
Es wurde das Abenteuer Alte Freunde, Alte Feinde von der Spielgruppe mit zwielichtiger Gesinnung gespielt. Die Helden haben davor das Abenteuer Der Alte König erlebt.
Gemeinsam hatten Beorns und Phileassons Ottajasko ein Lager aufgebaut. Es wurde immer zu zweit wache gehalten mit jeweils einem aus jeder Ottajasko. Keiner vertraute dem anderen. Dexter und Daleone blieben die ganze Nacht wach aber taten so als ob sie schliefen. Einige Stunden vor dem Morgengrauen stand jemand auf. Die Beiden konnten durch ihre halb geöffneten Augen sehen wie Shaya aus ihrem Zelt kam. Sie ging zu einem Feuer und nahm einen abgebrannten Holzscheitel mit. Daleone setzte ihren Helm auf und gemeinsam mit Dexter schlichen sie Shaya hinterher. Sie hielten dabei Abstand zu Frenya und Belasca die gerade Wachdienst hatten und Shaya auch folgten. Bei einem Felsen fing Shaya an etwas mit dem verkohlten Enden der Holzscheite zu schreiben. Plötzlich wirkte Belasca einen Zauber und Frenya schlief ein. Dexter fing sie auf und legte sie am Boden ab wo sie friedlich schlief. Als Shaya fertig war ging sie wieder schlafen und die Helden konnte auf dem Felsen die nächste Aufgabe lesen:
Welch ein Geschenk ist ein Lied!
Es vermag Kummer zu heilen, wo Worte allein nutzlos bleiben.
Es vermag die Wogen des krausen Verstandes zu glätten und schenkt Vergessen,
wo Erinnerung Qual bedeutet.
Dort, wo die Nivesen in einer Nacht eine Woche gewinnen,
mag der Bann gebrochen werden.
Bringt die Herrin des Waldes zum leidenden Freund und ihm wird geholfen sein.
Eile war nun geboten. Beorn und Phileasson lagen mit den Punkten gleich auf. Sie konnten jetzt einen Vorsprung für die letzte Aufgabe herausholen. Daleone wirkte einen Silentium über das ganze Lager. Einen nach dem anderen weckten sie auf. Schlussendlich mussten sie nur noch Fenvarien aus dem Lager bekommen. Valandriel lag so dicht bei ihm das Belasca auf ihn einen sogenannten Somnigravis wirkte wie bei Frenya. So schlich Beorns ganze Ottajasko mit Fenvarien davon. Beorn lobte die Helden über alle Maße.
Zuerst waren sie zu Fuß unterwegs. Dann Flussabwärts mit den Kanus, bis sie wieder bei ihrem Drachenschiff Seeschlange waren. Auch Phileassons Drachenschiff lang hier vor Anker und die Wache, die zurückgelassen wurde, schaute nur dumm aus der Wäsche. Es war der 27. Ingerimm als sie in der Früh Enqui passierten. Beorn legte nicht an. Dorlin kannte Geschichten über diesen Wald wo die Nivesen in einer Nacht eine Woche gewannen. Dieser sollte irgendwo nach Norburg liegen. Also war dies ihr nächstes Ziel.
Schnell segelten sie direkt nach Riva. Bei Sonnenschein näherte sich ihr Drachenschiff der Mündung des Kvill. Die Silhouetten der schmucken Holzhäuser, aus deren Schornsteinen Rauch aufstieg, tauchten am Horizont auf. Riva war eine wehrhafte Handels- und Hafenstadt. Beorn versuchte dort Pferde zu kaufen, um über Land weiterreisen zu können. Nach zwei Tagen musste er einsehen das er nicht genug Pferde kaufen konnte. Also blieb wieder ein Teil der Ottajasko zurück beim Drachenschiff. Die Helden waren natürlich bei der weiteren Reise dabei. Sie ritten auf ihren Erzpferden.
So ritten sie den gewundenen Unterlauf des Kvill entlang durch einen eintönigen Flachlandgürtel. Danach ging es den Nuran Riva entlang und durch das Dorf Leikinen hindurch, wo sie ihre Vorräte auffüllten. Mehrere Tage ritten sie ostwärts durch den lichten Birken- und Lärchenwald des nivesischen Hochlandes. Sie verloren etwas Zeit, weil Tjalls Pferd lahmte. In Kirma trafen sie die Söderland-Ottajasko. Sie hatten viel Spaß mit ihnen bis Beorn erfuhr das Phileasson vor ihnen lag. Beorn ließ Tjall mit seinem lahmen Pferd zurück.
