Taberna Obscura (2. Turniertag)

Zwölfe mit Dir und Willkommen beim neuen Orkenspalter 2017!

Die Technik ist neu und rappelt sich gerade ein, deswegen hab ein wenig Geduld mit ihr. Über die Neuerungen habe ich einige Informationen gepostet. Da gibt es auch Hinweise zu den Änderungen, Möglichkeiten und zu den noch offenen Baustellen. Hier wird in den nächsten Tagen auch noch einiges verändert. Diese Information kannst Du rechts oben über das X übrigens auch dauerhaft ausschalten. ;)

Nächtliche Grüße,
Thomas
  • Die Taberna Obscura ist ein schwarzes Zelt am Rand des Hauptplatzes, im Bereich für die Magier. Die Plane ist mit arkanen Symbolen in goldgelber Farbe bemalt, innen drin spenden nach Einbruch der Dunkelheit Gwen Petryl-Kristalle in verschiedenen Farben buntes Licht. Ein Holztresen ist aufgebaut, hinter dem eine junge Frau in normaler Kleidung verschiedenste Getränke mit alchimistisch klingenden Namen ausschenkt.


    Sowohl vor dem Zelt auf einer Schiefertafel , als auch am Tresen auf einem Holzschild ist mit Kreide aufgelistet:


    Mutelixier......7 H
    Charismaelixier.....5 H
    Zielwasser.......5 H
    Drachenspeichel......1 S
    Kvillquelle .........1 H
    Traumpulver.......6 H
    TSA-Geria.......9 H
    Weine nach Qualität und Menge
    Met....................3 H


    Eingelegte Gurken und gefüllte Oliven auf Wunsch......5 H


    An dem halben Dutzend Holztische hier drinnen sitzen vereinzelt Adepten und Scolari, meistens aus Punin, über Bücher gebeugt oder mit angetrunkenem Kopf hochtrabende Theorien diskutierend.


    Morgens ist es noch sehr leer.
    Mittags zu einem Drittel gefüllt.
    Abends sehr gut besucht.

  • Tradis Grenlind gähnte abermals , als sie endlich mit dem Säubern der Tische und einer groben Reinigung des Zeltes fertig war .
    Da war sie doch gestern abend glatt im Zelt über ihrer Lektüre eingeschlafen . Erst die Morgenstrahlen des Praioslichts hatten sie geweckt und sie war schnellstens zu ihrem Zelt geeilt , um sich umzuziehen und frisch zu machen.


    Jetzt war sie halbwegs wieder bereit , Kunden zu empfangen . Allerdings benötigte sie dringend frische Früchte und Oliven. Auch etwas Brot , um der Kundschaft wenigstens etwas anbieten zu können wäre nicht schlecht.
    Sie war zu dieser frühen Stunde aber noch hundemüde und setzte sich erst einmal vor den Eingang , um den Tag zu begrüßen.
    .

  • Nachdem die junge Frau ( Tradis Grenlind ) fast noch einmal in der warmen Morgensonne eingedöst wäre , machte sie sich nun an die Vorbereitungen.
    Sie schickte einige Kinder mit kleinen Botengängen auf den Markt und beauftragte einen Tagelöhner, mit der Sackkarre ein Fass frisches Quellwasser zu besorgen.
    Sie spülte die Krüge , kontollierte die Säfte und anderen Getränke , kostete ein Schlückchen von Weiß - und Rotwein .


    Als es dann etwa 10 Uhr war war alles bereit für die ersten Gäste. Sie hatte für sich selbst ein leichtes Brot und etwas Milch besorgen lassen und saß nun vor dem Zelt und biss kräftig vom Früchtebrot ab. Die Milch hatte ihr einen leichten weißen Bart auf der Oberlippe wachsen lassen................
    .

  • Varrod betrachtet das doch recht auffällige Zelt eine Zeitlang und tritt dann ein.


    Er bleibt einen Moment im Zelteingang stehen und mustert das Innere.


    "Hesinde zum Gruß. sagt, kann ich hier wohl ein gutes Frühstück bekommen?"


    grüßt er mit einem Lächeln im Gesicht die junge Frau, die dort offenbar alles für Gäste bereit machte. das Lächeln wird ein wenig breiter als die Frau aufblickt und Varrod ihren Milchbart sieht....

  • Als der Gast das zelt betritt , wischt sich die rothaarige junge Tradis schnell mit dem Ärmel über die Lippen und kaut den Mund leer.
    " Ja , guten Morgen. Die 12e zum Gruß, werter Herr. Ja , also ein Frühstück ? Nun nicht direkt aus meinen Vorräten , aber ich kann gerne jemanden schicken , der euch das besorgt , was ihr wünscht. Gebäck ? Tee ? Milch ? Einen Moment ."


