Begeisterter Neuanfang

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  • Bei "Begeisterter Neuanfang" handelt es sich um das Promo-Abenteuer T2, welches von Friedrich Hirschmanner, Damijan Olip und Gernot Zarfel geschrieben worden ist. geschrieben und von Ulisses Spiele veröffentlicht worden ist.


    DAS SCHWARZE AUGE, AVENTURIEN, DERE, MYRANOR, THARUN, UTHURIA und RIESLAND sind eingetragene Marken der Significant Fantasy Medienrechte GbR. Ohne vorherige schriftliche Genehmigung der Ulisses Medien und Spiel Distribution GmbH ist eine Verwendung der genannten Markenzeichen nicht gestattet.


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    In Andergast


    Andergast - das Herz der Kultur, wie sich die meisten Einheimischen wohl denken. Aufgrund des warmen und sehr sonnigen Wetters in den letzten Tagen, sind auch die Wege weniger schlammig als sonst. An einigen Gasthäusern und Amtsgebäuden ist ein Aushang befestigt, der gerade für diese Gegend ungewöhnlich wirkt:


    Helden gesucht!


    Seid gegrüßt im Namen der Zwölfe! Ich, Alian von Sicherlingen, Freiherr von Sicherlingen, suche Hilfe bei einer Angelegenheit höchster Dringlichkeit. Seid ihr mutig, tatkräftig und unerschrocken, gut mit dem Schwert, oder auch in magischen Dingen? Dann auf nach Sicherlingen, hier gibt es reichlich Silberlinge zu verdienen.
    Auf, auf - nach Sicherlingen!


    (Gezeichnet und gesiegelt: Alian von Sicherlingen)


    Unterwegs, südöstlich von Andergast


    Den ganzen Tag schon bist du in der brütenden Hitze dem Weg gefolgt, ohne dass sich die Landschaft wesentlich verändert hat. Nichts als Wald umgibt dich, was zudem verhindert, dass du dich weit umsehen kannst. Nur hier und da kannst du am nördlichen Horizont leichte, wallende Bergkuppen erkennen - die Ausläufer des Steineichenwaldes.


    Ein leichter Sturm rauscht unerwartet durch die Wipfel der Bäume. Ein Blick zum Himmel verheißt nichts Gutes: schwere Wolken schieben sich von Osten her über den Himmel. Sehr schnell, zu schnell für dich, hat sich der Himmel zu einem sommerlichen Gewitter zusammengezogen und schon beginnen vom bedeckten Himmel dicke Regentropfen zu fallen. Noch bevor du die Beine in die Hände nehmen kannst, beginnt auch schon der Regen in Strömen herabzugießen. Nicht weit vor dir kannst du einen kleinen hölzernen Unterstand erkennen, doch dieser scheint schon besetzt zu sein.

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  • In Andergast


    Der Tag war auch heute sonnig, die Welt wollte Holmar anscheinend
    ebenfalls für sein grandioses Gelingen seiner Prüfung zum Gildenmagier
    gratulieren. Er durfte sich nun mit Fug und Recht Adeptus Holmar von
    Andergast nennen. Er hatte es sich, seinen verdammten Eltern und den
    ganzen anderen Kollegen vom Kampfseminar gezeigt wozu er fähig ist.
    Nun stand der vor den Toren der Akademie und die ganze Welt stand
    offen von ihm entdeckt zu werden. Er war voller Tatendrang und fühlte
    sich … hungrig. Sein Magen knurrte und protestierte gegen Holmars
    planlosen Schritte. Seine letzte karge Mahlzeit ist sicher schon zwei
    Tage her, er konnte einfach nicht die Bibliothekarin überzeugen, den
    Haferschleim mit in die Bücherei zu nehmen wo er die letzten Monde
    Tag ein Tag aus über den Büchern hing um für die zahlreichen
    Prüfungen gut gewappnet zu sein. Er war Stolz auf seine Leistung und
    seine Schritte wurden zielstrebiger. Ganz in der Nähe vom
    Traviaplatz war eine kleine Gaststube wo er ein oder zwei mal bereits
    gegessen hatte und den Leuten zu gehört hatten die von ihren
    Abenteuer erzählten.


    Holmar
    machte vor der Tür zur Stube halt und zupfte seine wallende
    Magierrobe zurecht. Er wollte ja ordentlich aussehen, doch ist nicht
    die Robe das Problem sondern eher seine sich sträubenden langen
    weißblonden Haare die sein würdevolles Auftreten zu Nichte machen
    könnten. Nachdem der junge Mann die Falten in der Robe glattzog,
    dabei neue jedoch an einer anderen Stelle sich wieder zeigten,
    blickte er mit seinen grünen Augen links neben das Gasthaus an dem
    am Aushang ein gesiegelter Zettel hing. Neugierig wie der junge Mann
    war, näherte er sich diesem und begann laut vorzulesen was dort
    Alian von Sicherlingen niedergeschrieben hatte. »Mh, Dringend. Mutig
    vielleicht,« verglich Holmar sich mit den Anforderungen die der
    werte Freiherr von Helden verlange. Nur das wenigste passte zu ihm,
    aber er las weiter vor: »Reichlich Silberlinge, und ich könnte gar
    ein Held werden? Großartig!« Ob es seiner Neugier geschuldet war
    oder die Möglichkeit seine Schulden los zu werden, die größte
    Aussicht war jedoch, dass Holmar ein Held werden könnte. Er malte
    sich aus, wie er neben den großen Helden des Mittelreiches in einer
    Ruhmeshalle stehe und wie alle ihn bejubeln und feiern würden. Es
    gab für Holmar jedoch noch eine weitere Frage, wo soll dieses
    Sicherlingen liegen und wie käme der dorthin?


