Der Kampf und die Peitsche

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      Ich hab da mal eine Frage zur Peitsche. Sie gilt ja als ordinäre Nahkampfwaffe und wird entsprechend gesteigert. Aber, ganz ehrlich, kann man mit einer Peitsche einen Schwerthieb parieren? Definitiv nicht. Auch wäre es witzlos zu sagen, ich werte die Parade als Ausweichen, denn das würde heißen, daß das Ausweichen einfacher wird, wenn man eine Peitsche in der Hand hält.


      Wie wäre es, die Peitsche primär als eine Art von Fernkampfwaffe zu betrachten? Sie toppt jede andere Nahkampfwaffe in der RW, wird allerdings von allen Fernwaffen überboten, aber als ein Mittelding, das sich hauptsächlich an Fernkampfwaffen orientiert, stelle ich mir Einsatz und Handhabung realistischer vor.


      Also alles auf AT packen und die PA mit Ausweichen machen. Aber dann ist doch eine AT+4, um jemanden von den Beinen zu reißen, deutlich zu einfach! Deswegen habe ich mir überlegt, mich an der bekannten Fernkampftabelle \"Wurfbeile\" zu orientieren.
      Als winzige Ziele würden dann Hals, Handgelenke und Fußknöchel gelten. Als sehr klein alle restlichen Teile außer dem Torso, welcher als klein gilt. Als Distanzklasse ist \"nah\" am besten geeignet, weil damit die Proben weder zu leicht noch zu schwer sind. Die Entfernung ist ja eh immer ziemlich gleich, ca. 2 Schritt (etwas muß ja abgezogen werden, da ein gutes Stück des Peitschenendes beim von den Füßen reißen sich um die Beine des Gegners schlingt).


      Ach ja, natürlich weiß ich, daß die Peitsche eine unehrenhafte Waffe ist und mit Sklavenhaltern/-jägern in Verbindung gebracht wird, aber darum geht\'s mir nicht.


      Wie seht ihr das?

    • Nun das kommt immer darauf an wie du es verstehst mit der Waffe umzugehen. Du kannst einen Gegner durchaus entwaffnen mit einer Peitsche. Das ist natürlich je nach Situation um einiges erschwert. Eine wirkliche Parade kann man aber meiner Meinung nach auch nicht damit ausführen. Unsere Hexe zum Beispiel setzt die sowieso nur als Fernkampfwaffe ein. Rauf auf einen Baum und dann schnallzt es von oben saures. :)

    • Das Problem mit der Parade (Schwert contra Peitsche) löst sich ganz schnell, wenn man mit dem Waffenvergleichswert spielt. Ist zwar furchtbar umständlich, gibt dem Spiel aber etwas mehr Realität. Trotzdem, die Idee mit der Einstufung als Fernkampfwaffe ist genial, muß ich unbedingt mal in meiner Gruppe ansprechen!

    • Danke!

    • Phex zum Grusse allerseits!


      Mag auch noch meien Senf dazu geben: :oops: Die Idee mit dem Fernkampf finde ich super, würde dann wie beim Lanzengang alle Talentpunkte auf AT-Basis legen und die Lanzenreiten Tabelle (evt. modifiziert) für die Erschwerniss nehmen (weil die Peitsche halt nicht wirklich ein Wurfbeil ist :wink: ).


      Naja mein Voschlag...


      Aventurische Grüsse, Grumbrak

    • Naja, ich würd sagen, parieren kann man durchaus! Wenn man das Schwert des Gegners mit der Peitsche umwickelt und so aus der Bahn reißt! Aber den anderen Vorschlägen könnte ich durchaus auch was abgewinnen.

      Ingalf von Sturmfels
      Erbauer von Ingalfs Hallen
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      Und ich sage trotzdem G7 :-D

    • Man sollte auch mal bedenken das eine Peitsche quasi unwirksam wird, sobald der Schwertkämpfer erstmal nah genug dran ist. Dann ist eine Peitsche (eigentlich) nicht mehr einsetzbar. Denn wer kann schon eine Peitsche jemanden entwaffnen oder von den BEinen holen, wenn dieser direkt vor einem steht?

    • Genau!
      @ Felian
      Das hat mich schon immer gestört.
      Diese ganzen Westernfilme , wo sich der Held auspeitschen lassen muss, der Arme.
      Ein kurzer Sprint an die Beine des Peitschenschwingenden hätte doch genügt.
      Aber nein ! Er bleibt immer in der waffenwirksamen Entfernung und lässt sich verkloppen.


      Bei einem \"vernünftigen \" Gegner wirkt eine Peitsch höchstens 1 mal , denn anschließend ist man nahe genug ran, um dem Typ die Schnur um den Hals zu wickeln.

      Wir mischen uns , da `n bisschen ein - so soll es sein , so wird es sein .

    • JohnOldman : Das ist schon eher das \"entwaffnen\" des Gegners, was regeltechnisch ja auch mit Probenvorgabe geregelt ist. Ich denke auch, daß eine solche Form der Parade wesentlich schwieriger (Aufschläge!) ist als eine Parade im Sinne von mit eigener Waffe die Waffe des Gegners blocken.

