[DSA 4.1] Von Eigenen Gnaden - Herren von Eigenen Gnaden

Die Orkenspalter Webseite wird 20 Jahre alt + Verlosung
Zum Orkenspalter Jubiläum habe ich eine kleine Aktion gestartet, an der ihr hier teilnehmen könnt.
  • Marktplatz - Yarine, Cordovan und Answin, außerdem Wolfhardt und Burian


    Schweigen ... Sogar um Yarine herum ist es still geworden. Wahrscheinlich kamen die Worte der hübschen Südländerin auch etwas überraschend. Hier und da hört man Worte des Unmuts, weil ihre Ansprache darauf hindeutet, dass sie die anderen eventuell laufen lassen will. Dann ertönt eine Stimme vom Fenster her. Neb, und seine Stimme klingt so kalt wie den Tag über, an dem Answin ihn erlebt hat.


    "Glaubt Ihr allen Ernstes, Ihr könntet mir drohen? Oder mir Angst machen? Ich habe hier die besten Männer bei mir. Und außerdem hab ich einen Boten ausgeschickt. Nach Talf! Da lagert der Blutige Ritter. Der Name sagt Euch vielleicht nichts, weil Ihr nicht von hier seid. Aber den anderen sagt er ganz sicher was. Ich hab ihm Zweimühlen angeboten, wenn er mich zum Kommandanten macht. Und für Euch gibt es jetzt zwei Lösungen: Ihr leistet weiter Widerstand. Dann wird es hier ein Massaker an allen geben, wie es die Stadt noch nicht erlebt hat! Jede Familie, die sich an diesem Aufstand beteiligt, wird niedergemetzelt. Alte, Junge, Kinder - jeder! Oder: Ihr liefert mir die aus, die diesen Aufruhr verursacht haben, und ich werde Gnade walten lassen. Also, Ihr Bürger von Zweimühlen, was darf es sein? Ihr habt eine Viertelstunde, Euch was zu überlegen. Danach warte ich hier auf den Blutigen, und dann fließt Blut, sage ich Euch. Aber nicht meins! Oder was glaubt ihr, wieso die da noch nicht gestürmt haben? Schiss haben die!" Er lacht böse. "Eine Viertelstunde!" Dann lehnt er das Fenster wieder an.

  • Marktplatz - Yarine, Cordovan und Answin, außerdem Wolfhardt und Burian


    Cordovan wendet sich leise an Answin. "Ich traue diesem Neb nicht. Ich halte es für ebenso wahrscheinlich, dass er lügt als auch sein Fähnchen in jeden Wind hängt, der sich ihm bietet. Was ist deine Einschätzung?"


    Während er noch einmal genauer über Nebs Auftreten nachsinnt, macht der Geweihte einen Schritt nach vorne und stellt sich vor die Menge. "Bürger Zweimühlens, was auch immer dieser Unhold für unheilige Allianzen geschlossen haben mag, wir haben die Götter auf unserer Seite! Und darum, Herr Praios, Götterfürst und Lichtbringer, sende uns dein Zeichen!"

  • Nekrorius` Gemächer - Jesabela


    Keine wichtigen Unterlagen, keine Bücher, keine Schlüssel oder sonst was. Jesabela runzelt die Stirn. Dann hast Du wohl alles im Keller und hast da auch noch gewohnt? Wie erbärmlich! Was für ein Provinzlermedium! Noch ein paar andere intellektuell hochwertige Beleidigungen denkt Jesabela, bis sie aufsteht, nach draussen geht, auf den Flur ..... sich umschaut..... wo sind Pherian und der Herr von Elenvina? Ganz kurz inspiziert Jesabela noch das Obergeschoss, ob jemand hier oben ist. Dann wippt ihr Pferdeschwanz, Zauberstab voran, die Treppe runter. Dort hört sie Pherian noch mit den Bewohnern der Stadt reden, irgendwo weiter hinten im Speisesaal hört sie Hadred.... winkt ihm kurz zu, wenn er sie sieht ..... und steigt dann die Treppe runter.


