[DSA 4.1] Von Eigenen Gnaden - Herren von Eigenen Gnaden

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Zum Orkenspalter Jubiläum habe ich eine kleine Aktion gestartet, an der ihr hier teilnehmen könnt.
  • Burg - Hadred und Jesabela


    Bevor Jesebela zu den Vater des Mädchens geht, erzählt er ihr

    "Ich würde das Taschentuch Albirons gerne mal sehen. Und was die Frauen oder die Frau angeht. Nein, ich habe noch nicht dieee Frau gefunden. Und die in Talf war toll. Ich habe mir darüber aber auch noch nicht so den Kopf gemacht. Noch habe ich wenig erreicht im Leben. Soll ich meiner Tochter oder meinen Sohn erzählen das Papi vielleicht am Abend nicht mehr nach Hause kommt, da sein Beruf so lebensgefährlich ist. Manchmal ist es garnicht so schlecht nicht darüber nachzudenken!" Er seufzt einmal "Ja, die ganze Burg ist voller Düsternis!"


    Als Jesebela fortgeht kommt Avessandra um die Ecke und berichtet über die Wacheinteilung. Er mustert sie, seine rothaarige Waffengefährtin, seine Freundin und wenn sie beide besoffen waren auch seine Bumse oder er war ihre, wer weiß das schon, sie beide waren kompliziert, aber haben sich damit gut arrangiert.

    "Hey, pass auf sage ich dir, der Typ ist gefärhlich, hätte mich beinahe mit viel Geld rumgekriegt. Wenn er mit dir spricht, hau ihm in die Fresse und lass ihn niemals frei oder gönne ihm Freiräume! Die beste Wache für ihn wäre mometan der Fette Ron. Ich glaube er würde ihn die ganze Zeit anpinkeln, aber ich weiß nicht ob Ron bei Kräften ist. Argail kannste knicken, der verfällt dem Nekromanten viel zu schnell. Am besten wir bewachen ihn mit der halben Mannschaft, wir wissen eh nicht ob es eventuelle Rückeroberungsversuche geben wird und man ihn versucht da rauszuholen, wer weiß?"

    Dann mustert er sie wieder und ist kurz in einem Nebel von Gefühlen und Gedanken ihrer beider Zukunft eingetaucht.

  • Burg - Hadred und Jesabela und Avessandra


    "Du weißt, was ich mit ihm mache, wenn ich denke, dass er mir auch nur dumm kommen WILL", lacht Avessandra. Erst grimmig, dann fröhlich. "Den anderen solltest Du sagen, wie sie mit ihm umgehen sollten. Am besten ist es, er wird so schnell wie möglich aufgehängt oder verbrannt - meinetwegen auch vorher noch verurteilt, obwohl ich das für Zeitverschwendung halte." Als er in seinen Nebel eintaucht, so gut kennt die Gefährtin von Tisch, Schwert und Bett ihn schon, neigt sie fragend den Kopf schief. "Alles in Ordnung? Woran denkst Du?"

  • Burg - Hadred und Jesabela


    "Ahja?" macht Jesabela überrascht, als Hadred erwähnt, dass er auch einmal das Taschentuch sehen möchte. "Natürlich, wie Du meinst," sagt die sonst nicht verwirrte Jesabela verwirrt. "Allerdings hab ich es bei Albiron gelassen..... und er gibt das Taschentuch auch nicht gerne herau. Es gehörte wohl seiner Mutter." Jesabela zieht ein Gesicht. "Wer weiss, was aus ihr geworden ist......"


    Oben nimmt Jesabela die Huldigungsbezeugungen des Vaters der Toten ruhig entgegen, während sie drüben am Himmel das Morgenlicht wahrnimmt. Schon wieder Morgen? Und bald müssen wir auf den Marktplatz zum Göttinnendienst, und Seine Gnaden weiß noch gar nichts davon. Und dann so viel zu tun, wenn wir wirklich hier die Stadt übernehmen wollen. Und ob ich will, denkt sie trotzig und führt die vier Männer nach unten in den Keller der Burg. Unten redet sie absichtlich lauter, damit Hadred sie auch rechtzeitig hört.


    Im Ritualraum lässt Jesabela dem Vater Zeit mit seiner Tochter.

