[DSA 4.1] Von Eigenen Gnaden - Herren von Eigenen Gnaden

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    • Hinter der Burg


      Auch Hadred und Avessandra schauen sich in der Runde um, ernten aber selbst nur Achselzucken und fragende Blicke. "Ihre Gnaden zu Harden meinte, sie könne sich an den Läden leise versuchen", wirft Burian leise ein. "Aber ..." Blick auf Hadred "... sie ist nicht mit uns gekommen, Hauptmann." Hadred wirft einen wilden Blick zurück, einen noch wilderen, funkelnden, vorwurfsvollen auf Wolfhardt: "Lass gut sein, Hauptmann. Wir sind jetzt hier. Suchen können wir sie später. Jetzt lasst uns die verdammten Fensterläden aufstemmen. Burian, du machst Räuberleiter", flüstert Wolfhardt weiter und schaut über sich zu den Fensterläden. "Dann steig ich auf und mach die Läden entzwei." So wird es dann also gemacht, wenn keine Zwischenrufe oder Einwände kommen.

    • In der Burg - Answin und Pherian


      Answins Licht, das durchaus stärker leuchtet als ein mächtiges Lagerfeuer, erhellt die Halle und verwirrt für einen kurzen Augenblick auch das ihm nacheilende Skelett (wie er weiß: Untote lassen sich durch künstliches Licht nicht ausmerzen, aber immerhin ein wenig verwirren, auch bei sehr grellem Licht aber nicht einmal blenden). Der skelettierte Wächter bleibt drei Stufen unter ihm stehen, das Schwert noch halb zum Schlag erhoben, und orientiert sich neu. Answsin erkennt auf der anderen Seite Pherian, der seinerseits die Treppe hochschnellt und den oberen Absatz erreicht, verfolgt von einem schwer klirrenden Skelett in maroder Ritterrüstung, die aber immerhin noch aus starkem Metall ist, und mit vor der Brust kampfbereit gehaltenen Zweihänder. Ihm auf dem Fuße der wild und schnell die Treppe hoch zuckende Zombie, mit Sabber und Geifer und Teilen der letzten Mahlzeit in den Mundwinkeln. Oben landen Answin und Pherian in dem nicht minder prachtvollen Treppenhaus - nur bleibt für nähere Betrachtungen auf der Flucht keine Zeit. Hinter Answin und Pherian blicken Fenster in den nächtlichen Innenhof der Burg hinein, vor ihnen zweigen eine Tür nach rechts und eine weitere nach links ab. Unten liegt ausgebreitet die mächtige Eingangshalle. Links ist auf die Schnelle ein hoher, verzierter Steinbogen zu erkennen, der wohl den Zugang zu einer weiteren Halle dort bildet. Rechts unten sieht man an der Wand eine Tür und gleich daneben einen weiteren Zugang, der von einem reich verzierten Vorhang verdeckt wird. Von dort her scheint Licht zu flackern. Oben im Treppenhaus begegnen sich Answin und Pherian und sind sozusagen wiedervereint.

    • Da Answin einen Moment zum Atmen hat, schickt er sein Licht zu Pherians Verfolgern. Selbst wenn sie nur kurz zögern, wird es schon helfen. Dann sieht er sich schnell um. "Durch die Tür!" Es ist mehr eine Ansage als ein Vorschlag, denn viel Zeit zum Abwägen bleibt hier weiß Satinav nicht. Und schon sprintet er weiter, in Richtung der ihm näheren Tür. Das Licht witscht im nächsten Moment zu ihm und, sollte die Tür sich öffnen lassen, auch gleich und in den sich hinter der Tür befindlichen Raum. Mit etwas Glück könnten sie vielleicht die Tür vor ihren Verfolgern zuwerfen.

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    • Pherian nickt in Answins Richtung und bewegt sich ebenfalls in Richtung des Steinbogens. Als das Licht in seine Richtung kommt schaut er sich geschwind um, ob es hier irgendetwas gibt das ihm im Kampf mit den Untoten helfen könnte: einen Schrank den er auf sie umwerfen kann, ein schwerer Gegenstand den er verwenden kann oder so ähnlich.


      Gleichheitig versucht er sich die Lage des Obergeschoss einzubprägen, vor allem wie er den Untoten weiter ausweichen kann. Vielleicht sind sie in einen Raum du locken um ihnen danach die Tür zu schliessen.


      "Wie werden wir diese Frevelkreaturen los" fragt er in Richtung Answins.

    • Hinter der Burg


      Oben angekommen, fackelt Wolfhardt nicht lange. Es ächzt und kracht im Holz, wobei zu merken ist, dass der dunkle Söldner Wert darauf legt, möglichst auch ein wenig leise zu bleiben. Dann gibt der äußere Holzladen nach und Wolfhardt reicht die Reste nach unten. "Alles in Ordnung, ein dunkler Raum", raunt er gleichzeitig. "Achtung, iche gehe rein." Er stemmt sich gegen den inneren Laden, der sehr viel schneller nachgibt, dann schwingt er sich über die Fensterbank nach innen ... Hadred reiht sich entschlossen gleich hinter Yarine ein, und nach klettern alle nach oben über Burian hinweg, den ihr am Schluß mit vereinten Kräften heraufzieht - ins Dunkle.