    Mit Avessandra redet sie kurz: "Was macht unser Gefangener? Ich will mich nur noch einmal hier unten umschauen. Oben in den Gemächern von diesem Scheusal war nichts, was ich erwartet habe. Ich könnte mir vorstellen, dass er irgendwo Aufzeichnungen hat, die uns vielleicht weiterhelfen können." Sie nickt Avessandra zu und schaut dann ins Laboratorium und in den Ritualraum.

  • Marktplatz - Yarine, Cordovan und Answin, außerdem Wolfhardt und Burian



    Abzufackeln? Die hat vielleicht Ideen. "Rede nur mit ihnen, in der Zeit halten wir weiter am ursprünglichen Plan fest. Im besten Fall kommen sie so raus, im schlechtesten sind sie zumindest etwas abgelenkt. Los, weitermachen." Dann antwortet er noch kur Cordovan, bevor er sich auf den Weg macht, das Wachhaus mit gleichbleibendem Abstand zu umrunden und schon einmal die Windrichtung zu prüfen: "Das ist gut möglich. Ebenso, dass dieser blutige Ritter die Stadt lieber ohne ihn übernimmt. Aber sprecht nur mit ihm, in der Zeit bereiten wir alles vor.

  • Marktplatz - Yarine, Cordovan und Answin, außerdem Wolfhardt und Burian


    Als Cordovan ein Zeichen seines Herrn erbittet, merkt ihr erst, wie viele Stunden schon vergangen sind, seitdem ihr die Burg betreten, gegen Nekrorius` Untote gekämpft und ihn endlich bezwungen habt. Und ihr merkt es deshalb, weil sich unvermittelt am östlichen Himmel die Sonne über die Hügel geschoben hat, die Wolkendecke dort aufreißt und ein erster Lichtstrahl hindurchblinzelt. Geraune unter der Menge auf dem Marktplatz macht deutlich, dass auch die Bürger von Zweimühlen die ersten Sonnenstrahlen dieses Tages gesehen haben.


    Währenddessen umrundet Answin die Garnison einmal, bei der auf der linken Seite aus einer Seitenstraße Goran und Wolfhardt mit ein paar Bürgern einen Leiterwagen mit ein paar Balken heranrollen. Alrik hat für den Hintereingang schon einmal Brandmaterial gesammelt, das er mit einigen anderen Helfern zur Rückseite bringt.

  • Keller der Burg - Jesabela


    Erst jetzt fällt Jesabela auf, wie viel in der Hektik der ersten Stunden im Keller unerledigt geblieben ist. Zuerst ist da das Laboratorium, das ziemlich gut auf gehobenem Niveau ausgestattet ist. Theoretisch lassen sich damit nahezu alle alchemistischen Tränke und sonstigen Erzeugnisse herstellen. Die Regale sind voll mit Phiolen, Tiegeln, Schachteln und so weiter. Einige alchemistische Tränke und Pülverchen sind darunter, die man einmal analysieren müsste, um festzustellen, um was sich dabei handelt. Dann liegen dort in einer Holzschale einige kleine Edelsteine, wohl Karneole; in einem Glasbehälter der verwunschene Schrumpfkopf eines Menschen mit Glatze und Boronsmal auf der Stirn; Erde; eine blutartige Flüssigkeit; Totennüsse, die Jesabela sofort als solche erkennt, ebenso Vitriol, Schwefelquell und annähernd reinen Alkohol. Außerdem stehen Bücher in den Regalen, beziehungsweise liegt eins auf einem Stehpult: "Artefakte und Alchemica" in der Festumer Ausgabe; "Der Grosze Paramanthus", Bände I und II; "Die Macht der Elemente" - auf den ersten Blick eine nicht so gute Kopie; ein Buch in einer seltsamen Schrift.