Nach mehreren Tagen kamen sie endlich am 19. Rahja sehr spät in Gerasim an. Dort wurden sie direkt von einigen mit Elfenbögen bewaffneten Menschen und Elfen empfangen. Barsch fragten sie, warum sie hier waren. Schnell wurden sie freundlicher als klar wurde, dass sie keine Goldsucher waren, sondern nur auf der Durchreise. Sie übernachteten in der Herberge “Waldsruh” und erfuhren das Phileasson erst heute hier durchkam und von Kanus auf Pferde umgestiegen war. Beorn wusste sofort, dass er den Oblomon hinauf gefahren war.
Früh am nächsten Morgen zogen sie weiter. Auf der Karawanenroute ritten sie durch den Rabenpass und die Grüne Ebene, bis sie schließlich in Norburg ankamen. Es war nun schon der 29. Rahja und in der ganzen Stadt bereiteten sich alle auf die Namenlose Tage vor. Die letzten Einkäufe wurden getätigt, Türen verrammelt und Fensterläden zugenagelt. In der Kneipe „Ogerfaust“ wollte Beorn mit seiner Ottajasko übernachten, aber sie hatten nicht genug Platz für alle. Bevor sie sich nach weiteren Übernachtungsmöglichkeiten umschauen konnten, erfuhren sie, dass Phileasson gar nicht in der Stadt war. Auch über diesen Wald wo die Nivesen in einer Nacht eine Woche gewannen konnten sie nichts erfahren. Derzeit waren keine Nivesen in der Stadt zum Handeln, weil die Tore bald für die Namenlosen Tage geschlossen wurden. Nachdem die Wahrscheinlichkeit groß war das sie in Norburg die Namenlosen Tage verbrachten meldeten sich die Helden freiwillig eine eigene Unterkunft zu suchen. Sie bezogen im Gasthaus „Am Badehaus“ ihr Quartier. Am Abend besuchten die Helden noch das Badehaus und eine Schwitzhütte. Sie lauschten einem Gespräch, wo es darum ging, das Jucho von Dallentin und Persanzig die Wahl zum Adelsmarschall gegen die eigentliche Favoritin Thesia von Ilmenstein gewann. Die Helden beteiligten sich am Gespräch und konnten auch noch herausfinden das die Freie Stadt Festum und das Bornland in den Khômkrieg auf Seiten des Kalifats Stellung genommen hatte. Auslöser war die im Tsa begonnene Blockade Kannemündes durch mengbillanische Truppen.
Am nächsten Morgen stand plötzlich eine Frau in ihrem Zimmer. Die Helden konnten sich nicht erklären, wie sie unbemerkt einbrechen konnte, bis Diana die goldenen Augen erkannte. „Pardona! Du – hier?“ sagte sie. Pardona die sich derzeit als Ratsmitglied Yadwinja Rodensen von Norburg ausgab erklärte ihnen ihren Plan: „Wir müssen die Menschen hier in Norburg dazu bringen, dass sie Fenvarien hinrichten. So würde der Tralloper Vertrag gebrochen werden.“. Dexter erwiderte: „Was wiederum einen Keil zwischen Menschen und Elfen treiben würde.“. Pardona nickte und meinte weiter: „Ich habe bereits Dokumente gefälscht die einen Überfall hier vor einem Jahr von Phileasson so aussehen lassen, als ob es Beorn war. Auch Elsurion Sternlicht, der selbsternannte Gesandte des Elfenkönigs, habe ich manipuliert, sodass er einer Verurteilung von Fenvarien zustimmen wird.“. Die Wettfahrt war für die Helden also nun vorbei. Sie freuten sich darüber, denn dieser lächerliche Wettstreit langweilte sie mittlerweile.
Gleich danach versammelte Pardona als Yadwinja Rodensen mehr als vier Dutzend Stadtwachen und zwei Magier. Die Helden beobachteten alles von einem Wachturm aus. Die Stadtwache umstellte die Kneipe „Ogerfaust“ und forderte Beorn dazu auf sich zu ergeben. Dieser dachte nicht mal im Traum daran sich zu stellen und lieferte einen wilden Kampf. Leider war auch Belasca dabei die mehrere Häuser in Flammen aufgehen ließ. Schlussendlich wurde aber Beorn und seine ganze Ottajasko gefangen genommen.
