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    • "Mmmm. Schade.", macht Milaile und klingt dabei wie eine klagend maunzende Katze. Dass ihr Augenlicht langsam wieder zurückkehrt, dämpft ihre Enttäuschung aber um vieles. "Sechshundert Winter! Und noch länger. Das würde ja auch lange dauern, das alles zu erzählen.", tröstet sie sich über seine Weigerung hinweg. "Aber spannend wär's bestimmt.", murmelt sie trotzdem.

      Sie schaut sich blinzelnd in der Höhle um. Der dichte Schleier liegt noch immer auf ihrem Augenlicht, doch er lichtet sich Stück für Stück.

      Sie dreht sich zu dem Schemen um, der mit Jonas' Stimme gesprochen hat und greift seine gemeinsamen Überlegungen mit Gwendolin auf, die sie am Rande mitbekommen hat: "Die Keule ist sperrig. Es wäre schon angenehmer, sie durch das Loch wegzubringen. Oder noch besser, uns gleich mit dazu."


    • "Wir selber können nicht gehen, weil Pinky und unsere Sachen draußen sind. Oder wir müssten von oben wieder hinlaufen", sagt er zu Maile, noch einmal wiederholend, was er kurz vor schon gesagt hatte, aber da hatte sie sich mit dem Geist unterhalten. Und ihre Sachen liegen noch am Ufer.

      Er selber hatte sich ja auch dafür ausgesprochen und überhaupt erst vorgeschlagen, die Keule hochziehen zu lassen. Doch der Eimer kommt immer weiter runter ...

      "Jemand von uns sollte unter die Öffnung, am Seil ziehen und was rauf rufen. Dann bemerken sie uns un' wissen, dass wir das sind", schlägt Jonas daher hastig vor. Dass sind dann besser mindestens noch ein oder zwei Seile brauchen, um die große Keule hochzukriegen, sagt er erst mal nicht, in der Annahme, dass es ohnehin klar ist, und um Zeit zu sparen.

    • Kurz entschlossen meint die halbelfische Heilerin zu Jonas: "Schon, aber lieber einmal laufen ohne Spinnen als einmal mit!", und sie setzt sich in die Richtung in Bewegung, aus der das Licht aus dem Loch in der Decke fällt. Zurück über die Steine, die in ihre Fußsohlen pieksen, und hinein in das kalte Wasser. Wie ein Frosch schwimmt sie wieder und sie könnte jauchzen, dass der Nebel in ihrer Sicht schon wieder so gut wie fortgezogen ist.

    • " Meint ihr nicht, dass die kleinen Geistervieher dann ihre Scherze treiben wenn einer von uns hochgezogen wird am Seil ? Ich wäre dafür mit ein oder zwei anderen zurück zugehen, vielleicht gibts einen anderen Weg oder die Spinnen sind nicht da. Wenn es zum Kampf kommt halte ich euch den Rücken frei. "

      Ohne Absicht schaut sie in die Runde und bleibt kein Wort Kampf kurz mit dem Blick an Thallian heften.

    • "Das tun sie doch auch, wenn wir zurück gehen", findet Jonas und schaut zum Eimer hin. Wenn der erst wieder oben ist, wird es wohl schwieriger, durch Rufe jemanden zu erreichen. Gut, dass sich Milaile schon auf den Weg macht. "Und sie haben dann nie etwas getan, was uns wirklich schadet. Es stimmt schon, mit der Keule werden wir schon langsamer sein, und wir müssen sie zu dem Troll bringen."

    • Der Eimer senkt sich beständig weiter nach unten, während ihr noch darüber diskutiert, was ihr machen sollt und wertvolle Zeit geht verloren, bevor Milaile die ersten Schritte in Richtung des Wassers macht und losschwimmt. Und so kommt es, dass der Eimer im Wasser versinkt und wieder hochgezogen wird, nur eine Armweite von Milaile entfernt.


