[DSA 4.1] Alptraum ohne Ende

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    • "Oh - habe ich gar nicht mitbekommen. Hier, fang!" Und schon fliegt ein Stück Brot auf Groll zu. Während er schon einmal Tee in die Becher gießt, fährt er fort. "Ja - für das ungeübte Auge mag es nicht danach aussehen, aber tatsächlich unterscheiden sich die Arten, wie Magie gewirkt wird abhängig von der Art der Magie, die jemand gelernt hat. Die menschliche Art zu zaubern ist mir am geläufigsten, es gibt aber eben auch die Art der Elfen, die der Hexen, die der Druiden und bestimmt noch mehr. Und zuletzt habe ich eben elfische Magie intensiv studiert, die mir nun wesentlich vertrauter ist. Es ist ein anderes Gefühl zu zaubern, harmonischer... als ob man ein Bild mit Wasserfarben malt, statt mit harten Kohlestrichen zu zeichnen. Und hexische Zauber sind noch einmal anders. Wilder, emotionaler, gar nicht einfach, sich da erstmal reinzufühlen. Und wenn man..." Er stockt, dann lächelt er. "Ich langweile dich, oder? Bitte entschuldige. Also, halten wir fest: Es gibt eben verschiedene Arten zu zaubern. Hier, magst du einen Becher Tee?"

    • Ceridwen kommt hinter den Büschen hervor und bekommt Akilos' letzte Worte noch mit. Sie zieht sich Hemd und Jacke über - morgens ist es noch kühl, auch wenn sich das im Lauf des Tages schnell ändert - und nickt zu Akilos' Worten. Auch sie nimmt sich vom Tee.

      The woods are lovely, dark and deep

      But I have promises to keep

      And miles to go before I sleep

      And miles to go before I sleep.

      (Robert Frost)

    • Grolls gedrungener Kopf ruckt hoch, als er die Brotrinde aus der Luft schnappt und geräuschvoll zu kauen beginnt.


      Roban nimmt dankbar einen Becher entgegen und lächelt ein wenig gequält. "Na ja, ich hab ja gefragt. Also wenn ich das richtig verstehe, ist elfische Magie irgendwie... weniger scharf? Auf das Gesamtbild fixiert anstatt auf die Einzelheiten? Also eher Kunst, ein Gemälde, während die Gildenmagie sich nur auf die jeweilige Aufgabe konzentriert - wie ein Steckbrief?" Nachdenklich kratzt er sich am Kopf. Das ist ganz schön hoch für den frühen Morgen. Dann deutet er auf Groll, dessen beinahe schwarze Augen schon wieder auf Akilos ruhen. "eigentlich bekommt er erst nach den Menschen sein Futter. Damit er weiß, was seine Rolle ist." Er blickt Bestätigung suchend zu Allacaya herüber: "Wie im Rudel. Dort frisst auch das Leittier zuerst."

      "Es gibt keine Zufälle" M. Wittgenstein

    • Der Tag der Ankunft - Vor den Toren von Baliho


      Der Tag, an dem ihr vermutlich - hoffentlich - die Hauptstadt Weidens erreichen werdet, ist ein weiterer, herrlicher Frühsommertag. Sattgrüne Weiden, Kornfelder mit Spitzen in aufkeimendem Gelb, Blütenduft, Weidensche Wälder, blauer Himmel und strahlende, warme Sonne. Die Bauernhäuser werden zahlreicher, wirken oft frisch gekalkt und viel besser instandgehalten als noch im Norden oder gar in Westweiden. Und die Begegnungen auf der Straße werden häufiger, wobei die meisten auf dem Weg nach Süden sind, Richtung Baliho.