    Der Wirt in der Gaststube könnte ihm sicherlich einiges erzählen,
    und so kehrte er dort ein.

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  • Andraus von Erlfoldt-Bruchwacker folgt dem holprigen Waldweg schon den ganzen Tag. Seine Füße tuen ihm weh, denn trotz seiner adligen Geburt hatte sein Bruder Eichrich das Pferd seines Vaters geerbt. Er hatte den bronzenen Schuppenpanzer bekommen, zusammen mit seiner geringen Körpergröße(1,64 Schritt) verlieh ihm das mächtige Schuppenhemd einen fast schon lächerlichen Anblick.
    Andraus war den geboten der Rondra folgend, auf den Straßen Andergasts unterwegs, um gegen Räuberpack, Orkenvolk und nostrische Salzarelen zu streiten. Würde sich dieses krumme Gesocks vor seine Augen wagen, wüsste er schon mit ihnen fertig zu werden. Über dem stämmigen Rumpf trägt er einen grünen wappenrock mit dem Eichenwappen, auf der Schulter hält er einen andergastschen Ogerflegel gelehnt, auf dem Rücken ist ein großer Schild befestigt, am Gürtel hängt eine schwerer Streitkolben, und an seiner Umhängetasche ist ein Topfhelm mit Kreuzvisier befestigt.
    Als Andraus des hölzernen Unterstandes ansichtig wird, streift er sich mit der linken das verschwitzte haar aus dem Gesicht und strafft den Rücken. Dann kommt er mit vor stolz geschwellter Brust in langen, gestelzten schritten näher.

  • Unterwegs, südöstlich von Andergast


    "Yiiieee-Haaaa!" Begleitet von dem Ausruf ertönen schnell trommelnde Hufschläge auf dem Waldweg.
    "Lauf, Pinky, und fang dir den Wind!" ruft Jonas vergnügt seinem Schecken zu, als er sich dicht über den Pferdehals beugt und die Zügel schießen lässt. Jaaa, ein Rennen gegen den Regen!
    Mit einer Hand drückt er sich hastig den Hut fest auf den Kopf, der von dem plötzlich auffrischenden Wind und dem schnellen Galopp drohte, nach hinten geweht zu werden, obwohl zur Sicherheit Jonas vorher das Kinnband zurecht gezogen hatte, so dass er des Hutes nicht verlustig gegangen wäre. Aber einem Kuhjungen geht der Hut nicht fliegen, wie sähe das aus!
    Da ist auch schon der Unterstand. Schafft er es noch im Trockenen dorthin?
    Die ersten Tropfen fallen auf Hut, Reiter und Pferd und dann öffnet der Himmel auch schon seine Schleuse.
    Nein, so ein Elend!


    Noch immer im vollen Galopp, hält der kleine Schecke unverdrossen auf den Unterstand zu.
    Ein schriller Pfiff ertönt, in dem Moment, als es so aussieht, als würde das Pferd einfach hineinrasen und der kleine Schecke bremst so plötzlich ab, dass seine Hinterbeine einknicken und Gras- und Erdschollen auffliegen und einige womöglich auch den Fußgänger in seinem Schuppenpanzer treffen könnten, der ebenfalls auf den Unterstand zuhält.
    Der Schecke jedenfalls steht jedenfalls wie eine 1 und schnaubt einmal, irgendwie zufrieden klingend, während sein breit grinsender Reiter, der auf andere Art recht selbstzufrieden aussieht - aber hätte er es doch nur vor dem Regen geschafft - ihm heftig den Hals klopft und dann flink aus dem Sattel gleitet.


    Jonas Wany, von seinem Kameraden auf der Diamant-C "Kleiner Jon" genannt, ist ein junger Bursche von wohl höchstens um die zwanzig Götterläufen. Sein blondes Haar könnte eine stutzende Frisur gebrauchen, sein knapp über einen Schritt und vier Spann großer Körper ist schlank und noch jugendlich schlaksig, gegen letzteres kann sich die angehende Sehnigkeit erst allmählich und langsam durchzusetzen. Seine blauen Augen blicken aus seinem von der Sonne gebräunten Gesicht, dem anzusehen ist, das es früher oder später wohl das sein wird, was man landläufig wettergegerbt nennt.
    Er trägt einen breitrandigen Schlapphut, ein ausgeblichenes blaues Halstuch, ein kariertes Hemd mit einer braunen ärmellosen Weste darüber und Leinenhosen, über die jedoch lederne und wasserabweisend eingefettete Beinlinge, um die Beine zu schützen, wenn er durch Gebüsch reitet. Hochhackige und hochschäftige Lederstiefel runden das Bild ab. Die Hose ist nach typisch weidener Art (sollte man dies in Andergast erkennen können) über der Hüfte geschnürt und an den Seiten geschlitzt; lederne Bändchen können die Schlitze eng zusammen ziehen oder etwas aufstehen lassen, je nach Jahreszeit und Temperatur. Am heutigen Tage sind sie auf eher lose geschnürt. An der linken Hüftseite trägt er in einem eigens dafür angefertigten Holster einen kräftigen, sorgfältig abgehobelten Knüppel, an der anderen Seite hängt an einem Haken des Gürtel eine zusammengerollte Peitsche.
    An seinem Sattelhorn hängt noch ein Lasso, und auf den Satteltaschen sind ein Rucksack und ein gewachster und geölter lederner Reitmantel festgeschnallt.


