[DSA 4.1] Von Eigenen Gnaden - Herren von Eigenen Gnaden

  • Burgplatz

    "Äh, Halt! Haltet an, sofort!" motzt die Wache und stellt sich Answin, Pherian und Alrik entschlossen in den Weg. Das Kurzschwert hat der Mann schon halb aus der Scheide gezogen. "Ich habe klipp und klar gesagt, dass jetzt keiner zu der Burg darf. Befehl vom FÜRSTEN! Klar? Noch einen Schritt weiter, und ich sorg dafür, dass ihr in die Käfige kommt. Und zwar alle drei!"

    Alrik bleibt endgültig stehen und schaut wiederum Answin an. Er schüttelt andeutungsweise den Kopf. "Pagol, Du hast ja Recht. Befehl ist Befehl. Und wer weiß das besser als wir, oder?" meint er kumpelhaft. "Komm, Geldor - wir bringen den da zur Wache. Sollen die sich mit ihm herumärgern."

  • Answin fixiert den Wachposten mit den Augen. "Pagol, ja? Willst du wirklich derjenige sein, der uns davon abgehalten hat, dem Fürsten zu berichten? Es geht etwas vor in der Stadt! Der Hauptmann wurde angegriffen und ist nicht auffindbar. Sorg lieber dafür, dass die Torwachen verstärkt werden. Wenn heute Nacht noch etwas passiert, dann kannst du froh sein, wenn es für dich nur der Käfig wird! Zur Seite, Soldat! Wenn ich mich irre, dann lasse ich mich morgen ohne Widerstand von dir arretieren." Jetzt geh schon zur Seite, verdammt! Der Griff um seinen Stab wird fester.

  • Pherian hält beim Gespräch zwischen Answin und der Wache still und bemüht sich einen niedergeschlagenen Eindruck zu machen. Jetzt würde es gar keinen Sinn machen etwas zu sagen und gar Answins Authorität in Frage zu stellen.


    Hoffentlich funktioniert das. Ins Wachhaus werde ich mich sicher nicht bringen lassen aber mal schauen wo der Magier wirklich steht. Wenn wir es in die Burg schaffen wäre es zumindest ein Lichtblick in dieser verfahrenen Lage. Und dieser Neb geistert auch noch in der Stadt herum.

  • Burgplatz


    Pagols Gesicht verwandelt sich von verärgert zu wutentbrannt und redet mal mit Answin, mal mit Alrik: "Du drohst mir? Der droht mir? Das Arschloch! Wollen doch mal sehen, wer hier mehr Kumpels hat." Ohne das Kurzschwert loszulassen, steckt er zwei Finger Richtung Mund ... Alrik hebt instinktiv beschwichtigend die Hände.

  • Burgplatz


    Pherian bliebt bei der aggressiven Wendung des Gesprächs ruhig um die Situation nicht zu eskalieren. Das geht hier nicht wie geplant. Denkt er sich als er die Füße leicht dreht, kaum bemerkbar für einen Beobachter aber genug um besser positioniert zu sein falls er Answin mit einem wohl platzierten Tritt unterstützen muss.


    Dabei betrachtet er sich die Position der Wache und Answins und überlegt sich welcher Tritt aus dem Kneipenkämpferrepertoire hier am meisten Wirkung erzielen würde. Seitwärts gegen die Kniescheibe oder lieber eine Fußangel? Fürs Gehänge ist der Winkel nicht passend aber das ist so oder so ja auch immer etwas riskant für den guten Stand. Also Kniescheibe von rechts und ein Schubser mit der Schulter. Wenn er dann liegt noch einen drauf. Entscheidet er sich still während er Answin das Gespräch führen lässt.