      Am 20. Ingerimm endlich zeichnen sich gegen frühen Nachmittag die Mauern, Bollwerke und Türme Balihos gegen den Horizont ab. Einmal könnt ihr einen besonders herrlichen Blick auf die Stadt werfen, als die Reichsstraße einen Hügel hinauf und wieder hinunter nimmt. Dort unter euch liegt sie ausgebreitet, die Grafenstadt, zwischen dem Rotwasser im Norden und dem Pandlaril im Süden. Auf einer Insel mitten im Rotwasser im Westen erhebt sich die trutzige Grafenburg, am Ostufer gegenüber die Grafenstadt - eine Ansammlung prächtiger Fachwerkhäuser, umgeben von einer starken Stadtmauer. Baliho an sich ist ein Meer von Türmen und Dächern, aus deren Schornsteinen es mächtig raucht und qualmt. Im Südosten der Stadt, weit außerhalb des befestigten Kerns, kann man die Festwiese erkennen, auf der es mächtig lebhaft zugeht und auf der sich wohl hauptsächlich die Warenschau abspielt. Den Bewegungen in den Straßen nach zu urteilen, ist Baliho voller Menschen.


      Vor dem Nordtor, das Richtung befestigter Grafenstadt führt, hat sich ein ziemlicher Pulk von Menschen und Wagen und Tieren gebildet, der auch nicht viel abnimmt, je näher ihr Baliho kommt. Denn vor euch auf der Straße rücken allerlei Reisende, Händler, Bauern, Ritter, Priester, Kutschen, Pferde, Ochsen und Unmengen an Waren nach, die den Weg in die Stadt hinein nehmen wollen - und hinter euch natürlich auch. So findet ihr euch zunächst einmal weiter hinten am Ende einer laut und aufgeregt schnatternden Menge ein, die zum Nordtor drängt und quetscht, je mehr Mauern und Tore in Sicht kommen. Bettler säumen den Weg links und rechts, Kriegsversehrte strecken die Hände nach einem Almosen aus; ein geschäftstüchtiger kleiner Junge eilt mit heißen Pasteten hin und her, die reißende Abnahme finden; Eltern versuchen, ihre Kinder in der Menge nicht zu verlieren; Priester erheben die Stimme zum Gebet; ein Ritter nebst Knappe drängt sich rüde und unter harschen Worten seines Knappen durch die wartende Menge: "Aus dem Weg! Platz da für meinen Herrn!" - Auch hier sieht der Adel auf alle anderen herab und ganz besonders auf "die aus der Stadt". Und alle machen sie dem Ritter Platz, wenngleich einige nur unter leisem Murren.


      Und unter all den gewöhnlichen Menschen, einer Handvoll Zwerge und einem silberhaarigen Elf finden sich noch höchst auffällige Gestalten, die eure Aufmerksamkeit auf sich ziehen.


      (og: An dieser Stelle treffen beide Gruppen zeitgleich am Tor ein, so dass ihr euch bitte selbst gegenseitig beschreibt und was ihr gerade tut und macht und treibt und wie ihr euch die Wartezeit vertreibt. Und ob irgendwer etwas wegen dem vordrängelnden Ritter sagt.)

    • "Da sind wir......" Mehr sagt Allacaya erst einmal nicht, aber man merkt ihr an, dass ihr das Wissen, bald wieder eine große Stadt voll mit Menschen zu betreten, nicht behagt. Bis zum Anblick der Stadt war es ein schöner Tag gewesen, aber jetzt..... "Huan, bleib bei mir, hier ..... in meiner Nähe, komm...." Der große Hund wirkt etwas unwillig und trottet immer noch etwas voran und hält sich an Grolls Seite. Als Allacaya ihn anspricht, schaut er nur kurz zurück, als wollte er sagen Ich kann allein auf mich aufpassen. Seine Augen schauen beinahe beleidigt. Immerhin lässt sich Valar auf Allacayas Arm nieder, und Ulfindel hält sie am Zügel. Die Elfe mit den saphirblauen Augen, dem Blaufalken auf dem Arm der weissen Stute am Zügel, fällt wahrscheinlich schon auf. Ihre Kleidung besteht aus einem blauen, silber Oberteil und grünen, schlanken Hosen, dazu leichte braune Wanderstiefel und den Bogen auf dem Rücken. Allacaya unterhält sich mit den anderen, während sie vor dem Tor warten. "So viele Menschen....." meint sie, und sie tritt beiseite, als der Ritter sich von hinten durch die Menge zwängt. Aufregen tut sie sich darüber nicht. "Wohin gehen wir eigentlich zuerst, wenn wir in der Stadt sind? Wohin wollt ihr denn? Ich weiss noch gar nicht, wohin mich kahrjandra .... das Schicksal ..... treiben wird."

