Die kleine Elfe - Abenteuer im Weidener Land

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    • Livia sieht ihrem Collega beim Zaubern zu und wartet gespannt auf das Ergebnis. Als es sich nicht einstellt, gibt sie sich Mühe, keine Enttäuschung zu zeigen, sondern lächelt Fargej aufmunternd zu.

      Odi et amo. quare id faciam, fortasse requiris.

      nescio, sed fieri sentio et excrucior. (G. V. Catullus)

      If life gives you lemons, ask for tequila and salt, too.

    • Er lächelt leicht, versucht die Entäuschung jedoch zu verbergen. "Na toll, warum bei den Göttern hat es nicht funktioniert?" flucht er leise. Er tastet sich weiter vor, bedacht nicht in den Sumpf zu fallen. Den Esel hält er am Halfter und führt ihn behutsam mit. Dieser beäugt auch etwas skeptisch den Sumpf. Eine Stelle will ihm gar nicht behagen, deswegen bleibt er erstmal stehen, Fargej kann ziehen wie er will. Der Esel will nicht. "Nun komm doch, es ist nicht mehr weit!" bettelt er den Esel an. Dieser gibt nur sein typisches "Iah" ihm zurück und bleibt mit allen vier Hufen fest verwurzelt stehen. "Zuerst der Zauber und jetzt das. Bei allen Zwölfen, warum?"

      - Der Unterschied zwischen Genialität und Dummheit ist der, dass die Genialität ihre Grenzen hat -
      Jonas Jonasson


      Lize44 (Louise) - DeviantArt
      Schöne Bilder der Marke Eigenbau ;)

    • "Es ist ein Esel. Ihre Sturheit ist nahezu legendär", meint Livia und verkneift sich mühsam ein Lächeln angesichts Fargejs Missstimmung. "Wie ich ja sagte, wir könnten auch jemanden aus dem Dorf bitten, den Esel per Straße da hinzubringen, wo er hinsoll. Für ein paar Kupfermünzen sind zwei Dorfkinder bestimmt gewillt, den Weg auf sich zu nehmen. Dann können wir weiter auf diesem Pfad hier gehen. Oder was denkt Ihr?" fragt sie die anderen.

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    • Hallir steht mit verschränkten Armen da und hat das Gespräch geduldig und Fargejs Bemühungen argwöhnisch verfolgt. Schließlich schlägt er vor: "Eure Wölfin hat schon gehört, wo Edil gerade ist, und jetzt scheitert es an eurem Esel. Wenn ihr wollt, lässt sich bestimmt jemand bitten, das Gespann wegzubringen."

    • "Das wäre sicher am besten. Zureden hilft bei Eseln schon wenig, und bei schwergängigen Karren gar nicht." Livia grinst Finvean an. "Ohne kommen wir auf alle Fälle schneller voran. - Wen könnten wir da fragen?" richtet sie das Wort an Hallir.

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    • "Tja, das heißt wohl, dass sich unsere Wege nun hier trennen. Ihr findet Edil jetzt auch ohne mich.", antwortet er gelassen und er kann sich nicht verkneifen spöttisch hinzuzufügen: "Ich hab es ja schon in Lichtermoor gesagt: Mit dem Eselskarren geht das auf keinen Fall - sich durchs Moor schlagen... Wie auch immer, ich kann den Esel bei mir unterstellen, bis die Männer, die nach euch suchen, durchgezogen sind, und mich danach auf den Weg machen. Wohin soll ich ihn denn bringen?"

      Hallir streckt die Hand aus, legt sie auf Raouukas Kopf und blickt in ihre wölfischen Augen. Er fragt sie leise: "Na du Kluge, schaffst du es deine Gruppe zu Edil zu bringen? Zur Flötenspielerin?"

      Dann wendet er sich wieder den anderen zu: "Seid freundlich zu Edil, dann wird sie euch helfen."

    • Raouuka leckt Hallir über die Hand als Zeichen, dass sie das tun wird, dann dreht sie sich aufgeregt um ihre Achse, bis die anderen bereit sind zu gehen.