    Falls Jesabela Zhayad beherrscht:

    Im Ritualraum wurde völlig die sezierte Leiche auf dem großen Tisch in der Mitte vergessen. Sie verwest seit Stunden und verbreitet einen entsprechend pestilenzartigen Gestank. Es ist die Leiche des jungen Mädchens, das heute Mittag in die Burg gebracht wurde (ooc: Selbstbeherrschungsprobe +4 für Jesabela bitte). Das Gesicht ist noch gut zu erkennen, doch die Eingeweide sind teilweise entnommen (einige wurden auf dem inzwischen von Yarine verwischten Heptagramm verteilt ...). Sofern Jesabela weitersuchen kann: Offensichtlich hat Nekrorius zur Beschwörung seinen persönlichen Schmuck abgenommen, unter anderem Ringe und Halskette. Einige wertvolle Schmuckteile finden sich als Paraphernalia auf dem Heptagramm. Dann gibt es im Regal noch Feuerpulver und Nebelkugeln sowie verschiedene ölige Flüssigkeiten. Außerdem findet Jesabela Beschwörungskerzen und eine stark beschädigte Ausgabe des "Arkanum". Und endlich findet Jesabela auch ein dickes, zerfleddertes Buch, das in Tulamidya verfasst ist: die persönlichen Aufzeichnungen von Nekrorius.

  • Marktplatz - Yarine, Cordovan und Answin, außerdem Wolfhardt und Burian


    Als Praios sein Antlitz zeigt, faltet Cordovan die Hände und neigt einige Wimpernschläge lang demütig sein Haupt. Dann rückt er noch etwas näher an Yarine heran und raunt ihr zu: "Dieser Neb ist ein Lügner oder ein Trottel. Er muss gewusst haben, dass wir ihn festsetzen würden. Ich hätte an seiner Stelle keinen Boten geschickt, sondern mich selbst in Sicherheit gebracht. Was nützt mir ein Befreier, wenn ich bis zu seinem Auftauchen eventuell schon von der Meute aufgeknüpft wurde?"

  • Yarine lacht nur auf als Neb ihr so antwortet.

    Ihr wisst besser als ich, dass das nicht stimmt, ruft sie den Soldaten im Turm zu. Wenn er einen Boten hätte losschicken können, wieso ist er dann noch da? Und wieso seid ihr noch da?

    Und wenn er dabei schon lügt, was glaubt ihr denn was davon stimmt, was er euch versprochen hat? Was glaubt ihr wessen Haut am Schluss mehr wert ist für euren ehrenwerten Hauptmann? Ihr sollt ihm doch nur dazu dienen, dass er unbeschadet aus der Sache heraus kommt. Was mit euch passiert ist ihm doch vollkommen egal. Jetzt gilt es sich zu entscheiden, mit wem ihr euer Glück versuchen wollt. Einem Lügner, dem ihr nichts wert seid oder mit uns, auf deren Seite die Zwölfe stehen.

  • Keller der Burg - Jesabela


    Das Labor besichtigt und durchstöbert Jesabela nüchtern und fachfrauisch. Immerhin hat sie schon wesentlich Beeindruckenderes gesehen, aber sie scheint zufrieden zu sein mit dem, was sie so sieht. Die Untersuchung der Tränke und Pulver verschiebt sie auf später, sondern schafft nur kurz ein bisschen Ordnung, und versteckt nach einem schnellen Seitenblick zur Tür das Buch, was auf Zhayad geschrieben worden ist.


