Die schwarze Göttin

  • Falconor spricht sein kurzes Gebet und wirkt seinen Zauber.

    Dann geht man, unter Führung der Königin, wieder aus den Gemächern hinaus und die Treppe herab, die kurz zuvor herauf gegangen wurde. Unten biegt sie allerdings nicht in den Gang des Mittelteiles ab, sondern wendet sich am Fuße der Treppe nach rechts. An der Tür lauschen bringt nichts, daher öffnet sie sie langsam und vorsichtig und tritt sodann durch die Tür und geht durch den anschließenden, kurzen Wachraum, der vage bekannt vorkommen kann, auch wenn er im Sinne des Wortes noch nicht gesehen worden war.

    Statt die weiter führende Tür zu nutzen, tritt sie erst an eine der Schießscharten, die nach vorne führen. Macht dies noch jemand, kann er oder sie auf den Hof der Burg, diesmal bei Tageslicht, schauen.*


    Dieser liegt derzeitig, soweit er einzusehen ist, leer da. Der Tempel ist nicht auszumachen, oder nur von der Schießscharte der Wachstube aus, die am weitesten zum Inneren des Gebäudes liegt und dann auch nur so gerade die vordere Ecke. Von dem nebenan liegenden Raum, in den ohnehin gegangen werden muss, um hinaus zu treten, könnte der vordere Teil des Tempels wohl einzusehen sein.


    Lange schaut Yppolita nicht hinaus, da ja auch nicht viel auszumachen ist.

    Durch die rechts befindliche Tür geht es in einen großen Raum, der ebenfalls bekannt sein sollte: Gegenüber der Eingangstüre zum Hof befindet sich das Podest mit dem Thron darauf. Für den hat Yppolita jedoch keinen Blick. Auch hier tritt sie an die Schießscharten, die hier verglast sind, allerdings befinden sich die Scheiben am inneren Ende und können über einen Riegel problemlos aufgeklappt werden.

    Auch aus dem Thronsaal bietet sich Blick auf einen soweit leeren Hof, aber es kann nur ein Teilstück übersehen werden.

    Vordem Tempel steht niemand.


    Es kann der direkte Weg zum Tempel genommen , oder wie einige Stunden zuvor draußen nach links gegangen werden, die dort aufragende Gebäudewand** als Schutz nutzend, und von dort das kurze Stück zum Tempel gehen. In jedem Fall ist man auf diesem kurzen Stück für jeden sichtbar, der auf den Innenhof schauen sollte.



    *[Laut Grundriss steht seid ihr gerade ganze rechts (bei Draufsicht) in Nr. 8, Zielort Tempel ist die Nr. 22, und der Hintereingang zum Tempel liegt auf der unteren Längswand, recht weit rechts.]

    ** [Die der Nr. 10]



    EDIT:


    Ob nun noch jemand nach draußen schaut oder sich darauf verlassen wird, dass die Blicke der Königin schon alles bemerken werden, diese winkt jedenfalls - oder tippt auch im Bedarfsfalle anderen auf die Schulter, um sie darauf aufmerksam zu machen - nach einigen Herzschlägen, ihr zu folgen.

    Sie öffnet in Lautlosigkeit die eine Hälfte der doppelflügeligen Tür und lugt vorsichtig hinaus, den Kopf nach links und rechts drehend. Dann tritt sie schnell hinaus, den hinter ihr Laufenden wieder zuwinkend.


    Falconor achtet darauf, mittig zu bleiben, damit auch wirklich jeder in der Zone des Zaubers ist. Junivera blickt sich aufmerksam um, während sie mit folgt.

    Yppolita wendet sich gleich nach links, hält sich eng an die Hauswand und geht eilig an der Wand entlang, vor allem nach rechts über den Hof und nach vorn wachsam blickend. Mit gleichbleibend schnellen Schritten überwindet sie das Stück bis zur gegenüberliegenden Hauswand [der Nr. 10], und hält sich wieder an dieser Wand entlang bis zur vorderen Hauskante.

    Damit nimmt sie so ziemlich den Weg, den die Gruppe in den Nachtstunden zuvor gen Tempel genommen hatten. Allerdings kommen diesmal keine sich unterhaltenden Amazonen vorbei, durchaus zum Glück. Wohl bieten die Schatten der Gebäudewände einen gewissen Schutz, weil die Sonne im Osten aufgeht, aber wohl kaum genügend, auch nicht mit Hilfe des Brunnens, um tatsächlich die Anwesenheit gleich mehrerer Personen zu bedecken.