      Während Milaile noch dem gefüllten Eimer hinterher blickt, bewegt sich etwas am Eimer und einen Augenblick später fließt das Wasser über den Rand des Eimers und ein Schwall Wasser trifft die Halbelfe am Kopf. Dass sich der Eimer von selbst leert, wurde euch von den Dörflern zuvor berichtet und auch Jonas hat dies bereits selbst erlebt und brauchte drei Anläufe, bevor er zumindest etwas Wasser fördern konnte.

    • "Ruf nach oben!" ruft Jonas zu Milaile hin, als der Eimer knapp vor ihr wieder nach oben gezogen wird, gerade, als die Wassergeister den Eimer auf die Halbelfe teilweise wieder auskippen.

      Nun, dann muss der Eimer wohl wieder runter gelassen werden, aber zusätzlich menschliche Stimmen sind bestimmt nur besser als am Seil allein ziehen, weshalb er beides vorher vorgeschlagen hatte.

    • Enttäuscht blickt Mila dem Eimer hinterher, auf seinem steten Weg nach oben. So knapp hat sie ihn verpasst! Wütend schlägt sie mit der flachen Hand auf das Wasser und sieht dann, wie sich ein Schwall Wasser verselbstständigt. Sie kann gerade noch die Luft anhalten und den Kopf einziehen und schon platscht das Wasser auf ihren Kopf.

      "Bäääh... Ach, egal. Hallo!" Sie tritt mit den Füßen Wasser und hebt eine Hand zu einem halben Trichter an den Mund. "Ha-Hallo! Wir sind hier unten... im Brunnen! Könnt ihr uns raufziehen?"

    • Milaile kann sehen, wie sich ein schwarzer Schatten über den Brunnen beugt. "Bei den Zwölfen, was macht Ihr denn dort unten?", wird eine Frage von einem Mann heruntergerufen. Es ist euch nicht möglich, die Stimme jemandem aus dem Dorf zuzuordnen, da diese wohl durch den Schacht und die Höhle verzerrt wird.

    • Freude breitet sich in Milailes Brust aus, wie ein Schwall warmes Wasser, das jemand darüber gekippt hat. Ja, der Ruf wurde gehört! "Das erklären wir, wenn wir wieder oben sind!", ruft sie nach oben, während sie sich mit einer Hand das eisig kalte Wasser aus dem Gesicht streicht und mit der anderen Hand sachte paddelt.

      Die junge Frau dreht den Kopf zum Ufer hin. "Ich glaub, ich bin die Leichteste von uns! Was meint ihr, soll ich mich hochziehen lassen?"

    • Jonas zuckt ansatzweise die Schultern bei Milailes Frage, soweit das mit der riesigen Keule in seinen Armen geht, und beschließt, auch wenn sie so schwer nicht ist, wie sie aussieht, doch erst einmal wieder abzusetzen, was er vorsichtig macht.

      "Ja", ruft er dabei, als ihm einfällt, dass sie sein Schulterzucken womöglich gar nicht sieht. Sicherlich kann Milaile von oben die Sache besser erklären und unterstützen.

    • Jonas' Geste bleibt Miliale im Wasser verborgen, aber sie hört seine Zustimmung. "Nehmt meine Klamotten mit!", fordert sie die anderen noch auf, denn auch sie haben noch ihre Siebensachen am jenseitigen Ufer in der Höhle liegen.

      Nach oben ruft sie: "Lasst den Eimer nochmal runter! Ich steig rein und halte mich am Seil fest!" Sie ist froh, dass sie vollständig schwindelfrei ist, denn ein bisschen mulmig ist ihr bei diesem Vorhaben schon zumute.

    • Als das Seil wieder herabgelassen wird, hängt dort kein Eimer mehr dran. Vielmehr hat jemand eine Schlinge in das Seil geknotet, in die Milaile ihren Fuß stellen kann. Der Eimer ist für diese Belastung nicht ausgelegt und könnte brechen, wie einer der Dörfler auf Nachfrage antworten würde.


