Die kleine Elfe - Abenteuer im Weidener Land

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  • Livia hört Treescha zunächst schweigend zu und nickt zu ihren Worten. Als die alte Goblinfrau geendet hat, zieht sie fragend die Augenbrauen hoch. "Du hast Recht, aber woher weißt du das alles?" Das Brot nimmt sie gern an und ist dankbar dafür - mit Gästen das Brot zu brechen stellt diese unter das Gastrecht, das ist ja wohl sicher auch bei Goblins so.

    The woods are lovely, dark and deep

    But I have promises to keep

    And miles to go before I sleep

    And miles to go before I sleep.

    (Robert Frost)

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  • Wulfrik ist nur zögerlich in diese Unterkunft eingetreten, er wurde wohl mehr von dem zweiten Träger der Trage geschoben. Vorsichtig stellt er diese auf den Boden ab - immer noch skeptisch nach Gefahren Ausschau haltend.

    Das ihm angebotene Brot lehnt er naserümpfend ab, gibt es aber weiter. Bei den Worten der der Alten steigt ihm ein leichtes Frösteln den Nacken hinauf, aufmerksame Beobachter würden erkennen, dass seine Gesichtsfärbung abnimmt. Gut das dies im Licht des Feuers wohl verborgen bleibt, denn er bemüht sich standhaft, seine aufkommende Furcht zu kaschieren.

  • "Goblins bringen Holz und das Metall auf die Burg. Wachenburg ist es, jawoll. Goblins haben gute Augen und gute Ohren und sie halten sie offen. Und Goblins erzählen alles an die gute, alte Treescha. Ich bin die Älteste. Und du erinnertst dich nicht mehr an den Goblin, der bei dem Amon war, Zauberfrau?", feixt sie.

    "Und ich weiß noch mehr. Ein Zaubermann wohnt auf der Wachenburg. Die Minen brauchen Arbeiter. Die Minen klammern sich an die, die hier arbeiten. Und die Leute sagen, dass immer wieder Leute verschwinden. Treescha hat einen Verdacht..."

  • Finvean spielt die ganze Zeit, mit den Fingern, an der Flöte herum, nervös sie betastend. "Und haben die Leute Recht? Was ist euer Verdacht?" Nervös schaut er sich um. "In den engen Mienen etwa..." Sein Gesicht wird bleich. "Eingesperrt ohne Blick auf den Himmel...."

    Per noctem ad lucem.
    Durch die Nacht zum Licht.
    ____


    Pardona? Ist das nicht ein Kochrezept?

  • Zunächst hält Perdan die Buchstaben für weitere Verzierungen. Dann jedoch fällt ihm die Regelmäßigkeit auf. Solche Muster hat er schon einmal gesehen, und auch mitbekommen, dass da manche Leute wohl Informationen mit übermitteln können. Für ihn war das immer ein ähnlich großes Wunder wie Magie, oder das Wirken der Götter durch ihre Geweihten. Kurz fährt er mit dem Finger über die Oberfläche um zu überprüfen, wie leicht sich der Ruß entfernen lässt. Als er von oben angesprochen wird, richtet er sich wieder auf und blinzelt gegen das helle Licht des Himmels über der Mauer. Erst als er die Augen mit der Hand beschattet, kann er die Gestalt erkennen. "Ja, ich will hier durch", ruft er hinauf. Dann zuckt er mit den Schultern. "Viel hab ich nich, was kost' denn der Durchgang?"

    "Es gibt keine Zufälle" M. Wittgenstein

  • Im Goblinlager


    Livia runzelt die Stirn. "Ja, da waren ein Goblin und ein Ork bei Amon... er ist Euer Zuträger?" Sie grinst. "Interessant. Ich hatte ja gedacht, die halten zusammen wie Pech und Schwefel. Aber so kann man sich täuschen. - Leute verschwinden?" Sie wird schlagartig ernst. "Was für Leute? Arbeiter?"

    The woods are lovely, dark and deep

    But I have promises to keep

    And miles to go before I sleep

    And miles to go before I sleep.

    (Robert Frost)

  • Rumroxtax beißt vom Brot ab, kaut, lauscht angespannt den Worten und versucht keine Miene zu verziehen, doch immer wieder gibt ihm das Gehörte sichtlich zu denken-

    Eine Schlange der sich Fargej stellen müsse. Draxasch Echs, stecken sie wieder dahinter? Das stechende Gefühl, als er hierein kam war sicher durch Brodrom.

    Die Sulakim schaffte es trotzdem sich vor dem Magier des Vogtes zu verstecken, oder ? Auf alle Fälle will sie, dass wir für sie etwas erledigen. Die Verschwundenen , hat das was mit den Geistern zu tun von denen der Fährtensucher sprach? Warten wir's ab, ich war schon vorlaut genug heute. - so verfolgt er schweigsam die Diskussion immer wieder die Stirn in Denkfalten geworfen (zusätzlich zu den Falten, die auch so ersichtlich sind).