      In der Burg - Jesabela


      Jesabelas Stabflamme enthüllt folgendes, flackernd erhelltes Bild:



      Sie steht direkt am oberen Treppenabsatz (1), vor ihr geht die Treppe nach unten, die sie schon in Geistergestalt nach unten gegangen ist. Links von ihr sind zwei Fenster mit Glasscheiben, die nach außen von hölzernen Läden verschlossen sind und vermutlich auf einen Innenhof zeigen. Hinter ihr ist ein Durchlaß vom Flur aus, der von einem Vorhang verhangen ist. Hinter dem Vorhang ist schwacher, aber fester Lichtschein zu erkennen. Außerdem hört sie udneutlich Stimmen, Klirren von Rüstung von Waffen und andere, nicht sehr leise Geräusche. Auf der rechten Seite zweigen vier Türen ab, eine weitere vorne und geradeaus, noch schwach zu erkennen, am anderen Ende des Flurs.


      Das alles tritt jedoch etwas in den Hintergrund, weil nun von unten aus dem Keller auf einmal ein lautes Geräusch zu vernehmen ist, als im Schein von Jesabelas Stabflamme mit einem gewaltigen Satz eine Kreatur landet, die sie sehr gut kennt: Ein drei Schritt großer, aufrechtgehender Säbelzahntiger, mit schleimig gelbem Fell, in dem unter breiten Schnitten und Rissen rohes, violett pulsierendes Fleisch hervortritt. Sein mit Hauerzähnen bewehrtes Maul ist Geifer und Sabber und schweflig fauler Geruch. Hinter ihm schlägt ein außergewöhnlich harter, gepanzerter Schwanz, der in einer rasiermesserscharfen Knochenklinge ausläuft. An Tigerhänden und -füßen sitzen lange Krallen, die einen in Nullkommanichts dämonisch-schnell aufreißen können. Denn es ist ein Zant. Ein zwar klassischer, aber nichtsdestoweniger furchtbarer Kampfdämon aus dem Gefolge Belhalhars! Jesabela sehen und ein klirrendes Knurren erklingen lassen, sind eins. Dann macht er sich an, in einem einzigen Sprung die Treppe hinaufzusetzen. Und Jesabela weiß, dass diese Kreatur nur Töten im Sinn hat.

    • In der Burg

      Yarine versucht sich kurz zu orientieren, wohin sie in etwa gehen müssen um den von Jesebela beschriebenen Kellereingang zu finden.

      In der Dunkelheit geht sie in Richtung Tür und versucht diese zu öffnen um in den Gang hinauszuspähen, vielleicht war es dort etwas heller.

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    • In der Burg


      "Licht", zischt eine Stimme sehr leise. Möglicherweise Hadred. Dann wird hinten noch eine andere Gestalt durch das Fenster nach innen gezogen. Cordovan! "Ihr seid ja doch da, Euer Gnaden", stellt eine amüsierte Stimme fest - das klingt nach Avessandra. Plötzlich verstummen alle, denn aus der Dunkelheit des Raumes ist ein leise schlurfendes Geräusch zu hören. "Verdammt, was ..." flüstert einer von euch und schweigt schon wieder. Das Geräusch kommt näher. Sogar verdammt schnell näher!

    • Dunkles Zimmer


      "Ein untoter Wächter?", mutmaßt Cordovan und es klingt halb fragend und halb entschlossen. Auch er hofft, dass einer der anderen sich um das Licht kümmert. Sonnengott hin oder her. Sein Griff um das Sonnenszepter wird fester, während er ins Dunkle hineinblinzelt und hofft, bald zumindest schon Schemen erkennen zu können.

    • "Zur Tür, hoffentlich haben wir im Zimmer etwas nutzbareres." ruft Pherian in Richtung Answins gestikuliert in Richtung der Tür während er sich schon bewegt.


      Das ganze funktioniert nicht so wie wir uns das gedacht haben....von wegen, mit Überraschung den Nekromanten für seinen Frevel bestrafen. Xeledon spottet über uns...die Überraschten sind wir. Aber wenn alles so einfach wäre dann gäbe es auch keinen Gewinn wenn man es wagt. Herr Phex, jetzt musst du uns aber helfen und uns eine Idee schicken wie wir uns selber helfen können und diesen Frevel beenden sonst gibt es zwei Skelette mehr. Wo bleiben nur die anderen, vor allem die Söldner.

    • Answin und Pherian - Obergeschoss der Burg


      Immerhin seid ihr noch etwas schneller als eure untoten Verfolger, die euch aber immer noch auf den Fersen sind. Im Vorübergehen reißt Pherian die kleine Kommode um, die donnernd in den Raum fällt. Das Licht ist irgendwie noch schummrig und wirft über alles eine Mischung aus Helligkeit, Schatten und vorbeihuschendem Zwielicht. Answin erreicht die Tür von euch aus gesehen rechts, geographisch links, als Erster. Er reißt an der Klinke der Tür, drückt sie - sie ist abgeschlossen ... Wohin nun? Zwei skelettierte Soldaten und Ritter sind klirrend und scheppernd, der Zombie mit einem mittlerweile gierigen Grunzen hinter euch.