  • Das geht nicht wie geplant. Ich muss improvisieren. Ohne zu Antworten, hebt Answin den Zauberstab und stößt Pagol der nicht rechtzeitig ausweichen kann, damit vor die Schulter. Er will schon wutentbrannt zum Angriff ansetzen, da beginnt er schon langsam zu schrumpfen, die Gliedmaßen werden dünner, das Gesicht verzerrt sich merkwürdig - auch in aufkommendem Entsetzen aufgrund der Erkenntnis, was gerade mit ihm geschieht. Sofort dreht sich Answin zu Alrik. "Keine Sorge, ihm geschieht kein Leid! Aber wir haben jetzt keine Zeit, uns mit Hitzköpfen aufzuhalten." Das kommt unter den Wachen hier wohl häufiger vor. "Sieh, da hüpft er - fangen wir ihn ein und setzen ihn an einem sicheren Ort ab, die Verwandlung hört von selbst auf. Und dann lass uns reingehen. Ich übernehme die Verantwortung."

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  • Vor der Burg


    Pherian nickt anerkennend als er erkennt wie Answin gerade die Situation gelöst hat und zwinkert Answin zu. "Ich werde Euren Befehlen Folge leisten, mächtiger Herr Zauberer. Bitte verwandelt mich nicht auch." kommentiert Pherian den Zauber.


    Eine galante Lösung des Problems. Phex und Mada gefällig. Ich hoffe dem Magister bleibt noch genügend Kraft für den bevorstehenden Kämpft. Ich hoffe mein Kommentar hat Alrik etwas eingeschüchtert.

  • Vor der Burg


    Alrik betrachtet sich das Schauspiel um Pagols Verwandlung erst mit Überraschung, dann mit aufkommendem Entsetzen. Er hört Answin wohl, aber ... er schaut ihn mit schreckgeweiteten Augen, wendet sich ab wie auf der Flucht vor dem Namenlosen persönlich und rennt in die dunkle Stadt hinein, weg vom Burgplatz, aber wohl auch nicht Richtung Marktplatz.


    Im Hotel Mogul Nekrorius


    ... gewandet sich Cordovan gerade, wie es sich für einen ordentlichen Praios-Priester gehört, haben sich Hadred und Entourage in das Zimmer ihres Hauptmanns zurückgezogen und beratschlagen Jesabela und Jewdokija, ob sie nicht zu zweit der Sache auf den Grund gehen - der Sache: wo sich die anderen befinden, was mit Answin ist, oder wollen sie gar allein zu zweit die Gefangenen aus der Burg befreien?


    In den Straßen von Zweimühlen


    ... nähert sich Yarine auf ihrer Flucht dem Hotel Mogul Nekrorius durch die in Nacht gehüllten Gassen der Stadt.

  • Im Hotel Mogul Nekrorius


    "Also ich weiß nicht, sollten wir nicht ersteinmal auf Yarine und Pherina warten?" versucht Hadred, der Söldnerhauptmann die beiden Frauen, Jewdokija und Jesebela, zu beruhigen. Er war zwar auch ungeduldig, denn die beiden hätten schon längst hier sein müssen.

    Seine Finger spielen leicht nervös in seinem feurrotem Bart als er über die Situation nachdenkt und was sie jetzt am besten machen könnten.

    "Wir sind zu wenige ... es wird schmerzhaft werden, auch wenn ich denke, dass wir einen guten Plan haben."

    Die Trinktur war zu stark, sie sind fast aufgeflogen, er hoffte das Yarine und Pherian es schaffen würden ohne Probleme die Blutgrube zu verlassen. Doch Feuerbart behählt einen kühlen Kopf und überlegt ...

  • Vor der Burg


    Überrascht sieht Answin Alrik nach, dann spuckt er mit grimmigen Gesicht aus. "Scheiße." Dann dreht er sich zu Pherian. "Jetzt haben wirs beide separat versaut. Streck mal die Hände vor." Mit dem Dolch, den er ihm zuvor noch abgenommen hatte, schneidet er die Fesseln auf. "Aber lass den Strick mal dran, wir sollten zumindest versuchen, den Schein zu wahren." Dann schnickt er den Frosch in den Burggraben, die Kleidung Pagols fliegen hinterher. Beim Schwert zögert er. "Kannst du damit umgehen?"

