Das orkenspalter-Kochbuch für ganz Aventurien (Band 2)

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    • Axxeleratus-Nudeltopf nach Liasandra

      4 Portionen


      "Liebe Nichte, anbei übersende ich dir wie versprochen das Eintopfgericht, welches meine Nachbarin immer gerne serviert, wenn sie viele Gäste hat. Es ist in Windeseile zubereitet, zumindest wenn Liasandra es kocht. Sie summt bei der Zubereitung oft merkwürdige Melodien, die sich bisweilen eigenartig anhören. Dann wäre der Geschmack gleich doppelt zu gut, sagt sie immer und lacht dabei. Sie ist halt eine Frohnatur." - Aus einem Brief der Baburinerin Aylalind Kelisunya


      1 Bund Frühlingszwiebeln

      3 rote Paprika

      1 eingelegte Peperoni

      420 g mageres Rinderhack

      2 TL Olivenöl

      700 ml Gemüsebrühe

      300 g Spiralnudeln

      2 EL Tomatenmark

      Salz, Pfeffer, Currypulver, edelsüßes Paprikapulver


      1. Nudeln in Salzwasser kochen.

      2. Frühlingszwiebeln in nicht zu dünne Ringe schneiden und Paprika würfeln. Peperoni in feine Ringe schneiden.

      3. Den Tartar zusammen mit den Frühlingszwiebeln in Öl anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen. Paprikawürfel und Peperoni-Ringe hinzufügen und kurz mitbraten.

      4. Brühe angießen und Tomatenmark untermischen.

      5. Mit Curry und Paprika abschmecken und 10 min. köcheln lassen.

      6. Und schon fertig!

    • Salat aus dem Balash

      (6-8 Beilagenportionen)


      [Flufftext kommt noch]


      200 g Bulgur, trocken

      1 TL Ras el-Hanout

      1/2 Salatgurke

      75 g Granatapfelkerne

      6 frische Aprikosen

      6 EL Rosinen

      240 g Geflügelfilet

      2 TL Öl

      6 Blätter Minze

      500 ml Gemüsebrühe

      Zimt, Salz, Pfeffer


      1. Geflügelfilet in kleine Stück schneiden und im Öl anbraten.

      2. Bulgur waschen, mit Gemüsebrühe in einen Topf geben und ca. 15 Minuten bei niedriger Hitze kochen. In eine große Schüssel zum Abkühlen geben und umrühren. Ras-el-Hanout-Gewürz und Zimt einrühren.

      3. Aprikosen vom Stein lösen und in Spalten schneiden

      4. Gurke schälen, entkernen und in Scheiben schneiden.

      5. Granatapfelsamen, Aprikosenspalten, Gurkenscheiben, Rosinen, Geflügelstücke und gehackte Minzblätter zum Buglur geben.

      6. Mit Salz und Pfeffer würzen.

      Das sind keine Augenringe. Das sind Schatten großer Taten!


      Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Sir Gawain ()

    • Hui, hier hat sich ja einiges getan.


      Danke an Alle, die bereits Fehler gesucht haben. Das teilweise falsche Kombinationen von Flufftext, Rezept und Autor auftauchten hatte ich bereits vermutet, da ich ein Templat widerverwendet und beim Copypasten und Speichern unter neuem Namen sicherlich hier und dort Mist gebaut habe. Inhaltliche Fehler (Rechtschreibung, Grammatik, das Rezept selbst) sollten aber eigentlich von den Autoren selbst stammen.

      Ich habe vielleicht die eine oder andere Kleinigkeit, die direkt ins Auge sprang, korrigiert, wollte jedoch lieber wie beim ersten Band auch eine gesammelte, systematische Korrektur am Ende durchführen statt jetzt stückchenweise nachzubessern. Das ist zu viel Kleinarbeit, hier jetzt einzelne Rechtschreibfehler im Forum zu posten - wobei ich aber natürlich versuchen werde, alles bereits genannte auch zu verbessern.

      Wann ich dazu komme weiß ich noch nicht, ich hoffe aber, innerhalb der nächsten 2-3 Wochen eine aktualisierte und korrigierte Version hochzuladen.


      Wenn du magst kannst du es natürlich auch gerne einmal angehen, Sir Gawain , das würde mich nicht stören. Jedoch wäre ich schon sehr dafür, das Layout des ersten Bandes so weit wie möglich beizubehalten: Konsistenz geht in meinen Augen vor kleinen Verbesserungen.