  • Marktplatz - Yarine, Cordovan und Answin, außerdem Wolfhardt und Burian - dann auch Pherian


    Eine Zeitlang liegt auf Yarines Ansprache unheimliche Stille über der Wache, in der die Menschen auf dem Marktplatz, soweit sie ausharren konnten, gespannt abwarten, Alrik und Goran mit einigen anderen die sorgsam gepflanzten Büsche am Wegesrand ausreißen und die Sonne sich allmählich über den Hügellanden im Osten erhebt. Was Cordovan daran erinnert, dass die Ausrufer etwas von einem Göttinnendienst einige Zeit nach Sonnenaufgang gesagt haben, zu dem alle Bewohner Zweimühlens erscheinen sollten. Irgend jemand hatte zu der Zeit wohl nicht bedacht, dass der Kampf um Zweimühlen noch nicht beendet sein könnte.


    Dann, und das hören auch Answin auf der anderen Seite der Wache und Pherian: Plötzlich sind laute Geräusche aus der Burg zu vernehmen. Lautes Reden, das eingedenk der Dicke der Steinmauern der Garnison schon die Schwelle zum Wutausbruch erreicht oder sogar überschritten haben dürfte. Und vorne auf dem Marktplatz deutlich, hinten in der draußen eintretenden Stille immerhin noch für das geschulte Ohr - Answins und Wolfhardts in jedem Fall - vernehmbar: Kampfeslärm aus der Wache! Die Leute draußen auf dem Platz schauen sich an, schauen euch an, fangen an, leise miteinander zu reden.


    Burg - Hadred und Jesabela


    In der Burg bekommen inzwischen im Keller Hadred und Avessandra Gesellschaft wieder von Jesabela, die man schon auf der Treppe gehört hat. In der Zelle rührt sich kurz der in Eisen geschlagene, mit Knebel und Kapuze weitgehend lahmgelegte Nekrorius. Man hört es leise klirren ... Vier Männer tauchen auf, die sich hier unten im Keller aufmerksam bis ängstlich oder besorgt umschauen, Hadred und Avessandra höflich-gemessen grüßen, während einer von ihnen zitternd weitergeht, Richtung Ritualraum. Als er den Gestank riecht und noch die Überreste von Blut sieht, bricht aus ihm ein Schrei hervor, in einer Mischung aus Trauer, Wut und Vaterzorn. Im Augenblick überwiegt die Trauer und er tritt vorsichtig auf seine Tochter zu, der er vorsichtig Haare aus dem bleichen, toten Gesicht streicht. Dann sucht er ihre Hand, die jedoch unter der vernähten Decke unerreichbar ist. Also redet er leise auf die Tote ein und betrachtet sie und fährt ihr unbeholfen-zärtlich über die Wange.

  • Burg - Hadred, Avessandra und Jesabela


    Bevor Jesebela geht spricht er sie bezüglich Albiron an. "Ein Taschentuch könnte mit Zeichen versehen sein, die auf einen lokalen Schneider zurückzuführen sind oder sollte der Junge gar reiche Eltern haben, dann könnte dort sein Name draufstehen, du hast das sicher überprüft, aber vielleicht gibt es ja auch Wappen von seiner Heimatstadt oder so darauf. Ich will ja nur helfen."


    Als dann Jesebela hinausgeht beantwortet er Avessandras Frage. "Das Mädchen hier bringt mich zum nachdenken, was ist mit meiner Zukunft? Werde ich Kinder kriegen?" Er sieht sie dabei in den Augen, sie weiß das er hätte auch sagen können wie es mit ihrer gemeinsamen Zukunft und gemeinsamen ihren Kindern aussieht. Sie ist eine tolle Frau, das weiß Hadred, sie folgt ihm egal wohin, aber eine Familie mit ihr zu gründen, schien ihm extrem fern, er wußte nicht einmal warum und ob sie nicht doch ihr Leben leben wolle.

    Vielleicht konnte er sich auch einfach nicht vorstellen, wie Vagabunde lebend, ein Familienleben aufzubauen. Er müsste mit genügend Reichtum nach Vinay zurückkehren und sie da heiraten ... wirklich? Will sie das überhaupt? Willst du das?


    Dann hört er entfernt die Stimmen von Jesebela und vermutlich dem Vater des toten Mädchens. Schnell wischt er noch seine Hände sauber und reinigt den Tisch oberflächlich.

    Er zuckt regelrecht zusammen als der Vater den Schmerzesschrei ausstößt. Wie oft hat er es schon erlebt, auf dem Feld, wie sich Freunde, Familienmitglieder verlieren sich und jedesmal zeigt die Trauer ein ähnliches Gesicht.