Als alle im Kerker eingesperrt waren, verabreichte Pardona Fenvarien eine ordentliche Portion Bannstaub. Anschließend berichteten die Helden ihr von ihrem Abenteuer auf den Inseln im Nebel. Der Kessel des Schlangenkönigs interessierte sie dabei am meisten. Pardona erzählte ihnen das dies ein Kessel der Urkräfte war. Daleone wurde in einem dieser Kessel erschaffen. Danach erzählten die Helden sehr genau wie sie Fenvarien gefunden hatten. Pardona meinte darauf: „Ich habe also richtig vermutet das es den Göttern bei dieser Wettfahren von Anfang an um das Elfenvolk ging. Sie wollten das Fenvarien zu seinem Volk auf den Inseln im Nebel zurückkehrt und den Krieg dort beendet. Dies wird aber nicht passieren.“. Lachend gingen sie gemeinsam in den Kerker. Pardona verhörte jeden einzelnen und die Helden konnten von einem Nebenraum aus zuhören. Sie fragte Beorn und seine Ottajasko die gleichen Fragen, welche sie auch ihnen gestellt hatte. Es war interessant zu hören, wer ihr falsche Informationen erzählte und wer einfach die Wahrheit sagte.
Nach dem Mittagessen durften die Helden bei der außerordentlichen Ratssitzung zuhören. Zuerst wollten sie noch versuchen Belasca zu retten, aber nachdem Brandstiftung in Norburg besonders hart bestraft wurde, wussten sie das dies nicht klappen würde. Noch am selben Tag wurde die Gerichtsverhandlung abgehalten. Alle wurden zum Tode verurteilt und Pardona sorgte als Yadwinja Rodensen dafür das sehr genaue Beschreibungen der Personen in die Prozessakten aufgenommen wurden. So würde es für jeden Nachvollziehbar sein welcher Elf hier hingerichtet wurde. Anschließend wurden alle Gefangenen in den Schuldturm gebracht bis auf Belasca. Ihr wurde direkt die Siegelhand abgehackt und eine Brandmarke am Rücken verabreicht. Danach setzten sie ihr eine Eisenmaske auf und steckten sie in einen Schandkäfig, der außerhalb der Stadt aufgehängt wurde. Die anderen würden am 1. Praios nach den Namenlosen Tagen aufgehängt werden.
Nach diesem aufregenden Tag gingen die Helden zurück in ihr Zimmer im Gasthaus „Am Badehaus“. Heute blieben sie dort und bereiteten sich auf die Namenlosen Tage vor. Nicht jedoch in Furcht wie die anderen, sondern in freudiger Erwartung. Jeder nahm sein Geschenk des Namenlosen aus dem Orkenhort und legte es sich auf die Brust. Es war eine traumlose Nacht, bis sie alle in völliger Dunkelheit erwachten. Ein kaltes Schauern überkam sie und eine bekannte dunkle Stimme sagte zu ihnen: „Meine fünf Gezeichneten! Es erfreut mich euch zusammen zu sehen. Ich hatte euch kurz verloren. Erzählt mir von den Inseln im Nebel.“. Die Helden berichteten dem Güldenen, was sie auf den Inseln im Nebel erlebt hatten und wie es um die Elfen dort stand. Als all seine Fragen beantwortet waren, fragte er die Helden was sie als nächstes vorhatten. Sie überlegten kurz und meinten dann das sie wieder Azaril besuchen wollten. Sie würde ihnen sicher helfen Liscom zu finden. Die dunkle Stimme lachte kurz und antwortete: „Sucht die Brug Laescadir in der Schwarzen Sichel und euch wird geholfen werden!“. Alle Helden antworteten gleichzeitig: „So lass uns Gemeinsam stärker werden!“.
Die nächsten zwei Tage gab es nicht viel zu tun. Die Helden schauten zu wie Pardona Fenvarien weiter folterte und mit Bannstaub fütterte. Ansonsten genossen sie das Badehaus und die Schwitzhütte allein. Fast kein Bewohner verließ sein Haus. Am dritten namenlosen Tag war jedoch die ganze Stadt plötzlich auf den Beinen. Beorns Ottajasko war aus dem Schuldturm ausgebrochen!