    • Korrekturen zum Namenloses Pilzgulasch auf Seite 42 bis 43:

      In der PDF
      Im Original
      "„Wer konvertiert, dem nichts passiert...“"
      „Wer konvertiert, dem nichts passiert...“
      1 Paprika 1/2 Paprika
      Pfeffer
      Salz
      Pfeffer & Salz
      4 - 6 EL Honig
      1 EL Rosenwasser


      Ausserdem finde ich die Idee der Nummerierung der einzelnen Schritte plus die Hervorhebung der einzelnen Zutaten im Rezept(im Forum) schöner, als den Fließtext in der PDF. Meiner Meinung nach gibt das dem Rezept mehr Struktur (fast wie ein alchemistisches Rezept) und macht es einfacher, die für jeden Schritt benötigten Zutaten auf den ersten Blick zu erkennen.


      Ausserdem:
      Der kleine, in hellgrauer Farbe geschriebene Satz "Hast den Herren im Herzen und Gulasch im Bauch, bist du fröhlich und satt bist du auch..." im Forum ist als Scherz gedacht und sollte daher nicht ins Kochbuch (und ja - ich weiss, dass man dem Satz das nicht ansehen kann)


      Frage zum Schluss:

      Werden noch weitere Rezepte gesammelt? Wenn ja ... wie lange?

      "Mit Pfeil und mit Bogen, mit Messer und Speer, jagen sie fröhlich dem Wild hinterher. Leben im Wald auf den Wipfeln und Zipfeln, in ihrer Sala da sind sie zu Haus. Waldelfen hüpfen hier und dort von Ast zu Ast. Sie sind für dich da wenn du sie brauchst, das sind die Waldelfen. Lasst euch verzaubern von ihren Gesängen, das Lied bringt die Kraft das Abenteuer lacht. Gemeinsam könnt ihr so viel mehr noch erleben kommt auch hier her und singt einfach mit: Waldelfen hüpfen hier und dort von Ast zu Ast, sie sind für dich da wenn du sie brauchst das sind die Waldelfen, das sind die Waldelfen!" - Waldelfenlied, gehört von einem Barden / Elfenfanatiker aus dem Horasreich

    • Ja, wir sammeln natürlich weiterhin Rezepte; der erste Band hat wenn ich mich recht erinnere etwa doppelt so viele wie der aktuelle. Wie lange genau das noch dauern wird kann ich natürlich nicht abschätzen, jedoch wird das Ende der Sammelphase lange vorher angekündigt werden. Erfahrungsgemäß dauert das Lektorat am Ende ohnehin so seine Zeit.


      Was dein Rezept angeht - ja, da wurde einiges an die allgemeine Form angepasst. Zwar haben wir uns schon beim ersten Band bewusst dafür entschieden, den Originaltext so wenig wie möglich zu ändern um die Individualität der einzelnen Autoren zu bewahren, jedoch ist eine gewisse Grundform nötig. Die Rezepte müssen einfach eine vergleichbare äußere Form aufweisen um Platz in einem Kochbuch zu finden, und diese ist nun einmal ein (ggf. durch Zeilenumbrüche weiter formatierter) Fließtext.

      Einzelne Zutaten hervorzuheben ist bei den allermeisten Rezepten (und mMn auch bei diesem speziellen) nicht nötig; soll dies dennoch geschehen, so müsste man es eigentlich bei allen tun.

    • Irgendwann hatte ich ja mal versprochen, meine Rezepte druckkompatibel zu machen. Sorry, hab's verpeilt. Ist das noch aktuell, oder hat sich das inzwischen erledigt?

      Die Wolkenfäden fest in den Händen / das Versprechen: ich nähe dir ein Kleid aus Traum und Dunst und Zuversicht / damit du es schön warm hast(o.h.)



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    • Elburische Erdnusspralinen


      „Gib mir Deine Kugeln! Auf der Stelle!“ – Klein-Dimiona, 1000 BF –


      Man nehme:


      2 Unzen Haferflocken

      4 Unzen Kokosraspeln

      8 Unzen cremige Erdnussbutter

      4-6 EL Ahornsirup, je nach Geschmack

      2 EL Leinsamen

      Mark einer Vanilleschote

      nach Belieben: 2 Unzen Schokodrops

      zum Wälzen: Kokosraspeln und/ oder Sesamsaat


      Die Zutaten in eine Schüssel geben und gut vermischen. Nach der Devise "Nasser Teig - nasse Hände" mit befeuchteten Händen kleine Kugeln formen und in Kokosraspeln oder Sesam rollen. Mit einem dosierten Caldofrigo abkühlen, damit sie fester werden (oder ca. eine Stunde in den Kühlschrank stellen).


      1 Unze = 25g


    • Verlockung der Mhaharani

      Ein Rezept aus Samra


      245 g getrocknete Feigen von der feinen Sorte, die nur In den Gärten Araniens reift


      60 g Ingwer, am besten maraskanischer. Solltest du diesen nicht bekommen, hat sich auch der von den Zyklopeninseln bewährt.