    Sein Schecke ist ein braun-weiß gefleckter Wallach, der Pferdekenner würde wohl einen Schlag des weit verbreiteten Warunkers erkennen können, und relativ klein. Verschwitzt ist das Fell unter der oberflächlichen Regenfeuchtigkeit nicht und auch erschöpft wirkt der Schecke in keinster Weise.


    Der Unterstand bietet genügend Platz, sehr gut. Jonas macht mit den Zügel in der Hand Schritte nach vorne, um sich und sein Pferd schnell ins endgültig Trockene zu bringen. Dabei entdeckt er sowohl, dass schon jemand drin ist und und er knickt auf einem hochhackigen Stiefel um und stolpert ungeschickt nach vorne. Er kann sich wieder fangen, doch seine Ohren, wie vielleicht im Halbdunkel des Unterstands zu erkennen sein kann, werden rot.


    "Grüß' euch!", spricht Jonas die beiden Wandersmänner an, die ebenfalls hier Schutz vor dem Regen suchen, nachdem er wieder gerade steht, einmal verlegen durchgeatmet und sich so halb nach vorne, halb zur Seite umgedreht hat. Gemäß den wenigen Grundlagen des guten Benimms, die seine Mutter ihm und seinen Geschwistern eingetrichtert hat, tippt er sich mit dem Zeigefinger der linken Hand einmal grüßend an die Hutkrempe. Seiner Aussprache nach stammt dieser junge Bursche nicht aus Andergast (oder Nostria). "Donnerkiesel, was ein Wetter! Hatte mich ganz schön überrascht und normalerweise kann ich den Regen schon vorher riechen!"
    Das Pferd wendet interessiert den Kopf und mustert ebenfalls Andraus und den Anderen aus dunklen Augen unter seinem braun-weißen Schopf hervor, die Ohren in seine Richtung gespitzt und ein mal tief einatmend.

  • Unterwegs, südöstlich von Andergast


    Als Jonas derartig auf den Unterstand zuprescht, springt der Mann darin auf und greift mit der Hand instinktiv nach seinem Schwert, das er an der Seite trägt. Bei dem Mann handelt es sich wohl eher um einen Burschen, um die 16 Götterläufe alt. An seinen kurzen, braunen und vorallem trockenen Haaren lässt sich erkennen, dass dieser Mann den Unterstand noch vor dem Regen erreicht hat. Seine überwiegend lederne Kleidung lässt darauf schließen, dass er vielleicht Jäger oder Holzfäller ist, doch ist weder ein Bogen noch eine Axt zu sehen. Das Schwert ist seine einzige Waffe, neben ihm steht noch ein prall gefüllter Rucksack.


    Der Mann mustert Jonas gründlich und entspannt sich ein wenig, da dieser keine sichtbare Waffe trägt.


    Es zeigt sich nun, dass Baliv versucht hat, ein Feuer zu entzünden, bevor Jonas ihn aufgeschreckt hat. Etwas Holz ist vor ihm gestapelt und einige Rußflecken zeigen von seinen gescheiterten Versuchen, das Feuer zu entfachen. Hinter ihm an der Wand stapelt sich noch weiteres Holz.

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  • Unterwegs westlich von Andergast


    Es fingt schon langsam an zu dämmern als Caldja ihre Reise Richtung Andergast nach eine kurzen Pause fortsetzte. Mehrere Tage waren schon vergangen seit sie Joborn verlassen hatte, jedoch so scheint es ist sie ein wenig vom Weg abgekommen. Den einstigen Sâlweg hatte sie durch tristes Baumwerk getauscht und trotz steigender Verwunderung setzte sie ihre Reise fort, da sie die grobe Richtung noch zu wissen glaubte.