      Mit etwas Vorsicht gelingt es euch, zuerst eure Kleidung vom Ufer auf die Insel zu bringen (was bei Thallians Kettenhemd sich dann noch aufgrund des Gewichts etwas schwieriger gestaltet). Unter Milailes Anweisungen wird derweil ein zweites Seil herabgelassen. Mehr Seile in ausreichender Länge besitzen die Dörfler nicht. Nichtsdestotrotz muss jemand die Seile im See in Empfang nehmen und dann zum Ufer ziehen. Anders ist es kaum möglich, die Keule daran zu befestigen. Kaum dass sich diese auf den Weg nach oben befindet, verschwindet die neblige Gestalt von Rurasch wieder in der Keule. Nachdem die Keule erfolgreich durch den Brunnenschacht gezogen wurde, erklärt sich auch Jadlenje wieder bereit, die Insel zu betreten, die sie bei der Erscheinung des Geistes fluchtartig verlassen hat.


      Für eure Kleidung und Ausrüstung, so ihr sie nicht vorher wieder anziehen wollt, wird ein Weidenkorb herabgelassen. Es bleibt jedem selbst überlassen, ob er von der Insel oder aus dem Wasser aus startet. Ersteres setzt voraus, dass jemand das Seil zur Insel bringt. Es ist zwar deutlich einfacher, einen guten Stand in der Schlinge zu finden, dafür wird man ordentlich am Seil durch die Höhle schwingen auf dem Weg nach oben, wie ihr zuvor schon bei der Keule und bei dem Korb habt beobachten können. Aus dem Wasser heraus ist es schwieriger, die richtige Position direkt zu finden, dafür ist das Heraufgezogen werden ansich ruhiger.


      Nachdem ihr alle erfolgreich aus dem Brunnen gezogen wurdet, haben sich inzwischen auch einige der Bewohner versammelt. Einige halfen dabei, euch hochzuziehen, andere sind schlicht nur neugierig. "So, und nun erklärt uns doch einmal, wieso ihr in unserem Brunnen gewesen seid, wie ihr dorthin gekommen seid und was bei den Göttern das da ist", meint Mik, der soetwas wie der Dorfvorsteher ist, während er auf die Keule deutet.

    • Da nun Lösung für eiige Probleme greifbar ist, pack Jonas mit an. Seile um die Keule schlingen und sich sich vergewissern, dass das auch hält. Als sie nach oben verschwindet, sieht Jonas mit Unbehagen, wieder Geist in der Keule verschwindet. Sagt der Geist deshalb, er würde Brumbasch selber reden?


      Dann gilt es, in das Wasser zu waten, hinüber zu paddeln, und die Sachen möglicht um- und ineinander zu wickeln. Seine Kleidung wickelt er eng um seine Stiefel, seinen Knüppel schiebt er da anschließend durch. Zu allem entschlossen stülpt er sich seinen Hut auf den Kopf, kann aber nur wenig erfolgreich (eigentlich gar nicht) mit dem Bündel herum hantieren, dass nichts nass wird, wenn er unbeholfen Richtung Insel paddelt.

      Immerhin können sie von dort aus die Sachen in einen herab gelassenen Weidenkorb tun (der Hut geht mit hinauf), so dass sie nicht endgültig ein Bad nehmen müssen.


      So am Seil herum schwingen und mit lauten Platschem im Wasser landen, würde unter anderen Umständen und Orten sicherlich Spaß machen, aber Jonas ist derzeitig daran interessiert heraus zu kommen, also müht er sich, wenn die gesamte Ausrüstung aller oben ist und es nun daran geht, dass sie selber nach oben gelangen, lieber an die Stelle unterhalb des Brunnenlochs, um von dort nach oben gezogen zu werden, ohne dabei wild herum zu schaukeln und es dadurch den Ziehenden noch schwerer zu machen.


      Oben steigt er nass und tropfend und nur im Lendenschurz über die Brunnenmauer.

