Frei wie ein Vogel

  • "Größe sagt ja erst mal wenig aus. Schmalheit schon, aber schau mich an: Ich bin weder breit noch stark, und gerade das das gereicht mir zum Vorteil, weil es mir niemand zutrauen würde. Du solltest halt keine schwere Waffe oder einen Schild nehmen, das würde nicht passen. Und außerdem, nicht wahr", Sefira zuckt mit den Schultern, "haben wir hier keine ganz große Auswahl, da die bereits bekannten Gesichter von selber wegfallen.

    Es geht ja jetzt auch erst darum, wer mich begleitet, wenn ich den Sultan ankündige", meint sie noch an Morena gewandt.

  • Arwyn schaut auf, als sie die Hand spürt und nickt Morena zu "danke, das mache ich gern."

    Die Dummheit ist eine furchtbare Stärke. Sie ist ein Fels, der unerschüttert dasteht, wenn auch ein Meer von Vernunft ihm seine Wogen an die Stirne schleudert.

  • "Lederrüstungen sollten sich auftreiben lassen. Die sind auch einigermaßen schnell an die Person angepasst", meint Leyra, wirft dabei allerdings einen etwas skeptischeren Blick zu Siona. "Bei dir wird es schwieriger, eine Rüstung zu bekommen. Mit ein paar Dolchen und Wurfmessern und einem fiesen Blick könnte dir aber auch jeder abnehmen, dass deine Stärke Schnelligkeit und Wendigkeit ist und du deshalb auf eine Rüstung verzichtest. Cait scheidet als Wache aus, sie muss den Schlitten lenken." Damit bliebe noch Gilia übrig, zu der Leyras Blick nun wandert und sie fragend ansieht, ob sie auch etwas dazu sagen möchte, da ja bereits ihr Name gefallen ist.


    Arwyns Niedergeschlagenheit, für die Leyra ja durchaus verantwortlich ist, ignoriert diese. Es zeigt wieder einmal, dass Leyra nicht wirklich gut mit solchen Dingen ist.

  • "Wenn ihr wollt, kann auch jemand meine Molokdeschnaja haben", bietet Samjon an und klopft mit der Hand auf seine Axt mit dem eigentümlich geschwungenen Blatt und der Stoßspitze. "Zum Eindruck machen für Sefiras Geleitschutz sollte die sich eignen. Allerdings sollte man auch für den Fall der Fälle damit umgehen kkönnen."

  • Siona nickt "dann lieber ohne Rüstung, schnell und wendig bin ich."

    Die Dummheit ist eine furchtbare Stärke. Sie ist ein Fels, der unerschüttert dasteht, wenn auch ein Meer von Vernunft ihm seine Wogen an die Stirne schleudert.

  • Scanlail hat zugehört, an der einen Stelle genickt, an der anderen den Kopf geschüttelt, oder kurz etwas eingeworfen.*

    Gilia nickt, als ihr Name fällt. Sie wirkt bei der Aussicht etwas aufgeregt.

    Die beiden Geschwister schauen ähnlich wie Arwyn traurig drein, dass so erst mal keine Aufgabe für sie anfällt.


    Bei Arwyns unverhohlener Traurigkeit legt Scanlail ihr die Hand auf die Schulter. "Wir alle haben unseren Teil beizutragen, und wenn es etwas ist, dass wir nicht tun können. Ich kann auch nicht in die Burg um Informationen zu sammeln oder Sefira begleiten. Ich lasse euch in die mögliche Gefahr, entdeckt zu werden laufen, und bin nicht da, um etwas dagegen tun zu können.

    Dafür hast du - und ihr", sie schaut zu Friedwart und Morgana, "andere wichtige Aufgaben, jetzt oder auch in Zukunft."