    " Bevor die Nacht vollends anbricht sollte ich mir ein geeignetes Fleckchen zum nächtigen Suchen " dachte sie und hielt Ausschau nach einer geeigneten Stelle. Nach einiger Zeit fand sie eine kaputte, zum teilabgebrannte Waldhütte. Die Wände der Hütte waren an vielen stellen verkohlt, vermutlcih durch einen blitzeinschlag und das Dach war an vielen Stellen einfach nicht vorhanden. " Besser als nichts und für die Nacht reichts allemal" meinte Caldja , deren Beine schon sehr müde von der unangenehmen Reise waren. So schleppte sie sich zur Hütte.Angekommen legte sich benutsam ihrem Lederrucksack an die nächstgelegende Eckwand und ihr Schwert samt Waffengürtel erstmal daneben." Ach tut das gut! " sagte sie als ihren schwarten Stulpenstiefel auszog und ihren Füßen eine luftige Erholung gönnte. Nach dem sie es sich bequem gemacht hatte, holte sie eine ihrer Decken aus dem Rucksack und kuschelte sich samt ihrem blauen Reiseumhang darin ein. Ein lechter kalter Wind brauste nun durch die Hütte , was Caldja veranlasste ihren Reisemantel und die Decke näher an ihren Körper zu drücken. Ihr Schwert nun unter der Decke in beiden Händen umklammert und den Kopf leicht auf ihren Rucksack liegend , legte sich Caldja nun schlafen um in ein paar Stunden hoffentlich erholt ihre Reise fortsetzen zu können.

  • Als Andraus die Hufschläge vernimmt, fährt er, aus seinem heldenhaften Auftritt gerissen, herum, nur um ein Büschel Gras und Erdbröckchen ins Gesicht zu bekommen, die in seinem blonden Barthaar hängen bleiben. Zu allem Überfluss grollt jetzt der erste Donner aus der Ferne heran, und die ersten schweren Regentropfen landen auf dem andergastischen Boden- genau wie auf dem wandernden Ritter, der noch immer recht fassungslos aus der Wäsche schaut. Während der Regen Andraus durch die Haare läuft. macht dieser sich, puterrot im Gesicht, zu dem Unterstand in einiger Entfernung auf. "Was fällt euch ein!", schnauft Andraus jetzt wie ein Eber," mich derart schamlos bloßzustellen! Wenn es die Umstände nicht verbieten würden, sähe ich mich jetzt genötigt,euch eine Lektion in Sachen Respekt vor dem Adel zu geben! Wer seid ihr überhaupt?" Mit der Linken fährt er sich durch das triefende Haar, das jetzt schlaff von seinem Kopf herabhängt." Ihr steckt sicher mit den Nostrianern unter einer Decke nicht? Solches Gelichter treibt sich doch selten abseits der Handelpfade herum!" Und dann,ein wenig beruhigter" Aus andergast seid ihr aber nicht, Reitersmann! Das sehe ich auf den ersten Blick! Mit wem habe ich die Ehre? " Dabei schaut Andraus auch zu dem Bewaffneten im Halbdunkel der Hütte herüber. " Ich bin Andraus von Erlfoldt- Bruchwacker, Ritter der andergastschen Krone. Ich folge den Geboten Rondras, und streite gegen Räuberpack, Orkenvolk, und nostrische Salzarelen!"

  • Andergast


    Die Schenke, an der Holmar den Aushang gesehen hat, ist das "Zunfthaus der Lederer". Keine überragende Taverne, aber das Angebot ist sehr solide und Zwielichtige Gestalten suchen eher andere Orte auf. Wie Holmar vielleicht von vorherigen Besuchen weiß (schließlich ist die Magierakademie nicht weit entfernt), ist auch der Name treffend gewählt, denn die Ledererzunft trifft sich regelmäßig in dieser Schenke in einem der Hinterzimmer.


    Andergast - Zunfthaus der Lederer


    Das Zunfthaus der Lederer ist recht rustikal eingerichtet: Es stehen mehrere massive Eichentische im Raum, an denen Bänke und Stühle stehen. Die Einrichtung ist schlicht, aber es ist sauber. Hinter einer Theke steht der Wirt und wischt mit einem Lappen gerade über diese. Die Schenke ist zur aktuellen Zeit noch vergleichsweise leer, nur zwei andere Gäste sitzen an einem Tisch und spielen Würfel. Entsprechend weniger verwunderlich ist auch, dass der Wirt direkt Zeit hat. "Travia zum Gruße, gelehrter Herr. Was darf ich Euch bringen?", fragt er freundlich, während er aufhört, die Theke zu polieren.


    Unterstand


    Der Mann im Unterstand sieht bei Andraus Wutausbruch so aus, als wäre er jetzt eigentlich ganz gerne woanders. "Die Zwölfe zum Gruße. Ich bin Baliv von Sicherlingen", stellt er sich vor. "Der Bruder des Freiherrn von Sicherlingen", fügt er nach einem kurzen Moment noch hinzu. "Es ist mir eine Ehre, Euch kennen zu lernen."

    Bericht is 1 keer bewerkt, laatst door “Sorcerer” ().

