Ideenschmiede - Schuppen, Krallen, Spitze Zähne

Mit Blut & Silber hatte ich ja nun erstmals Gelgenheit eine Protagonistin zu schreiben die nicht ganz Menschlich ist und kürzlich habe ich ja auch in die Runde gefragt welche nichtmenschlichen Protagonisten man mit einer Geschichte bedenken könnte. Nun ist das so ein Gedanke den man auch jenseits der kulturschaffenden Rassen Aventuriens weiterspinnen könnte. Teilweise gingen die Vorschläge letztens ja auch schon in diese Richtung. Aber wie würde es mit wirklich monströsen Protagonisten aussehen? Ganz verschwommen kann ich mich ja noch an ein oder zwei Geschichten erinnern, die aus Sicht eines Ogers erzählt wurden. Was würde sich da noch so alles anbieten? Harpie oder Mantikor? Ein Hexenvertrauter? Eine Chimäre oder ein (relativ intelligenter) Golem?

Comments 8

  • Schwere Frage. Die Gedankenströme eines Ogers stelle ich mir relativ langweilig zu lesen an. "ESSEN STOCK ROTZEUG. MJAM" oder "KLEINDING LECKER KEULE" ist nicht unbedingt der Aufbau einer Geschichte, den ich wirklich gern auf 35 Seiten ausgebreitet haben möchte. Und auch die Beschreibung "Orschzugg dachte zum 17. Mal an diesem Tag darüber nach, wo er Essen herbekommen würde" wird irgendwann ausgelutscht.

    Was ich mir aber durchaus interessant vorstelle, ist eine Geschichte aus den Augen eines Tiervertrauen. Wenn man sich überlegt, wie Tiere (ohne Selbstbewusstsein) denken, und diesem Konzept eine Prise Selbstbewusstsein hinzufügt kann daraus eine wunderbare, aber ziemlich surreale Kurzgeschichte werden, wenn ich mir vorstelle, wie der Hauskater der Hexe auf den Teppich kotzt und sich 3 Minuten später fragt, worüber sie sich denn jetzt schon wieder aufregt.

    • Ich hoffe ja immer noch auf eine offizielle Geschichte um Alwinja und ihre Hexe. Wo die beiden doch schon in so mancher Illustration vorkommen. ;)

  • Man könnte sich noch die "Schratigen" anschauen -- also Trolle, Waldschrate (ziemlich Entmäßig), Wühlschrate (so ein bisschen wie die Trolle bei Terry Pratchett, glaube ich), oder Yetis. Ein Mantikor ist vielleicht auch mäßig intelligent, sodass dessen Perspektive interessant sein könnte. Selbiges gilt für alle Chimären, bei denen ein Kulturschaffender Teil des Potpourris ist.

  • Wie wäre es mit einem Drachen oder gar einer Drachenfamilie? Sie haben sicher schon viel erlebt mit den Zwergen und den Elfen und den Menschen.

    • Stimmt! An Drachen hätte ich eigentlich gleich denken können als ich den titel für diesen Beitrag getippt habe. ;) Und jetzt wollen mir Himmelsflamme und Himmelsfünckchen gerade nicht aus dem Kopf gehen.

  • Lass die Marus bei KHW... er ist der Meister der guten Witze und der Marus, ansonsten kommen Alrech, Alrech und Alrech und fressen dich!


    Harpien finde ich interessant v.a. im Hinblick auf Donnerwacht (wobei ich das gern spielen möchte und daher nicht spoilern kann und auch keine lesen möche).


    Interessant sind auch Geschichten, wie in Sternenleere (glaub ich), wo am Anfang gar nicht klar war, dass es kein Mensch, sondern ein Tier der Protagonist war.


    Aus Sicht des Ogers ist die Würzproblematik von Menschen sicher immer wieder erheiternd, aber iwann abgelutscht. Also im wahrsten Sinne des Wortes...

    • Mhm, ja in Hinsicht auf die Harpyen ist die Donnerwacht sicher intressant. Ich hab zwar nicht vor sie zu spielen, abe schon um herauszufinden wie sich die Harpyen da verhalten bin ich versucht mir das Abenteuer mal anzuschaffen. Ich kenn sie ja noch mehr als wahnsinnige Monster mit denen man nicht so recht reden kann ... aber gerade wenn das anders wird wären sie eine Überlegung wert.

  • Falls Du es noch nicht gelesen hast, würde ich Dir den DSA-Roman "Westwärts, Geschuppte" von Karl-Heinz Witzko empfehlen (ich weiß grad nicht, ob der noch zu kaufen ist, aber im Zweifel findet man ja viel bei Ebay). Dabei handelt es sich um eine Expedition von einigen Marus, aus ihrer Sicht beschrieben, die das menschliche Aventurien erforschen.