      "Vielen Dank!", bedankt er sich erleichtert, denn an den Spinnen hätte er wirklich sehr ungern noch mal vorbei gewollt.

      "Nun", er streift mit den Händen über seine Oberarme und den Oberkörper, um Wasser abzustreifen, "wir haben ja gesucht, wo diese Geisterdinger herkommen. Eigentlich 'ne tolle Geschichte. Jedenfalls, wir fanden diese Höhle", fast wäre er mit den riesigen Spinnen herausgeplatzt, aber dann fällt ihm ein, dass so riesige Spinnen da unten wohl nicht die erhoffte gute Nachricht wären - da fällt ihm ein: Bislang kamen sie ja nicht raus, aber wenn doch? Sollte man es den Menschen hier nicht sagen? -, "und nun müssen wir diese Keule", er zeigt darauf, als gäbe es irgendwelche Zweifel, welche Keule gemeint sein könnte, "zu dem Brückentroll bringen. Dann verschwinden wieder die Geisterdingerchen, denn die, ähm, hatte der Geist eines Trolles gerufen, die sollten eigentlich andere Trolle suchen und zu ihm bringen. Jetzt aber bringen wir die Keule zu dem Brücke troll und alles sollte gut werden."


      Fast nackt vor dem Dorf stehend, dazu die Ahnung habend, dass das eine recht wilde Geschichte ist, die vielleicht Unglauben erregen könnte, bekommt Jonas mal wieder rote Ohren vor Verlegenheit. Treuherzig blickt er die Menschen um sich aus seinen blauen Augen an, denn schließlich ist die Geschichte wahr.

      "Ähm, wir erzählen das auch in lang und ausführlich", versichert er, "aber jetzt müssen wir die Keule wegbringen, außerdem zurück an den See, um die anderen und meinen Pinky abzuholen."

    • Wie eine junge Göttin entsteigt Milaile dem Brunnen... so zumindest hat sie sich das vorgestellt. Eigentlich aber steigt sie unbeholfen vom Wasser aus in die hilfreiche Schlinge, klammert sie danach an dem Seil fest und kommt blinzelnd gegen das helle Sonnenschein am Brunnenrand wieder ans Tageslicht.

      Nass und nur in ihrer Unterkleidung ist sie sich der Blicke bewusst, die vor allem die Männer des Dorfes auf sie werfen.

      Sie ist froh, dass Jonas sich den Fragen der Leute stellt und sie erst einmal Luft zum Verschnaufen und Zeit hat, ihre Sachen - das Kleiderbündel und den Stecken - aus all den Sachen im Weidenkorb herauszusuchen. An Ort und Stelle schlüpft sie wieder in den rotbraunen Zipfelrock und ihre grüne Bluse.


      Als Jonas geendet hat sagt sie: "Das ist ein sehr alter Ort da unten. Wie ein Steinkreis oder ein heiliger Hain, wisst ihr? Ihr solltet ihn mit Respekt behandeln."

      An Jonas gerichtet schlägt Mila vor: "Also holen wir zuerst Holmar und Andraus, oder? Die warten ja, dass wir wieder zu ihnen kommen und Pinky könnte uns vielleicht dieses schwere Ding da abnehmen. Du weißt ja - und man sieht es - dass ich elfisches Blut habe.", fährt sie scheinbar zusammenhanglos fort, "Ich kann kleines Tier bitten, ob es eine Botschaft zu den beiden am See bringt, das ginge schneller als wenn wir laufen würden. - Oder kann ich mir kurz einen Hund aus dem Dorf als Boten ausleihen? Oder besser eine Taube?", fragt sie an die versammelten Dörfler als wäre es so normal, wie einen Nachbarn nach einem fehlenden Ei zum Kuchenbacken zu fragen.