  • Unterstand


    "Huch", macht Jonas, zurückfahrend und dabei erneut fast über seine eigenen Füße stolpernd, als er von Andraus solcherart angefahren wird und noch einmal "Huch", als der Mann sich als Adliger bezeichnet
    Dies verwundert den Burschen ganz ordentlich, denn Leute, die zu Fuß gehen und nicht einmal Schwerter haben, sind für ihn gemeinhin nicht als adlig zu erkennen.
    Im Halbdunkel ist zu bemerken, wie seine Ohren feuerrot anlaufen. "Verzeihung", bringt er hervor und schaut ganz bedröppelt und verlegen drein. Er erinnert sich an eine der Benimmregeln seiner Mutter und nimmt sich hastig den Hut ab, während er von einem Fuß auf den anderen tritt.
    Dann stutzt er aber.
    "Ihr kämpft gegen Fische?!" entfährt es ihm verblüfft.
    "Öhm, Jonas, Jonas Wany, aus Weiden", erinnert er sich dann noch rechtzeitig auch dieser Frage. "Edler Herr. Ähm, edle Herren." Da ist ja noch einer und auch noch adlig. Wo er ist er da nur reingeraten, er wollte doch nur Schutz vor Regen finden!

  • Unterwegs, südöstlich von Andergast


    Tief in Gedanken versunken ist Gwendolin an diesem heißen Tag schon eine gute Strecke in Richtung Greifenfurt und somit auch gen Heimat gewandert. Der dichte Wald rechts und links der Straße spendet immerhin etwas Schatten, aber dennoch stehen der jungen Frau Schweißperlen auf der Stirn. Dass diese plötzlich von einem schnell auffrischenden Wind getrocknet werden, merkt sie zunächst gar nicht, so sehr ist sie von dem Durchdenken des in Andergast absolvierten Bogenturniers eingenommen. Ich muss wirklich noch am Nachhalten feilen, Vater hat ganz Recht, grübelt sie.


    Erst als das Rauschen im dichten Tann stärker wird, blickt sie zum Himmel. O nein, ein ordentliches Sommergewitter war im Anzug … oder besser: Es war schon so gut wie da! Schwere Wolken schieben sich heran und schon fällt Gwendolin der erste dicke Regentropfen auf die Nasenspitze. Platsch! Schnell schwingt sie den Rucksack vom Rücken und kramt einen Überwurf mit Kapuze gegen Regen heraus und zieht diesen an. Suchend blickt sich die junge Frau um und beschleunigt ihre Schritte.


    Schon schüttet es wie aus Kübeln und der Wald duftet nach Sommergewitter. Doch es ist einfach zu ungemütlich, um das jetzt zu würdigen und erkälten möchte sie sich auch keinesfalls. Am Rand der Straße, um von überhängenden Bäumen ein wenig Schutz zu erhaschen, hastet Gwendolin weiter. Durch den Regenvorhang meint sie bald, vor sich einen Unterstand und Gestalten zu erkennen. Hoffentlich kein Gesindel, bei Travia! denkt sie und hält im Laufschritt auf den willkommenen Schutz zu. „Ist hier noch Platz?“, fragt sie mit heller, klarer Stimme und schaut die Anwesenden reihum kurz an, während sie noch zögernd im strömenden Regen steht.


    Gwendolin ist ziemlich groß (90 Finger; 1,80 Schritt) und sehr schlank. Unter der triefenden Kapuze ihres Überwurfs lugen einige nasse Strähnen glatten schwarzen Haares hervor. Im fein geschnittenen, noch sehr mädchenhaften Gesicht leuchten auffällige Augen: ein grünes und ein auffällig golden gesprenkeltes, umrahmt von mit Regentropfen benetzten langen, dunklen Wimpern. Ihre Haut ist sonnengebräunt. Sie mag vielleicht 18 Götterläufe alt sein, wahrscheinlich eher weniger. Unter dem langen Umhang, den sie gegen den Regen vorn zusätzlich zuhält, lassen Beulen auf Gepäck und vielleicht Waffen schließen, aber klar zu erkennen ist nichts. In der rechten Hand trägt sie einen langen, dünnen, in Tuch eingeschlagenen Gegenstand.

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  • In Andergast - Zunfthaus der Lederer


    »Travia
    zum Gruße«, spricht Holmar während er seine Augen durch den Gastraum schweifen lies. Ein vertrauter Geruch kroch ihm beim
    betreten der Schänke in die Nase. Eine Brise seines früheren Lebens, vor der Akademie. Ein Leben welches er nicht mehr führen
    musste. Wie den Geruch aus der Nase so vertriebt der junge Magier mit einem schütteln aus seinen Kopf. »Ihr habt mich doch gleich ertappt. Ich bin nicht nur belehrt sondern habe mit Bravour meine lange und, ich will nicht minder sagen, anstrengende Ausbildung zum Magier abgeschlossen.« Sein Stolz zeigte sich in einem breitem Grinsen und Geschwätzigkeit. Sein Magen allerdings erinnerte ihn weshalb er noch eigentlich hier war. »Doch erst einmal würde ich sehr gerne etwas zu essen haben.« Er nickt dem Wirt dankend zu und macht sich auf den Weg zu einem freien Tisch, der zu dieser Zeit nicht schwer zu finden sei.


    Ein Tisch neben den beiden Spielern befand Holmar für geeignet und setzt sich dort hin. Er konnte von hier gut sehen, was die Würfelspieler so trieben und auch wer durch die Tür kommen möge. Ein Anflug von Neugier macht sich in ihm breit, die Welt stand ihm offen und ein Ziel hatte er auch schon gefunden wo es hin gehen sollte. Ein Freiherr sucht Helden, und er will so ein Held werden.