    Sie wendet sich an alle. "Lederrüstungen jetzt kurzfristig aufzutreiben erachte ich als schwierig, wenn wir nicht möglichen Trägern auflauern und überfallen wollen, aber wenn dann kurz darauf ähnlich aussehende Rüstungen in die Burg spaziert kommen ... Oder ein paar von uns gehen nach Abilacht. Das wird etwas dauern, gerade jetzt bei Schnee, aber da sollte wohl was aufzutreiben sein, wir können ja zahlen, und wirklich eilen tut'sja nicht, außer ein bisschen wegen der Schlitten.

    Wir haben doch auch noch was in unserem Lager. Sind das nicht eine Leichte Platte und ein Gambeson? Vielleicht passt davon etwas, zumindest beim Gambeson könnten wir Glück haben.

    Jedenfalls: Imion und Moreana brechen morgen auf, um einen Platz für den Hinterhalt zu suchen. Ist der gefunden, brechen Samjon und Cait auf, die Schlitten abzuholen.

    Ich und ein paar von uns, Brendan und Lukas in jedem Fall, brechen auf, um etwas Rabbatz zu machen, damit sie wissen, dass wir gerade umtriebig sind, und dass wir gefährlich sind.

    Außerdem brauchen wir noch den Wein, oder zumindest einige Weinfässer. Möglichst, ohne dass ein Diebstahl solcher auf der Burg bekannt wird. Außerdem müssen wir uns in den Dingern verstecken, schon deshalb muss einiges her an Fässer und Säcken.

    Sefira, Gilia und Siona, ihr schaut nach dem Gambeson, und deckt euch mit Waffen aus unserem Arsenal ein, Schwerter und Säbel haben wir. Oder eben Samjons Axt oder Morenas Speer, was euch lieber ist. Und einigt euch darüber, wie euer Herr heißt, wo er herkommt, warum er hier ist ... halt Antworten auf Fragen, die man vermutlich stellen wird. Sefira zieht ihre hübschen Sachen an und ihr kündigt diesen Sultan an. Leider haben wir nur das Zugpferd uns Samjons Pferd, die beide als Reittiere eines tulamidischen Edlen nicht taugen. Hmmm ..." Sie zuckt mit den Schultern. Es geht halt nicht alles so, wie es perfekt wäre.

    "Wenn alles bereit ist, lockt die Nachricht, wir seien gesehen worden, einige Soldaten raus, und bis dahin wurde hoffentlich Wein bestellt, so dass der pünktlich kommen kann.



    *[denkt es euch bitte dazu]

  • Beitrag von Daswadan ()

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  • "Gut zusammengefasst, Scanlail", nicht Samjon anerkennend. "Es stimmt, wenn die Geschichte, die Sefira und ich den Bauern erzählt haben, glaubhaft bleiben soll, dann sollten Cait und ich die Schlitten in spätestens zwei Siebenspannen abholen gehen."


    Der Norbarde überlegt. Wie üblich streicht er dabei über seinen langen, herabhängenden Schnurrbart. "Auf der anderen Seite", fährt er fort, "da du Abilacht erwähnst, könnten wir dort neben den Rüstungen auch einen oder zwei Schlitten erstehen. Oder auch ausleihen, ich könnte Herrn Sandström vom Kontor Sandström fragen."

  • "Dort findest du auch die Weinfässer?" fragt Morena noch Samion.



    Am nächsten Morgen macht sie sich mit Imion auf einen geeigneten Platz für einen Überfall zu suchen. Den Speer (eigentlich ein Jagdspiess) lässt sie im Lager zurück, damit sich die anderen evtl damit vorbereiten können. Bei dem Unterfangen ist Morena mehr Begleitung denn sonst was, schliesslich kennt sie die Umgebung noch nicht wirklich gut. Daher kann sie Imion zwar zur Hand gehen einen geeigneten Platz einzschätzen, aber wo man so einen finden kann muss er wissen.

  • Arwyn lächelt Scanlail dankbar an und ihre Haltung strafft sich wieder etwas.