  • Raouuka schnuppert kurz am Brot, da es kein Fleisch ist, beißt sie aber nicht hinein, dann legt sie sich, als absehbar wird, dass das Gespräch etwas dauern kann, neben Livia und schließt die Augen, während ihre Ohren deutlich zeigen, dass sie lauscht.

    Die Dummheit ist eine furchtbare Stärke. Sie ist ein Fels, der unerschüttert dasteht, wenn auch ein Meer von Vernunft ihm seine Wogen an die Stirne schleudert.

  • Unter Goblins


    Die alte Treescha nickt Finvean mit ernstem Gesicht zu. "Ja, Leute verschwinden, und ja, auch in die Stollen. Aber das ist, weil sie graben wollen. Da laufen sie von ganz von selber rein, junges Halbblut. Nicht nur solche, die du 'Arbeiter' nennst. Kinder und Alte, die werden dann auch zu Arbeitern. 

    ...Habt ihr auf eurem Weg von den Zauberweibern im Düsterwald gehört? Hexen?", wechselt sie abrupt das Thema. "Treescha weiß, dass dort keine Hexen sind. Es gibt nur den einen Zaubermann, der hier im Tal wohnt, und das ist der Zaubermann in der Stadt. Und er will, dass das so bleibt." Wieder stößt ein Finger mit rotbraunen Krallen vor, wieder ist es Fargej, auf den sie zeigt - und Livia. "Sehr euch vor! Die Diener der Schlange werden euch beide suchen!

    ...Es gibt einen Ort, an dem hat Treescha keine Augen und keine Ohren. Goblins haben ein Verbot, wo sie hindürfen und wo sie nicht hingehen dürfen. Die Verliese in der Burg! Wenn ihr da hingeht, wird euch kein Goblin helfen können."


    An der Passwacht


    "Acht Kupfer.", kommt es zurück. Der Wächter spuckt einen Zahnstocher aus, den er zwischen die Lippen geklemmt hatte.

  • Kurz überlegt Perdan, ob ihm der Besuch des Tals das Geld wirklich wert ist. Dann zuckt er mit den Schultern. "Geht in Ordnung", ruft er dem Wächter zu. Während dieser von der Mauer herabsteigt (?) um das Tor zu öffnen, kramt Perdan in seinem dünnen Beutel nach den gewünschten Geldstücken. Am Tor drückt er das Geld dem Wächter in die Hand und schaut sich vorsichtig um. "Heißt das Tal hier Alfendaal? Welchem Fürst untersteht es?", erkundigt er sich knapp, bevor er sich wieder an die Gebote der Höflichkeit erinnert - das fällt ihm nach langer Zeit in der Wildnis immer wieder schwer. "Ach ja, Perdan bin ich. Perdan Hanflinger. Den Zwölfen zum Gruße."

    "Es gibt keine Zufälle" M. Wittgenstein

  • Der Mann verschwindet, kurz darauf erscheint er unten im Tor. Die Kupferstücke wandern in eine Schatulle und er lässt Perdan eintreten. Es geht durch ein Gewölbe, das so lang ist wie die Mauer breit und daran schließt sich ein offener Innenhof an. Der Wächter trägt einen roten Streifen Stoff am Oberarm, wie Perdan jetzt sieht, und er erwidert die namentliche Vorstellung: "Borgel Grüngard heiß' ich. Ja, das ist Alfendaal, das Landamt Alfendaal. Unser Herr ist der Vogt Egel...bert." Er grinst kurz und breit und fährt rasch fort: "Und was willst du noch wissen?"

    Der Platz ist von Unrat übersät, von einer kalten Feuerstelle weht Rauch und Asche vorbei und im Blickfeld der beiden Männer stehen, in zusammengeworfenen Rüstungsteilen aus Leder und mit Streitkolben und Säbel bewaffnet, zwei Orks, die Hauer trotzig vorgereckt. Vielleicht ist das aber auch die natürliche Hauerstellung. Beide tragen, genuso wie Borgel, rote Binden am linken Arm. Sie stehen ruhig da, die Arme verschränkt, unterhalten sich in ihrer gutturalen Sprache und blicken Wulfrik und Fargej entgegen.
    Auf der anderen Seite des Innenhofs brennt ein Lagerfeuers. Darum haben sich ein paar menschliche Wachen beim Würfelspiel und Essenmachen und -verzehren versammelt.


  • "Du hast Recht, die Medizin geht vor, und Andonar. Danach können wir mal sehen, was wir aus den verschwundenen Leuten machen", tuschelt Livia zu Wulfrik zurück. Laut sagt sie zu Treescha: "Wir müssen hier zunächst Medizin abliefern und unser kleines Mündel hier", sie deutet auf Andonar, "bei ihren Eltern abgeben."

    The woods are lovely, dark and deep

    But I have promises to keep

    And miles to go before I sleep

    And miles to go before I sleep.

    (Robert Frost)