    Dieser Blick in den Augen des Vaters lässt ihn mitfühlend zurück. "Mein Beileid" dann geht er ein paar Schritte aus dem Raum heraus, damit der Vater sich persönlich verabschieden kann. Wie oft habe ich Kindern ihre Eltern beraubt?

  • Marktplatz - Yarine, Cordovan und Answin, außerdem Wolfhardt und Burian - dann auch Pherian


    Die richtig ausgebildeten Soldaten sind - aus welchen Gründen auch immer - mehrheitlich Answin gefolgt. Bei Yarine und Cordovan auf dem Marktplatz steht allerdings noch der größte Teil des bewaffneten Trupps, der flugs zusammengestellt worden war (noch einige Soldaten, viele Freiwillige und ein paar Möchtegernsoldaten). Zuerst zögern sie, aber da Yarine so darauf beharrt, eilen sie geduckt Richtung Wache. "Seid Ihr Euch wirklich sicher?" "Ist das nicht zu gefährlich?", sind ein paar der Bedenken. Aber Yarine hat so viel Autorität, dass man ihr hochhilft. Von da braucht es allerdings noch eine kleine Klettereinlage. Wenigstens hat noch keiner geschossen.

  • Marktplatz - Yarine, Cordovan und Answin, außerdem Wolfhardt und Burian - dann auch Pherian


    Sehr viel Griff bieten die Wände der Wache nicht, aber unter tatkräftiger Hilfe aller Anwesenden - landet da sogar kurz eine Hand auf Yarines Allerwertestem? - schafft sie es, Halt zu finden und sich zur Fensterbank hoch zu ziehen. Und wieder hat sie Glück, dass hinter dem Fenster niemand auf sie lauert. Der Raum dort oben liegt dunkel, das spärliche Mobiliar von einem Tisch, vier Stühlen, einem Schrank an der Wand und Armbrüsten, die geladen an der Außenwand lehnen - alles sieht so schwarz aus. Dafür steht die Tür zum Flur offen. Und dort draußen auf dem Gang wird gekämpft. Klirren von Waffen, Flüche, schnelle Bewegungen von Füßen. "Verdammte Verräter! Ich bring euch um!" Ein Schmerzensschrei, ein darauf folgender Laut von Spott und Häme, und weiter geht der Kampf dort. Es müssen wenigstens drei vier Personen sein, die da im Gefecht sind. Noch andere Stimmen erheben sich. "Schaffst Du die beiden, Neb?" "Klar schaff ich die!" "Wir sind zwei, verflucht!", brüllt eine andere Stimme. "Jetzt, von links, Mann!" "Ihr seid Nieten, echt mal. Dass ich euch in meine Wache aufgenommen hab ..." Das ist wieder die erste Stimme, triefend von Hohn.

  • Marktplatz - Yarine, Cordovan und Answin, außerdem Wolfhardt und Burian - dann auch Pherian


    Auf dem Weg herüber zum Marktplatz hatte sich Pherian noch einmal die letzten Tage durch den Kopf gehen lassen...da hatten ihn Phex und Aves mal wieder mitten in die Geschehnisse gebracht. Seine Gefährten hatte er nur zufällig an dem Bauernhof getroffen wo bei einem Überfall die beiden Söhne der Familie entführt worden waren. Die beiden hatten ihm so leid getan, dass er sich der Reisegruppe angeschlossen hatte und die Spur hatte sie durch das Gasthaus in diese Stadt geführt. Beherrscht durch einen Frevler gegen die göttliche Ordnung, bei dem es keine Frage gegeben hatte ihn seiner Bestimmung zuzuführen. Gut, dass wir ihn haben festnehmen können...ein Gerichtsverfahren wird den Leute gleich wieder etwas Sicherheit geben. Viel besser als wenn er einfach im Kampf ausgeschaltet worden wäre. Ich glaube dies ist der Ort von dem Neetya sagte, dass ich schon wissen würde wo meine Bestimmung liegt wenn mir Phex einen Fingerzeig gibt....zu tun gibt es ja einiges bis die Stadt wieder ein Stern an Phexens Firmament ist. Handel braucht die Stadt....wie immer passen die Sachen die dem Fuchs Freude machen auch mit meinen Zielen überein....dafür brauche ich Verbündete. Mit diesem Weitzmann werde ich mich gut stellen müssen und ihn hinter mir haben....Vorsicht jedoch bis ich ihn verstehe. Dazu noch die Sensendengler und die Hungertuch....bei allen muss ich schauen ob der Frevler sie auf die falsche Seite gezogen hat. Wie immer sind es die Informationen die es braucht....ein Netzwerk braucht es. Vielleicht kann ich ja den Spitzel umdrehen den ich gefangen habe wenn er noch nicht zu weit in den Abgrund gegangen ist.