    Anschliessend begibt sie sich rüber in den Zeremonienraum. Erste Handlung dort ist, sich ein Tuch vor den Mund zu nehmen. Wie entwürdigend..... aber sie hat plötzlich Mitleid mit dem toten Mädchen und versinkt kurz .... für ihre Verhältnisse sogar lang .... im Gebet an Hesinde und Boron. Anschliessend sucht sie irgend etwas, um den Leichnam zu umhüllen, eine Decke aus den Zellen oder von oben, von ihr aus auch aus Seide. Dann folgt ein Eimer, den sie unter vielen Würgelauten, Flüchen, die sich von ihren Kutschern abgehört hat, und "Igitt!" mit den Eingeweiden des Mädchens füllt. Den Eimer stellt sie neben den Tisch. Danach sammelt sie den Schmuck von Nekrorius ein, die Beschwörungskerzen und anderen Alchemika, die sie rüber ins Labor bringt. Das andere Buch versteckt sie genau so wie das auf Zhayad geschriebene. Zuletzt greift sie sich das Tagebuch dieses abscheulichen Finsterlings und begibt sich auf die Suche nach Hadred, der hoffentlich noch im Speisesaal ist.


    "Signor Capitan," spricht sie ihn ganz offiziell an, wenn noch andere dabei sind, ansonsten formlos: "Ah, Hadred, da seid Ihr ja.". Der Rest kommt im Flüsterton, sitzend neben ihm. "Da unten im Keller ist noch dieses tote Mädchen, das ausgenommen wurde wie ein Tier. Könnt Ihr vielleicht ihre Organe wieder einsetzen, dass sie ordentlich bestattet werden kann? Ich hole inzwischen ein paar Männer aus der Stadt, die den Leichnam zurück zu ihrer Familie bringen können."

  • Marktplatz - Yarine, Cordovan und Answin, außerdem Wolfhardt und Burian


    Während er das Haus umrundet, beobachtet Answin aufmerksam die Fenster, um Alarm schlagen zu können, falls sich dort etwas verdächtiges tut. Als er Wolfhardt und den Wagen sieht, geht er auf sie zu. "Das sollte für den Nebeneingang genug sein. Wer einen Schild hat, schützt, die anderen schieben. Wenn wir nicht genug Schutz haben, müssen wir uns etwas suchen, das wir quer auf den Wagen legen können." Dabei ist er sich selbst nicht zu schade, mit anzupacken, auch wenn ihm dabei einmal auffällt, dass er von dem Kampf in der Burg noch ganz schön angeschlagen ist.

  • Keller der Burg - Jesabela & Hadred


    Hadred entfernt sich leicht von dem fetten Ron und Ungolf. "Einen Moment bin sofort wieder"

    "Was liegt euch an diesem Mädchen? Hier sind so viele die meine Hilfe benötigen und der Vorteil ist das sie noch leben!" sagt er ziemlich abgebrüht, aber so sprach nunmal ein Anatom der in letzen Jahren mehr Feldscher als Forscher war.

    "Ich verstehe, ich sehe es in euren Augen. Lasst mich hier die Gespräche noch zu Ende führen, dann kümmere ich mich darum!"

    Dann braucht er einen Moment und zieht Jesebela ganz nah an sich heran, dann flüstert er in ihr Ohr.

    "Ich brauche unbedingt ein paar Münzen für meine Söldner, ich muss sie bezahlen ... ich kann nicht erlauben das ihre Moral nachlässt. Könnt ihr die Augen für mich aufhalten?" offenbart er sich leise und schaut dann ernst in ihre Augen.


    Dann wendet er sich wieder Ungolf zu. "Einfach Capitan Feuerbart, das reicht!" Dann überlegt er wie er den Soldaten wieder ans laufen kriegen würde.

    "Kümmere dich um die Gefangenen mit militärischen Hintergrund und helfe ihnen sich wieder wie ein Mann oder eine Frau zu fühlen. Gibt ihnen zu Essen und zu Trinken, treibt Kleidung auf und sorgt für Ordnung ... aber bleibt anständig dabei, verstanden?" Was er auch immer mit anständig meinte, aber Hadred appelierte einfach an den soldatischen Grundgedanken, weitere Ungehorsam und ähnliches konnte er jetzt nicht dulden oder aber sie mussten die Stadt verlassen, aber nicht sofort, wer weiß ob es da draussen noch weitere Kräfte gab denen sie sich anschließen würden.