  • Vor der Burg


    "Danke für deine Hilfe." bedankt sich Pherian aufrichtig "Dein Zauber war beeindruckend. Mit dem Schwert kann ich leider nicht umgehen, aber steck ich würde den Dolch wieder nehmen. Der sollte in der Burg auch besser verwendbar sein. Lange können wir hier nicht stehen bleiben, dieser Neb macht mir sorgen. Eigentlich gibt es nur zwei Alternativen: entweder wir gehen jetzt hinein. Drinnen können wir dann entweder auf die Anderen warten wenn uns keiner bemerkt oder wir müssen den Angriff durchziehen. Die andere Möglichkeit ist das sich einer von uns als Wache verkleidet und der andere unsere Gefährten holt. Beides ist riskant aber so ist das nun einmal wenn man das Werk der Götter verrichtet. Was denkst du?"

  • Mit einem kurzen Nicken zeigt Answin, dass er verstanden hat und versteckt das Schwert samt Gurt notdürftig neben dem Torbogen. "Wir gehen rein. Du behältst fürs erste die lockeren Fesseln, hier ist der Dolch." Er steckt die besagte Waffe hinter seinem Rücken in den Gurt, dann tritt er ans Tor und versucht, es zu öffnen. Bis die anderen kommen, haben wir das Tor hoffentlich von innen verriegelt!

  • Vor der Burg


    Da war noch ein Bein, das Pherian ausgestreckt hat, in dem sich Alrik kurz verhakt, verdutzt schaut, aber stehenbleibt, sich wieder aus der halben Position aufrappelt, um dann endlich davonzusausen. Ohne sich noch einmal umzuschauen.


    Answin und Pherian sind allein auf dem Burgplatz - soweit sie das sagen können. Die Burg liegt still da - scheinbar - und dunkel. Das schwere Tor zur Burg besteht aus zwei hohen Flügeln, über die sich eiserne Verstärkungen ziehen. Auch reiche Verzierungen sind zu erkennen, einige von ihnen leicht beschädigt oder von Feuer geschwärzt. Oberhalb der Torflügel ragt ein die Zunge lang und obszön ausstreckender Wasserspeier aus grauem Stein hervor. Das Tor ist verschlossen, wie Answin feststellt.

  • Beitrag von shanna » 29.06.2017 18:21

    Gasthaus Mogul



    Oh nein, nicht schon wieder. An unserer Geschicklichkeit müssen wir noch arbeiten. Jewdokija verzieht kurz das Gesicht bei Jesabelas 'Autsch' und entgeht selbst nur knapp der nächsten Kante. Die aufgehenden Türen und daraus resultierenden Fragen stören sie gewaltig, was man deutlich am Tonfall ihrer Antwort hören kann. "Das Schloß des Schwarzmagiers abreissen.", antwortet sie Hadred "Irgendwer muss ja etwas unternehmen. Und wie ich sehe bist Du fertig, dann komm doch einfach mit." Ihre braun-roten Haare hat sie zu einem dicken Zopf geflochten, welcher aufgeregt wippt und ihre blauen Augen blitzen im Schein des spärlichen Lichtes. "Komm Jesabela, leise brauchen wir jetzt eh nicht mehr sein."

    Carpe Diem!



    Beitrag von Roleplayer » 29.06.2017 18:51

    Gasthaus Mogul



    Aus einem der Zimmer von weiter unten auf dem Gang sind laute Flüche auf rumpelndem Rogolan zu hören. [Rogolan] "Ist da bald mal Ruhe, bei Angroschs Bart! Könnt ihr Großlinge nicht mal leise sein? Zu groß und zu dumm, um nicht das ganze Haus aufzuwecken! Schafhirten, verblödete!" Und so weiter ..., bis eine Minute später die Schimpfkanonade schon wieder vorbei ist.


    Beitrag von Nicolo Bosvani » 29.06.2017 18:58

    Gasthaus Mogul



    Wir können doch nicht einfach los, ohne zu wissen was mit den anderen ist. Was ist zum Beispiel wenn sie zurückkommen und keiner von uns ist mehr hier?, wirft Cordovan ein. Außerdem wäre es mir wohler, wir würden dieses Unternehmen unter dem Segen Hesindes angehen, auf dass unsere Sinne geschärft werden und wir widerstandsfähiger gegen mögliche magische Einflüsterungen sind, die uns in dieser Burg erwarten könnten. Gerade so ein Alveranskommando sollten wir doch mit Weisheit angehen... und ja, ich weiß, dieser Satz klingt komisch... Außerdem sollten wir uns lieber wieder woanders unterhalten, wo wir keine friedlichen Tavernengäste stören, fügt er nach der Kanonade noch an.


