Fragen zu Pfeilen

  • Das finde ich spannend. Auch das am Lagerfeuer nachbessern der Pfeile: Holz schnitzen, Birkenteer herstellen, Federn anbringen, die "geretteten" Pfeilspitzen wieder mit den neuen Pfeilen verbinden und neue Pfeile herstellen, die den alten nichts nachstehen... oder den "Ersatzpfeil" ohne SPitze / Feder / etc. der es schwieriger macht zu treffen und weniger Schaden macht... all das sind spannenden (korrektur: können spannende) Momente im Rollenspiel darstellen.

    Einmal? Sicher. Zweimal? Durchaus auch noch. Aber als permanenter Inhalt Marke "Und jetzt sind mal wieder Alriks zehn Minuten, wo er beschreibt, wie er am Lagerfeuer seine Pfeile nachbessert"? … eher nicht so.

    Jeder Mensch ein Magier!
    Avatar by Tacimur

  • Nun musste ich doch Schmunzeln... Und wollte Dir allein deswegen schon Recht geben, dann aber doch nochmal nachfragen:


    Was ist daran anders, als der Magier, der jeden Abend was in sein Tagebuch krizzelt?


    "Und jetzt sind wieder Alriks zehn Minuten, wo er beschreibt, wie er am Lagerfeuer sein Diarium füllt"?


    Was ist daran anders, als Alrik, der Krieger, der jeden Abend sein Schwert schleift?


    "Und jetzt sind wieder Alriks zehn Minuten, wo er beschreibt, wie er am Lagerfeuer sein Schwert schleift?"


    Was ist daran anders, als Alrik der Dieb, der seine Irianrüstung fettet?


    Und jetzt sind wieder Alriks dreißig Minuten, wo er beschreibt, wie er am Lagerfeuer sene Rüstung fette?t"


    Ja warum nicht, das ist auch Ambiente... wie Schuhe am Lagerfeuer trocknen, bis die Sohlen dampfen....

    Wie das Kaninchen ausnehmen und die Suppe kochen. Ja verdammt nochmal. Zumindest die ersten paar Male sollte man das machen, später können es sich alle vorstellen und es reicht, wenn man die Probe nur noch würfelt.

    Aber genau das gehört für mich zum fluff...


    Edit sagte grad: Genau das hattest du auch geschrieben.... "Einmal? Sicher..." wenn der olle Ork nur immer das liest was er will. Sorry!

    Nietsche und Amazeroth - Also sprach Zarathustra (zweiter Teil):


    Was erschrak ich doch so in meinem Traume, dass ich aufwachte? Trat nicht ein Kind zu mir, das einen Spiegel trug?

    "Oh Zarathustra - sprach das Kind zu mir - schaue Dich an im Spiegel!"

    Aber als ich in den Spiegel schaute, da schrie ich auf, und mein Herz war erschüttert: denn nicht mich sahe ich darin, sondern eines Teufels Fratze und Hohnlachen.

  • Das finde ich spannend. Auch das am Lagerfeuer nachbessern der Pfeile: Holz schnitzen, Birkenteer herstellen, Federn anbringen, die "geretteten" Pfeilspitzen wieder mit den neuen Pfeilen verbinden und neue Pfeile herstellen, die den alten nichts nachstehen... oder den "Ersatzpfeil" ohne SPitze / Feder / etc. der es schwieriger macht zu treffen und weniger Schaden macht... all das sind spannenden (korrektur: können spannende) Momente im Rollenspiel darstellen.

    Das dauert viel zu lange pro Pfeil, um das mal eben am Lagerfeuer zu machen. Das wären schon mal ein, zwei Tage Pause, nur um Pfeile zu ersetzen. Dazu kommt, dass man die Materialien für ordentliche Pfeile jetzt auch nicht trivial findet. Und wenn man die mitschleppt, kann man auch gleich Ersatzpfeile mitschleppen.


    In der Praxis sehe ich leider häufiger, dass die SCs 300 Pfeile auf ein Packtier laden, als dass sie versuchen, Ersatz selber herzustellen.

  • weil es halt auch keinen Sinn macht. Pfeile aus Spitze, Federn und ordentlichem Schaft zu machen ist kein Hexenwerk, wenn ich die Schäfte selber schnitzen soll, dann kann ich lieber mit großen Steinen werfen, ist für mich ungefährlicher und weniger Schaden mach ich auch nicht.

    Bogenjäger, wie z.B. Howard Hill haben ihre Pfeile immer bei der Überfahrt nach Afrika gebaut, aber halt aus vernünftigen Rohmaterialien. Ich denke die meisten unterschätzen die Qualitätsansprüche an einen vernünftigen Pfeil, auch früher schon.