Als die Helden auf der Stadtmauer ankamen konnte sie sehen wie einige Stadtwachen gegen Beorns Ottajasko kämpfte. Fenvarien war jedoch nicht dabei! Beorn hielt sich tapfer aber ohne richtige Waffen und dem ständigen Nachschub an Stadtwachen konnten sie nicht standhalten. Als der Kampf vorbei war lebte nur noch Beorn. Die Helden gingen mit Pardona zu Beorn und dieser starrte sie böse an als er realisierte das sie ihn verraten hatten. Pardona nahm mit einigen Stadtwachen die Verfolgung auf und bat die Helden mitzukommen. Auch Beorn wurde als Gefangener mitgenommen.
Die Wachen aus Norburg hatten nicht die schnellsten Pferde und so kamen sie nur langsam voran. Sie verfolgten die Spuren bis zur Gelben Sichel und übernachteten noch bevor sie den Rabenpass erreichten. Am nächsten Tag ritten sie wieder früh weiter und als sie im Rabenpass durch die Ruinen eines verlassenen Boronklosters kamen, wurden sie plötzlich angegriffen. Thorwaler sprangen aus Verstecken und Pferde traten in Fallen, die ausgelegt wurden. Es war ein reines Chaos. Eine Wache fiel nach der anderen. Die Helden kämpften fleißig mit aber die Thorwaler waren zäh. Schlussendlich reichte es Pardona und sie zeigte ihr wahres Gesicht. Blitze flogen umher und gleichzeitig beschwor sie einen Dämon. Draco staunte nicht schlecht. Als endlich der Kampf vorbei war musste Pardona durch Magie die übrigen Wachen am Fliehen hindern. Anschließend öffnete sie wieder ein rundes Portal das Schwarz und Purpur waberte. Aus dem Portal kamen Nachtalben vom Himmelsturm und Pardona bat die Helden Beorn in eine Zelle von Ryl'Arc zu stecken. Gerne taten sie das und gingen durch das Portal. Mit einem Boot fuhren sie wieder durch diese wunderschöne Leere und gingen durch ein weiteres Portal in den Himmelsturm. Beorn beschimpfte sie einige Male, aber schlussendlich verschlug es ihm die Sprache, als er Ryl'Arc mit all den Nachtalben erblickte. Er konnte es wohl nicht fassen das sich unter dem Himmelsturm noch eine ganze Stadt befand.
Als er in der Zelle war, fand er wohl neuen Mut und sagte zu den Helden: „Na ihr Schoßhund von Pardona und dem Hranngargezücht! Müsst ihr hier jetzt auf mich aufpassen, bis eure Mutti mit den goldenen Augen zurückkommt?“. Die Helden lachten nur und gingen. Das Portal war noch offen also kehrten sie zurück zum Rabenpass und folgten den Spuren auf ihren Erzpferden.
Als sie über einen Hügel ritten, sahen sie auf einmal eine große Nebelkugel in der Blitze zuckten. Um diese herum lagen Tote. Es waren Thorwaler, Wachen aus Norburg aber auch Nachtalben! Dexter wurde von Blitzen verletzt als er versuchte durch die Nebelwand zu treten. So nutzen sie die Zeit, um die Toten verschwinden zu lassen. Es wurde Nacht und die Helden schlugen ein kleines Lager auf und machten ein Feuer. Lange diskutierten sie darüber was das zu bedeuten hatte und was Pardona mit Beorn machen würde.
Der letzte Namenlose Tag neigte sich dem Ende zu als plötzlich mehrere Blitze aus der Nebelkugel fuhren und es einen lauten Knall gab. Eine Gestalt wurde aus dem Nebel geschleudert und langsam hörten die Blitze auf und das wundersame Gebilde löste sich auf. Die Helden rannten zu der Gestalt und fanden eine flach atmende Pardona. Bevor der Nebel ganz verflogen war, packten sie alles zusammen und ritten zurück zum Rabenpass. Das Portal war noch immer offen und sie brachten Pardona zurück nach Ryl'Arc. Sofort liefen einige Nachtalben auf sie zu, um zu helfen. Sie legten Pardona auf ein steinernes Podest und untersuchten sie. Zu ihrer Verwunderung hatte sie keine Schramme. Sie war wohl nur erschöpft und regenerierte ihre Kräfte. Die Nachtalben unterstützen den Prozess.