    • Vor den Toren von Baliho


      Es hat sich wahrlich gelohnt, frühmorgens aufzubrechen, denkt Akilos bei sich, als er das Gewühl von Mensch und Tier vor dem Stadttor sieht. Etwas besorgt sieht er zu Allacaya, wie sie die Situation verkraftet. "Wenn wir in die Stadt wollen, müssen wir wohl oder übel erst durchs Tor. Und ich glaube nicht, dass das Gedränge sich im Laufe des Tages noch legt. Allacaya, wenn dir bei den vielen Menschen nicht wohl ist, dann bleib du auf deinem Pferd, ich kann es führen. Vielleicht kannst du dann Aziz nehmen, Ceridwen?" Er selbst ist – mal wieder – zu Fuß unterwegs. "Achten wir vor allem darauf, dass wir nicht verloren gehen. Falls doch, treffen wir uns… vor dem Gasthaus, das diesem Tor am nächsten ist, in Ordnung?" Etwas besseres fällt ihm auf die Schnelle nicht ein.


      Als Knappe und Ritter näher kommen, bleibt er geduldig stehen und lässt sie ziehen, nur als ein kleiner Junge sich anschickt, in die Bahn der Hufe zu laufen, macht er einen schnellen Schritt vor, packt den kleinen an der Gugel und zieht ihn zurück. Sein Zauberstab fällt dabei klappernd zu Boden, allerdings bemüht Akilos sich, das Pferd an der einen und das nun erschrockene Kind an der anderen Hand, die Eltern zu finden. "Sch, komm, ich tu dir nichts. Der Ritter will nur vorbei, wir warten so lange, ja?" Da wird er schon unsanft von einem feisten Mann gepackt. "Heda, das ist mein Sohn!" Und da sich der Junge im Gegensatz zum Zauberer nicht erschrickt, sondern die Arme ausstreckt, hat das wohl auch seine Richtigkeit. Akilos murmelt verdattert eine Entschuldigung.

    • "Sicher." Ceridwen nimmt Akilos Aziz ab und betrachtet bestürzt den Beinah-Unfall. Mürrisch nimmt sie den Undank und die Unhöflichkeit des Vaters des Jungen zur Kenntnis; sie weiss schon, dass Akilos seine Hilfe selbstlos gibt, aber etwas freundlicher könnte der Mann schon sein, immerhin hätte die Sache auch ins Auge gehen können. Aber ihre Wut brodelt stumm vor sich hin; auch der arrogante Ritter bekommt nur einen verächtlichen Blick hinterhergeworfen. Sie tun immer so, als würden sie Rosenwasser pissen, aber wenn am Ende die Seelen gewogen werden, sind wir doch alle gleich. Daran glaubt sie ganz fest.


      Ceridwen ist recht klein und zierlich, dabei aber drahtig und zäh, mit nur angedeuteten weiblichen Rundungen. Sie hat rotbraunes Haar, grüne Augen, eine Stupsnase und Sommersprossen. Ihre Kleidung ist aus Leinen und Leder in Grün und Braun, sie trägt ihren Besitz samt Schlafmatte und Decke in einem Rucksack, darüber Kurzbogen und Köcher.