    Als er sich dann wieder auf den Hocker setzt, fährt er mit dem Gespräch mit dem "Fetten Ron" fort.

    "Ich bin Capitan Feuerbart, ebenso ein Anführer, aber einer Söldnerschar und im Gegensatz der Miliz hier, habe ich an mehreren Schlachten teilgenommen. Ich suche nun mein Glück hier und bin mit fähigen Leuten angereist um Männer zu befreien, dass dabei die ganze Stadt in unsere Hände fällt scheint an unserem unglaublichen guten Plan zu liegen!" dabei schaut er dem Fetten Ron ernst in die Augen und schweigt kurz, dann grinst er breit und muss loslachen.

    "Ich will diese Chance nutzen und dazu braucht man fähige Männer, bist du so Einer?" wieder schweigen und er mustert ihn erneut.

    "Ja, Verrat ist bitter. Ich hätte Arbeit für euch ... aber dazu später ... erholt euch erst einmal!" und klopft ihm dabei auf die Schulter.


    Später macht er sich dann auf um die Innereien der Kleinen wieder herzustellen, zumindest die Organe an die richtige Stelle zu legen und dann grob ihren Körper zuzunähen. Das war keine schöne Arbeit, dies sollte nicht wirklich viel Zeit in Anspruch nehmen, denn die hatte er nicht.

    Eigentlich müsste er sich um die militärische Ordnung kümmern, doch seinen alter Schwur hatte er nicht vergessen und irgendwie beruhigt ihn das etwas für sein Seelenheil zu tun.

  • Burg - Hadred und Jesabela


    Für ihre Verhältnisse wirkt Jesabela auf Hadreds Geheimniskrämerei abgeklärt und sogar beinahe bauernschlau. "Die Schatzkammer," sagt sie leise und betont sie mit triefender Ironie, "ist so ziemlich leer. Wir müssen unbedingt Geld beschaffen. Ein paar Münzen sind dort..... wie viel braucht Ihr denn? Reichen zwei bist drei Dukaten pro Söldner?" Jesabela organisiert dann zehn Dukaten, die sie Hadred bei ihrem Treffen im Keller überreicht .... vorher aber noch ordentlich Buch führt über alles, was in der Schatzkammer liegt. "Nähen wir sie in die Decke?" schlägt sie noch vor, und fängt dann an.

  • Burg - Hadred und Jesabela


    "Ja, das reicht vorerst. Danke dir" ohne weiter drübernachzudenken greift er die Münzen ab und packt die Hälfte in seine Geldkatze und die andere in die Innentasche seiner Weste. "Ich habe es mir fast gedacht, dass sie keinen vernünftigen Kämmerer oder Schatzmeister haben. Die haben hier keine Ahnung wie man so ein Haushalt führt, gran fiasco."

    Als er dann mit Jesebela das Mädchen in die Decke einnäht bemerkt man das es nicht gerade zu seinen Fähigkeiten gehört. "Lasst den Kopf frei, die Eltern wollen sich bestimmt noch verabschieden, oder? Du hast mir nämlich immer noch nicht erzählt was dir an diesem Mädchen so liegt? Hast du selber Kinder, Jesebela?"