    • Leicht bekleidet, wie ihr seid, zieht ihr natürlich auch die einen oder anderen Blicke auf euch, die vielleicht auch von so manchem lüsternen Gedanken zeugen. Dass Milaile sich direkt wieder anzieht, stößt jedenfalls bei ein paar der Jünglinge sicherlich nicht auf Zustimmung.


      Nachdem Jonas geendet hat, herrscht für einen Moment Schweigen. "Ein Trollgeist... ja?", meint Mik ungläubig. "Ein Trollgeist hat Euch also darum gebeten, ein altes, bemaltes Stück Holz aus unserem Brunnen zu holen und zum Brückentroll zu bringen. Und das soll unsere Probleme hier lösen? Na, wenn Ihr meint... Wir werden Euch sicherlich nicht aufhalten." Nicht nur in seiner Stimme ist zu hören, dass er der Geschichte nicht so recht glauben will, auch auf den Gesichter vieler der Dörfler ist das abzulesen, teilweise gemischt mit Aberglaube. Zwar hat man sich hier in letzter Zeit schon an viel gewöhnt, doch Geister sind ihnen bisher nicht erschienen. So schlagen auch manche das Zeichen Borons als Schutz.


      "Es... ist ein Brunnen?!", meint jemand aus der Menge, als Milaile sie auffordert, den Ort mit Respekt zu behandeln.

      Nutztiere habt ihr bisher relativ wenig gesehen, lediglich zwei Ochsen, die hauptsächlich für den Transport von schweren Lasten oder zum Pflügen des Ackers eingesetzt werden. Gut möglich, dass man noch keines hierher gebracht hat, da es zu anfangs noch an Pferchen und Weiden fehlte (und dank der Mindergeister auch noch immer tut). Es ist nicht auszuschließen, dass jemand einen Hund hat, doch ohne eine Herde Schafe ist ein Hütehund nicht von Nutzen und Mitglieder einer Jagdgesellschaft leben hier auch nicht. Tauben wären wohl mit am schnellsten, doch dass sich einfache Dörfler einen Taubenschlag halten würden, wäre doch sehr ungewöhnlich.


      Milailes offensichtliches elfisches Erbe ist niemandem entgangen. Doch wie viele wirklich die Verbindung zwischen elfischem Blut und Magie gezogen haben, ist fraglich. Einige der Dörfler schütteln stumm den Kopf als Antwort, andere vollführen eine Schutzgeste von Praios gegen das Böse.

    • Zu Milailes ersten Worten hin nickt er. Den Gedanken, Pinky die Keule tragen zu lassen, hatte er ja vorhin auch schon ausgesprochen. Bei dem Vorschlag mit dem tierischen Boten starrt er sie aber kurz großäugig an, und erst die ungläubige Reaktion der Dörfler lenkt ihn davon ab.


      "Ja", erwidert Jonas mit fester Stimme. "Nur wussten wir nicht, dass es such um den Brunnen handelt, bis der Eimer runter kam. Aber ja, äh, dass diese komischen Geister hier sind, liegt an diesem Trollgeist, ja."

      Ob sie ihm glauben oder nicht, so ist es halt. Jonas jedenfalls beschließt, dass er sich vielleicht besser fühlt, wenn er sich anzieht und greift auch nach seinem Bündel, um es auseinander zu wickeln. Leider sind große Stellen seiner Kleidung feucht oder gar nass.

      Sie werden schon sehen, wenn diese kleinen Biester verschwinden, nachdem sie die Keule übergeben haben. "Wenn wir die Keule übergeben, hören das mit diesen kleinen Wesen auf", fügt er daher nach.

      Hoffentlich stimmt das auch!

      "Und wenn wir wieder da sind, erzählen wir alles in Ruhe, ja?"

      Er macht sich daran, in seine Hose zu schlüpfen.

    • Während ihre Kleidungsstücke wieder nach und nach ihren zugewiesenen Platz an Milailes Körper finden, schaut sie sich die ungläubigen Blicke der Dörfler an und den Mangel an Hilfsbereitschaft, der es in ihren Augen ist, wenn sich niemand auch nur die Mühe macht, einen dummen Hund aufzutreiben. Dass einfach keiner da ist und auch keine Tauben oder irgend ein nützliches Tier, ist das persönliche Verschulden der Leute hier, ganz einfach.