  • Ein sonniger Tag im Spätsommer. Warum konnte nicht jeder Tag so sein. Am Straßenrand laufend blickt Milaileë Apfelblüte sich neugierig um. Noch einmal atmet sie tief ein, während sie ihre Umgebung beobachtet. Wo war sie denn hier gelandet?
    Und was hing da an der Wand? Ein weiteres Mal verflucht sie den Umstand, nie das Lesen gelernt zu haben, aber das half ihr ja auch nicht weiter. 'Eórla' würde ihr Vater jetzt wohl sagen, aber dann denkt sie daran, was ihre Mutter in so einem Fall gepredigt hatte. 'Frag um Hilfe, sonst hilft dir nie jemand'. Nun, sie würde schon zurecht kommen.


    Auf den ersten Blick wirkt das Mädchen, oder die junge Frau, wie man es eben sehen will etwas exotisch, mit ihren leicht schräggestellten grünen Augen, die etwas größer sind, als man es von normalen Menschen gewohnt ist. Dann fallen die leicht zugespitzten Ohren ins Auge, die aber meist von den langen hellblonden Locken, die fast bis zur Hüfte Milaileës reichen, bedeckt werden. Das ebenmäßige Gesicht wirkt anmutig, und weißt keinerlei Makel auf, was die junge Frau auffällig erscheinen lässt, und gut zu den lebhaften Augen passt. Besonders hochgewachsen ist sie mit 174 Halbfingern [=cm] allerdings nicht, was ihrer Schönheit allerdings keinen Abbruch tut. Etwas schlanker, als normale Menschen es sind, ist die Halbelfe, die sie zu sein scheint, wohl auch. Die moosgrüne Bluse aus Bausch betont noch die relativ blasse Haut, die darauf hinweist, dass Milaileë sich nicht besonders oft im Licht aufhält, und des öfteren im Wald umherwandert, wo nur wenig Licht ihren Körper erreicht. Zu der Bluse trägt sie einen dunkelroten Rock, welcher mit zahlreichen Stickereien verziert ist, und am unteren Ende in einem unregelmäßigen Zackenschnitt ausläuft, was einen Blick auf die schlanken Beine gewährt, während es auffallen mag, dass Milaileë keine Schuhe trägt, während sie neben der Straße läuft. Ihre rechte umfasst eine Eibenholzstab, der keine Anzeichen von profaner Bearbeitung aufweist, und eher so gewachsen scheint. Am linken Arm hängt ein Weidenrutenkorb, in dem sich allerlei Utensilien zu befinden scheinen, was aber dadurch dass eine grüne Wolldecke darüberliegt im Unklaren gelassen wird. So läuft die Halbelfe langsam zur Schenke, und tritt , in der Hoffnung, irgendjemand möge ihr sagen, oder vorlesen, was auf dem Anschlag steht, in den Schankraum hinein.

    Sanyasala fey'ama


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  • Unterstand


    "Sehr erfreut", meint Baliv freundlich, als Jonas sich vorstellt. Er hat auch mittlerweile die Hand wieder von der Waffe genommen und sich entspannt, da von den bisherigen Gästen keine Gefahr auszugehen droht. Bevor er allerdings weitersprechen kann, erscheint eine weitere Person am Unterstand und bleibt davor stehen.
    "Oh aber sicher doch, kommt herein gute Frau, es gibt keinen Grund im Regen stehen zu bleiben!", spricht er und macht eine einladende Bewegung mit seiner Hand.


    Andergast - Zunfthaus der Lederer


    Der Wirt lächelt, als Holmar meint, er habe ihn ertappt. Darauf erwidern tut er nichts, denn wenn man eine Schenke so nah an einer Magierakademie betreibt, ist es nur naheliegend, diesen Personenkreis zu erkennen - auch ob sie ihre Prüfung schon bestanden haben und somit das Akademiesiegel führen. "Wirklich? Dann möchte ich Euch natürlich auch meine Glückwünsche aussprechen! Ich werde Euch ein Essen zubereiten lassen, dass zur Feier des Tages angemessen ist. Und Euer erstes Getränk geht auf's Haus!"


    Bevor der Wirt sich wirklich darum kümmern kann, die Bestellung weiterzugeben, betritt eine weitere Person die Schenke, eine Halbelfe und dazu noch hübsch anzusehen. Er braucht einen Moment, bis er sich gefasst hat, denn Elfen - oder auch nur Halbelfen - sind nur selten hier unterwegs. "Äh, Travia zum Gruße. Was darf ich Euch bringen?", fragt er sie dann, etwas unsicher.