    Nahe der Ecke verharrt Yppolita wieder und mustert aufmerksam Hof und vor allem aufschauend die Mauern und Türme, soweit sie von der Stelle aus einsehbar sind. Dies sind ein runder Turm leicht rechts und ein eckiger etwas links, dessen unterer Teil durch den Tempel verdeckt wird [Nr. 1 und 18]. Ganz nach rechts schauend, kann der obere Teil eines mehreckigen Gebäudes hinter dem Giebel des Pallas ausgemacht werden [Nr. 7].

    Dort oben sind je in der Tat die Silhouetten von Wächterinnen auszumachen, doch wie anzunehmen, schauen diese eher nach draußen, als in das Hofinnere. Geräusche können sie nicht aufmerksam machen, wohl aber eine mögliche Bewegung im Augenwinkel ...


    Yppolita schaut zurück, ob alle bereit sind, und macht wieder eine Handbewegung, ihr eilig zu folgen.

    Dann eilt sie mit schnellem Schritt, den Oberkörper leicht geduckt, los, schräg über den Hof auf die vordere Kante des Tempels los und zwischen die Säulen an seinen Längsseiten, dann, wenn alle ihr dicht auf gefolgt sind, lugt sie um die Kante herum, am Haupteingang vorbei und zur Mauer auf.

    Wieder geht es nach dem Signal von ihr weiter, am Haupteingang mit dem darüber befindlichen Giebeldreieck und innen an den dort stehenden Säulen vorbei, und dann auf die andere Längsseite im Süden, dort wieder im Schutze der Säulen sich haltend.

    Immer wieder schaut sie hoch, ob wohl jemand auf Mauer oder dem Turm in ihre Richtung schauen sollte. Wenn ein Alarmruf ergehen sollte, werden sie ihn nicht hören.

    Da, endlich, taucht die hintere Seitentür vor ihnen auf.


    Der Schlüssel wird hoffentlich bereit gehalten, so dass die Tür aufgeschlossen werden kann. Dann wird schnell und lautlos hinein gehuscht. Jetzt steht man in jenem Flur, der zuvor unter anderen Bedingungen erkundet worden war. Wie bekannt ist, führt die gegenüberliegende Tür in jenen weiteren Rau, mit der versteckten Sichtluke, während die Tür rechts in einen Schlafraum führt und die links in den Raum mit den Liturgiegegenständen.


    Wenn alle drin sind, wird die Tür nach draußen wieder zugezogen.



  • Vorsichtig und aufmerksam folgt Fiya der Königin. Auch wenn es nicht nötig ist, bewegt sich die Ritterin möglichst vorsichtig und leise, oder würde das zumindest versuchen, wenn sie nicht in einer absoluten Stille laufen würde.


    Nachdem sie den Tempel betreten haben, zieht die Ritterin ihren Anderthalbhänder blank. Sie positioniert sich neben der Tür zu dem Raum mit der Lucke und wirft einen Blick zu Junivera und Falconor, ob sie bereit sind.

  • Erleichtert atmet Waidhart auf, als sie den Innenhof wieder verlassen und damit nicht für jedermann auf dem Präsentierteller sind. Er nimmt dann seinen Bogen zur Hand, hängt die Sehne ein und legt einen Pfeil auf, um nach dem Öffnen der Tür schussbereit zu sein. Im Augenblick positioniert er sich noch weiter hinten, da ja erst diejenigen, die in den Raum müssen, Platz benötigen. Je nach dem wie sich die Situation dann darstellen wird, wird er zumindest versuchen, in die Tür oder ganz in den Raum zu treten, um ein besseres Schussfeld zu erhalten. Während seiner Vorbereitungshandlungen schaut er sich auch nochmals die Tür, die in die Kammer führt, an, um die geöffnete Tür dann entsprechend berücksichtigen zu können, wenn es so weit ist.

    Eine alte Weisheit der Brabaker Beschwörer sagt: Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, mach dir Gedanken, wie lange dein Skelettarius noch anhält!

  • Dorlen bleibt bei der Königin und deutet ihr an, dass sie dann Richtung Tempelhalle gehen würden, wenn die anderen ihnen ein Zeichen geben, dass in der Kammer alles in Ordnung ist.

    Die Dummheit ist eine furchtbare Stärke. Sie ist ein Fels, der unerschüttert dasteht, wenn auch ein Meer von Vernunft ihm seine Wogen an die Stirne schleudert.