  • Burg - Hadred und Jesabela


    "Ich weiss nicht ..... sollten sie ihre Tochter SO sehen?" Jesabela schaut noch einmal genauer nach, wie weit man zunähen müsste, damit die Familie der Toten nicht sehen kann, wie sie von diesem .... diesem monstruo! zugerichtet wurde. "Ich will nur, dass ihre Verwandten sie ordentlich bestatten können. Und ich wollte ihre Leiche so schnell wie möglich hier raushaben." Als Hadred sie nach eigenen Kindern fragt, schaut sie verblüfft hoch: "Kinder? Ich? Oh nein, das wäre gar nicht möglich," lacht sie ..... und das klingt überraschend fröhlich angesichts der Situation hier im Keller. "Nein, ich reise zu viel und bin in zu viele Situationen verstrickt, wo es gefährlich wird. Naja..... sie hebt Nadel und Faden und weist auf den Ort, an dem sie sich gerade befinden. Dann wird sie wieder ernst. "Allerdings befürchte ich, dass Albiron jetzt so was wie ein Kind für mich geworden ist..... Ich mag den Jungen ja wirklich gern, aber ..... " Sie schüttelt den Kopf, weil ihr die Worte fehlen. "Und Du? Hast Du Kinder?"

  • Burg - Hadred und Jesabela


    "Nein, die Eltern sollte ihre Tochter nicht so zugerichtet sehen, aber wir beide sind doch keine Totengräber, oder? Dafür das du keine Kinder hast bedeutet dir das hier viel, nicht wahr?" er mustert sie mit seinen grauen Augen.

    "Was Albiron angeht ... du musst herausfinden wer seine Eltern sind. Wer weiß, vielleicht vermissen sie ihn sehr!" vermutet er. "Ich habe keine Kinder, aber ich möchte mal eine Handvoll Kinder um mich herum haben wollen, aber ich lebe gefährlich. Da sind wir uns ähnlich."

    Dann macht er sich wieder an die Arbeit und spricht dabei ohne sie anzuschauen. "Ich habe mich mal lange mit einem Magier unterhalten, der wollte unbedingt sein Leben verlängern um seine Forschungen voranzutreiben. Ich fragte ihn warum er nicht einfach Kinder in die Welt gesetzt hat, die hätten seine Arbeit fortsetzen können, natürlich unter der Vorraussetzung das diese auch magiebegabt wären. Dazu hat dann keine Antwort. Die Welt ist kompliziert."

  • Burg - Hadred und Jesabela


    "Das habe ich auch schon überlegt ..... herauszufinden, wer Albirons Eltern sind. Ich befürchte nur, dass das ausserordentlich schwer werden wird. Er kann mir wenig dazu sagen ..... da ist dieses Taschentuch, was er wohl von seiner Mutter bekommen hat, aber das wird zu wenig sein. Ich müsste wissen, in welchem Konvent der Boron er aufgewachsen ist. Dann hätten wir einen Anhaltspunkt. ......." Derweil näht sie weiter. "Tja, und Kinder ..... viele sagen, dass man in ihnen irgendwie weiterlebt...... " Jesabela scheint kurz davor, noch etwas zu ergänzen, wechselt dann aber das Thema. "Also, wenn Du eine ganze Handvoll hast, irgendwann..... Kann ja sein, Du findest hier Deine Frau ....... oder hast Du sie schon hier gefunden? Wie hat Dir denn die Frau in Talf gefallen?" fragt Jesabela ...... interessiert, nicht belustigt oder um ihn aufzuziehen. Dann setzt sie den letzten Nadelstich. "Wir können ja so weit offen lassen," sagt sie und schaut sich in diesem finsteren Raum um. "Und morgen muss hier saubergemacht und geräuchert werden. Es stinkt ja bestialisch!"

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  • Marktplatz - Yarine, Cordovan und Answin, außerdem Wolfhardt und Burian - dann auch Pherian


    Cordovan, obwohl selbst im Gebet, bemerkt durchaus noch, dass zum einen der Morgen nach einer sehr langen Nacht anbricht und zum anderen die Menschen zum Teil selbst noch in Besinnung versunken bleiben. Etlichen sieht man an den Gesichtern an, dass sie wieder so etwas wie Zuversicht und Mut gefunden haben, die ihnen vielfach in den letzten Monaten ausgesaugt worden war.