  • Unterstand



    Sogar Andraus scheint sich jetzt wieder zu beruhigen, und beginnt zu lachen:" Natürlich seid ihr nicht aus Nostria! dafür seid selbst ihr zu stattlich! Und euer Pferd zu groß...Nun denn, Bursche... Sei euch euer ... Lausbubenstreich... noch einmal verziehen." Als er sich bei Gwendolins Worten jedoch herumdreht, reißt er seine Augen bei ihren Anblick überrascht auf. Eine Frau mit ... zwei verschiedenen Augen! Solche Omen deuteten normalerweise auf ein Unglück in baldiger Zukunft oder.... zum Beispiel schlechtes Wetter hin! Sapperlot! Dennoch glaubte Andraus nicht, es hier mit einem Hexenweib einer oder Dämonenbuhle zu tun zu haben. Während er seine Fassung zurückgewinnt, vergisst er auch seine ritterlichen Manieren nicht:" Aves zum Gruße einsame Wanderin! Fürwahr, an trockenem Stroh soll es euch hier nicht mangeln, doch dieses.... Unglück .... überrascht euch sicher genauso wie mich. Ich bin Andraus von Erlfoldt-Bruchwacker, Ritter der andergastschen Krone. Ich wandle auf den Pfaden Rondras und streite gegen Räuberpack, Orkenvolk, und nostrische Salzarelen! Solange ihr in meinem Beisein reist und nachtet, braucht ihr weder das eine, noch das andere zu fürchten!"


  • Unterstand


    Jonas atmet merklich auf, als Andraus anfängt zu lachen. Als sein Pferd nun gar als groß bezeichnet wird, schaut er glatt hin, wie um sich zu vergewissern, dass sie hier von dem gleichen Pferd reden. Aber vielleicht meinte er ja die nicht körperliche Größe, sondern eine andere, die Jonas seinem Schecken nun ganz zweifellos zuschreibt? Er ist schließlich das klügste Pferd der Diamant-C. Und eines der schnellsten. Und natürlich ein sehr gut ausgebildetes Hütepferd. Und eben ... sein Pferd.


    Bevor er aber zu einem Ergebnis kommen kann, ob er die Frage, ob Andraus tatsächlich gegen Fische kämpft, wiederholen soll, künden Schritte den nächsten vor dem Regen Schutz Suchenden an. Oder vielmehr Schutz Suchende.
    "Grüß Euch ...". Während das erste Wort noch schwungvoll und freundlich gesprochen ist, klingt das zweite ein wenig haltlos aus, als Jonas des goldenen Auges gewahr wird. Sein Mund öffnet sich ein wenig, während ganz offen in Gwendolins Gesicht gafft.
    Da geht es glatt ein wenig an ihm vorbei, dass der Ritter (ohne Pferd, so unglaublich das auch ist) schon wieder was von diesen Fischen sagt, gegen die er kämpfen will.
    Vielleicht hat er ja recht und ihr ist der plötzliche Regen zu verdanken?

  • Nach Balivs freundlicher Geste tritt Gwendolin unter den Unterstand. Sie streift die triefende Kapuze nach unten und zum Vorschein kommt taillenlanges, schwarzes, glattes Haar, das zu einem kunstvollen Fischgrätzopf geflochten ist. Der jungen Frau ist unangenehm bewusst, dass zwei der Anwesenden - der Bursche mit dem Schlapphut und der stämmige kleine Krieger mit dem Panzer - sie unverhohlen anglotzen. Holde Tsa, warum hast du mir nur so auffällige Augen geschenkt!?, fragt sie sich nicht zum ersten Mal. Immerhin findet der Kleine seine Sprache schnell und grüßt wortgewaltig ... ein komischer, stolzer Kauz. Oha, ein Ritter! "Travia zum Dank für Eure Freundlichkeit!", erwidert Gwendolin und blickt erst Baliv dann Andraus an. "Mein Name ist Gwendolin von Moosgrund."

  • Unterstand


    Donnerkiesel, noch eine Adlige! Und sogar eine aus Weiden! Jonas kennt nicht viele Orte, aber Moosgrund kennt er. Da gibt es doch diesen furchtbar berühmten Ritter? Der Zungenschlag besagt auch Weiden, da muss er nicht drüber nachdenken. Aber eine Weidener Adlige zu Fuß?
    Er greift zum Kopf, aber da er den Hut schon in der Hand hält und in der anderen die Zügel, unterbricht er die Bewegung auf der ersten Hälfte und lässt die Hand mit dem Hut erst fallen, um sie dann doch lieber gegen die Brust zu drücken. Er scharrt verlegen mit den Füßen. Sein Pferd stößt ihn einmal mit der Nase an und er tätschelt instinktiv und eher aus Reflex den warmen Pferdehals.
    Dann fällt ihm ein, dass er sich wohl auch noch mal vorstellen sollte.
    "Jonas Wany, in Diensten von Garius von Copper von der Diamant-C, edle Dame", fügt er nicht ganz ohne Stolz seiner Vorstellung hinzu. Er besinnt sich, dass es unhöflich ist, Höhergestellte - aus solcher Familie! - anzustarren.
    Doch kann er es nicht ganz unterlassen, von unten herauf doch noch mal in das Gesicht der Frau zu schielen, beschließt aber dann, nicht in das seltsame goldene Auge zuschauen, sondern in das grüne.
    Grüne Augen hat auch Cassandra, seine Cassandra. Und so schwarze Strähnen im Pony, was er immer süß fand und nicht etwa unheimlich. Ach Cassandra ... wäre es nicht wunderbar gewesen, wenn sie mit auf die Reise hätte kommen können? Es hätte ihr bestimmt Spaß gemacht. Ihm auch.
    Ohne dass er es merkt, stiehlt sich so ein dümmliches Grinsen auf sein Gesicht und tritt ein Ausdruck in die Augen, was auch nur jedem kleinen Menschenkenner ganz klar suggeriert: mit einem solchen Kalbsgesicht schaut nur jemand drein, der hemmungslos verliebt ist.