      The woods are lovely, dark and deep

      But I have promises to keep

      And miles to go before I sleep

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      (Robert Frost)

    • Beitrag von Avonasac ()

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    • Die Nacht im Rozengrals


      Nachdem von dem Söldner dann doch nichts mehr kam hat sich Sandro noch ein Bier bestellt und bezahlt. Dann ist er mit dem Bier in der einen und dem Spieß in der anderen Hand über das Gelände spaziert. Was er genau gesucht hat weiß er wohl selbst nicht so genau. Die Dirnen sind zwar hübsch, aber nach derart vergnügen stand ihm dann doch nicht der Sinn. Dem Wurspiel hat er nur kurz zugesehen, sehr spannend war es nicht. Dann ist er zum Stall um wie angekündigt nach seinem Pferd. Dann sucht er sich einen Platzt zum schlafen. Am Nächsten morgen geht es nach einer doch relativ kurzen Nacht, nach einem kurzen frühstück, auf Richtung Baliho. Die Reise ist bis zum eintreffen vor den Stadttoren ruhig.


      Vor den Toren Balihos


      Sandro steht mit Marbeos schon eine geraume Zeit in der Schlange als von hinter der Ritter mit seinem Knappen kommt, sieht er kurz nach hinten und sieht gerade wie ein Mann seinen Stab fallen lässt um einen Fremden Jungen zu Retten. Dann schauen wir mal wer am längeren Hebel sitzt und er dreht sich um und stellt sich dem Ritter in den weg.

      "Hier ist dann wohl das Ende eures Standesvorteils, euer Wohlgeboren."

      Meistens vom Handy geschrieben, also bitte seht mir Fehler nach.

    • Da ist erst der Schrei eines kleinen Jungen, in einer Mischung aus Überraschung und leichtem Schmerz am Hals, aber viel mehr Überraschung. Dann donnern schon die Hufe eines Schlachtrosses vorbei, ein Knappe zu weniger edlem Pferd mit Wappenwimpel voraus. Ein Vater, der seinen Sohn wiederfindet und der Überraschung des Jungen nun wirklich Schmerz hinzufügt, weil er ihm ein, zwei Watschen für die Unaufmerksamkeit verpasst, die den Jungen um ein Haar mindestens ein paar gebrochene Knochen gekostet hätte. Ein Mann um die dreißig, kahlköpfig, schwer bewaffnet und gerüstet, der sich Knappen und Ritter in den Weg stellt. Und der Glück hat, dass ihn die beiden nicht einfach niederreiten. Wohl wieder Überraschung. Der Knappe schaut, der Ritter reagiert als Erster. "Er geh mir aus dem Weg, oder er kriegt die Peitsche zu kosten." Von da oben schaut er nicht nur standesgemäß auf Sandro herab. Und seine Augen und sein ganzes Auftreten machen deutlich, dass er gerade auf etwas sehr Lästiges herabschaut, das kaum seine Aufmerksamkeit verdient. Arrogant, überheblich, aber auch gefährlich. Und seine Stimme der Ausdruck höchster Nichtachtung.

    • Entspannt steht Roban in der Schlange, redet mit den anderen und lauscht den Gesprächen in seiner näheren Umgebung. Es ist fast wie zu Hause zu der Zeit, wenn Markt und Spiele stattfindet... oder zumindest wie es früher war. Er führt sein Pferd und Vanya am Zügel und hat sich an den Rand der Schlange vorgearbeitet, damit Groll nebenher laufen kann und ein wenig Luft hat. Der Hund fühlt sich sichtbar unwohl und hält sich dicht an Robans Beinen. So ist er auch zu weit weg um einzugreifen, als der Junge fast überrannt wird. Das ist ja fast so schlimm wie bei den Orks. Eine solche Rücksichtslosigkeit! empört er sich in Gedanken über den Ritter. Als der Mann mit seinem Sohn in seiner Nähe vorbei kommt, lässt er ihm schwer seine freie Hand auf die Schulter fallen. "Hör mal Freundchen. Der gelehrte Herr dort hat deinem Früchtchen grade das Leben gerettet. Da ist wohl ein wenig Dankbarkeit angebracht, nicht wahr?" Seine Stimme klingt freundlich, aber bestimmt. Dann wird seine Aufmerksamkeit jedoch von dem schwarzgekleideten Mann abgelenkt, der den Ritter entgegentritt und der Vater entwischt ihm. Angespannt wartet er auf die Reaktion nach der Drohung des Ritters. Ein Kampf in diesem Gedränge kann nur in einem Blutbad enden!

