit, mit der Nacht und der Dunkelheit zu verschmelzen, unverhofft aufzutauchen und genauso spurlos wieder zu verschwinden, sind sprichwörtlich.

Niemand weiß, welcher Mann sich hinter der schwarzen Maske verstecken mag, wer Hemd, Hose und Mantel anlegt, um unerkannt Ungerechtigkeiten zu verfolgen und zu ahnden, doch weist sein andergastischer Akzent darauf hin, dass er von dort stammt.

Für die Menschen aus der Unterschicht ist er einer der ihren und der Adel leugnet jegliche Zugehörigkeit zu seinem Stand, will es aber genauso wenig wahrhaben, dass er ein Mann von niederer Herkunft sein könnte. Nicht nur in Andergast-Stadt, auf den Straßen, den Dächern oder auch in den Räumlichkeiten der Reichen taucht er wie ein Schatten auf, sondern auf seinem schwarzen Hengst Rondrikan ist er auch auf den Straßen des Königreichs und in den Steineichenwäldern zu finden, stets da, wo er gebraucht, aber niemals vermutet wird.

Seine Name, Der Nachtwind, leitet sich vom gleichnamigen Vogel ab, der ein tiefschwarzes Gefieder hat, ein Raubvogel ist mit kräftigen Krallen und einem schlanken, starken Körper. Des Vogels Abneigung gegen Magiebegabte entspricht der seines menschlichen Gegenstückes gegenüber Ungerechtigkeit und Unterdrückung. Niemand weiß mehr, ob ihm dieser Name gegeben wurde oder er ihn sich selbst zugelegt hat. Aber in ganz Andergast weiß man, dass des Nächtens Der Nachtwind über die Straßen wacht ...