  • Als Milaileë mit leichtfüßigen Schritten das Gasthaus betritt, spricht der Wirt sie erst nach kurzem Zögern an. Ihre Mutter hatte ihr immer erzählt, dass Kinder zwischen dem Schönen Volk und den Menschen sehr selten waren, vor allem an Orten, an denen normalerweise keine Elfen verkehrten. Dies schien ein solcher Ort zu sein. Wie fremd sie sich hier auf einmal fühlte. Um ihre kurze Unsicherheit zu überspielen, ringt sie sich ein Lächeln ab. "Travia zum Gruße. Was habt ihr denn anzubieten?", fragt sie, und natürlich sofort vergessend, sich vorzustellen. Dann sieht sie zu dem Magier, und kurzzeitig scheint es, als würde ein Schatten Milaileës Gesicht verdunkeln, aber dieser Eindruck verfliegt sofort wieder, als die Halbelfe ihm ein Lächeln schenkt. Zu den Würfelspielern möchte sie sich nicht setzen, die wirkten so zwielichtig. Dann erinnert sie sich an ihr ursprüngliches Ansinnen, und geht nach einem kurzen Zögern auf den Mann mit der Robe zu. "Die Herrin des Herdfeuers zum Gruße. Sagt, ihr seht aus, wie jemand, der des Lesens kundig ist. Wäret ihr vielleicht so freundlich, und würdet mir mitteilen, was dort draußen auf dem Anschlag steht?", das hatte sie gut gemacht. Ein zufriedenes Lächeln breitet sich auf Milaileës Gesicht aus.

    Sanyasala fey'ama


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  • Andergast-Zunfthaus der Lederer


    Holmar hat die Halbelfe von seinem Tisch aus beobachtet und lächelt zurück als sie ihm ein lächeln schenkte. Dann kam sie auch sogleich auf ihm zu. "Was möchte wohl diese hübsche Frau? Sie hat sich sicherlich verlaufen, was will sie dann von mir?" Gedanken schießen in sein Kopf, doch bevor er diese fein säuberlich sortieren konnte steht sie an seinem Tisch.
    »Was dort an dem Anschlag hängt? Ja das kann ich wohl machen, ich bin sogar auch ganz freundlich dabei. Wisst ihr, ich glaube ich habe Euch hier noch nie gesehen. Gut kann natürlich daran liegen, dass ich die meiste Zeit in der Bibliothek des Kampfseminars verbrachte, aber egal. Was genau wollt ihr wissen? Seid Ihr etwa auch auf der Suche nach großen Abenteuern und habt euch lediglich hierhin verirrt?« beginnt Holmar zu plappern um eine gewisse Nervosität runterzuspielen. Er hatte bislang noch nie das Vergnügen gehabt mit einer Halbelfe gar einer Elfe zu reden. Und hier stand nun eine. Holmar hatte sich viele Gedanken gemacht wie diese wohl aussehen. Aber das die vor ihm mit seinen 177 Halbfingern gerade mal bis zum Kinn reichen würde, damit hat er nicht gerechnet.
    »Also ich bin Adeptus Minor Holmar aus Andergast und lese Euch gerne vor was ...« Er unterbrach sich selbst als ihm einfällt, dass diese Halbelfe wohl mit ihm nach Sicherlingen reisen würde. Holmar fasst sich wieder und führt seinen Satz zuende »... dort steht. Wisst ihr, wenn ihr auch nach Sicherlingen reist. Könnten wir wohl gemeinsam dort hin reisen? Ich müsste nur noch herausfinden wo dieser Alian sein Anwesen hat.«

  • Unterstand


    Gwendolin streicht sich eine nasse schwarze Haarsträhne aus dem Gesicht, um ihre Verlegenheit darüber zu verbergen, dass der Bursche mit dem Pferd sie so unverhohlen angafft. Diese Augen. Immer wieder diese Augen! Vater und Mutter, links und rechts, denkt sie.


    Auf Jonas´ Worte hin muss sie lächeln. „Edle Dame? Dann wäre ich wohl kaum zu Fuß hier im Regen unterwegs“, sagt sie freundlich. „Von Moosgrund heißt in meinem Fall nur, dass ich aus Moosgrund stamme. Mein Vater ist der dortige Jäger und Wildhüter des Barons.“ Dieser Jonas gaffte immer noch so merkwürdig. War der etwa ein bisschen schwachsinnig? Was sollte dieses dümmliche Grinsen? Hatte sie vielleicht etwas Falsches gesagt? Leicht verwirrt schaut Gwendolin die anderen beiden Herren an, um zu sehen, ob die auch irgendetwas lustig finden. Um die Peinlichkeit zu überspielen fragt sie Jonas dann: "Diamant-C? Ich hörte mal davon. Eine große Rinderzucht, oder?"