Villa Orkendread

Die Orkenspalter Webseite wird 20 Jahre alt + Verlosung
Zum Orkenspalter Jubiläum habe ich eine kleine Aktion gestartet, an der ihr hier teilnehmen könnt.
  • [ Drego : Ich fasse hier einmal kurz zusammen, damit Wechselbalg und ich weiterspielen können. Wenn du magst, können wir die Begegnung mit Vitus´ Eltern aber gerne noch ausspielen, wenn du zurück bist.]


    Im Speisezimmer des großzügigen Anwesens stellt der Sohn den Eltern seine neue Liebe vor und berichtet in knappen Worten vom erschütternden Ende des kurzen Pilgerzuges. Zu mehr bleibt kaum Zeit, denn Qitty drängt es, nach der ruhigen Nacht die "Goldene Jungfrau" aufzusuchen.


    So verabschieden sich die beiden von der Ratsherrin und dem Korgeweihten und gehen gerade durch den schönen Rosengarten, als es am Tor klopft. Dem heraneilenden Diener winkt Vitus, daß er sich darum kümmere, woraufhin jener ins Haus zurückgeht. Vitus schlägt den Torbalken in die seitliche Verankerung und öffnet das doppelflügelige Tor des Orkendreadschen Anwesens. Mit großen Augen schaut Qitty Lemare an, der mit einer jungen Dame davorsteht. "Lemare!" "Qitty!" Beide fallen sich in die Arme.

  • Luciana ist von der Reaktion dann doch etwas überrascht, auch wenn Lemare schon vorher natürlich sehr besorgt schien. Aber so lächelt sie leicht, als sie sich in die Arme nehmen und blickt kurz zu Vitus. Den beiden würde sie erst einmal Zeit lassen, aber wenn die Umarmung länger dauert, würde sie sich Vitus dann natürlich auch vorstellen.

  • Die Umarmung dauert nicht lang, denn der Hochgeweihte nimmt Qittys helles Gesicht in seine schönen, dunklen Hände und beschaut es sich. "Geht es dir gut? Ja!" Immer wieder fallen liebevolle Küsse wie Regentropfen auf die weiße Haut. "Ach, es ist schön, dich wiederzusehen! ... Was ist geschehen? ... Welch Freude! ... Ist dir auch nicht schlechtes widerfahren? ..."
    Qitty antwortet nur mit einem niedlichen Kräuseln ihres Stupsnäschens, einem lieblichen Lächeln der schmalen Lippen, einem schelmischen Zwinkern der grünen Augen oder einem Anflug von Erinnerung an die schreckliche Fahrt. Doch nichts kann die ausnehmend gute Laune der jungen Frau beschädigen. Als endlich vieles ohne Worte gesagt ist, spricht ihre rosige Zunge nur wenige Worte voller Humor: "Lemare, du sieht fürchterlich aus! Kaum bin ich nicht mehr da, verwahrlost du!" Und dann erklingt ihr perlendes Lachen...


    Vitus derweil schaut sich Lemare und die beiden Damen an. Ein wenig Wehmut tritt in seine Augen, doch bekämpft er diese sogleich. Als endlich der Geweihte und seine Geliebte voneinanderlassen, begrüßt Vitus Lemare knapp mit einem kräftigen Handschlag. "Guten Morgen, Signor Lemare, Euer Hochwürden. Schön, di... Euch wiederzusehen! Ich berichte Euch später!" 
    Der Rahjani wird sich nun der Situation wieder vollends bewußt. Mit einer galanten Handbewegung stellt er einander vor: "Signorina Luciana, prego! Signorina Qitty Laroux e Signore Vitus Orkedräte!" "Orkendread, sehr erfreut!", korrigiert Vitus die Aussprache seines Familiennamens.

  • Leicht wehmütig und von einem leisen Seufzen begleitet schaut Luciana auch noch einmal auf die innige Umarmung der Beiden mit den zärtlichen Gesten, doch momentan kann sie sich nicht so mitfreuen, wie sie es schon einmal konnte. So blickt sie auch noch einmal zu dem ein oder anderen Punkte abseits und schmunzelt nur recht schwach und kurz bei den humorvollen Worten.


    Erst als Lemare sie einander vorstellt, findet sie dann wieder ein etwas zaghaftes Lächeln und reicht den beiden die Hand. "Es freut mich euch kennen zu lernen", sagt sie dabei. Ihr Händedruck ist dabei bei Vitus etwas kräftiger, aber nichts besonderes für diesen und sein 'Versprecher' hat sie vielleicht zwar mitbekommen, aber reagiert erst auch einmal nicht weiter darauf. Das genaue Verhältnis hier würde sie sich aber beizeiten mal erklären lassen müssen, denn ob der Blicke und Gesten ist sie sich dabei nicht so sicher.

  • "Wir waren gerade auf dem Weg zu Euch, Euer Hochwürden. Darf ich Euch vielleicht dennoch zu einem kleinen Frühstück hereinbitten?", fragt Vitus, doch Lemare schüttelt den Kopf. "Iche danke dire, Vitus, füre dies invito. Ma piccolina nostra hate völlige rechte. Iche benötige eine Bade, ma pronto, unne eine wenige Ruhe in meine casa di riposo!", lächelt er sanft.


    "Na, dann laßt uns doch gehen!", ruft Qitty freudig und hüpft einige Schritt auf die Straße, während Vitus Lemare kurz am Arm nimmt und zurückhält.


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    Vitus berichtet Lemare von den schrecklichen Erlebnissen der Pilgerfahrt, dei viel zu schnell ihr abruptes Ende brachte. Der Hochgeweihte hört aufmerksam zu und schaut ein-, zweimal besorgt Qitty hinterher.
    [Hier können wir die Unterhaltung dann auch ausspielen, Daniel!]


    Am Ende bittet Lemare ihn, die Kutsche zu holen und im Borontempel Bescheid zu sagen, damit die beiden Verstorbenen beigesetzt werden können.