    Sie stößt einen schrillen Pfiff aus .


    # während Varrod bestellt , erscheint ein etwa 10 jähriger Junge und wartet auf Anweisungen von Tradis#
    .

  • Nachdem er hier offenbar Frühstücken kann geht er weiter in das Zelt hinein.


    "Nun, ich hätte gerne etwas Brot, Käse und ein wenig Wurst. Wenn möglich etwas Honig. Dazu einen Krug mit Milch und einen kleinen Becher Met. Damit wäre ich schon recht zufrieden"


    Danach begibt er sich an einen der freien Tische und stellt seinen kleinen Rucksack ab, zieht seinen himmelblauen Mantel aus und hängt ihn über seinen Stab, welchen er an die Wand stellt. Man erkennt jetzt den reich verzierten Schneidezahn und einen Dolch an seinem Gürtel. Dann setzt er sich...

  • " Sehr wohl , der Herr. " Tradis ist zu dem ersten Gast besonders höflich und zuvorkommend , hat sie doch ausgezeichnete Laune hezte früh. Sie flüstert dem Kind ins Ohr , drückt ihm etwas Geld und einen Krug in die Hand und gleich darauf verschwindet der Kleine nach draußen.
    " Und wenn du Terpe siehst , schick ihn her , ich brauch ihn dringend!! " , ruft sie ihm hinterher.
    Dann lächelt sie den Mann an und bringt ihm bald darauf eine halbe Tasse Milch, etwas Honig , sowie einen Krug Met an den Tisch.
    " Die anderen Sachen kommen gleich , werter Herr." , sagt sie entschuldigend. " Für das Speisen sind wir eigentlich nicht vorbereitet, aber es wird besorgt. In wenigen Augenblicken könnt ihr euren hungrigen Magen füllen. Mögt ihr vielleicht etwas Obst ? Ich habe Äpfel , Birnen und Kirschen."
    Sie blickt sich um und sieht den Mantel des Gastes:
    " Ein herrliches Stück habt ihr da. So etwas habe ich in ganz Punin noch nicht gesehen. " . sagt sie bewundernd.
    .

  • "Oh, wenn man hier eigentlich nicht Speisen kann, so stehe ich doppelt in Eurer Schuld. Zum einen macht ihr eine Ausnahme und dann besorgt ihr auch noch was ich wünsche. Vielen Dank dafür."


    Er erhebt sich und deutet eine Verbeugung an. Ein freundliches Lächeln spielt auf seinem recht jugendlichem Gesicht.
    [Er ist offenbar nicht älter als 25 Götterläufe]
    dann setzt er sich wieder


    "Ein Stück Obst nehme ich gerne. Wenn es euch nichts ausmacht werde ich es allerdings zu einem späteren Zeitpunkt essen."


    dann kommt das Gespräch auf den Mantel:


    "oh denn...nunja...das ist ein Eigenwerk. Eigentlich hatte ich ihn einst gefertigt um meinen Meister und einige der Magister an der Akademie ein wenig zu ärgern. Grau und ähnliche Farbtöne waren dort immer sehr vertreten. Zudem fühlte ich mich dem Himmel stehts verbunden.... Die freie Welt... inzwischen trage ich ihn, weil er mir einfach gefällt und er mir schon manchen guten Dienst geleistet hat."


    er stockt kurz...


    "verzeiht... Ich habe mich noch nicht vorgestellt und auch wenn es in eine Taverne wohl eigentlich nicht üblich ist, so sind wir doch derzeit unter uns"


    sein Blick wandert bei dem Satz ein wenig belustigt durch das Zelt.


    "Adeptus Varrod Gnitzinger zu Thorwal. Darf ich nach eurem werten Namen fragen"

  • Tradis ist ob der Höflichkeit des jungen Mannes etwas verlegen und murmelt zwischendurch immer : " Das macht doch nichts. " und " Selbstverständlich. "


    Und abermals bewundert sie den hübschen Mantel und als er seine rede beendet hat stellt auch sie sich hastig vor um gleich darauf eine wohl für sie viel wichtigere frage zu stellen:
    " Ich heiße tradis Grenlind und komme aus einem kleinen Dorf , eine halbe Tagesreise von hier. Das Zelt gehört nicht mir , ich arbeite für Lohn. Doch sagt bitte: Ihr kommt aus Thorwal ? Das liegt weit im Norden , stimmts ? das habe ich gestern nacht noch in jenem Buch dort gelesen. "
    Sie deutet auf das Reisebuch , ihren Preis aus dem Dichterwettbewerb, das noch aufgeschlagen am Tresen liegt.
    " Dort steht allerdings ,und das habe ich ebenfalls schon festgestellt , dass die Frauen und Herren Thorwaler sehr rau und unhöflich seien und man sich vor ihnen in Acht nehmen sollte , denn sie seien leicht erregbar. Ihr seid das direkte Gegenteil. Was ist nun richtig ? "
    Wissbegierig beugt sie sich nach vorne...........
    .