    Siona nickt bei den Worten der Anführerin und rutscht dann zu Sefira "Du weißt das doch besser, bau die Geschichte um den hohen Herrn, ich merke mir dann alles."

    Die Dummheit ist eine furchtbare Stärke. Sie ist ein Fels, der unerschüttert dasteht, wenn auch ein Meer von Vernunft ihm seine Wogen an die Stirne schleudert.

  • "Möglich", antwortet Samjon Morena auf die Frage nach den Fässern. "Aber da müssten wir schon Glück haben. Bei den Schlitten bin ich mir sicher, dass er welche haben wird."


    "Wo wir die Schlitten leihen, ist ja letztendlich egal. Bei den Bauern müssten wir sie in spätestens zwei Siebenspannen holen. Kommt halt darauf an, ob wir bis dahin mit unseren Vorbereitungen soweit sind und ob wir tatsächlich wegen der Rüstungen nach Abilacht gehen."

  • "Wir sollten nach Abilacht aufbrechen, und einige Rüstungen auftreiben", meint Leyra. "Für unser Vorhaben sollten wir besser mehr Zeit für Vorbereitungen nutzen als überhastet zu handeln. Wenn es länger als die zwei Siebenspannen dauert, ist das so und wir müssen die Schlitten woanders holen. Und es gibt uns eine gute Gelegenheit, nach den Weinfässern Ausschau zu halten."

  • Imion und Morena


    Am nächsten Tag sind Morena und Imion schon früh auf und machen sich auf den Weg einen geeigneten Ort für einen Hinterhalt zu finden. Im Wald gab es zwar genügend Verstecke, aber das war leider nicht das was gesucht ist. "Wir suchen einen Ort, an dem ein offensichtlich kleiner Trupp von uns, irgend etwas anstellt, oder einfach nur gesichtet wird, die Wachen aus der Burg gelockt werden und diese sich dann eine blutige Nase holen, da sich in der Nähe weitere von uns versteckt halten und für eine Überzahl sorgen..." spricht Imion so vor sich hin, sodass Morena die Vorgaben auch nochmal hören konnte. Ein solcher Ort ließe sich im Wald schlecht finden.

    "Was könnte denn für die Rebellen ein Ort sein, an dem sie sich aufhalten? Er darf nicht allzu nah an der Burg liegen, aber auch nicht zu weit weg."

    Während sie also so den Tag über durch den Schnee stapfen und dabei einen großen Bogen um das Dorf bei Burg Crumold machen, halten sie Ausschau nach einem geeigneten Ort und tauschen sich immer wieder über Vor- und Nachteile einer gefundenen Stelle aus. Am späten Abend sind die beiden in Rodaschmund und einigen sich darauf, das die kleine Mühle am Rand des Dorfes am geeignetsten sein würde. Man könnte so einen Raub auf das wenige Getreide oder Mehl vortäuschen und nicht unweit der Mühle bieten genügend Bäume und Hecken Platz für ausreichend Verstecke. Die beiden nächtigen noch vor Ort in einem kleinen Wäldchen um sich den gefundenen Ort sicherheitshalber auch nochmal bei Tag an zusehen.


    Tatsächlich zufireden mit ihrem Fund machen sich die Beiden auf den Rückweg und kommen dort am späten Abend an. Dort erstatten sie denen Bericht, die nicht bereits mit eigenen Aufträgen unterwegs sind.

    Gerne zeigt Imion auch auf einer provisorisch gezeichneten Karte wo die potentiellen Verstecke sind, falls es jemand in Frage stellt oder generell gerne mehr informationen hätte. Aber Imion und Morena sind sich schon sehr sicher, den besten Ort für ihr Vorhaben gefunden zu haben.


    In den nächsten Tagen bis auch die Letzten der Ihren aus Abilacht wieder zurück im Lager sind, hilft Imion im Lager und packt dort mit an, wo es eben nötig ist.

    Bongobongo! Erbgut .... hallooo?

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Kazan Azouz ()