Die kleine Elfe - Abenteuer im Weidener Land

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    • Die Vierergruppe der Ritter steht einen Moment in Stille. Ihre Gesichter sind kontrolliert.

      Der Wortführer lehnt sich zu dem Krieger, der an seiner Seite steht, flüstert ihm etwas zu und erhält ein raubvogelartiges, ruckartiges Nicken zur Antwort. Er erhebt wieder das Wort: "Eurem Bericht wird Glauben geschenkt. Wir danken Euch für Eure Ehrlichkeit und werden sie erwidern.

      Der Orden vom dunklen Teil des Lichts zum Schutze wider die Finsternis ist ein uralter Ritterorden. Wir beschützten das Tal, lange bevor der Thronräuber hier ankam. Der falsche Vogt und sein Magier zwangen uns, in den Schatten dieses schmalen Tals zu verschwinden, soll heißen: in die Geheimhaltung. Damit sie die alten Gesetze Alfendals mit den Füßen treten können, mit Minen und dem Einlass von finserem und finsterstem Gesindel.

      Dies zu bekämpfen und unserer uralten Ordensregel treu zu bleiben, sind wir hier trotz aller Widerstände verblieben.

      Eure Frage, Herr Ritter Wulfrik Orkenwehrer von Anderstein und Andergast, nach dem 'Warum' ist damit beantwortet, dass Schwert und Rüstung Ordensbesitz sind. Sie werden innerhalb unserer Reihen weitergegeben."


      Hier hält er inne. Seine Stimme verändert sich, wird weicher, mehr persönlich als professionell, als er einen Schritt nach vorne tritt, den Hals reckt und sagt: "Bitte, lasst mich einen Blick auf das Kind werfen.

      - Ja... sie ist mir bekannt. Das ist die Tochter... die Ziehtochter selbstverständlich des Medicus' aus Alfendal. Merachin, Alrik Merachin ist sein Name. Und sie heißt Andonar. Es steht nicht gut um sie. Ihr Vater soll sich in den Sternensee gestürzt haben, geht das Gerücht. Angeblich habe der Landvogt herausgefunden, dass er mit den Hexen im Bunde ist. Die Hexen, die mit ihrer Hexerei den Frauen und dem Vieh die Missgeburten anhexen. Was natürlich nicht stimmt. Das ist eine Strafe des Landes für den Raubbau, den sie betreiben."
    • Livia hört dem Ritter aufmerksam zu. "Ah. Das löst einen Teil unseres Problems, nämlich, wo wir das Kind hinbringen können. Man fragt sich natürlich, wie sie da hin kam, wo wir sie gefunden haben. Und ob er ihr helfen kann - also, ihr Ziehvater. Wie kommt er überhaupt zu diesem elfischen Ziehkind? Hatten Eltern der kleinen Elfe keine übrige Sippe?"

      Odi et amo. quare id faciam, fortasse requiris.

      nescio, sed fieri sentio et excrucior. (G. V. Catullus)

      If life gives you lemons, ask for tequila and salt, too.

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    • Der Mann sieht sie einen Moment unverwandt an.

      Schließlich bringt er noch einmal auf den Punkt, was er eben gesagt hat: "Er soll tot sein. - Der Rest Eurer Fragen ist ohne Belang."

      Etwas bewegt sich rechts von euch. Eine junge Frau, in der selben Weise gekleidet wie der Wortführer, in Schwarz mit grauem Skapulier, tritt schattenhaft leise zu dem Ritter rechts, überblickt rasch die Gruppe und flüstert ihm etwas zu. Auf ein Nicken des Ritters hin scheinen sie alle Haltung anzunehmen.

      "Es ist so weit. Wir müssen gehen und ihr solltet euch verbergen. Schnell.", rät der Wortführer.

    • "Ah." Livia ist etwas konsterniert. "Verbergen?" Das ist so gar nicht ihre Art, aber sicher ist es vernünftig. So sieht sie sich unsicher um, ob sich irgendwo Felsen, Gesträuch, Ruinen, Bäume oder andere potenzielle Verstecke aufdrängen, idealerweise auch geeignet für ein kleines Mädchen auf einer Trage.

      Odi et amo. quare id faciam, fortasse requiris.

      nescio, sed fieri sentio et excrucior. (G. V. Catullus)

      If life gives you lemons, ask for tequila and salt, too.

    • Keine Zeit über das Gehörte nachzudenken, es geht mal wieder los. Rumroxtax flüstert wie beiläufig, "Verschanzen oder Verstecken?", die Hand in Richtung Armbrust, besinnt sich Rumroxtax eines Besseren und blickt Edil auf der Suche nach Rat an, ein stummes "Wohin" auf den Lippen, lässt er wenige, wichtige Sekunden verrinnen, die ihm wie eine Ewigkeit vorkommen.