  • Trotz des Zaubers hat sich Tikki unwillkürlich darum bemüht, sich ihrerseits leise zu bewegen und auf dem Hof hatte sie sich ebenfalls soweit zusammengeduckt, wie es ein zügiges Vorankommen zuließ. Nun nutzt sie auch die Gelegenheit, ihren Kurzbogen zu bespannen und einen Pfeil zur Hand zu nehmen.

  • Falconor schätzt ab, wie weit er sich der Tür zu dem besagten Raum nähern muss, so dass die stille Zone zwar die Tür umschließt, aber nicht zu weit in den Raum hineinreicht. in einem entsprechenden Abstand zur Tür nimmt er seine Position ein. Mit Gesten bedeutet er Waidhart, dass er gedenkt, den Raum nach den Kämpferinnen zu betreten und ihm das Schussfeld sofort frei zu machen. Gespannt und beinahe den Atem anhaltend wartet er ab, dass jemand die Tür öffnet. Der Magier schickt ein lautloses Stoßgebet zu Boron und fasst seinen Stab fester.

  • Waidhart nickt Falconor bestätigend zu, um ihm zu zeigen, dass er seine Zeichen verstanden hat.

    Eine alte Weisheit der Brabaker Beschwörer sagt: Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, mach dir Gedanken, wie lange dein Skelettarius noch anhält!

  • Ebenso wie Fiya zieht Junivera einen ihrer beiden Säbel (sie hatte im Wachraum mit einem Säbel der Wächterinnen wieder auf zwei aufgestockt). Dabei wählt sie ihre eigene Waffe. Falconors Gesten Waidhart gegenüber, verfolgt auch Junivera. Zur Bestätigung nickt sie. Mit einem Blick zu Dorlen vergewissert sie sich noch, dass der Plan steht und Dorlen bei Yppolita bleibt.


    Dann sucht sie den Blick der Ritterin. Mit Gesten bedeutet sie ihr, dass sie die Tür zum Raum mit der Luke öffnen soll. Sie zeigt auf Fiya, auf die Tür und deutet eine Handbewegung wie Klinke drücke und Tür öffnen an. Junivera atmet noch einmal tief durch und umfasst den Säbel noch einmal fester. Sie ist so bereit wie sie eben sein kann, ohne zu wissen, was sie im Raum erwartet.

  • Fiyas Hand greift nach der Türklinke und öffnet die Tür langsam. Dabei lässt sie ihre Katzenaugen durch den sich öffnenden Raum gleiten, bereit, einer ihr entgegenkommenden Gefahr zu begegnen oder auch, sofern dies nicht der Fall ist, langsam vorzurücken.

  • Fiya macht sich bereit, die Tür zu öffnen und mit der Hand danach gleich den Anderthalbhänder richtig zu fassen. Junivera steht ebenfalls breit, mit der Ritterin in den Raum einzudringen. Tikki und Waidhart, hinter ihnen stehend, haben ihre Bögen bereit, einen Pfeil je lose auf die Sehnen gelegt, die Bögen müssen aber noch angezogen werden, doch das kann nicht zu früh geschehen.

    Dorlen steht weiter hinten im Flur neben Yppolita, die, auch wenn sie nicht kämpfen soll, den Säbel aus Ermangelung einer Scheide in der Hand trägt, aber auch, weil sie ihn in einer Situation wie dieser ohnehin ziehen würde. Sie wirkt auf das kampferfahrene Auge der Amazonen aus Yeshinna jederzeit kampfbereit.

    Der Stillezauber Falconors hat sie ungehört hierher gebracht, der Zauber verhindert aber auch jeglichen Eindruck von der anderen Seite der Tür. Ob dort jemand ist, ob der Göttinnen- oder vielmehr Götzendienst gerade läuft ist auch nicht festzustellen. Ebenso gut könnten auf der anderen Seite ein Dutzend zornig nach ihrem Blut rufender Amazonen versammelt sein, und man würde es im Flur nicht hören.

    Der Magier ist bereit, seinerseits nach Fiya und Junivera hinein zu gehen.


    Die Hand der Ritterin drückt die Tür langsam nach unten. Zu hören kann das auf der anderen Seite nicht sein, wohl aber kann eine schnelle Bewegung der Tür wahrgenommen werden, eher als eine langsame Bewegung, wenn jemand da ist, der nicht gerade auf die Tür schaut.


    Ein schmaler Spalt der Sicht bietet sich der Ritterin dar, der mit ihrer eigenen Bewegung des Türöffnens langsam breiter wird, als sie die nach links in den Raum hinein öffnet.