    So in Gedanken tritt Pherian auf den Marktplatz und schreckt auf als er merkt, dass dort ein Kampf im Wachhaus passiert. Die Hand fährt zum Gürtel wo normalerweise das Kurzschwert hängt aber mit einer Grimasse stellt er fest, dass er seine Ausrüstung nicht dabei hat, sondern nur einen Dolch. Den zieht er und schaut sich nach seinen Gefährten um. 


     

  • Marktplatz - Yarine, Cordovan und Answin, außerdem Wolfhardt und Burian - dann auch Pherian


    Der Marktplatz: Ein Schauplatz erhellt vom großen Feuer auf der Platzmitte, Fackeln in eisernen Halterungen und hier und da einer Laterne, die einer der Menschen auf dem Platz hält. Doch jetzt, im aufgehenden Licht der Sonne, werden die Laternen und Fackeln schon wieder gelöscht. Die alten Herren über die Stadt und neuen Gefangenen in den Hangkäfigen. Es müssen immer noch oder wieder gut sechzig bis siebzig Bewohner der Stadt unterschiedlichen Alters und aus allen möglichen Schichten sein. Es wird auch viel geredet oder erschrocken auf die Wache gestarrt oder gezeigt, wo Pherian sieht, wie Yarine sich gerade ins Innere der Wache im ersten Obergeschoß zieht. Unterhalb an der Mauer sechs Männer und Frauen, notdürftig bewaffnet, die zu Yarine über ihnen hochschauen. Von denen, die auf Platz stehen, kennt Pherian nur Cordovan und etwas weiter abseits Frau Sensendengler. Bei Cordovan stehen etwa acht weitere Bewaffnete, von denen einige auch Kurzschwerter oder Säbel tragen. Dem Anschein nach würde Pherian sagen, dass er mit diesen Waffen sehr viel besser umgehen können dürfte als die - eingeschlossen diejenigen, die als Soldaten der Stadt erkennbar sind.

  • Marktplatz - Yarine, Cordovan und Answin, außerdem Wolfhardt und Burian - dann auch Pherian


    Hinter dem Haus ist mittlerweile ein ansehlicher Stapel Feuerholz samt der gewünschten frischen Zweige aufgeschichtet. "Sehr gut. Wolfhardt, schlag die Tür mit der Axt an den Angeln ein. Goran, Alrik, Deckung geben. Und dann..." Answin hält inne und horcht. Irgendwas im Haus. "Hört ihr das?"

  • Marktplatz - Yarine, Cordovan und Answin, außerdem Wolfhardt und Burian - dann auch Pherian


    Pherian schaudert kurz als der Anblick des Marktplatzes im Feuerschein zu erkennen ist....dabei unterstreichen die Hangkäfige nur noch das drohende Gefühl der versammelten Menge. Yarine ist also schon dabei das Problem, was immer es auch ist, zu lösen.


    Als er an einem der Bewaffneten vorbei geht, tippt ihm auf die Schulter. Kurz stellt er sich vor und erbittet sein Kurzschwerter für die vorauszusehe Auseinandersetzumg

  • Marktplatz - Answin, außerdem Wolfhardt und Burian sowie Alrik und Goran


    Auch Wolfhardt, Burian, Alrik, Goran und die anderen lauschen. "Tatsächlich." Die Mannschaft richtet sich auf wie Reiher im seichten Wasser. "Da wird gekämpft, wenn mich meine Ohren nicht täuschen." "Fenster auf und rein?" fragt Wolfhardt in die Runde.


    Marktplatz - Cordovan und Pherian


    Der Mann schaut Pherian irritiert an, greift an seine Waffe und weicht einen Halbschritt zurück. Offenbar kann er mit Pherians Frage nach seiner Waffe so nichts anfangen.