    Beitrag von Lokwai » 30.06.2017 09:17

    Hadred grinst als die Schimpftriaden des Zwerges das halbe Haus erschüttern. "Jetzt sind zumindest alle wach! ... ich kann euch nicht einfach so ziehen lassen. Wir haben zwei Möglichkeiten, wir warten auf die beiden die jetzt gleich kommen müssen oder aber wir sind dort aufgefallen und müssen dann gleich entweder zuschlagen oder die ganze Befreiungsaktions abbrechen?" komentiert er dann Cordovans Weisheit.


    Beitrag von shanna » 30.06.2017 10:46

    Gasthaus Mogul



    "Aufgeben?" - Hat er das jetzt wirklich gesagt? Nie wieder passiert mir das. - Jewdokija schaut Hadred an, als hätte er Bosparano gesprochen oder hätte sich in eine Kröte verwandelt. Cordovan dagegen wird ersteinmal ignoriert, was will man von Praioten auch erwarten..... "Aufgeben? Dann müsstest Du mich schon fesseln und das, bei Hesinde, versuch erst gar nicht." Sie schüttelt sich, wie um Gedanken zu verscheuchen, an was auch immer.... klingt ihre Stimme danach dunkel, und bei genauem Hinhören, traurig,"Wie lange hast Du vor zu warten?" - nicht dass sie jetzt mehr Zeitgefühl hätte, wie jeder andere auch - "Ewig können wir hier ja nicht rumsitzen."

    Carpe Diem!


    Beitrag von Lokwai » 30.06.2017 11:15

    Hadred bewegt seine Hand von oben nach unten "Nicht so laut. Ein Kriegsherr muss immer abschätzen ob ein Einsatz sich lohnt, was haben wir davon wenn wir zwei Leute befreien, dabei aber die Mehrzahl von uns draufgeht? Ich will damit nicht sagen das hier abzubrechen, aber wenn wir da reinwollen, dann mit voller Überzeugung das wir dort auch unserer Leben lassen könnten."


    Was denken meine Leute von mir wegen zwei Männern eine ganze Schar in den eventuellen Tod zu schicken


    "Wir sammeln uns nun unten im Gastraum, denkt dran kein Licht zu machen und flüsterleise zu sein, dann warten wir, sollte Keiner in Kürze zurückkehren dann bleibt nur Angriff oder Abbruch!"


    Beitrag von Roleplayer » 30.06.2017 18:12

    Durch die Gassen von Zweimühlen


    Yarine springt in die Schwärze und landet auf einem ungepflegten Rasen - einigermaßen unbeschadet. Für einen flüchtigen Moment vernimmt sie von oben aus der Villa Stimmen und das Geräusch von Türen, die aufgerissen werden. Allerdings sind die Verfolger ebenso von der Dunkelheit behindert wie zuvor Yarine, und sie wissen nicht, ob sich die Tulamidin zwischenzeitlich bewaffnet hat. Also sprintet Yarine los, durch den Garten, einem Baum ausgewichen, über die Mauer und in die Stadt hinein, die sich hinter der Villa ausbreitet. Es ist dunkel, und der Weg unbekannt. Doch mit Vorsicht und guter Kondition sucht sich Yarine ihren Weg durch die nächtlichen, finsteren Gassen. Einmal meint sie, Stimmen zu hören, aber die verlieren sich in der Ferne. Dann muss sie sich einmal orientieren, begegnet einem streunenden, mageren Hund, der sie anknurrt und dann das Weite sucht. Dann steht sie in der Gasse, in der rechts Richtung Marktplatz das Gasthaus Mogul liegt: Auch dieses Gebäude dunkel und still. Sie ist etwas nördlich vom Gasthaus herausgekommen, aber es ist in guter Sichtweite.


    Beitrag von Nicolo Bosvani » 30.06.2017 19:49

    Gasthaus Mogul



    Unten sammeln ist eine gute Idee, stimmt Cordovan zu und schaut dann zu Jewdokija. Dann können wir das mit dem Segnen unserer kleinen Einsatztruppe noch einmal besprechen. Und wenn wir bis dahin nichts von den anderen hören, entscheiden wir, was wir tun.