    Von den vier ungenutzten Bettstellen mit dazu gehörigen Nachtkonsölchen kann Fiya zumindest die beiden an der rechten Wand ausmachen, nach links verdeckt die Tür erst einmal alles in die Richtung. Um nach links zu der Leiter und der Klappe darüber schauen zu können, muss Fiya die Tür recht weit öffnen*.

    Auf den ersten schmalen Spalt weit ist nichts und niemand zu sehen, auch beim weiteren Öffnen nicht.

    Erst wenn die Tür recht weit geöffnet ist*, gerät die Leiter an der Wand mit der Klappe darüber in Sicht. Und das auch nur für Fiya, die vorne steht und noch den nahsten und besten Blick in den Raum hat.


    Fiyas erster Eindruck könnte sein, dass da ein Kind auf der Leiter steht, ein Kind, klein und schmal und zierlich, aber ein seltsam verformtes Kind, denn ein oberflächlicher und kurzer Blick kann den Buckel auf dem Rücken keinesfalls nicht bemerken. Und es wäre ein Kind, das keine Haare auf dem Kopf hat, aber eine schwarze Robe trägt und einen im Vergleich zum eigenen Körper langen Stab in der Hand hält, bzw. auf einer der Stufen abgestellt und oben unter einen Arm geklemmt hat.

    Die Person steht auf der Leiter, die Klappe ist geöffnet, und sie schaut hindurch, wenn auch das Gesicht nicht gegen die Öffnung gepresst ist, sondern sich einen guten Spann davor befindet.


    *[zur Verbildlichung: etwa 130 Grad weit]

  • Vor Anspannung flach atmend versucht Junivera, einen guten Blick in den Raum zu bekommen. Alle Muskeln sind bereit. Die Sinne zum Zerreißen gespannt, was es beinahe unerträglich macht, dass sie nichts hören kann.


    Ganz automatisch spult Juniveras Hirn ein Gebet ab. Das erste seit zweieinhalb Götterläufen.

    O Göttin des Kampfes!
    O Göttin des Sturmes!
    O Leuin Alverans!
    O Herrin des Blitzes und des Donners!
    Du rufst nach uns,
    mit der Stimme der Ehre,
    mit dem Mund der Wahrheit,
    Deiner stürmischen Wildheit!
    Du rufst, und ich werde folgen!

  • Fiya öffnet die Tür langsam und vorsichtig. Auch sie hat ein - wortwörtlich - stummes Gebet auf den Lippen. Sie stockt kurz, als sie diese... Kreatur sieht, macht dann aber einen kleinen Schritt in den Raum hinein, bevor sie verharrt. Denn schließlich steht Falconor noch recht weit weg und die Stille wird nicht weit in den Raum reichen. Sie winkt den Magier heran, denn solange nur ein... Wesen in dem Raum ist, sollte es leicht fallen, gute Positionen einzunehmen, ohne dass sie bemerkt werden.


    Sobald Falconor etwas näher gekommen ist, geht auch Fiya noch einen Schritt weiter in den Raum hinein, um sowohl Junivera als auch Falconor den Blick freizugeben. Dann deutet sie auf sich, dann auf das Wesen, macht eine greifende Bewegung und deutet zuerst auf Falconors Stab und dann wieder auf das Wesen.

  • Der Magier beobachtet, wie Fiya vorsichtig die Tür öffnet, in den Raum hineinschaut und ihn zu sich heranwinkt. Falconor rückt langsam vor, darauf bedacht, sich im Gang an der Wand möglichst weit von dem Raum entfernt zu halten, damit die stille Zone nicht zu früh die Stelle mit der Leiter überdeckt. Ideal wäre es natürlich, wenn die Leiter von der Stille vorerst gar nicht betroffen wäre, sondern erst, wenn Falconor den Raum tatsächlich betritt. Nun, er würde es riskieren müssen. Falconor sendet ein stummes Gebet an die Herrin Hesinde ('Oh Allweise, gib uns die Weitsicht, schnell und richtig zu handeln, wenn es nötig ist').

  • Falconor rückt ein wenig näher, Fiya macht einen Schritt in den Raum hinein und gibt so den Blick frei. Junivera nutzt das sofort und geht selbst vorsichtig weiter vor bis sie Sicht hat. Sie schaut in den Raum und sieht nun auch die merkwürdig kleine Person auf der Leiter. Einerseits ist sie erleichtert, die Lage so vorzufinden wie sie es sich ausgemalt hat. Andererseits ist sie verwirrt und kann sich keinen Reim auf die Erscheinung machen.