    • HathumilDreikorn wrote:

      Zitat

      Bei einem \"vernünftigen \" Gegner wirkt eine Peitsch höchstens 1 mal , denn anschließend ist man nahe genug ran, um dem Typ die Schnur um den Hals zu wickeln.


      Nun ja, das würde ich nicht unbding so sagen. Könntest du nach nem wuchtigen Peitschentreffer noch innerhalb der nächsten sekunde einen Schritt nach vorne gehen???

      Ingalf von Sturmfels
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    • Klar, John O.
      Ein Hundertmeterläufer legt in einer Sekunde 10 m zurück.


      Da wird ein normaler Mensch doch in der Lage sein in einer sec 5 m zurückzulegen.
      Die Peitsche hält man entweder fest oder läuft , auch nach einem Schlag, die 5 m und springt dem Typ an die Gurgel.
      Wo ist das Problem ?
      Wir sind doch keine Tiere , die sich einfach peitschen lassen ?
      Deshalb halte ich meine Behauptung aufrecht, dass ein \" Peitscher \" nur einmal das Ding benutzt. Danach hat er einen Dolch im Bauch.

      Wir mischen uns , da `n bisschen ein - so soll es sein , so wird es sein .

    • Aber man sollte mal bedenken das nicht jeder Treffer mit einer Peitsche so ideal ist das dieser Treffer das fortbewegen dermaßen einschränkt. Jemandem mit Kettenhemd und KEttenzeug ist es wohl ziemlich egal ob er 1 SP durch ne Peitsche bekommt, oder? Ist immerhin wie ein NAdelstich.

    • Nun eines sollte man nie vergessen, so eine Peitsche tut unheimlich weh. Deshalb verlange ich immer wenn so eine Peitsche über 6 SP macht eine Selbstbeherrschungsprobe von dem Gegner.

    • Zitat

      Nun eines sollte man nie vergessen, so eine Peitsche tut unheimlich weh. Deshalb verlange ich immer wenn so eine Peitsche über 6 SP macht eine Selbstbeherrschungsprobe von dem Gegner.


      Erschwert oder einfach nur ne normale Selbstbeherschungsprobe? Natürlich schmerzt ein Peitschenhieb. Aber denkst du das ein Treffer mit einem Schwert, also eine schnittwunde, minder wehtut? Ich denke doch wohl kaum, oder?

    • felian
      Aber im Gegensatz zum Schwert ist die Peitsche dazu ausgelegt möglichst wenig Schaden, bei möglichst viel Schmerzen zu erzielen.
      Und @Hathumil
      Ich wette mit dir, dass du, wenn dir jemand (wenn du nicht gerade eine Rüstung anhast) ne Peitsch übern Oberkörper zieht, du für einige sec wohl kaum auf denjenigen zugehen kannst!

      Ingalf von Sturmfels
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    • @ John


      Ja, das ist klar. Aber dennoch kann man dann nicht sagen das der Schmerz durch die Peitsche mehr ist als ein schwertstreich. Das finde ich banal.

    • Ich , John O. , ich persönlich würde garantiert weglaufen und den Peitschenschwinger stehen lassen.
      Oder mich hinter was Sperrigem verstecken. Ein Gebüsch sollte da schon reichen.
      Deshalb kann ich da leider nicht mit dir wetten.
      Aaaaaaber.........
      mein Thorwaler würde die Zähne zusammenbeißen und auf den Typ zugehen , ihm das Ding in den Mund stopfen und ihn auf den Misthaufen werfen.
      Besonders wenn der Typ noch aus AlAnfa wäre und Sklaven gepeitscht hätte.


      Dieser Peitscher muss doch auch ausholen. Und in dieser Zeit ist ein Nahkampfangriff immer drin.

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    • @Hathumil Der peitschenschwinger trifft (oder nicht ) der angegriffene sprintet nach vorn und............ ist immer noch aauf peitschenangriffsdistanz weill der angreifer nach seinem angriff sofort zurückgewichen ist und neu ausholt ......

    • Ist es nicht ziemlich müssig, darüber zu diskutieren, ob man nach einem Peitschentreffer noch Sprintgeschwindigkeit/2 auf den Peitscher zugehen kann???


      Ich mein ihr soltet das lieber mal zu zweit ausprobieren, es soll ja Leute geben, die finden das schön! :lol:


      Die Idee mit der Selbsbeherrschungsprobe finde ich gut, eine Peitsche soll ja vor allem wehtun! Nicht verletzen, aber spielen wir nicht alle einen (wenn auch kleinen) Helden/In??? Und sollten Helden nicht auch die Möglichkeit haben den Schmerz zu verdrängen (Selbstbeh.) und die Peitsche beim Schlag zu fangen (GE oder FF Probe +X) und den fiesen Peitscher zu entwaffnen oder von den Beinen zu reissen (vergleichende KK Probe, bei Differenz größer als Y gelingts)???


      Hesinde und Nandus mit uns!

    • felian
      WIeso nicht??? DIe Peitsche ist auf möglichst große Schmerzen ausgerichtet, das Schwert auf möglichst großen Schaden. Fazit: Schwert macht mehr TP als Peitsche, Peitsche ist schmerzhafter. Aber da es hier wohl keiner ausprobieren will, denke ich nicht, dass es noch Sinn hat, weiter darüber zu diskutieren, was jetzt mehr weh tut.

      Ingalf von Sturmfels
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