    Nach oben


    Beitrag von Chephren » 30.06.2017 21:41

    Auf dem Weh zum Gasthaus Mogul


    Auch wenn es ihr schwer fällt ruhig zu laufen geht sie mit entschlossenen Schritten auf das Gasthaus zu, bemüht sich nicht nervös umzuschauen oder sich im Schatten herumzudrücken. Dort angekommen späht sie kurz durch ein Fenster, bevor sie das Gasthaus betritt und sich auf den Weg nach oben macht.


    Beitrag von shanna » 01.07.2017 16:51

    Gasthaus Mogul


    Als sich die Türe des Gasthauses vorsichtig öffnet, hält Jewdokija den Atem an. - Sind sie das endlich? - Ungeduldig versucht sie in die Dunkelheit zu spähen, doch wer es genau ist kann sie nur vermuten. "Pherian? Yarine?" haucht sie in den Raum, ganz die Etikette vergessend zum 'Du' übergegangen.

    Carpe Diem!


    Beitrag von Chephren » 01.07.2017 22:28

    Gasthaus Mogul


    Yarine schlüpft schnell durch die Tür.


    Nur ich. Pherian dürfte gerade die Kerker des Moguls oder der Wache genießen. Das Gift hatte nicht ganz die gewünschte Wirkung und wir haben die passende Gelegenheit verpasst rechtzeitig zu gehen, erklärt sie. Wenn wir noch eine Chance haben wollen und Pherian retten wollen, müssen wir jetzt los. Zumindest liegen ungefähr 10 Söldner im Koma oder sind damit beschäftigt die Kakteen zu düngen. Wer hat meinen Säbel, fragt sie nach und holt diesen falls ihn niemand dabei hat.


    Beitrag von MorganLeFay97 » 02.07.2017 13:06

    Gasthaus Mogul


    Während die anderen sich so unterhalten, lässt der Sternenregen vor Jesabelas Augen nach, in dem der zwergische Wutausbruch untergeht. Sehr verärgert und besonders ärgerlich über sich, reibt sie sich die Stirn. Das gibt garantiert eine Beule. Ganz hervorragend. "Wir wollten nur einmal nachschauen, was mit den anderen ist. Und dann .... ist ja auch nicht mehr so wichtig, ihr seid ja da. Habt ihr alles beisammen? Dann .... wenn ich nicht wieder irgendwo davorlaufe..... lasst uns gehen." Jesabela überlässt den anderen gerne den Vortritt und schleicht ihnen nach unten hinterher. Dort hält sie inne und den Atem an, als eine Gestalt herumschleicht. "Yarine!" flüstert sie erleichtert, hört sich aber weniger erleichtert die Geschichte an. "Wie, das Schlafgift hat nicht die richtige Wirkung gehabt? Ich denke, 10 sind ausgeschaltet! Hört sich doch schon nicht schlecht an. Pherian gefangen??? Wieso....."Jesabela schüttelt den Kopf. "Und wo ist Answin? Sonst sind wir ja vollzählig." Sie schaut sich um. "Ich finde, dann sollten wir jetzt doch los."


    Beitrag von Chephren » 02.07.2017 22:03

    Mogul


    Nun ich hatte verstanden, dass sie schläfrig werden, nicht dass sie beinahe wie vom Blitz umfallen, deshalb waren wir auch noch da und wollten nciht zu früh gehen um keinen Verdacht zu erwecken... Pherian wurde festgenommen, wobei Answin wohl jetzt für die hiesigen Söldner arbeitet oder zumindest den Anschein macht. Ich vermute, dass sie Pherian zum Mogul bringen, also sollten wir auch dorthin. Aber zuerst hole ich meine Waffen, meint sie und macht ihre Ansage auch wahr, bevor sie dann bereit ist lozuziehen.