    Verwirrend findet Junivera auch Fiyas Gesten. Was will die Ritterin? Falconors Stab haben, um damit das Wesen von der Leiter zu holen? Nein, das wäre sinnlos. Verständnislos schaut sie die Ritterin an und kneift sie die Augen zusammen, dass sich eine steile Falte bildet. Sie antwortet mit einer ungeduldigen Geste, die bedeuten soll: Los, handeln! Dann deutet sie in den Raum, hält dann Hand und Unterarm schräg, um die Leiter anzudeuten und macht dann eine schneidende Bewegung mit der Handfläche nach oben, um zu zeigen, dass die Leiter umstoßen werden soll.


    Junivera schließt zu Fiya auf und betritt so den Raum.



  • Falconor betritt vorsichtig, quasi trotz des Silentium schleichend, nach nach Fiya und Junivera den Raum. Bei Hesinde, wer oder was ist das auf der Leiter?! Eine seltsame Figur, eine schwarze Robe, ein Stab - ein Magier. Ein einzelner Magier, der die Macht besitzt, eine ganze Festung zu kontollieren. Von der Figur darf man sich keinesfalls täuschen lassen.


    Falconor deutet die Gesten der Baroness so, dass sie der Person auf der Leiter den Stab wegnehmen möchte. Entschieden schüttelt er den Kopf, hält seine linke Hand - die rechte hält den Stab - mit der Handfläche von sich zweigend ungefähr 20 Halbfinger vor seine Brust und stößt sie nach vorne - eine Geste, die bedeutet, dass die Leiter schnell umgeschubst werden soll. Hoffentlich verstehen Fiya und Junivera, was er gemeint hat.


    Für den Fall, dass keine der Frauen nach vorn stürmt, macht sich Falconor bereit, dies selbst zu tun. Sie müssen den fremden Magier überraschen, solange es noch möglich ist.

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  • Auch Falconor tritt näher um einen besseren Blick zu bekommen. Mit ihm bewegt sich die Zone der Stille. Der Magier kann nur in etwa einschätzen, wieweit die Leiter entfernt ist, hat dafür eine recht gute Vorstellung davon, wie weit der Zauber reicht.


    Falconor führt einige Gestiken aus, um auf Fiyas und Juniveras Gestiken zu antworten.


    Hat sich Falconor einen Hauch zuweit vorgewagt? Hat die Person auf der Leite die Bewegungen bemerkt, oder einfach nur mehrere Personen hinter sich auf einer eher unbewussten Ebene wahrgenommen, oder das Gefühl einer vielleicht drohenden Gefahr?

    Vielleicht wird dies niemals erfahren.


    [MUSIK]


    Die Person auf der Leite dreht plötzlich den Kopf zurück, noch während Falconors Hände zurück antworten.

    Der Körper eines Kindes in einer schwarzen Robe, ein Buckel, der sich deutlich abzeichnet, ein kahler Schädel, das faltige Gesicht eines gewiss nicht mehr jungen Mannes, graue, eindringliche Augen ... ein Gesicht, auf dem kurz Überraschung zu sehen ist, dann kalte Entschlossenheit.

  • Da Fiya sich aktuell mehr Junivera und Falconor zugewandt hat, nimmt sie die Bewegung des Wesens auf der Leiter nur aus dem Augenwinkel wahr - oder dadurch, dass Falconor es sieht und kurz stockt.


    So oder so, die Ritterin dreht sich der Gestalt wieder voll zu und blickt der kalten Entschlossenheit ebenfalls entschlossen entgegen. Mit beiden Händen an ihrer Waffe macht sie sich daran, die kurze Distanz zur Leiter, die nun ewig weit aussieht, zu überbrücken. Sie hält sich so bereit wie möglich, einem möglichen Zauber durch einen Sprung zur Seite auszuweichen oder das Wesen anzugreifen - oder wie von Falconor vorgeschlagen, die Leiter umzuwerfen. Zu viel kann in 4 Schritt geschehen, als dass sie sich bereits für eine der Optionen entschieden hätte...

  • Dorlen sieht den anderen hinterher, als sie den Raum betreten. Sie betet zur Sturmherrin, dass alles gut gehen möge, leise flüstert sie die Worte...

    Die Dummheit ist eine furchtbare Stärke. Sie ist ein Fels, der unerschüttert dasteht, wenn auch ein Meer von Vernunft ihm seine Wogen an die Stirne schleudert.