Das Vergessene Tal

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    • Werkfried schnappt sich Sahels Zügel und marschiert mit. Dabei hält er sich in der Nähe von Arakne und behält Fin im Auge.


      "Nichts dringt in mein Hirn vor! Meine Reflexe sind zu schnell!"

      Drax, Guardians of the Galaxy

    • Arakne mustert Gissa mit einem kalten Blick. Als es losgeht, hält sie sich an der Front der Gruppe auf, allerdings mit etwas Abstand zu Harkon. Auch sie behält die Umgebung genau im Auge, Nicht nur, um etwaige Landmarken memorieren zu können, sondern vor allem um zu sehen, ob dort nützliche Pflanzen wachsen. Der Rucksack drückt noch nicht sehr schwer, aber sie weiß, daß sich das in ein paar Stunden ändern wird. Trotzdem schreitet sie mit weit ausgreifenden Schritten weiter voran.

    • Nach einem herzlichen Abschied von seiner Familie folgt auch Falk zögernd der aufbrechenden Truppe, hält sich jedoch ein gutes Stück vor Leta. Diese reiht sich mit hochgezogenen Schultern ein und lächelt Gesine zu, als diese ihre Nähe sucht.

      Kaum hat die Kolonne den Stall und die davor stehenden Söldner passiert, gerät der Vormarsch auch schon wieder ins Stocken, als hinter einem der Gebäude eine raue, leicht nuschelnde Stimme erklingt: "Elen'es Bies'! Dumme Mähre! Wills' du wohl en'lich mitkomm'?" Der protestierende Schrei eines Esels dringt an eure Ohren, dann kommt die verlotterte Gestalt des Dorftrinkers um die Ecke. Hinter sich her zieht er einen struppiges Grautier an einem Führstrick, das mit allerlei Zeug beladen ist. In dem Sammelsurium könnt ihr eine Decke, eine schwere Holzfälleraxt, und eine leichte Armbrust ausmachen, die neben den Satteltaschen aufgehängt sind. Auf alldem thront ein Holzfässchen - und erstaunlicherweise ein guter Fellmantel, ähnlich dem, den Leta bei sich trägt. Nur ein wenig ungepflegter.

      Als der Trinker eure erstaunten Blicke bemerkt, bleibt er stehen und stiert euch aus geröteten Augen an. "Was'n? Hab doch gesacht ich komm mit. Bin ich zu spät?" Harkon dreht sich um und mustert ihn kalt. "Etwas. Aber noch rechtzeitig." Er blickt euch andere an: "Fehlt sonst noch jemand, oder können wir weiter?"

      "Es gibt keine Zufälle" M. Wittgenstein

    • Fin zuckt nur mit den Achseln als Harkon zu ihm blickt.


      Aber er betrachtet den Esel des Neulings eingehend.

      Meine Charaktere:




      Phelix Lassan, ein kleiner Dieb aus Albenhus


      [OT]Wenn ich denke das etwas nicht ganz zum aktuellen Thema passt[/OT]


      Der Einstieg in eine kleine Geschichte von mir

    • "Du hast rekrutiert, Eisengießer!" brummt der Ritter. Trunkenbold und Esel nimmt er mit gemischten Gefühlen war. Ersterer wird sicher eine Belastung, ein Esel kann in den Bergen wiederum hilfreich sein.


      "Nichts dringt in mein Hirn vor! Meine Reflexe sind zu schnell!"

      Drax, Guardians of the Galaxy

    • Als der Trinker dazustößt und seinen Esel hinter der Gruppe herzerrt, seufzt Janka tief. Der Esel ist schon hoch beladen und es kann gut sein, dass er es in den Bergen nicht leicht haben wird. "Das arme Viech, wenigstens wird das Fass mit der Zeit leichter", raunt sie Sumudai zu. "Mal sehen, ob er mithält. Immerhin scheint er ganz gut ausgerüstet zu sein."

    • Wortlos dreht sich Harkon um und setzt den Weg nach Süden fort, während sich die Prozession unter den neugierig-misstrauischen Blicken einiger Dorfbewohner wieder in Bewegung setzt. Fin fällt bei seiner Beobachtung auf, dass der Esel zwar ungepflegt, aber nicht misshandelt aussieht. Zumindest lassen sich keine auffälligen Narben oder gar Striemen entdecken.

      Es scheint, als sei Praios eurem Anliegen wohlgesonnen, beschert er euch doch einen herrlichen Sommertag. Das Regenwasser der letzten Nacht, dass sich an den tieferen Stellen des Weges gesammelt hat, steigt in den warmen Strahlen der Praiosscheibe dampfend empor und kühlt die Luft auf eine angenehme Temperatur ab. Derweil versuchen sich die Vögel mit ihrem Gesang gegenseitig zu übertönen. Ab und an ertönt der Warnschrei eines Eichelhähers, als ihr euch nähert und bring die Vogelstimmen kurz zum verstummen. Doch wenig später setzen sie mit ungeminderter Macht wieder ein.