    Beitrag von MorganLeFay97 » 03.07.2017 08:21

    Gasthaus Mogul



    "Wenn ein Schlafmittel nicht stark wirkt, können sie auch wieder leicht aufwachen," gibt Jesabela zurück, wieder mit dieser hoch gezogenen Augenbraue. "Hadred hat sich ja auch rechtzeitig abgesetzt." Ein schlechter Handwerker findet nie gutes Werkzeug. Typisch! Verhaftet? Das war ja so klar! "Answin hat die Seiten gewechselt, sagst Du?" Stirnrunzeln. Das glaube ich nicht! "Wenn er Pherian wirklich zu diesem Magier bringt, ist der gewarnt. Und die anderen Wachen sind es vielleicht auch. Dann können wir das Ganze hier vergessen," fasst sie ihre Überlegungen zusammen und ist jetzt wirklich übelst gelaunt. "Also entweder handeln wir jetzt sehr schnell oder wir brechen die Aktion ab."


    Beitrag von Nicolo Bosvani » 03.07.2017 08:38

    Gasthaus Mogul



    Sollte Answin übergelaufen sein, würde es mich nach wie vor sehr wundern, mein Cordovan ernst dazu. Und sehr enttäuschen. Dann heißt es also jetzt oder nie? Und keine weitere Zeit mehr zur Vorbereitung?, fasst er zusammen.


    Beitrag von Lokwai » 03.07.2017 09:39

    Gasthaus Mogul


    "Das schmeckt mir garnicht", raunt Hadred während er Yarine nachsieht "wir haben dann wohl nur jetzt die Möglichkeit die jungen Männer zu befreien. In einer Stunde wäre es zu spät, wer weiß ob der Magus Antidote hat. So eine Chance bekommen wir nie wieder, das dort um die zehn Büttel pennen. Also wir sollten aufbrechen!"


    Nur sachte das Fenster öffnen wird wohl nichts ohne Pherian und diese Bogenschützin müssen wir auch erledigen ....hmm. Bei Swafnir!


    Beitrag von Chephren » 03.07.2017 13:03

    Mogul


    Es dauert nicht lange bis Yarine wieder erscheint. Dieses Mal dann mit Säbel und einem Helm am Gürtel.


    Ja beeilen wir uns, vielleicht erwischen wir noch den Gefangenentransport. Müsse wir auf dem Weg zur Burg auf etwas achten? fragt sie die Söldner.


    Beitrag von MorganLeFay97 » 03.07.2017 14:21

    Gasthaus Mogul



    "Ja, beeilen wir uns," stimmt Jesabela zu, schaut die anderen an und öffnet dann selbst vorsichtig die Hintertür vom Gasthaus. Auch dort schaut sie nach links und rechts, ob jemand auf der Straße ist, und macht sich dann schnell, aber möglichst leise auf nach draußen und auf den Weg zur Burg. "Kennt hier jemand schon ein paar Schleichwege, auf denen wir nicht so auffallen?" fragt sie leise in die Runde.


    Beitrag von Roleplayer » 04.07.2017 09:51

    Gasthaus Mogul -> Burgplatz


    Burian hält sich wie immer vornehm zurück. Auch Argail wartet kurz, ob sein Hauptmann Hadred, Avessandra oder Wolfhardt etwas auf Yarines und Jesabelas Frage erwidern, bis er endlich antwortet. "`s gibt da in den Ruinen bei der Burg ne Wache, die sich da verborgen hält. Die müssen wir ausschalten", grinst er und spuckt kurz nach rechts aus, um ein böses Grinsen zu zeigen. "Unauffällig, schnell und leise. Geht nicht anders. Wer soll`s eigentlich machen?" fragt er Hadred, während ihr euch vorsichig durch die Stadt bewegt. Warten an der einen Ecke. Lauschen und Schauen, bis der Weg frei ist. Der erste läuft, wieder Lauschen und Schauen, dann die nächsten und so weiter.


    Beitrag von Chephren » 04.07.2017 10:27

    Zur Burg


    Yarine nickt.



    Ja ich. So bin ich ja hergekommen.


    Beitrag von Lokwai » 04.07.2017 12:44

    Gasthaus Mogul -> Burgplatz



    Hadred sah nun in voller Montur wie ein abgehalfteter Seesöldner aus, somit strahlte er aber auch Kompetenz aus. In der Tat war es nun keine Prachtrüstung die er trug sondern die er die letzten Schlachten und Scharmützel schon nutzte, das Leder glänzt an viele Stellen und der Kettenmantel hatte auch schon bessere Tage gesehen, nur sein "Brabaker Säbel" glänzte wie neu.


