[FAB] Der Weg des Helden

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    • Auch Turinia blickt bei diesem verlockenden Angebot zu den Pferden. Doch es treffen sich ihrer und Siannahs Blick. Sie beißt sie kurz auf die Unterlippe, lächelt dann und deutet eine Verneigung mit der einladenden Hand zu den Pferden hin an. Sie würde ihr den Vortritt lassen. Dabei überlegt sie. Lange hatte sie schon nicht mehr auf einem Pferd gesessen.

      ~“Adieu,” sagte der Fuchs. ”Hier ist mein Geheimnis. Es ist ganz einfach: Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar!”~ (Der kleine Prinz von Antoine de Saint-Exupéry)

    • "Ich kann ja auch nicht reiten...", gibt sie kleinlaut zu bedenken, "aber in den Sattel setzen und festhalten würd' ich mir zutrauen. Wenn du mir hilfst, hochzukommen, Eichwart." Noch einmal schaut sie fragend zwischen Zoe, Turinia und Eichwart hin und her. Ihre Freude darüber, dass Zoe sie wieder geduzt hat und nicht mit dem steifen und förmlichen "Euer Gnaden" angesprochen hat, tritt über ihre Sorge wegen der mangelnden Reitkünste in den Hintergrund.

      Mit einem Schmunzeln an die liebfeldsche Musica meint Siannah: "Mir wird bestimmt bald der Hintern wehtun, zumindest hab ich gehört, dass das bei ungeübten Reitern schnell passiert. Dann kannst gerne du aufsteigen!"

    • "Gut. Für Anfänger ist das Schwierigste, in den Sattel zu kommen, ohne sich oder dem Pferd etwas anzutun. Soll ich es vormachen oder wollt Ihr es mit einer Räuberleiter erstmal auf dem sicheren Weg versuchen?"

      There are some battles that you can never win. Trying to explain jokes is one of them.

    • Eleanor hat den Morgen ruhig angehen lassen. Zwar war sie zeitig wach gewesen, jedoch hat sie sehr lange gebraucht um ihre Haare wieder in die vielen kleinen Dutts zu drehen, die sie beim Treffen auf die Gruppe bereits hatte. Es erinnert sie an die Heimat, die sie doch mehr vermisst, als sie zugeben möchte. Aber heute würde es endlich in die Wildnis gehen, wo sie ihre Studien beginnen könnte. Endlich, endlich.


      Die Episode mit der Fee ist ihr dann jedoch etwas unheimlich. Diese Faszination der Nordländer mit Nipakaus erschließt sich ihr nicht ganz. Dafür waren Boronis da und nur Boronis. Sich da einzumischen brachte am Ende doch nur Unglück. So hält sie sich da vornehm zurück und betrachtet lieber die Umgebung. Und recht hat sie und wie sie recht hat. Kaum legt man sich mit Nipakau an, landet wer im Wasser. Zoe handhabt das Ganze souverän - nur das mit dem umdrehen der Männer versteht sie nicht. Warum denn nur die Männer? Oh, oder vielleicht durfte man hier oben ja keine Geweihten nackt sehen? Das wiederum würde Sinn machen. So dreht sie sich einfach mit um, als sich Siannah umzieht.


      Als Eichwart sein Pferd anbietet, lehnt sie mit leichtem Kopfschütteln ab. Das Tier war ihr nach wie vor ein wenig unheimlich. Während die anderen sich darüber austauschen, hat sie aber endlich die Gelegenheit das zu tun, was ihr schon lange durch den Kopf geistert. Sie tritt vorsichtig an die Planke heran und kniet sich nieder. Sie fingert eine kleine Phiole aus einer ihrer Gürteltaschen und füllt sie mit Wasser, welches sie sich vor die Augen hält: "Hmm..." Sie steht auf, hält es gegen das trübe Licht, riecht daran. Dann setzt sie die Phiole an und nimmt einen Schluck, den sie wie einen guten Wein über die Zunge rollt und dabei die Augen schließt. "Interessant..." Sie zückt ihr Notizbuch, das fleckig, dreckig, geknickt und vergilbt ist und in dem ein kleiner Griffel eine unschöne Beule hinterlassen hat. Unablässig murmelt sie vor sich hin. "Eisen, Säure...ziemlich viel, Torf. Modrig, aber ohne Bitterkeit...Interessant." Ihre Augen leuchten wie die eines kleinen Kindes. "Kein Fisch, Nein, Fisch geht nicht. Zu viel Ingerimms Hauch. Frösche? Nein, erst recht nicht. Aber trotzdem Peraines Garten? Hmm, aber was?" Sie sieht auf das Wasser und wirkt als würde sie am liebsten hinein springen.

      Der Himmel hat dem Menschen als Gegengewicht gegen die vielen Mühseligkeiten des Lebens drei Dinge gegeben: die Hoffnung, den Schlaf und das Lachen.


      - Immanuel Kant

    • "Dem Pferd!? Ah, lieber sicher - die Räuberleiter." Sicher ist sicher. Lieber sicher als nachsorgen. Tausend Sprichwörter darüber hallen als Echo der vielen Sprüche und Zitate, die sie gelesen hat, in ihrem Kopf wider.

      Sie streckt die Hände und streicht über das kurze Fell und den kräftigen Hals von Arline. Dann hält sie sich dort fest, wo Eichwart es ihr bedeutet und klettert mit seiner helfende Hand klettert auf den breiten Rücken des Rosses. Noch einmal ein Halsklopfen für das Reittier. Dann sucht sie mit den Füßen die Steigbügel, richtet sich auf und schaut sich um.

      "Ooooh... Ganz schön hoch, hier oben....", murmelt sie, atmet tief ein und rutscht auf dem Sattel etwas hin und her. Energisch streicht sie sich die feuchten Haare zurück und meint mit einem Schmunzeln zu Eichwart: "So, Herr Reitlehrer. Passt das so, wie ich sitze? Was muss ich beachten?"