      Der enge Pfad windet sich, den Kehren des Flusses folgend zwischen dichtem Gestrüpp dahin, das auf der landzugewandten Seite nach kurzer Zeit in einen dichten Birken- und Eschenwald übergeht. In dem Gestrüpp finden sich hin und wieder einige Brombeerdickichte, die teilweise bis auf den Weg hinauswuchern. Auch wenn das das Vorankommen ein wenig erschwert, machen einige späte, euch dunkel entgegenschimmernden Beeren die Mühe wieder wett. Hin und wieder erblickt das geübte Auge des Firuni eine Tierfährte, die den immer noch schlammigen Weg kreuzt: Eine Bache mit mehreren Frischlingen, später dann die Spuren eines Rudels Rehe. Da es bis spät in die Nacht geregnet hat, ist zu vermuten, dass die Spuren wohl in der Morgendämmerung entstanden sind.

      Während Arakne und Gesine die am Ufer stehenden Weiden nutzen können, um ihre Vorräte an Fiebermittel aufzufüllen, entdeckt Fin einen besonderen Schatz: In der Nähe eines der vielen kleinen Rinnsale, die wohl seit gestern den Weg kreuzen, erspäht er im Schatten des Gestrüpps zwei Tarnelen, die er seiner Sammlung hinzufügt. Leta, die den großteil der Zeit stumm neben Gesine herläuft, sofern sie nicht angesprochen wird, schaut dieser und Arakne interessiert dabei zu, wie sie die Rinde von den Weiden abschälen. Falk hingegen stapft stur vor sich hin, während sich der Trinker ab und an einen Schluck aus einer ledernen Feldflasche an seinem Gürtel genehmigt.

      Menschen hingegen begegnet ihr nicht, sondern habt den Weg für euch allein. Bald schon lässt die Bewaldung nach und gibt den Blick auf eine grüne Hügellandschaft frei, die mit bunten Tupfern gesprenkelt ist: Das weiß der Gänseblümchen, dazu leuchtend gelber Löwenzahn, Butterblumen und hin und wieder rote Flecken des blühenden Mohns.

      Nachdem ihr einige Zeit dem Svelltuferweg gefolgt seid - der Stand der Praiosscheibe verrät euch, dass es wohl bald Mittag sein wird - bringt euer schweigsamer Anführer den Trupp vor einem etwas größeren Bach zum stehen und dreht sich zu euch um. "Hier werden wir die Straße verlassen", informiert er euch knapp. "Vorerst folgen wir dem Bachlauf gen Rahja."

      "Es gibt keine Zufälle" M. Wittgenstein

    • Als Fin die Tarnelen entdeckt ist ein leises Pfeifen von ihm zu hören.

      Er holt einen der größeren Beutel aus seinem Rucksack und gräbt vorsichtig die Pflanzen im Ganzen mitsamt den Wurzeln aus und legt sie in den Beutel, den er dann vorsichtig wieder verschließt um die Pflanzen nicht zu zerdrücken. Dabei summt er leise eine Melodie vor sich hin.

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      Phelix Lassan, ein kleiner Dieb aus Albenhus


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      Der Einstieg in eine kleine Geschichte von mir

    • Firunew nimmt die Fährten genauso zur Kenntnis wie den Flüssigkeitskonsum des alten, zu selbigen lässt er sich zwischen durch einmal zurückfallen.

      "Doch noch eine Spur des Bären über? Ich hoffe für dich das du bei Wasser bleibst mit zuviel Alkohol wirst du nicht lange mithalten."

      Meistens vom Handy geschrieben, also bitte seht mir Fehler nach.

    • Sumudai wandert mit, plaudert mit Janka und den anderen und freut sich ansonsten über das gute Wetter. So wie Arakne und Gesine nimmt auch sie etwas von der Weidenrinde mit. Im Lauf des Vormittags gesellt sie sich auch einmal an Fins Seite. "Du bist auch aus dem Svellttal? Ich komme aus Riva." Ihr Dialekt ist aber kaum merklich und trägt eher einen Hauch Norbardisch in sich.

    • "Ay" Antwortet Fin als Sumudai ihn anspricht. "Bin us'm Rhorwed. Aba musste da wech wejen etwas Ärjer mi de Familie." Seine Stirn kräuselt sich als er das sagt, das Thema Familie scheint ihm nicht sehr angenehm zu sein "Un du? warum bis du nich bei dener Sippe?"