    Hadred nickt wie auch Yarine als Jesebela die Frage nach Schleichwegen stellt.


    "Wenn sich niemand vordrängelt, dann kümmere ich mich um diese Schützin!" lächelt er hämisch.


    Re: Von Eigenen Gnaden - Herren von Eigenen Gnaden


    Beitrag von shanna » 04.07.2017 19:10

    Gasthaus Mogul -> Burgplatz



    Jewdokija zuckt ein wenig zurück, als Hadred so hämisch wird, sagt aber nichts. - Eigentlich sollte Leben ja geschützt werden. - Als sowohl Jesabela als auch Cordovan mit der Tür quasi ins Haus fallen, seufzt sie halblaut. - Das ganze Unternehmen steht unter keinem guten Stern.

    Carpe Diem!


    Beitrag von Roleplayer » 04.07.2017 22:16

    Gasthaus Mogul -> Burgplatz



    "Hm. Klar, wie Ihr wünscht, Hauptmann", nickt Argail bereitwillig. "Wenn Ihr Rückendeckung braucht ... Ich meine, is vielleicht besser, wenn wir zu zweit ... nicht dass sie noch Alarm geben kann." "Wenn, dann gehe ich mit", wirft Wolfhardt ein. "Oder Avessandra." Der Schwarzbärtige schaut die hübsche Kameradin an.


    Sowohl Hadred als auch Yarine fühlen sich in der Lage, einen heimlichen Weg durch die nächtlichen Gassen zu finden. Hadred, weil er sowieso die Stadt auf dem Weg nahezu inhaliert hat, und Yarine, weil sie vor kurzem genau einen solchen Schleichweg gebraucht hat. Und eine tulamidische Katze bleibt eine tulamidische Katze. Soweit, so gut, wenn sich die beiden abstimmen. Doch Seine Gnaden von Greifental ist nicht eben die Lautlosigkeit in Person, und die Magistra Jesabela derer zu Punin ist sicher auch noch in der nächsten Straße zu hören. Ihre Schritte hallen laut in der dunklen Leere. So lange niemand unterwegs ist, mag es gehen. Aber wenn ein Wachtrupp nur ein bisschen aufmerksam ist, dann ...


    Beitrag von MorganLeFay97 » 05.07.2017 07:48

    Gasthaus Mogul -> Burgplatz


    "Eine Wache bei der Burg?" flüstert Jesabela unterwegs. Bei Hesinde, es kann noch so viel schief gehen. "Nun gut..... wenn ihr euch darum kümmert," meint sie nachdenklich. Dann stapft sie den anderen hinterher, wobei sie sich alle Mühe gibt, leise zu sein ..... aber ihre Bemühungen tragen ach so wenig Früchte. Jesabela hat das Gefühl, man hört das Klappern ihrer Schuhe, das Rascheln ihrer Tasche und das Aufsetzen ihres Stabes auf dem Pflaster bis hinaus nach Alveran. Zwar geht sie davon aus, dass man wenigstens ihr rot angelaufenes Gesicht mit dem Ansatz einer Beule nicht sieht, aber sie zieht sich zusätzlich hinter einen Schleier aus ihren braunen Haaren zurück. "Vielleicht ziehe ich besser meine Schuhe aus," murmelt sie peinlich berührt..... "Oder ich wickel etwas darum .... hier liegt überall Schmutz auf der Straße."


    Beitrag von Lokwai » 05.07.2017 09:54

    Gasthaus Mogul -> Burgplatz



    Hadred ist nicht begeistert von Jesebelas Versuch heimlich zu sein. "Werte Maga, bleibt etwas zurück, wir fallen so zu sehr auf!" flüstert er und nickt zu ihrem Vorschlag die Schuhe auszuziehen.