Es war bereits später Nachmittag am 1. Praios als Pardona aufwachte. Aufgeregt fragten die Helden was passiert war und warum sie sich so verausgabt hatte. Pardona ließ sich mit der Antwort Zeit und ging erst einmal einen Raum weiter. Dort wartete schon ein heißes Bad auf sie und ohne die Helden zu beachten entkleidete sie sich und stieg hinein. Ihr perfekter Körper verschlug den Helden die Sprache. Aus halboffenen Augen studierte sie die Blicke der Helden, bevor sie anfing zu erklären: “Auch ich erschaffe nicht jeden Tag eine Globule. Zugegeben es war unabsichtlich als Niamhs und meine Kraft aufeinandertrafen. Sie versuchte Fenvarien an diesem besonderen Ort, wo sich Kraftlinien kreuzen, zu heilen.”. Die Helden fragten, was Kraftlinien waren, und Pardona erklärte es ihnen kurz. Dann erzählte sie ihnen was weiter passiert war: “Die Globule konnte geformt werden durch die Gedanken und Wünsche aller Wesen die sich in ihr befanden. So durchliefern wir vier Geschichten oder lebende Bilder wie sie auf den Inseln im Nebel genannt wurden. Das erste handelte von Tie’Shianna und dessen Untergang. Ich leitete die Geschichte hin zu dem Zeitpunkt als Kazak-watet-in-Blut die Stadt überrannte. Doch diese äußerst nervigen Menschen veränderten die Richtung!”. Die Helden schauten sich an und meinten gleichzeitig: “Die Devensberger Barone!”. Dann erzählte Pardona weiter: “Bevor sie es zu einem perfekten Ende führen konnten, löste ich die Geschichte auf, aber Niamh leitete sofort eine neue ein. Diesmal ging es um einen unerheblichen Erfolg von Fenvarien in seinen jungen Jahren über das Heer des Güldenen. Ich konnte auch diese Geschichte manipulieren. Die dritte Geschichte leitete ich ein. Fenvariens Heilung Schritt voran also wählte ich seine dunkelste Stunde. Im Kerker des Tals der Träume, als er seinen Verstand vollständig verlor. Die Geschichte ließ ihn nochmal die letzten Momente durchleben, bevor er seinen treuesten Weggefährten Adernath tötete.”. Die Helden fragten nach ein paar Details und meinten dann: “Na das hat seine Heilung bestimmt nicht voranschreiten lassen.”. Dann erzählte Pardona von der letzten Geschichte, welche in Djanilla spielte: “Niamh versuchte ihm die Zukunft zu zeigen, um das Ruder herumzureißen. Alle wichtigen Vertreter der restlichen Elfen auf den Inseln im Nebel versammelten sich um Frieden zu schließen. Durch eure Informationen konnte ich jedoch Disharmonie streuen. Ein paar Extremisten hier ein paar Skrechu da und am Ende baute ich sogar einen Angriff des Schlangenkönigs ein.”. Pardona und die Helden lachten. Dann wurde Pardona wieder ernst und sagte: “Fenvariens Heilung war dann aber abgeschlossen und er übernahm die Zügel dieser Geschichte. Es waren die ersten klaren Gedanken in so langer Zeit und schlussendlich löste er die Geschichte und auch die Globule auf.”.
Die Helden schaute sich verwundert an. Daleone meinte dann: “Also war alles Umsonst? Fenvarien ist geheilt und wird die Elfen wieder vereinen?”. Pardona lächelte und stieg langsam aus dem Bad. Die Helden mussten sich anstrengen, um ihren Worten zu folgen und sie nicht nur zu bestaunen: “Das glauben zumindest die anderen. Euch kann ich jedoch sagen das mir nach der dritten Geschichte eine Idee kam. Es wäre ein leichtes gewesen noch weitere davon einzuleiten bis Fenvariens Geist zusammenbricht, aber ich habe mich dagegen entschieden.”. “Was hast du stattdessen getan?” fragte die Helden aufgeregt. Pardona zog sich ein neues prachtvolles Kleid an und antwortete: “Ich pflanzte in ihm den Keim des einzig Wahren!”.
Weiter geht es im nächsten Abenteur Mutterglück.
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