  • "Nun, ich komme nicht direkt aus Thorwal. Dort habe ich an der Akademie meinen Abschluss gemacht und es mir zur Gewohnheit gemacht die im Namen zu erwähnen, da ansonsten oftmals die zu erwartende Frage nach dem Abschlußort kommt. Dieses erspare ich mir auf diese Weise.
    Ich komme eigentlich aus Andergast und den größten Teil meiner Erziehung verdanke ich meinem Meister, der selbst aus Festum kommt und viel von Dere bereist hat. So mag es nicht verwundern, wenn ich auch nicht dem typischen Bild des Andergasters entspreche, welches -zu meinem Leid- doch eher negativ in vielen Regionen gefärbt ist."


    ihm fällt auf, das ihr der Mantel offenbar sehr gefällt.


    "Nun, wenn euch der Mantel so sehr gefällt, so möchte ich mich für eure Freundlichkeit erkenntlich zeigen. Wenn ihr den nötigen Stoff besorgt, so werde ich euch ein Kleid, Mantel oder sonstiges Kleidungsstück fertigen. Ganz wie es euch gefällt. Was haltet ihr davon?"


    sein Ton ist ehrlich uns sehr freundlich. Teilweise scheint noch ein wenig jugendliche Freude mitzuschwingen

  • " Haha , jaja. Ihr wollt mich auf den Arm nehmen. Nach einem Schneider seht ihr mr aber gar nicht aus. ",
    entgegnet Tradis dem jungen Varrod.
    " Und so viel Zeit zur wöchentlichen Anprobe zu kommen , hätte ich doch nicht, denn es hat sicherlich ein halbes Jahr gedauert bis er fertig war. Außerdem ist er viel zu fein für mich."
    Tradis lacht laut auf als sie dies sagt. Sie weiß , dass die jungen Studiosi gerne ein Mädchen vom Lande auf den Arm nehmen wollen und war entsprechend vorsichtig.
    Doch da sie ja bald " die Welt " bereisen und Bücher schreiben wollte interessierte sie vielmehr der Weg den der Gast hierher genommen hatte.
    Sie sprach deshalb:
    " Erzählt mir von euerer Reise hierher. Wie kamt ihr her ? Per Schiff ? oder gar auf dem Landweg ? Oder beides ? Wartet........".
    Sie flitzte zur Theke und kam mit einem Papier und einem Kohlestift wieder , bereit , sich alles Wissenswerte zu notieren.
    .

  • Als die junge Frau loslacht blickt er sie Ernst an:


    "Nun, es war mein voller Ernst und es wird nicht länger als 10 Minuten dauern. Sicher ich bin kein Schneider. Dennoch verfüge ich über ganz andere Methoden so etwas zu machen. Zudem muß es ja kein so feiner Stoff sein. wenn ihr gedenkt auf Reisen zu gehen ist ein Allwettermantel sicher besser geeignet. Aber ich will euch nicht drängen und überlasse es euch. Es war nur ein Angebot."


    sein Ton ist sachlich und ernst aber immer noch freundlich.


    "Hierher bin ich sowohl mit dem Schiff als auch zu Fuß gekommen. Ich war vor einigen Wochen das letzte mal in Thorwal, da ich Berichte meiner letzten Reisen dort agbeliefert habe. Dort hörte ich von diesem Tunier und beschloß herzukommen und es mir anzusehen. ich werde auch heute Nachmittag am Magierwettstreit teilnehmen. ich glaube zwar nicht dass meine Darbietung den Vergleich zu einigen "Kunststücken" von anwesenden Jahrmarktzauberern gewinnen kann. Denoch möchte ich versuchen meine Kunst zu demonstrieren."


    nach so viel Reden trinkt er erstmal einen Schluck Milch...

  • In diesem Augenblick erscheint der Junge mit dem Frühstück. Tradis ist beschäftigt , dies auf einem Tablett anzurichten und dann dem jungen Magier zu bringen.
    " So , hier , leider ist keine Wurst dabei. Die Hartwurst ist alle und Frischwurst gibt es erst am späten Nachmittag. Lasst es euch munden . Möge die gütige Göttin euer Mahl segnen. "
    Sie entschuldigt sich , dass sie für einige Zeit noch Vorbereitungen zu treffen hätte und lässt Varrod erst einmal speisen.
    Als sie geht sagt sie noch:
    "Na dann wünsche ich euch noch viel Glück für heute Nachmittag. Jaaa und vielleicht komme ich auf euer Angebot mit dem Mantel zurück. Wenn ich mir frei nehmen kann , komme ich auch zum Wettbewerb und feuere euch an. Oder macht man das nicht bei......bei....äh.....bei ...den arkanen Künsten ? "
    .