    Etwas später sagt er zu seiner Schar "Wer kann denn am besten von euch schleichen?" und beobachtet genau wie "laut" sie sich gemeinsam bewegen, er hatte schon nach den ersten Schritten aus dem Gasthaus darauf geachtet, man musste sich immer auf die Schleicher verlassen können, ansonsten waren viele Missionen schon im vorraus zum Scheitern verurteilt.*


    *Avessandra hat ein Schleichenwert von 6 (und kann, wenn sie etwas optimiert - kommt sie auf BE1). Was die Wolfhardt, Argail, Burian hat ...? Natürlich müssen die Söldner niemanden der SCs ersetzen wenn diese möchte Hadred zu begleiten! z.Zt. bieten sich ja Wolf und Ave an


    Beitrag von MorganLeFay97 » 05.07.2017 14:12

    Gasthaus Mogul -> Burgplatz


    Ein weiterer, höchst angewiderter Blick auf die verschmutzten Straßen überzeugt Jesabela, das mit dem Schuhe ausziehen sein zu lassen. Und was zum Umwickeln hat sie auch nicht dabei, jedenfalls nichts, was sie jetzt gerne opfern würde. "Jaja, geht ruhig voraus," zischt sie leise und ärgerlich und winkt irgendwie nach vorne. "Ich komme schon nach. Wenn mich jemand erwischt, konnte ich nicht schlafen und wollte nur einen nächtlichen Spaziergang machen."


    Beitrag von Chephren » 05.07.2017 16:33

    AuF dem Weg


    Die leisen Kämpfer nach vorne, sichern und vorrücken, meint Yarine.


    Beitrag von Roleplayer » 07.07.2017 14:43

    Gasthaus Mogul -> Burgplatz


    Yarine, die mit Hadred den Voraustrupp macht, vernimmt vom Marktplatz her irgendwie seltsame Geräusche. Seltsam zumindest für diese späte Stunde. Laute Stimmen, Getrappel von schweren Schuhen, Geklapper von Waffen und Klirren von Metall. Die genaue Zahl kann Yarine nur schwer einschätzen (nur Chephren), Meisterinformationen zu: "": aber wahrscheinlich mindestens sechs, eher sogar sieben. Sie scheinen sich von euch allerdings wegzubewegen.


    Beitrag von Chephren » 07.07.2017 15:16

    Auf dem Weg zum Marktplatz


    Yarine hebt kurz die Hand um die Gruppe anzuhalten.


    6-7 Personen. Am Marktplatz. Bewegen sich von uns weg, flüstert sie und gibt es auch auf Atak weiter.


    Wache ausschalten, schnell rein.


    Beitrag von Lokwai » 07.07.2017 15:32

    Hadred nickt ihr zu, zeigt ihr den Daumen hoch und veranlasst das die beiden weiterschleichen.


    Beitrag von Roleplayer » 07.07.2017 15:36

    Auf dem Weg zum Marktplatz


    So ist es ganz gut, dass Yarine gezwungen war, auf ihrer Flucht so etwas wie einen Schleichweg zu suchen. Sie voran, gemeinsam mit Hadred, Avessandra, Wolfhardt, Argail und Burian, Cordovan, Jewdokija - und hinterdrein, als immer noch gut hörbares Schlusslicht, Jesabela. Immerhin ist die Geräuschkulisse vom Marktplatz her jetzt ziemlich mächtig. Mit Yarine lasst ihr den Marktplatz rechts liegen und eilt durch den Westteil Zweimühlens.

  • Schlecht gelaunt lässt Answin seine Hand über das Tor gleiten und prüft das Holz, dann dreht er sich zu Pherian. "Nein - versucht es ruhig. Ich behalte den Platz hier im Auge. Vielleicht hatte Pagol ja etwas in seiner Tasche." Er weist in die Ecke, in der die Kleidung der Wache liegt.

  • Pherian sieht bei Answins Kommentar etwas besorgt aus, anscheinend ist das Schlösser knacken nun wirklich nicht sein Steckenpferd. "Dann mal los" kommentiert Pherian und klopft sich mit einer Grimasse selber auf die Schulter.


    Er durchsucht kurz durch die Taschen der Wache und kniet betrachtet sich dann hochkonzentriert das Tor und Schloss wobei er vor sich hinmurmelt....als Answin genauer hinhört merkt er dass sich Pherian selber Mut zuredet.