      "Es gibt keine Zufälle" M. Wittgenstein

    • "Ihr solltet lieber noch einmal genau HINSEHEN und dann euren Ton überdenken."

      Sandro funkelt ihn herausfordernd an, mit seiner Hand deutet er dabei so auf den Waffenkopf das man den Siegelring der Herzöge von Methunis an seiner hand erkennen kann.

      Meistens vom Handy geschrieben, also bitte seht mir Fehler nach.

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    • Seufzend kniet Akilos nieder, um seinen Stab aufzunehmen, jetzt, da der Tross steht. Sein Leinengewand hat einiges an Staub abbekommen, er hustet etwas, während er sich abklopft. Dann sieht nach vorn, um zu sehen, wer den Ritter wohl aufgehalten hat, und sein Blick fällt auf den Glatzenträger in schwarz. Der sieht ja nicht gerade danach aus, als wäre er von hier. "Habt Dank für euren Einsatz, guter Mann." Langsam geht er auf ihn zu. "Nun last uns die hohen Herren passieren lassen, die sicher dringende Geschäfte in der Stadt zu verrichten haben. Sobald wir auch den Weg hineingefunden haben, lade ich euch auf ein Getränk eurer Wahl ein, was meint ihr?" Eine weitere Eskalation will er lieber vermeiden – erst Recht hier in der dicht gedrängten Menschenmenge, wo die Stimmung ohnehin schon aufgeheizt genug ist.

    • In Robans Geist schrillen alle Alarmglocken. Einerseits gibt er dem Dunkelmann ja Recht, das Verhalten des Ritters ist unangemessen. Aber hier, im dichten Gedränge vor den Toren einer Stadt einen möglicherweise bewaffneten Streit zu provozieren ist unverantwortlich! Wenn eine Panik ausbricht, wäre der Schaden deutlich höher als nur durch das rücksichtslose Verhalten des Ritters. Er reicht Allacaya die Zügel. "Würdest du sie kurz halten? Und versuche am besten, dein Pferd an den Rand der Menge zu lenken." Dann berührt er Ceridwen an der Schulter. "Sieh bitte zu, dass du Akilos aus der Menge rausholst. Wenn die beiden das nicht friedlich beigelegt kriegen, herrscht hier gleich Chaos." Ein kurzer Blick auf Groll, der am Rand steht und aufgrund von Robans spürbarer Anspannung stumm die Lefzen hochgezogen hat. Ein Zeichen mit der ausgestreckten Handfläche. Bleib! Er bewegt sich langsam auf die Streithähne zu, um im Notfall schlichten zu können.

      Dann sieht er, dass Akilos bereits an die beiden herangetreten ist und unterdrückt einen Fluch. Hoffentlich reichen seine Worte aus um zu schlichten.

      "Es gibt keine Zufälle" M. Wittgenstein

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    • Im ersten Augenblick beherrscht Allacaya der Schreck, als der kleine Junge um ein Haar niedergeritten wird...... zum Glück reisst Akilos ihn eben noch aus dem Weg..... dann schaut sie Roban an, der ihr die Pferdezügel reicht, und sie hat sich wieder im Griff und den Überblick trotz der vielen Menschen. Sie nickt ihm schnell zu, sucht Ceridwens Blick und zieht dann die Pferde unter leise geflüsterten Worten in Isdhira etwas fort von dem Geschehen. Entweder Akilos kann die Gemüter beruhigen, oder die Drohungen des schwarz Gekleideten wirken .... oder es fliesst Blut.... Während sie so die Tiere wegführt, dreht sie sich immer wieder um, um zu erkennen, was das geschieht. Huan beobachtet das Geschehen ebenfalls, und seine Augen funkeln. Aus seiner Kehle ist ein leises, aber drohendes Grollen zu hören. "Huan! Nicht!" Doch das Grollen bleibt hinter Akilos.