  • Als der Junge erscheint reibt Varrod sich erfreut die Hände. dann holt er einen Heller raus und wirft ihm dem Junge zu:


    "Hier, für deine Mühen" ein Zwinkern begleitet die Aussage.


    Dann stellt er alles vor sich auf den Tisch und beginnt sich ein Brot mit Honig zu schmieren.


    "Mein Angebot steht noch. Wenn und ob ihr es annehmt ist eure Sache"


    dann beißt er herzhaft ab. Ein kleiner Faden Honig bleibt an seinem Mund hängen.


    "Habt ihr wohl auch ein Tuch?"


    dann ißt er weiter.


    "Nun wenn ihr kommt würde es mich freuen. Doch anfeuern...nunja...die Kunst braucht eine Menge Konzentration...aber ihr dürft gerne jubeln wenn es euch gefällt und mir mein Vorhaben geglückt ist."


    Als Tradis geht ißt er in aller Ruhe weiter...

  • Der Junge schnappt sich das Geldstück und grinst darauf Tradis an. Diese bringt selbstverständlich ein kleines weißes Tuch und antwortet dem freundlichen Magier:
    " Ja , danke für das Angebot. Also neugierig wäre ich schon. Ich warte auf einen Freund den ich in die Stadt zum Lodenkauf schicken kann. Dann würde ich mir schon einen schönen Lodenmantel fertigen lassen. "


    Sie geht noch mal zu dem Kind und trägt ihm auf:
    " Such doch mal den Terpe Kwittbaum. Schau mal unter den Tribünen nach. Da steht er gerne und schaut den Damen unter die Röcke. Oder geh mal in Punin über den Marktplatz. Sag ihm , er möchte gleich hierher kommen. "
    Darauf eilt das Kind nach draußen und Tradis lässt den Gast in Ruhe zu Ende frühstücken. Sie steht hinter der Theke und scheint eine Zeichnung anzufertigen.
    .

  • Varrod blickt dem Jungen kurz hinterher als dieser geht.


    "Einen Lodenmantel. Wenn das euer Wunsch ist, so werde ich mich bemühen"


    entgegnet er zwischen zwei Bissen und einen kräftigen Schluck Milch...

  • Macabros, der alte, weißhaarige Magier betritt die Taberna mit einem leichten Lächeln. Sein Blick schweift einmal durch den Raum, bevor er ihn langsam, schwer auf seinen Stab gestützt durchquert. Ein heiseres


    "Der heilige Nandus, Wahrer des Wissens mit euch!"


    begleitet die Schritte des Magiers. Dann geht er direkt zur Theke durch.

  • Als der alte Magus das Zelt betritt blickt Varrod ihn freundlich an und nickt ihm zu. Der Gruß mußte wohl ihm und der netten Bedienung gelten. Andere waren schließlich nicht anwesend.
    Dann ißt er weiter....


    EDIT Schattenkatze: Denk Dir immer ein paar NSCs dabei, es ist schließlich ein kaiserliches Turnier und eine große Magierakademie ist in der Stadt. ;-)


    Edit:Alles klar...aber es ist so früh und bisher war ich doch der erste ;) 

  • Auch in die Taberna kommt eine Frau von der Turnierleitung und obwohl es in diesem Zelt wohl eher darum geht eventuell noch einen Teilnehmer zu finden, als das Publikum, welches eher im Bierzelt anzutreffen ist, zu informieren, verschafft sie sich mit einem lauten„Hört, hört!“ Aufmerksamkeit und spricht mit fester Stimme weiter, so dass es jeder im Zelt verstehen kann. „Die Turnierleitung gibt bekannt, dass der Ablauf des heutigen Turniertages sich geringfügig ändern wird. An Stelle des magischen Blickduells und des Ignifaxiuswettbewerbs wird am heutigen Tage zwischen dem Ringstechen und dem rondrianischen Zweikampf zur vierzehnten Stunde ein freier Magiewettbewerb stattfinden. Interessierte können sich am Anmeldetisch für Magier und Spielleute informieren."


    Kurz darauf verlässt sie wieder das Zelt, nachdem sie den wenigen Anwesenden noch einmal zunickt.

  • Macabros hält einen Moment inne und schaut zu der Frau von der Turnierleitung. Nacdem sie wieder gegangen ist, fährt er sich mit der Linken durch seinen weißen Bart und murmelt etwas vor sich hin, bevor er sich weiter zur Theke und damit auch zu Tradis bewegt.


    Mit einem Lächeln passiert er auch den Tisch an dem Varrod sitzt und nickt ihm ebenfalls zu.