    In der Wache (1. Obergeschoß) - Yarine


    Die Armbrüste muss Yarine drei Schritt fallen lassen, unten fangen sie die Männer auf, die ihr geholfen haben. "Sollen wir nachkommen?" fragt einer von unten nach oben, bevor Yarine weiter ins Innere hineinschleicht. Auf dem Flur vorne und auch in etwas mehr Entfernung wird ganz offenbar weiter gekämpft. Der Flur vorne ist vom flackernden Licht einiger Fackeln erleuchtet. Als Yarine aus der Tür späht, sieht sie nach rechts drei Kämpfer im Gefecht gegeneinander. Mit dem Rücken zu der Tulamidin zwei schon ziemlich erschöpft und angeschlagen wirkende Bewaffnete. "Mist, verdammter!", flucht einer von den beiden. "Du kommst hier nicht lebendig raus, Du Idiot!" "Lebendiger als ihr!", gibt der Gegner ihnen gegenüber zurück: Ein kantiger Glatzkopf in genieteter Lederpanzerung, mit verstärktem Schild und Schwert. Auch er hat schon einstecken müssen, aber weitaus weniger als seine beiden Gegner. Die drei wechseln Worte, Beschimpfungen, Aufforderungen, aufzugeben. Der Glatzkopf argumentiert auch immer wieder damit, dass die Wache nicht einzunehmen sein mit dem "losen Haufen da draußen" und dass man nur den geeigneten Zeitpunkt zur Flucht abpassen müsse. Aber seine beiden Gegner lassen sich davon augenscheinlich nicht überzeugen. Die anderen Kampfgeräusche kommen von links, wo der Gang einen Knick macht, von etwas hinter dem Knick. Unvermittelt hört man ein lautes, gurgelndes Röcheln, gefolgt von einem Entsetzenslaut. "Alles in Ordnung, Marek?" brüllt der Glatzkopf. Zurück kommt ein böses Knurren von einem Menschen. "Klar doch. Ich bin gleich bei Dir, Neb!"

  • Marktplatz - Answin, außerdem Wolfhardt und Burian sowie Alrik und Goran


    Answin sieht Wolfhardt an und will ihm schon zunicken, da fällt ihm wieder ein, warum er überhaupt die Wespennest-Methode anwenden wollte. "Ich vermute, ihr wisst, was Häuserkampf bedeutet. Wer geht freiwillig mit? Hier zu bleiben und zu sichern ist keine Schande." Dann geht sein Blick zu Fenster und nochmal zum Söldner mit er mächtigen Axt. "Ist es nicht einfacher, die Tür zu nehmen?"

  • Marktplatz - Answin, außerdem Wolfhardt und Burian sowie Alrik und Goran


    "Häuserkampf? Ich habe selten um Häuser gekämpft, meistens haben wir sie ausgehungert oder mit Feuer herausgetrieben. Aber ich glaube, ich verstehe, was Ihr meint ..." Wolfhardt schaut Richtung Tür. "Dann brechen wir sie auf. Ich könnt mir nur vorstellen, dass eines von den Fenstern, wo keine Tür in der Nähe ist, etwas schneller zu überwinden ist." "Die Fenster im Erdgeschoß sind allerdings alle vergittert", gibt Goran zu bedenken und zeigt auf die Fenster, vor denen in der Tat Gitter angebracht sind. Answin bemerkt, dass Alrik, Goran und die anderen ihn auf einmal anstarren. Im Unterschied zu den anderen nimmt Wolfhardt kein Blatt vor den Mund. Immerhin räuspert er sich und grinst breit. "Solltet Ihr Euch vorher nicht noch was zum Anziehen besorgen, was nicht so angesengt aussieht? Es sei denn, Ihr seid überzeugt, die da drinnen allein durch Euren Anblick zum Aufgeben zu bringen." Wolfhardts Grinsen wird noch breiter.


    In der Wache (1. Obergeschoß) - Yarine


    Der Glatzkopf nutzt seinerseits den Wechsel für eine kurze Verschnaufpause. Alle drei Kämpfer sind sichtlich abgelenkt und verwirrt, als Yarine da so plötzlich auftaucht. "Wer ... wer seid Ihr?", ist die nicht ganz überraschende Frage des einen. Der andere macht der hübschen Südländerin, die dea ey machina erschienen ist, bereitwillig Platz. Das ist der Moment, den Neb für eine überraschend wütende Attacke gegen Yarines Flankennachbarn nutzt. Sein Schwert wirbelt schnell auf den Mann zu ...

  • Marktplatz - Cordovan und Pherian



    Als der Mann ihn irritiert anschaut, lächelt ihn Pherian freundlich an. „Das Schwert gebe ich schon zurück. Ich werde denen da drinne helfen beim Sturm auf das Haus, habe aber keine Waffe bei mir. Wenn du also nicht selber mit rein willst, dann lei mir doch dein Schwert auf dass es gut verwendet wird.“ erklärt er seine Frage.