      Die Dummheit ist eine furchtbare Stärke. Sie ist ein Fels, der unerschüttert dasteht, wenn auch ein Meer von Vernunft ihm seine Wogen an die Stirne schleudert.

    • Hallir schüttelt den Kopf und lacht zähneblitzend: "Nein! Ich stelle den Esel und den Karren bei MIR unter. Ich nehme ihn mit." Der Halbelf lässt sich noch erklären, wohin er das Grautier bringen soll, dann verabschiedet er sich: "Viel Glück euch, haltet euch vom Roten Egel und seinen Häschern fern! Und streunt nicht ohne Führer durch das Moor. Ich hoffe, wir sehen uns gesund wieder."

      Dann nimmt er den Esel am Halfter und führt ihn zur nächsten Kreuzung am Bohlenweg, wo er den Wagen wendet und zurück in sein kleines Dorf bringt.

    • "Puh, das Problem wäre gelöst. Mit der Trage kriegen wir keine Probleme auf dem Weg. Jetzt aber los", fordert Livia.

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    • "Habt vielen Dank für Eure Hilfe Haldir. Hoscha reworim Dor'angrasch! " Rumroxtax nickt Hallir freundlich zu, blickt sich nach etwas um, was als Stecken dienen könnte um den Boden vor sich zu prüfen (verwendet diesen auch falls er einen findet) und macht sich auf der Wölfin zu folgen.

    • Fargej seufzt leise. Der Esel war ihm doch ans Herz gewachsen. Nun, ein Hinderniss weniger. Er schließt zu den anderen auf, bedacht keinen falschen Schritt zu setzten.

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    • Livia wirft noch kurz einen Blick auf Andonar, dass sie auch gut auf der Trage liegt, und dann schreitet sie munter aus, ein fröhliches Wanderlied summend.

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    • Rumroxtax sieht ein Stück entfernt sogar einen Baum, der ihm einen Stecken liefert, und unter der Führung der Wölfin gelangt die Gruppe tiefer in das Moor. Vor nassen Füßen bleibt niemand verschont, außer natürlich der kleinen Elfe, die in einen unruhigen Fieberschlaf gesunken ist. Raouuka findet aber instinktiv eine gangbare Route, auf der sie dem leisen Flötenspiel folgt.

      Die Türmchen einer weitläufigen Ruine sind nun dort auszumachen, wo der Gesang herkam. Immer wieder liegen Trümmer umgestürzter Steinsäulen im Moor, und gerade als Wulfrik und Finvean ( Gillion Feuerglanz ) die improvisierte Trage über solch ein hüfthohes Bruchstück transportieren, ist nun auch mit dem Auge zu sehen, was euer Ohr schon seit Minuten verfolgt: Unter ein paar spärlichen hängenden Zweigen einer windschiefen Weide sitzt inmitten von rosa-braunem Heidekraut eine zierliche Person mit offenen, langen braunen Haaren und spielt auf einer Schilfrohrflöte.

      Die Wölfin Raouuka hat es schon vor ein paar Dutzend Schritt im Duft des Moores gewittert, dass sie sich einem Menschen... oder Elfen... oder Halbelfen nähern, und dass es sich um den Flötenspieler handelt.

      Die Person sitzt mit dem Rücken zur Gruppe und hat die Reisenden wohl noch nicht bemerkt.

    • Finvean, der bereits seit längerem die Musik mitsummt, bleibt kurz stehen und starrt auf die Flötenspielerin. Er schaut kurz auf die Flöte in der Hand der... Elfe? So genau konnte er es nicht sagen, und starrt dann auf die Flöte, die von dem Lederband um seinen Hals baumelt. Ein Grinsen breitet sich aus. Jemand der so schön Flöte spielen kann, kann nicht böse sein.

      Per noctem ad lucem.
      Durch die Nacht zum Licht.
      ____


      Pardona? Ist das nicht ein Kochrezept?

    • Livia besinnt sich auf ihre Manieren, und aus angemessener Entfernung wartet sie, bis die Flötistin absetzt, dann grüßt sie. "Sanyasala. Seid gegrüßt", lässt sie vernehmen.

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