      Ihre Stirn bewölkt sich und - ein wütend zurückhallendes Echo von Jonas' Worten - keift sie: "JA! Ein Trollgeist! Wenn hier doch sowieso alles voller Luftgeister und Biergeister und was-weiß-ich-noch-alles ist, dann ist ein Trollgeist doch auch nicht mehr so schwer zu glauben, oder? Wir sind immerhin gekommen, um euch zu helfen. Da solltet ihr euch doch auch mal ein bisschen anstrengen, oder nicht!?"

      Dann fährt sie zu demjenigen herum, der gesagt hat, dass es ein Brunnen ist, deutet auf eben den Brunnen und faucht: "Euer Brunnen ist ein altes Heiligtum, so sieht es aus! Steigt doch mal selber runter, dann seht ihr es schon! Wenn ihr euch überhaupt traut. Steinsäulen und eine riesige Statue von einem Troll! Ach ja, und Unmengen von noch mehr Wassergeistern! Die WIR euch vom Hals schaffen wollen!"


    • Jonas zuckt zusammen, ein Bein in der Hose, als Milaile faucht und keift. Wo das auf einmal herkommt, ist ihm völlig unverständlich.

      Erstaunt schaut er auf, und da er gerade dabei ist, in seine Hose zu schlüpfen, muss er auf dem anderen Bein herum hüpfen, schaukelt dabei kurz, bekommt aber recht zeitig den anderen Fuß (noch im Hosenbein steckend) auf den Boden, bevor er umfällt.*


      "Milaile, was ist denn?", fragt er, schnell den Fuß durch das Hosenbein ziehend und den anderen hinterher bewegend, damit er zumindest die Hose schon mal anhat. "Wir erzählen ihnen das später in Ruhe, ja? Ist ja auch 'ne dolle Geschichte", meint er friedfertig.



      *[Die just for fun gewürfelte Körperbeherrschungs-Probe er gab, dass sie mit allen TaP* gelungen ist]

    • Stille kehrt im Dorf ein, nachdem Milailes Wutausbruch endet. Niemand sagt etwas oder wagt sich zu bewegen. Selbst die Mindergeister scheinen zu verharren. Ein finsterer Blick legt sich auf Miks Gesicht. Im Gegensatz zu einigen anderen, wendet er den Blick von der Halbelfe nicht ab. "Unser altes Dorf lag an der Grenze zum Orkland. Ein möglicher Angriff der Schwarzpelze war immer präsent und damit der Kampf um unser Leben und unser Hab und Gut", spricht er mit einer gefährlich leisen und kalten Stimme. "Ihre Angriffe wurden schlimmer und schlimmer und der letzte kam so überraschend, dass wir keine Zeit hatten, irgendetwas mitzunehmen als wir unser Dorf aufgaben. Viele von uns sind gestorben, um dem Rest von uns die Flucht zu ermöglichen, auf dass wir einen besseren Neuanfang an einem anderen Ort schaffen können. Und hier sind wir nun, ohne großen Besitz, welcher uns nun auch noch von Geistern auf jedem Schritt und Tritt streitig gemacht wird.


      Falls es Euch nicht klar geworden ist, dies ist unsere letzte Hoffnung. Wir haben nichts und wenn wir auch dieses Dorf aufgeben müssen..." Mik führt diesen Satz nicht weiter aus. "Ich bin mir sicher, der Markgraf hat Euch eine entsprechende Gegenleistung für Eure Hilfe geboten. Und wenn die Keule für all das Leid hier verantwortlich ist, dann schlage ich vor, Ihr erfüllt Euren Auftrag und vernichtet dieses verfluchte Ding oder bringt es weg oder macht sonst etwas damit, sodass es endlich aufhört."