    • "Äh..." Ceridwen sieht Roban hilflos an, sie hält schließlich Aziz und kann sie ja nicht so einfach loslassen. Aber das Problem scheint sich dann ja auch erledigt zu haben, als Akilos auf den schwarz Gekleideten zutritt und auf ihn einredet. "Oh Göttin, nicht dass dieser Ritter da noch Akilos mit seiner Peitsche schlägt!" murmelt sie beunruhigt vor sich hin, während sie sich bemüht, die Stute aus dem Gewühl rauszuhalten.

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      (Robert Frost)

    • Etwas in der Haltung des Ritters verändert sich, während er auf Sandro herabschaut. Der Knappe wirft einen irritierten Blick auf seinen Herrn, der Akilos ins Auge fasst. "Gesindel, elendes. Pack ..." Und unter weiteren, unflätigen Beschimpfungen, mit denen er sowohl Sandro als auch alle anderen bedenkt, die nicht seinem Stand angehören, zieht er sein Pferd zurück. Sein Knappe folgt ihm zögernd, während sich die Menschentraube neu zurückbildet. Die Stimmen fangen leise an und werden zunehmend lauter, einer klopft Sandro auf die Schulter, andere betrachten ihn - teils bewundernd, teils nachdenklich-fragend, teils besorgt oder sogar mit ein wenig Furcht in den Augen. Die Menschen rücken etwas weiter vor, reden, unterhalten sich, werfen immer wieder Blicke zurück, bis sie sich wieder ins Anstehen zum Toreinlass schicken.

    • Ceridwen atmet erstmal tief durch, um sich zu beruhigen. Ist der Mann jetzt mutig oder wahnsinnig? Sie kann sich wirklich nicht entscheiden. Schliesslich wirft sie einen nervösen Blick in Richtung von Akilos, Roban und dem mutigen (oder auch wahnsinnigen) Schwarzgekleideten.

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      (Robert Frost)

    • Sandro greift nach den Zügeln seines Pferdes, gerade nochmal gut gegangen, das geduldig abgewartet hat. Die Menschenmenge ignoriert er großteils und wendet sich an den Magier.

      "Eile ist kein grund Kopflos durch die menge zu drengen. Wenn euer angebot noch steht können wir gerne in der Stadt was Trinken gehen. Ich bin Sandro Kalando."

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    • Auch Roban ist mittlerweile bei den beiden angekommen. "Das war ganz schön gefährlich, Freund. Auch wenn ich die Beweggründe verstehe." Er deutet mit einer weiten Geste auf die Menschenmenge. "Schlechter Ort für einen Kampf", kommentiert er nur, dann streckt er Sandro die Hand hin und stellt sich vor: "Roban Behring." Nachdenklich schaut er dem Ritter hinterher. Was ihn wohl zum Einlenken gebracht hat? Sehr einsichtig sah der nicht aus. Vielleicht... "Was hat es mit diesem Siegel auf sich?", erkundigt er sich neugierig, während er Allacaya und Ceridwen mit einer Geste bedeutet, dass die Gefahr vorbei ist.

      Sandro sieht vor sich einen relative kleinen, kräftig gebauten Mann Mitte 20. Die Fransenbesetzte Lederhose und das abgewetzte, mit Stickereien verzierte Leinenhemd deuten auf das Svellttal hin. Um den Hals trägt er ein ausgewaschenes, rotes Halstuch, das sich an den Rändern bereits aufzulösen beginnt. Auf dem Kopf beschattet ein Lederhut mit breiter Krempe sein Gesicht. Aus dem Schatten heraus wird Sandro aus stahlblauen Augen aufmerksam gemustert. Um den rechten Arm hat er ein rotes Stoffband geschlungen.

      "Es gibt keine Zufälle" M. Wittgenstein

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