Heldentrunk

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  • Sumudais Blick hängt an der Studiosa auf der Bühne. Sie erkennt nicht den Spruch, den diese gerade wirken möchte, doch beide Daumen sind fest in ihren Fäusten gepresst, so sehr wünscht sie dieser Studiosa (ihrer Kollegin...?) beim nächsten Versuch einen schönen Erfolg. Sie steht da und denkt intensiv, so als könnte die junge Frau auf der Bühne sie hören. Sei ruhig wie ein stiller See, denkt sie, ganz versunken. Achte nicht auf die anderen Leute, das stört nur. Konzentriere dich ganz und gar auf die Muster deines Zaubers, auf die Fäden, aus denen du webst, Schritt für Schritt, ganz systematisch. Lass dir Zeit, die paar Sekunden hast du. Dein Leben hängt davon nicht ab. Werde eins mit der Kraft, deinem Zauber. Lass diese Kraft im rechten Moment in die Formen und Muster fließen. Du schaffst das.

    Wenn's alte Jahr erfolgreich war, dann freue dich aufs neue. Und war es schlecht, ja dann erst recht. (Albert Einstein)

  • Zorgan Altstadt


    "Erst zur Witwe. Unsere Magistra möchte im Feqz-Tempel doch dabei sein." Ja, Zulhamid weiß schon, dass Sumudai noch nicht einmal einen Gildensiegel und ganz sicher keinen Lehrstuhl hat. Aber das ist ihm zum Einen sehr egal, zum Anderen weiß man nie wer welche Wortfetzen aufschnappt, da sind Unwahrheiten nie verkehrt. "Also bring uns hin Jasper..."


    Eine den Gedanken nachhänge Pause, die Zulhamid dann doch mitteilen muss.


    "Vielleicht ein Jahr war ich mit einem Boroni unterwegs als sein Liebdiener, Bursche für Alles. Vor allen für all den weltlichen Kram wie Nahrung außerhalb von Drogen und Rauschmitteln oder das Reittier. Er konnte zwar irgendwann ganz gut reiten, aber hat es wohl nie gestriegelt oder gesattelt." Der Aranier schmunzelt. "Wir haben auch an die Ein oder Andere Tür geklopft und jedes Mal konnte man im Gesicht den Schrecken lesen, ob jemand bekanntes verstorben sein. Warum sollte man sonst Besuch von einem Boroni bekommen..."

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  • Altstadt


    Es vergeht eine Zeit, die man sonst in einer Unterhaltung für eine Antwort braucht, mit bestätigenden Schweigen. "Er war eine richtige Plaudertasche." Maharbal kann so etwas wie Sehnsucht in Zulhamids Stimme hören, anscheinend standen sich die beiden doch recht nahe und er verfällt in ein eher nachdenkliches Schweigen.


    "Wo genau müssen wir hin, Jasper?"

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  • Altstadt


    Der Boroni muss bei Zulhamids Bemerkung lächeln. Auch er neigt hin und wieder dazu, mehr zu sagen, als vielleicht angebracht ist. Dies vor Augen nimmt er sich vor, bei der nun anstehenden Übermittlung von Lucius Tod so viele Worte des Trostes wie erforderlich, aber so wenige wie geboten zu äußern. Erfahrungsgemäß wird in solchen Situationen von den Hinterbliebenen zumeist eine eher stille Anteilnahme als ausreichend empfunden. Maharbal ist jedoch auch auf Gegenteiliges innerlich vorbereitet - und würde einer ihn mit Fragen überschüttenden Witwe in solch einem Falle selbstredend die Antworten geben, welcher sie gerade bedarf.

    "In den Rachen der Drachen hexen die Echsen!"
    getreulich gehört auf den Hesinde-Disputen 1030 BF