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      Phelix Lassan, ein kleiner Dieb aus Albenhus


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      Der Einstieg in eine kleine Geschichte von mir

    • Der Alte mustert Firunew aus zusammengekniffenen Augen. "Ohne geht nich", knurrt er. "Wasser hilft nich gegen diese verdammt'n Kopfschmerz'n." Missgelaunt ruckt er an dem Führungstrick, als der Esel die kurze Ablenkung nutzt, um seine Lippen nach dem Gesträuch am Wegesrand auszustrecken.

      Nachdem ihr den Weg verlassen habt, wird das Vorankommen schnell mühseliger. Der Boden ist von den gestrigen Regenfällen noch aufgeweicht und die Landschaf wird zunehmend hügeliger. Zwar versucht ihr euch entlang des Baches zu halten, welcher sich zwischen den Hügeln entlang windet, allerdings geschieht es mehr als einmal, dass der Bach sich tief in die Falnke eines Hügels gegraben hat, wobei der schmale Uferstreifen entweder überflutet, oder von dichtem Gestrüpp versperrt ist. So seid ihr gezwungen, entweder über den Hügel hinwegzusteigen, oder euch einen Weg herum zu suchen, wenn der Hang zu rutschig für die Tiere ist. All die verzögert euer Vorankommen erheblich, was den Harkon jedoch nicht weiter zu bekümmern scheint. Auf jeden Fall lässt er sich nichts anmerken.

      Menschen trefft ihr so gut wie gar nicht. Ab und an hört ihr das Muhen einer Rinderherde, oder seht die Silhouette eines Reiters sich auf einem der ferneren Hügel gegen den Horizont abzeichnen. Im Laufe des Nachmittags wird es gut warm, worunter vor allem der Säufer zu leiden scheint. Für die anderen ist es aufgrund des nahen Baches, an dem man sich erfrischen oder in den man während einer der wenigen Pausen die Füße baumeln lassen kann, erträglich.

      Die Praiosscheibe steht schon tief am Himmel, als Sahel ein beunruhigtes Schnauben von sich gibt.

      "Es gibt keine Zufälle" M. Wittgenstein

    • "Bin auf dem Weg in'n Süden. Muss in die Tulamidenlande, Prüfung machen an der Zauberschule", gibt Sumudai zurück. Sie wollte möglicherweise noch mehr sagen, aber da...


      ( https://wuerfel.orkenspalter.de/index.php?id=149733 )


      schnaubt eines der Pferde laut und tänzelt unruhig, und sie bricht ab, sieht sich um und schnuppert schließlich. "Rauch! Riechts du's auch?" fragt sie Fin.

    • "Halt!" Kein Schrei, eher ein lautes Wort. Dazu die erhobene flache Hand, die seit Jahrtausenden bei allen Kämpfenden und in allen Universen das gleiche bedeutet.

      "Firunjew, riecht ih.. riechst du das?" Während der Ritter das Pferd beruhigt blickt er sich nochmal um, ob nicht vielleicht doch jemand kampftaugliches unter dem Treck der Kräutersammler ist. Dann schnallt er überraschend das Schwert ab und legt die Kettenrüstung an. Dank geübter Handgriffe dauert dies nur wenige Minuten. Zuletzt schnallt er das Axtgehänge um und nimmt den Schild in die linke.



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      Drax, Guardians of the Galaxy

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 Mal editiert, zuletzt von Thorbe ()

    • Der Marsch gerade abseits der Straße ist für Arakne kräftezehrend, aber sie hält trotzdem recht erfolgreich mit, findet sie, auch wenn sie innerhalb des Trecks etwas zurückgefallen ist. Aber sie hat etwas Weidenrinde ansammeln können, was an sich ja schonmal wenigstens ein guter Anfang ist. Seither sieht es aber etwas magerer aus, es zeigt sich zuindest wenig, was ihr offensiv ins Auge springt. Sie will wohl gerade das Wort an Leta richten, als angehalten wird. Schnellen Schrittes begibt sie sich wieder weiter nach vorn, um nachzusehen, was los ist. Es mag auffallen, daß sie dabei ihren Stab von der rechten in die linke Hand wechselt.

      "Warum halten wir ?" erkundigt sie sich vorn, nachdem Werkfried mit dem Anlegen seines Kettenhemdes fertig ist. Ihre Augen streifen über die Umgebung, dieses mal aber nach mehr als nur Pflanzen ausschauend.

    • "Es riecht nach Rauch, Euer Wohlgeboren." klärt der Ritter auf und warten dann auf ein Signal des Firuni, zusammen mit ihm aufzubrechen. Harkon ignoriert er.


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