      ½ TL Zimmet aus Benbukkula


      1 EL bornländischer Honig


      70 g feinste zartbittere Schokolade von den südlichen Waldinseln


      Von den getrockneten Feigen entfernst du den harten Strunk. Dann schneidest du die Feigen und den Ingwer mit einem scharfen Messer etwas klein und gibst sie in einen steinernen Mörser. Darin zermahlst du sie so lange bis eine kompakte Masse entstanden ist. Nun fügst du nacheinander Honig und Zimmet hinzu und vermischst alles auf das Sorgfältigste. Aus der Masse formst du nun in mit kaltem Quellwasser benetzten Händen Kugeln in der Größe einer Walnuss. Danach schmilzt du behutsam die Schokolade über einem wohltemperierten Wasserbad. Achte dabei darauf, sie keinesfalls zu heiß werden zu lassen, da sich ihr einzigartiges Aroma sonst zu verflüchtigen droht! In der fast flüssigen Schokolade wälzt du nun die Ingwer-Feigen-Kugeln, bis sie vollständig damit bedeckt sind, legst sie dann auf einen irdenen Teller und stellst diesen kühl, auf dass die
      Schokolade ihre ursprüngliche Festigkeit zurückgewinne. Serviere nun die Pralinen auf einem Feigenblatt, dem du eine Ingwerblüte hinzugesellst, um sowohl Gaumen als auch Auge deines Gastes zu erfreuen.


      Verlockung der Mhaharani.pdf

      Verlockung der Mhaharani Bild klein.pdf

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    • Met


      3 Kg Honig

      1 L Apfelsaft (naturtrüb)

      7 L Wasser

      5 Tabl. Kitzinger Hefenährsalz

      40 g Milchsäure 80 %ig

      1 zerriebener Apfel oder 10 g Weizenmehl

      1 Kultur Kitzinger Reinzuchthefe (Portwein)


      Vorbereitung


      4-6 Tage vor dem Ansetzen des Weines die Hefe im Apfelsaft vermehren

      (Gefäß nur locker verschließen, weil es schäumt)


      Das Ansetzen des Weines


      Honig (im Wasserbad) und Wasser über dem Feuer auf ca. 50°C erwärmen, damit sie sich gut vermischen.

      Auf 25-20°C abkühlen lassen, dann die Milchsäure, das im Mörser zermahlene Hefenährsalz und den zerriebenen Apfel (oder das Weizenmehl) dazugeben.


      In einen Behälter (am besten ein Ballon aus der Glasbläserei in Havena) füllen, dabei ca. 10% Steigraum belassen und mit einem Gäraufsatz verschließen.

      Bei Zimmertemperatur gären lassen und gegen Ende der Gärung täglich einmal schütteln.


      Nach dem vollständigen Gärende kellerkühl stellen und bald von der sich am Boden abgesetzten (und jetzt toten) Hefe abziehen.

      Stehen lassen, der Wein klärt sich in ca. 4-6 Wochen selbst*


      Falls der Wein zu herb ist kann mit Honig nachgesüßt werden.

      Außerdem kann man mit Gewürzen (z.B. Zimmet oder Shadifnägelchen) experimentieren, wenn man das möchte. Wenn der Wein klar ist kann man ihn – so man ihn nicht sofort trinkt - in Flaschen abfüllen.


      Drekk eg til þín !


      Met.pdf

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    • So, vor dem Urlaub noch ein kleines Rezept. Zwar meint wiki-aventurica, dass es sich hierbei um gefüllte Eierfrucht handelt, allerdings klingt mir Eierfrucht mehr nach Aubergine, wofür ich auch noch ein kleinfeines Rezept habe. Nachdem mir aber leider "Das Königreich Almada" fehlt, um meine Vermutung zu erhärten, beschränke ich mich darauf, nicht im Wiki sondern nur bei meinem Rezept den Corvinius Corinthis zu geben und präsentiere:


      Bornsche Eier


      [Fluff folgt]


      10 Eier

      2 EL Mayonnaise

      je 1 TL scharfer und mittelscharfer Senf

      1 EL Essig oder Zitronensaft

      Salz und Pfeffer

      gehackte Kapern/ Kaviar/ Räucherlachsstreifen als Geschmacksgarnitur


      Eier hart kochen und abkühlen lassen, gern auch über Nacht. Die geschälten Eier längs halbieren. Eigelbe herausnehmen und mit einer Gabel sehr fein zerdrücken. Mit Mayonnaise, Senf sowie Essig oder Zitronensaft gut vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Creme in einen Spritzbeutel füllen (oder in einen Gefrierbeutel, bei dem man danach eine Ecke kappt). Die Eierhälften vorsichtig mit der Creme befüllen. Die Häubchen mit gehackten Kapern/ Kaviar/ Räucherlachsstreifen garnieren.


      Passt gut als Garnitur auf Kartoffelsalat oder als Fingerfood für viele Gelegenheiten.


      bornei.png


      Smacznego!