    Von der Wache her ist erst einmal wieder gespannte Stille zu vernehmen, die nicht nur Yarine vorne am Haupttor, sondern auch Answin am Seiteneingang bemerkt. Dort wird mit "Ho-Ruck!" der Leiterwagen aus der dunklen Gasse gerollt und mit Karacho bis zu der Tür gedonnert. Von oben von einem der Fenster und aus der Wache hört man lautes Brüllen, worauf Wolfhardt und Burian ihre Schilde vor die Helfer halten, um möglichem Beschuß zu begegnen. Zwei jüngere Männer eilen nach vorne und verkeilen die mitgebrachten Holzpfähle. Dann ist es schon vorbei, ohne dass die da drinnen etwas unternommen hätten.


    "Das wär soweit geschafft", meint Wolfhardt zu Answin, als er wieder bei dem Magier anlangt. Er und Burian haben auch den Rückzug mit ihren Schilden gedeckt. "Zur Hinterpforte?" fragt er.


    Auf dem Marktplatz bricht Gejohle und Jubel aus, als die Aktion an der Seitentür bemerkt wird. In dem Augenblick taucht Pherian am Marktplatz auf, der auf dem Weg zu ihrem Hotel ist.

  • Burg - Hadred und Jesabela


    "Ich will kurz dem Vater sagen, dass seine Tochter jetzt nach Hause kann," entschuldigt sich Jesabela eben bei Hadred und würde dann, wenn er sie lässt, auch nach oben gehen und vor das Tor gehen. Dabei nimmt sie eine würdevolle Haltung ein und sucht den Mann. ""Eure Tochter ist jetzt bereit," hebt Jesabela die Stimme. "Wir haben sie noch für eine borongefällige Bestattung vorbereiten müssen. Ihr, Ihr und ...... Ihr, ihr müsstet mit tragen helfen," weist sie auf drei weitere Männer.


  • Marktplatz - Yarine, Cordovan und Answin, außerdem Wolfhardt und Burian - dann auch Pherian


    "Jawoll," gibt Answin auf Wolfhardts Frage zurück, "wir brauchen aber noch frische Zweige. Soll ja vor allem Qualmen." Er sieht sich um und hält dann auf das nächste Gebüsch in Reichweite zu. Währenddessen hört er mit einem Ohr, was Yarine und Cordovan so von sich geben.

  • Burg - Hadred und Jesabela


    Immer mal wieder schaut auch Avessandra bei ihrem Hauptmann, Freund, Retter, Mitkämpfer vorbei. So ganz versteht sie die Aufregung über die Tote nicht, aber sie mischt sich nicht ein. "Wir sollten die Wachen bei dem da", sie deutet mit dem Daumen über die Schulter zur Zelle, "einteilen."


    Auf dem Burgplatz hat sich die Aufregung der ersten Stunden dagegen gelegt, doch der Vater des jungen Mädchens aus dem Keller und gut zwei Dutzen Dorfbewohner treiben Neugier, Fragen, Schlaflosigkeit und noch einiges andere um. Der Mann reißt die Augen auf, als Jesabela ihm eröffnet, dass er seine Tochter nun doch holen kann, fällt vor der Magierin auf die Knie, küßt ihre Hand, während die drei, auf die Jesabela gezeigt hat, erst wenig Begeisterung zu erkennen geben, dann aber immerhin so etwas wie Energie in sich finden. "Ja, natürlich." "Gut, gut, machen wir.", sind die gemurmelten Reaktionen. Und mitsamt dem Vater der Toten folgen sie Jesabela in die Burg und nach unten in den Keller.


    Marktplatz - Yarine, Cordovan und Answin, außerdem Wolfhardt und Burian - dann auch Pherian


    "Willst Du hier wirklich die Büsche ausreißen?", fragt Goran leicht entgeistern Answin. Er erinnert sich offensichtlich, dass man sich am Tag noch geduzt hat. "Na, wenn Du meinst." Er zuckt die Schultern, während Alrik schon ein Messer zückt. Eine Arbeit, die Wolfhardt getrost den beiden einfachen Soldaten überläßt.